Wandermulti: Keep on rockin‘ – Kaftenstein (mit Erweiterung Rötzenberg)

Da es seit Langem mal wieder sonnig ist, breche ich am Sonntagmorgen in den Pfälzerwald auf, um den kleinen Multi Kaftenstein der Keep on rockin‘ Reihe zu suchen. Für diesen Multi ist nur eine Wanderung von gut drei Kilometern notwendig, weshalb ich die Tour kurzerhand um einen tollen Aussichtspunkt erweitert habe.

Durch diese Erweiterung kann ein weiterer Multi „mitgenommen“ werden. Für trittsichere und schwindelfreie Geocacher gebe ich noch einen Tipp für einen schönen spannenden Alternativweg. Kommt mit auf die virtuelle Wanderung über den Dimberg, zum Kaftenstein und zum Rötzenfels …

 

 

Der Multi Keep on rockin‘ – Kaftenstein

Im letzten Mai bin ich zusammen mit saarzwerg den Premiumwanderweg Dimbacher Buntsandstein Höhenweg gewandert. Auf dieser Tour übersah ich aber leider zwei schöne Aussichtspunkte. Den Multi Keep on rockin‘ -Kaftenstein- sind wir ebenfalls nicht angegangen, da eine seiner Stationen nicht auf diesem Wanderweg liegt.

Daher habe ich mir eine kleine Tour geplant, die mir ermöglicht, den Kaftenstein-Multi zu suchen. Für diesen Multi ist jedoch nur eine Wanderung von ca. drei Kilometern nötig. Daher habe ich die Tour um die Aussichtspunkte auf dem Dimbergpfeiler und dem Rötzenpfeiler erweitert. Dadurch kann auch der Multi Dimbach on the rocks gesucht werden.

Weiter unten in der interaktiven Karte habe ich Euch die Aussichtspunkte eingezeichnet. Meinen Track samt den Wegpunkten könnt Ihr dort herunterladen. Mit der Erweiterung ist die Wanderung nun knapp neun Kilometer lang und dabei werden etwa 400 Höhenmeter überwunden. Startpunkt der Wanderung ist der im Listing angegebene Wanderparkplatz kurz vor dem Ortseingang in Dimbach. Da dieser Parkplatz sehr beliebt ist, solltet Ihr bei gutem Wetter am Wochenende nicht zu spät starten, da sonst der Parkplatz überfüllt sein könnte.

 

Der Aufstieg auf den Dimberg

Als ich kurz vor zehn Uhr auf dem Parkplatz ankomme, ist er schon zur Hälfte mit Autos gefüllt. Ich ziehe meinen Rucksack an und folge den roten Markierungen des Dimbacher Bundsandstein Höhenwegs. Bis zum Dimberggipfel erwartet mich nun ein Höhenunterschied von mehr als 160 Metern. Gleich auf den ersten Metern geht es in kleinen Serpentinen steil nach oben. Um den Kaftenstein-Multi suchen zu können, muss ich vier leichte und eindeutige Ablesestationen suchen. Wer parallel den Multi Dimbach on the rocks spielen will, muss sich nun etwas konzentrieren, da die Stationen der beiden Multis sich abwechseln. Sobald Ihr den ersten größeren Felsen oben auf der Bergschulter erreicht, kann noch der Tradi Keep on rockin‘ – Dimbacher Falkenstein – gesucht werden. Das habe ich schon auf der letzten Wanderung erledigt.

Ich folge nun den Markierungen vorbei an einigen Felsen. Dabei versuche ich dort, wo es möglich ist, oben auf den Felsen zu laufen. Bitte beachtet, dass dort natürlich Absturzgefahr besteht. Auf diesen hier bin ich das letzte Mal schon hochgeklettert – es hat sich aber nicht wirklich gelohnt, da die Aussicht wegen der hohen Bäume sehr eingeschränkt ist.

Ich wandere weiter und komme an einem großen Felsturm vorbei.

Etwas weiter fällt mir ein kleiner Pfad ins Auge, der auf die Felsen hinauf führt. Ich muss meine Hände zur Hilfe nehmen, um hoch zu kommen. Oben angekommen kann ich über den „Grat“ zurück laufen.

Ein Felsen verhindet jedoch ein Weiterkommen. An dieser Stelle möchte ich ohne eine Sicherung nicht weitergehen.

Wenigstens habe ich dort oben etwas Aussicht.

