Die Geocaches der modernen Weltwunder

Aktuell läuft eine Souvenir-Aktion mit dem Namen „Die Weltwunder“ auf geocaching.com. Doch wie schaut es an diesen besonderen Orten mit „richtigen“ Geocaches aus?

Einige davon habe ich schon selbst geloggt, andere musste ich recherchieren. Schaut, was Ihr an den Orten der sieben modernen Weltwunder loggen könnt!

 

 

Die modernen Weltwunder

Aktuell läuft eine Souvenir-Aktion mit dem Namen „Die Weltwunder“ auf geocaching.com. Ziel ist es dabei Geocaches zu loggen, die einen bestimmten Weltwunder-Stempel enthalten. Habt Ihr alle sieben Stempel der modernen Weltwunder gesammelt, so bekommt Ihr dafür ein Souvenir. Anschließend könnt Ihr alle Stempel der antiken Weltwunder sammeln und bekommt dafür ein weiteres Souvenir. Habt Ihr euch beide Souvenirs „erarbeitet“, so bekommt Ihr noch ein drittes geschenkt. Über diese Aktion habe ich ausführlich in meinem Blog-Artikel Neue Souvenir-Aktion “Die Weltwunder” berichtet.

Doch wie schaut es dort mit „richtigen“ Geocaches aus? In Folgenden schaue ich mal bei den modernen Weltwundern nach, ob dort noch ein Geocache aktiv ist.

Übrigens sind „Die neuen sieben Weltwunder“ recht umstritten, da laut Wikipedia die Wahl in einer Kombination aus Online-Wahl und Juryentscheidung in drei Phasen erfolgte und „keinerlei wissenschaftlichen oder offiziellen Hintergrund“ hätte.

 

Chichén Itzá

Auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen die Überreste von Chichén Itzá. Da die Ruinen nur knapp 200 Kilometer westlich von Cancun, einem der großen Urlaubszentren Mexikos liegen, sind sie leicht zugänglich und recht überlaufen.

Vor der größten Pyramide dieser Anlage könnt Ihr den Virtual „El Castillo“ loggen. Auf dem Besichtigungsgelände gibt es zusätzlich noch einen Earthcache und einen Traditional.

Ende 2018 hatte ich die Gelegenheit Chichén Itzá zu besuchen und konnte auch alle drei dort platzierten Geocaches loggen. Über meinen Besuch habe ich ausführlich im Beitrag Geocaching & Sightseeing auf Yucatán – Chichén Itzá & Mérida berichtet.

 

Chinesische Mauer

Eines der bekanntesten Sightseeing-Ziele in der Volksrepublik China ist sicher die Chinesische Mauer, eine Grenzbefestigungsanlage, die vor den nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen sollte. Mit ihrem Bau wurde schon im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Sie erstreckt sich nach neuesten Erhebungen über 21.196 Kilometer und umfasst 43.721 Einzelobjekte und Standorte.

Cornerstone / pixelio.de

Leider hatte ich selbst bisher noch nicht die Gelegenheit die Chinesische Mauer zu besuchen. Dennoch habe ich mal geschaut, ob es dort einen aktiven Geocache gibt. Da die Mauer sehr groß ist, gibt es viele Zugänge, die touristisch erschlossen sind. Einer der bekanntesten ist bei Badaling. Dort findet Ihr den Virtual Meeting Mao on The Great Wall.

Falls Ihr die Chinesische Mauer an einer anderen Stelle besuchen werdet, so könnte auch dort ein Geocache versteckt sein. Meine Suche hat ergeben, dass es einige Geocaches an der Chinesischen Mauer gibt.

 

Cristo Redentor

In Rio de Janeiro in Brasilien steht auf dem Berg Corcovado eine riesige Christusstatue mit dem Namen Cristo Redentor, was soviel bedeutet wie „Christus, der Erlöser“.

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Da saarzwerg und ich gerne reisen, hatten wir Ende 2017 die Gelegenheit Rio de Janeiro zu besuchen und auch mit der Zahnradbahn auf den Corcovado hinauf zu fahren. Auf der Besucherplattform rund um die riesige Christusstatue gibt es insgesamt zwei Earthcaches. Der eine ist der „Corcovado„, der Fragen zu dem Berg, auf dem die Statue steht, stellt. Der andere ist der Baía de Guanabara und beschäftigt sich mit der Bucht unterhalb des Berges.

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Über unseren Besuch in Rio de Janeiro habe ich den Blogbeitrag Geocaching in Brasilien: Rio de Janeiro geschieben.

 

Kolosseum

Nicht ganz so weit weg von Deutschland wie die vorhergehenden modernen Weltwunder ist das Kolosseum, ein antikes Amphitheater in Rom in Italien.

Rom: Geocaching bei den alten Römern: Forum Romanum - Blick auf das KolosseumÜber Silvester 2014 bin ich mit saarzwerg nach Rom gereist, um Sightseeing und natürlich auch Geocaching zu betreiben. Am Kolosseum haben wir damals zwei Tradis loggen können, die inzwischen leider schon archiviert wurden. Es gibt inzwischen jedoch einen neuen Virtual Cache vor dem Kolosseum, den COLOSSEO SELFIE STATION.

