Sep 292014
 

Marokko ist ein besonderes Reiseland. Es hat viel zu bieten: Berge, Meer und Wüste. Diese tolle Landschaft ist gewürzt mit den vier Königstädten Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch. Hinzu kommen noch historische Orte wie das römische Volubilis oder die verlassene Stadt Aït Benhaddou. Marokko bietet auch Geocaches: Im ganzen Land gibt es zur Zeit jedoch insgesamt nur 145.

Fahne von Marokko

saarzwerg und ich haben Marokko auf einer geführten Rundreise erleben können. Von unseren Erfahrungen und Erlebnissen werde ich Euch in diesem Artikel berichten.

 

Marokko

Im Vergleich zu Deutschland ist Marokko etwa 80.000 km² größer – hat jedoch nur knapp über 33 Millionen Einwohner. Marokkos Staatsoberhaupt ist König Mohammed VI.

Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Ein Personalausweis genügt nicht. Im Flugzeug bekommt man ein Einreiseformular, welches man auch gleich ausfüllen sollte. Anschließend kann man sich an der Passkontrolle auf eine Wartezeit von etwa einer Stunde gefasst machen, da anscheinend die Daten des Reisepasses noch von Hand in den Computer getippt werden.

Bezahlt wird in Dirham. Die Währung darf weder aus- noch eingeführt werden. Daher sollte man nach Ankunft in Marokko am Flughafen bei einer der vielen offiziellen Geldwechselstellen seine Euro eintauschen: Für 1 Euro bekamen wir etwas mehr als 10 Dirham.

Mein Mobilfunkvertrag erlaubt mir in Europa sehr günstig zu surfen – nur leider gehört Marokko nicht zu Europa, sondern zu Afrika, was bei Datenroaming zu Kosten von mehreren Euro pro 50kB geführt hätte, weshalb ich mein Mobiles Internet deaktiviert hatte. In fast allen Hotels (mit einer Ausnahme in Fes) wurde ein kostenloses und funktionierendes WiFi angeboten. Einige Cafes und Restaurants werben auch mit einem WiFi-Schild (was nach unseren Erfahrungen jedoch in den seltensten Fällen funktioniert hat).

 

Geocaching in Marokko

Geocaching in Marokko ist was Besonderes, da es zur Zeit im ganzen Land nur 145 Geocaches zu suchen gibt. Die Owner kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Die Listings sind in Französisch, Englisch oder Spanisch, in seltenen Fällen auch mal in Deutsch. Wenn man die jeweilige Listingsprache nicht beherrscht, lohnt es sich die Listings und Hints zuhause zumindest mit dem Google Translator zu übersetzen.

Auch sollte man nicht überrascht sein, wenn die Geocaches in den Dörfern oder Städten von Einheimischen beobachtet werden. Man wird dann angesprochen, ob man was sucht. Das sollte man bejahen. Oft bekommt man Hilfe oder sogar den Cache ausgehändigt. In manchen Fällen wird dafür ein kleines Trinkgeld (5-10 Dirham) erwartet. Gerade in Marrakesch haben wir viele Fälle von “betreutem” Geocaching erlebt.

Leider sind nicht mehr alle Dosen auffindbar. Gerade bei einer organisierten Busrundreise hat man auch selten Zeit um ausgiebig zu suchen. Hier waren aber alle Cacheowner sehr versträndnisvoll und haben auch nach Anfrage ein Logfoto akzeptiert.

 

Meine Tourempfehlungen

In loser Folge werde ich Euch die folgenden Touren jeweils in einem eigenen Artikel vorstellen:

 

Rabat, Meknes und Fes

Diese drei Königsstädte bieten allerlei Sehenswürdigkeiten und nur sehr wenige Geoaches. In den Souks sollte man aufpassen, da man dort schnell verloren gehen kann.

Wegweiser nach Rabat, Meknes und Fes

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Rabat, Meknès und Fès – Geocaching in Marokko“.

 

Volubilis

Ein Geocache liegt vor den Toren dieser ehemaligen römischen Siedlung. Hier kann man die Ausgrabung besichtigen. Besonders die Reste der Basilika und viele Mosaike sind sehenswert.

Überreste der Basilika in Volubilis

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Volubilis: Geocaching bei den alten Römern“.

 

Geocaching in der Wüste

Erfoud ist das Tor zur Sahara, Merzouga eine Oase vor den höchsten Sanddünen in Marokko. Auch auch dort gibt es einige Geocaches. Ganz Mutige können einen T5-Geocache mit einer Karmelkarawane 5 Kilometer tief in der Wüste angehen.

Die Dünen von Erg Chebbi

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Oasis de Oubira: Ab durch die Wüste zum T5!“.