Ich drehe um und bleibe auf den Felsen, wo ich kurze Zeit später wieder den Wanderweg erreiche. Ein paar Schritte weiter und ich laufe an einem großen Felsen vorbei. Hier hat die Natur schöne Formen im Fels geschaffen.

Allmählich wird mein Weg immer flacher. Ich bin oben angekommen.

 

Abstecher zum Dimbergpfeiler

Am Wegweiser der vorletzten Station („G“) des Kaftenstein-Multis müsste ich nun den Weg hinunter zum Kaftenstein nehmen. Ich will jedoch vorher noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Dimbergpfeiler machen. Der einfache Weg wäre den Markierungen des Wanderwegs und anschließend dem Wegweiser zum Aussichtspunkt zu folgen.

Da ich trittsicher bin und Lust habe etwas zu klettern, entscheide ich mich dem kleinen Pfad oben über die Felsen zu nehmen. Zunächst ist es ein einfacher Weg, rechts und links geht es jedoch steil hinunter.

Dann komme ich zu einem Abbruch.

Ich gehe nach vorne und schaue mir die Sache genauer an: Mit einem großen Schritt müsste ich da ohne Probleme drüber kommen, zumal die andere Seite etwas tiefer liegt.

Gesagt, getan! Allerdings muss ich feststellen, dass sich mir ein paar Meter weiter noch eine Abbruchkante von ca. zwei Metern Höhe entgegenstellt. Nach etwas Suchen finde ich eine Möglichkeit an der Seite zu einem Pfad abzuklettern. Diesem folge ich nun weiter über die Felsen, bis ich zu einer nächsten kleinen „Wand“ komme.


Als ich näher komme, stellt sich das Ganze als einfaches stufiges Gelände dar. Unter Zuhilfenahme meiner Hände kann ich leicht nach rechts oben klettern und weiter dem Pfad folgen. Ich komme zur Gipfelmarkierung. Das sollte dann also der höchste Punkt vom Dimberg sein.

Natürlich hat man hier auch eine schöne Aussicht weit über die Hügel des Pfälzerwaldes.

Ich laufe weiter und komme zu einer Stelle, wo ich wieder meine Hände benutzen muss, um abzuklettern. Unten angekommen stehe ich auf dem offiziellen Weg zum Aussichtspunkt. Der nun deutlich sichtbare Pfad läuft links an den Felsen vorbei bis ganz nach vorne. Nach einiger Zeit kann ich den Aussichtspunkt sehen.

Ich gehe nach vorne in die Sonne und habe ein traumhaftes Panorama. Dafür hat sich der Abstecher auf jeden Fall gelohnt.

Ich drehe mich um und schaue zurück. Vor mir türmt sich der Dimbergfelsen auf. Über den Pfad auf der rechte Seite bin ich gekommen.

Da ich Zeit habe, möchte ich mal schauen, ob es da einen Weg für mich nach oben gibt? Ich gehe auf dem Weg, über den ich gekommen bin, etwas zurück bis zu einer Stelle, wo ich zwischen zwei Felsen nach oben klettern kann und komme auf ein etwas höheres Plateau. Und hier ist die Aussicht noch etwas besser!

Auf der linken Seite ist die Reichsburg Trifels zu sehen.

Ich gehe nach vorne und drehe mich wieder um. Dieses Plateau, auf dem ich nun stehe, bietet viel Platz. Die Felsen dahinter sind nun nicht mehr viel höher.

Dort oben genieße ich noch etwas die Aussicht, laufe den gleichen Weg zurück bis zur Kletterstelle und halte mich dort am linken Rand. Diesem Pfad folge ich bis ich wieder auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg stehe.

Ich wandere nun zurück bis zum Wegweiser der vorletzten Station („G“).

 

Hinunter zum Kaftenstein

Für den Kaftenstein-Multi fehlt mir nur noch eine Station. Ich folge dem Wegweiser zum Kaftenstein. Es geht nun in kleinen Serpentinen steil nach unten. Dann taucht ein Felsen auf.

Bevor ich den Felsen betrete, lese ich an einem Baum die letzte notwendige Information ab. Danach gehe ich vor und schaue mich um.

Ich setze mich in die Sonne und rechne die Finalkoordinaten aus. Wie im Listing geschrieben steht, befindet sich das Final nicht am Aussichtsfelsen. Also folge ich weiter dem Wanderpfad nach unten. An den berechneten Koordinaten angekommen, kann ich die Dose schnell finden. Weiter unten stoße ich auf einen breiten Forstweg. Wenn Ihr diesem nach rechts folgt, so kommt Ihr auf dem schnellsten Weg zum Parkplatz zurück.