Rom: Geocaching bei den alten Römern: Kolosseum bei Nacht

Rom ist nicht nur bei Tag eine schöne Stadt – es lohnt sich auch, sich die historischen Gebäude anzuschauen, wenn sie beleuchtet sind. Über unseren Besuch in Rom habe ich ausführlich in dem Beitrag Rom: Geocaching bei den alten Römern berichtet.

 

Machu Picchu

In Peru liegt die gut erhaltene Ruinenstadt Machu Picchu. Im 15. Jahrhundert erbauten die Inka die Stadt  in 2430 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Machu Picchu. Die Ruinenstadt liegt in den Anden über dem Urubambatal der Region Cusco, 75 Kilometer nordwestlich der Stadt Cusco.

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Ende 2017 hatte ich auf unserer großen Südamerika-Rundreise die Gelegenheit zu einem Besuch in diesen Ruinen. Damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt, da ich die sagenumwobene Ruinenstadt schon immer einmal sehen wollte.

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Von Cusco aus werden organisierte Ein- oder Mehrtagestouren nach Machu Picchu angeboten. Die gemütliche Anreise erfolgt zunächst mit dem Zug und auf dem letzten Stück mit kleineren Bussen. Am zentralen Aussichtspunkt wurde der Virtual „MACHU PICCHU“ platziert, den wir erfolgreich loggen durften. Im „normalen“ Besichtigungsbereich sind noch zwei weitere Earthcaches aktiv.

Über unsere Erlebnisse in Machu Picchu habe ich mit vielen Bildern in dem Artikel Geocaching in Peru: Machu Picchu berichtet.

 

Petra

In der Antike war Petra die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Sie schlugen ihre Gebäude aus dem Fels. Mit dem Niedergang der Nabatäer geriet die Felsenstadt schnell in Vergessenheit. Erst 1812 wurde Petra von dem Schweizer Arabienreisenden Johann Ludwig Burckhardt neu entdeckt. Heute ist die Felsenstadt Petra eines der wichtigsten Sightseeingziele von Jordanien.

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Das bekannteste Gebäude in Petra ist sicher das Khazne al-Firaun („Schatzhaus“). Unmittelbar davor könnt Ihr den Earthcache Petra Al Khazneh lösen und loggen. Zu Beginn unseres Geocaching-Hobbies hatten saarzwerg und ich die Gelegenheit dazu. Auf dem Besichtigungsgelände gibt es noch weitere Tradis, einen Earthcache und einen neuen Virtual.

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Über unseren Besuch in der Felsenstadt habe ich den Blogbeitrag Petra – Der besondere Earthcache in Jordanien! verfasst.

 

Taj Mahal

Am Stadtrand von Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh erhebt sich ein Mausoleum, welches der muslimische Großmogul Shah Jahan zum Gedenken an seine im Jahre 1631 verstorbene große Liebe Mumtaz Mahal erbauen ließ. Heute ist dieses Bauwerk eines der bekanntesten Sightseeingziele in Indien geworden.

Dieter Schütz / pixelio.de

Leider hatte ich selbst noch nicht die Gelegenheit dieses beeindruckende Bauwerk zu besuchen. Es steht aber ganz sicher auf meiner ToDo-Liste. Natürlich habe ich auch geschaut, ob es dort einfache Geocaches gibt und ich wurde bei dem Earthcache Taj Mahal – The earthcache fündig. Vom Taj Mahal in Richtung Fluß gibt es noch einen weiteren aktiven Earthcache.

 

Interaktive Karte der modernen Weltwunder

Auf der folgenden Karte könnt Ihr die genaue Verteilung der modernen Weltwunder auf der Welt sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken.

Falls Euch diese Verteilung interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten herunterladen.

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Wie hat Euch diese Übersicht über Geocaches bei den sieben Weltwundern der Moderne gefallen? Habt Ihr selbst schon einen oder mehrere dieser vorgestellten Geocaches geloggt? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Gestern habe ich mit meinen Online-Logs aufgeholt und dabei festgestellt, daß ich sowohl die Alten wie auch die Neuen Wunder alle gefunden habe. Ich habe extra nicht danach recherchiert und wollte sehen, wie lange es bis zum dritten Souvenir dauert.

    In der Realität habe ich das einzige existierende der klassischen Wunder besucht und alle 7 Neuen Wunder. Dummerweise auch alle 8 lange bevor ich Geocacher wurde. Den virtuellen Cache in Machu Picchu könnte ich loggen, das erforderliche Bild habe ich damals nach 4 Tagen Wanderung dorthin geschossen. Sicher aber eher als Bemerkung. In Petra bin ich in den zwei Tagen bis zum Aarons-Berg gelaufen und hätte beinahe noch eine Beduinen-Tochter angedreht bekommen. Für die war aber im Dachzeltbus aber kein Platz mehr. Die Christusstatue finde ich persönlich nicht prickelnd, sie wurde auch nur Weltwunder, weil die Regierung in Brasilien das damals bei der Bevölkerung stark gepuscht hat. Wer weiß denn schon in Deutschland, das auch der Kölner Dom auf der Liste stand? Vergleicht man den oder auch Neuschwanstein mit der Statue, da kackt die aber ziemlich ab.

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