Geocaching & Wandern: Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Vor ein paar Wochen sind saarzwerg auf dem Premiumwanderweg „Dimbacher Buntsandstein Höhenweg“ durch den Pfälzerwald gewandert.

Neben Geocaching durften wir tolle Felsformationen und grandiose Ausblicke erleben. Kommt mit auf diese virtuelle Geocaching-Tour!

 

 

Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Im Pfälzerwald in der Nähe von Hauenstein liegt die kleine Ortschaft Dimbach. An einem Parkplatz an der einzigen Zufahrtsstraße startet der Premiumwanderweg „Dimbacher Buntsandstein Höhenweg“, der vom deutschen Wanderinstitut mit 83 Punkten bewertet wurde. Der Weg hat eine Gesamtlänge von 9,5 Kilometern. Das hört sich nicht viel an – jedoch sind auf dieser Wanderung einige Höhenmeter zu überwinden. Am Ende der Tour hatte ich auf meinem GPS insgesamt 540 Höhenmeter. Für die komplette Tour benötigen saarzwerg und ich mit Geocaching und einer ausgedehnten Mittagspause knapp fünf Stunden.

A Parkplatz befindet sich eine Informationstafel, die uns den genauen Verlauf des Wanderwegs zeigt und auf ein paar Highlights hinweist.

Wie es sich für einen Premiumwanderweg gehört ist auch dieser sehr gut ausgeschildert.

Bei der Planung dieser Tour schaue ich mir die Geocaches an, die auf der Route liegen könnten. Ich finde den Multi Dimbach on the rocks, dessen vier Stationen zu passen scheinen. Daneben finde ich noch fünf weitere Traditional-Caches die ebenfalls in Frage kommen könnten.

 

Hinauf zu den Felsen

Kurz nach zehn Uhr morgens starten saarzwerg und ich an kleinen Parkplat bei Dimbach unsere Wanderung. Die ersten 20 Minuten geht es zunächst steil und später etwas flacher über einen schmalen Wanderpfad kontinuierlich bergauf. Unterwegs lesen wir die erste Station unseres Wandermultis ab.

Wir kommen oben an und sehen schon gleich die ersten Felsen. Mein GPS piepst. Hier ist ein Tradi in der Nähe versteckt.

Er befindest sich am Falkenstein, der uns einen tollen Anblick bietet: quasi „Buntsandstein at its best!“. Das ist schon mal ein gute Anfang für unsere Wanderung.

Fast hätten wir darüber vergessen den Keep on rockin‘ – Dimbacher Falkenstein – zu suchen. Wir laufen ein paar Meter zurück und werden schnell fündig!

 

Eine Gratwanderung zum Dimberg

Es geht weiter bergauf. Der Wanderpfad folgt der Kammlinie. Wir wandern an vielen Sandsteinfelsen vorbei. Auf einen kleineren klettere ich hinauf in der Hoffnung oben ein schönes Panoramafoto schießen zu können.

Leider sind die Bäume rund um die Felsen jedoch so hoch, dass sie die komplette Sicht verdecken. Als ich mich oben auf dem kleinen Felsen ein wenig umschaue wird mir bewußt, dass ich aufmerksam sein sollte – hier gibt es überall senkrechte Wände ohne Geländer, die ich auf keinem Fall hinab stürzen möchte …

 

Wir wandern weiter und kommen zu einem kleinen Felsentor.

Es geht immer weiter leicht bergauf. Dank der vielen Felsen gibt es einiges zu sehen und so merken wir die Steigung kaum.

Am Ende des Bergkamm erreichen wir einen Picknickplatz, das „Dimbacher Eichenplätzl“. Leider ist es noch etwas früh um an die Mittagspause zu denken.

In der Nähe wurden Steinmännchen aufgebaut.

Nun geht es wieder leicht bergab. Wir haben den Dimberg erreicht, an dessen Seite wir nun vorbei wandern.