 

Ein Abstecher zum Rötzenberg

Da ich noch zu einem weiteren Aussichtspunkt möchte, biege ich nach links in den Forstweg ein und folge diesem. Nach einiger Zeit kommt von links der Höhenweg herunter. Ab dieser Stelle folge ich nun wieder den Markierungen des Höhenwegs. Als sich die Bäume etwas lichten, kann ich den mächtigen Dimbergpfeiler sehen, auf dem ich eben noch gestanden habe.

Ich folge dem Forstweg bis ich einen Reitplatz sehen kann. Dort steht ein Wegweiser, der anzeigt, dass es nun über einen Wanderpfad steil bergauf geht. Ich folge dem Wanderweg vorbei an den Isselmannsteinen. Inzwischen ist der Wanderweg etwas voller geworden.

Daher halte ich mich hinter den letzten Felsen nach links und verlasse den Wanderweg. Ich will den Aufstieg über den 4-Burgen-Blick nehmen. Da ich den Weg noch von unserer Wanderung Gossersweiler-Stein Felsenweg kenne, muss ich nicht auf Schilder achten. Wenn Ihr Euch dort nicht auskennt, solltet Ihr meinen Track nutzen oder einfach dem ausgeschilderten Wanderweg folgen.

Nach einem steilen Aufstieg komme ich zur Schutzhütte 4-Burgen-Blick, wo gerade eine Gruppe mit den Vorbereitungen zum Mittagessen beschäftigt ist. Ich steige weiter den Berg hinauf, bis ich wieder auf den Wanderweg treffe. Dort an der Bank biege ich nach links ab …

 

Auf dem Rötzenfels

… und komme kurze Zeit später am Rötzenfels an.

Dort gehe ich vor bis fast zur Abbruchkante und folge dann dem kleinen Pfad an der linken Seite der Felsen entlang bis ganz nach vorne zum Aussichtspunkt.

Dort wurde auf einer kleinen Felsnadel ein Kreuz errichtet. Ich verzichte darauf zum Kreuz hochzuklettern, da mir das ohne Sicherung zu riskant erscheint.

Dafür laufe ich an der linken Seite der Felsnadel vorbei und komme zu einer kleinen Kaverne. Ich rutsche hinein, um dieses Bild machen zu können. Ist doch schön geworden, oder?

Ich gehe wieder zurück zum Aussichtspunkt. Links vom Kreuz ist wieder der Trifels zu sehen.

Auf der anderen Seite kann ich die Burgruine Lindelbrunn erkennen.

Mit dem Zoom sind die Überreste der Mauern gut zu sehen.

Auch hier lasse ich mir Zeit und packe vorne bei der Felsnadel mit Picknick aus. Ein Mittagessen mit Aussicht!

 

Zurück zum Parkplatz

Ich folge dem markierten Wanderweg. Über Serpentinen steige ich vom Rötzenfels hinunter. Ich wandere nun über breite Wege in Richtung Dimbach.

An diesem Wegweiser verlasse ich den Dimbacher Buntsandstein Höhenweg und halte mich rechts nach Dimbach.

Es geht nun kontinuierlich nach unten. Nach einiger Zeit öffnet sich der Wald und ich stehe vor einer großen Wiese. Auch hier halte ich mich rechts und folge den Markierungen zurück nach Dimbach.

Nach einiger Zeit tauchen die ersten Häuser auf. Über einen steilen Pfad gelange ich zur Straße.

Unten angekommen, folge ich der Straße. Die Kirche lasse ich links liegen.

 

Hier treffe ich wieder auf den Dimbacher Buntsandstein Höhenweg und folge seinen Markierungen zurück bis zum Parkplatz.

Dieser ist inzwischen total überfüllt. Selbst am Straßenrand wurde einige Autos abgestellt. Naja – hier ist ja nicht viel Verkehr. Die Straße führt nur nach Dimbach und endet dort. Ich lade meinen Rucksack ein und fahre nach Hause. Darüber freut sich ein Auto, welches nach einem Parkplatz gesucht hat. Glück muss man haben!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf meiner Geocaching-Tour entlang des Multis „Keep on rockin‘ – Kaftenstein“ sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei dem Geocache öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten der Multis nicht korrigiert und der Weg zu den Finals aus dem Track entfernt.

Falls Euch meine Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten und Geocaches herunterladen.

** ** ** ** ** **

Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

 Facebooktwitterpinterest

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

2 Kommentare:

  1. Vielen Dank für die immer lesenswerten Cacheberichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.