 

Geocaching im hohen Atlas

Der hohe Atlas hat einige Gipfel über 4000 Meter Höhe. So hoch sind wir auf unserer Tour jedoch nicht gekommen. Ich berichte Euch von einer Dose in 1700 Meter Höhe mit einem tollen Ausblick und einer Tageswanderung durch die Agouti-Schlucht an einigen Kasbahs vorbei…

Blick auf das Dorf von Bou Trarar

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Im Hohen Atlas: tolle Wanderungen und nur ein Geocache“.

 

Aït Benhaddou

Eines der Highlights in Marokko ist sicher die verlassene Lehmstadt Aït Benhaddou, die schon vielen Filmen als Kulisse gedient hat. Vor ihren Toren wurde ein Geocache plaziert. Ich führe Euch virtuell durch diesen besonderen Ort.

Die verlassene Stadt von Aït Benhaddou

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Aït-Ben-Haddou – der kommerzielle Lost Place in Marokko“.

 

Marrakesch

Die Königsstadt mit den meisten Geocaches. Marrakesch hat einen eigenen Flughafen und wird auch von den Billigfliegern RyanAir und GermanWings angeflogen. Hier haben wir betreutes Cachen “par excellence” erlebt.

Koutoubia-Moschee in Marrakesch

Hier geht’s zum kompletten Artikel “Marrakesch – Länderpunkt leicht gemacht!“.

 

Mein Fazit

Würden saarzwerg und ich wieder nach Marokko reisen wollen? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Marokko ist auf jeden Fall eine Reise wert. Mit einer Flugzeit von nur dreieinhalb Stunden ist man auf einem anderen Kontinent in Afrika in einer anderen Welt. Die Marokkaner sind sehr freundlich und hilfsbereit so lange man die Regeln des Anstands beachtet. Dieses Mal haben wir unseren Schwerpunkt der Reise auf Land und Leute gelegt. Würden wir nochmal nach Marokko reisen, würden wir sicher versuchen die Tour selbst mit einem Allrad-Mietwagen zu organisieren und die Hotels im Voraus über das Internet zu buchen. So ist man viel flexibler wenn es um Geocaches geht – und Geocaching in Marokko macht Spaß!

Wart Ihr auch schon in Marokko? Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr dort Geocaches gesucht und gefunden? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare…

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  8 Antworten zu “Geocaching in Marokko: Berge, Meer und Wüste”

  1.  

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  4.  

    Schöner Bericht aus Marokko und sehr stimmungsvolle Bilder. Marokko ist immer eine Reise wert – beim ersten Mal ist es mit Reiseführer sicher besser – wer wiederkommen möchte und schon etwas Erfahrung hat sieht wohl am meisten wenn er die Reise selbst organisiert. Unsere 3 Geocaches in Mohammedia ( zwischen Rabat udn Casablanca gelegen) hast du leide rnicth besucht – vielleicht nächstes Mal.
    Viele Grüsse aus Marokko
    Aziz2002

  5.  

    Gut, saarzwerg und ich waren mit einer Reisegruppe im Kleinbus unterwegs. Wir hatten einen marokkanischen Reiseführer dabei – vielleicht sind wir auch deshalb etwas von den vielen Kauf- und Bettelangeboten verschont geblieben?

  6.  

    Wir waren im Februar dort: Nicht so heiss und als Touri im Mietwagen fast alleine unterwegs.
    Zum Fotografieren war es ein Traum: Die Paläste, die Wüste, die Natur…
    Aber definitiv kein Land zum Geocachen: Viele Dosen verschwunden oder in Einheimischen-Hand. Ich bin da altmodisch und will kein Geld für diese Art Dienstleistung zahlen.
    Es hat eine Woche gedauert bis ich mich an die ständige Anmache gewöhnt hatte. Man muss es einfach gelassener betrachten, was als West-Europäer eher schwer fällt. Ja, sie wollen (fast) alle Dein Geld. Aber so richtig reich ist hier eben auch niemand. Das ist die andere Seite der Medaille. Auf der Strasse waren mehr Eselskarren als PKW unterwegs.
    Auf jeden Fall super-einfach zu bereisen und auf jeden Fall eine Reise wert. Ich werde irgendwann mal wieder hin …

  7.  

    Auf die Berichte bin ich schon sehr gespannt. Schließlich waren wir vor zwei Jahren ebenfalls in Marokko unterwegs, allerdings tatsächlich auf eigene Faust mit einem 4×4. Das Land hat bei mir jedoch einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen. (Fast) jeder will nur an dein Geld, wirkliche Gastfreundlichkeit haben wir nur einmal erlebt (nach einer Reifenpanne hat uns ein marokkanischer Bauer geholfen, er war der einzige, der unser -freiwillig angebotenes- Geld nicht wollte).
    Aber wir haben natürlich auch tolle Landschaften und interessante Städte erlebt. Ich behalte mir vor, zu den entsprechenden Berichten weitere Kommentare abzugeben.

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