An einem Baum lesen wir die nächste Station unseres Wandermultis ab und von dem Wegweiser in der Nähe erfahre ich, dass es nur wenige hundert Meter bis auf den Gipfel sind. Ich folge dem Wegweiser auf den Felsen, wo ich an einigen Stellen meine Hände nutzen muss. Nach einer kurzen Kletterei im trockenen und damit gut griffigen Sandstein erreiche ich eine Gipfelmarkierung.

Von dort oben habe ich endlich einen ersten Panoramablick über den Pfälzerwald.

Anschließend klettere ich wieder zum Wanderweg hinunter. Als ich mir zuhause den GPS-Track auf der Karte anschaue, muss ich leider feststellen, dass ich zwar oben auf dem Dimberg war, aber nicht vor bis zum Aussichtspunkt auf dem Dimbergpfeiler gelaufen war. Dafür muss ich wohl mal wiederkommen!

 

Hinauf auf den Rötzenstein

Nach dem Dimberg geht es zunächst einige Zeit nur bergab, zunächst über einen schmalen Wanderpfad und später über einen breiten Forstweg.

An einem Sportplatz biegt dann ein kleiner Wanderpfad vom Forstweg ab und geht steil den Berg hinauf. Auch hier kommen wir wieder an vielen schönen Bundsandsteinformationen vorbei. Unterwegs müssen wir an einem Felsen eine schon etwas verwitterte Schrift entziffern um an eine weitere Information für unseren Wandermulti zu kommen. Nach einem guten Kilometer sind wir endlich oben auf dem Rötzenberg. Es folgt ein kurzes Stück bergab bis wir zum Rötzensteinpfeiler kommen. Dort haben wir einen grandiosen Ausblick über die Hügel des Pfälzerwaldes. Der ideale Platz für unsere Mittagspause!

Zu diesem Zeitpunkt haben wir alle Informationen für unseren Wandermulti zusammen und beginnen das Final auszurechnen. Irgendwie wundern wir uns über unser Ergebnis. Das von uns berechnete Final liegt nicht auf dem Wanderweg. Wegen einer Uneindeutigkeit haben wir dazu noch zwei mögliche Lösungen.

Wir legen den Multi zur Seite und genießen den Ausblick und unser Picknick. Eine dreiviertel Stunde später setzen wir unsere Wanderung fort. In großen Serpentinien geht es hinunter ins Tal.

Wie kommen an eine Weggabelung. Dort befindet sich ein Referenzpunkt unseres Wandermultis. Hier geht es hinunter ins Tal und vermutlich auch zum Final. Unser Wanderweg biegt aber links ab den Berg hinauf …

 

Hinauf auf das Dimbacher Horn

Der schmale Wanderpfad geht nun in vielen kleinen giftigen Serpentinien steil nach oben auf den Bergkamm und von dort weiter vor zu auf ein Felsmassiv.

Unterwegs kommen wir an einer beeindruckenden Felsformation vorbei.

Kurze Zeit später erreichen wir den Kieungerfelsen, der auch als Dimbacher Horn bezeichnet wird. Mein GPS zeigt mir dort einen Tradi an.

Um den Dimbacher Horn (Kieungerfelsen) zu erreichen ist eine leichte Kletterei notwendig. Bei dem trockenen tollen wetter ist das für uns kein Problem und die Dose wird von saarzwerg schnell gefunden.

Ich kletter noch schnell auf die Spitze um ein weiteres Panoramafoto zu machen. Von hier habe ich einen schönen Ausblick auf den Rötzensteinpfeiler, auf dem wir unsere Mittagspause verbracht haben.

 

Der lange Weg nach unten

Wir wandern weiter. Es geht immer weiter über den Kamm dieser Hügelkette. Unterwegs kommen wir zu einem weiteren Picknickplatz.

Dort suchen wir den Tradi Darsteiner Pyramide, bei dem wir dann doch etwas suchen müssen. Aber auch das gelingt und wir schreiben uns ins Logbuch. Anschließend folgen wir weiter dem Kamm, vorbei an einigen besonderen Felsen.

An einem davon liegt der Tradi mit dem passenden Namen Fels in der Mitte, auch der ist schnell gefunden. Unsere Wanderweg ist nun wellig: es geht oft auf einen kleinen Hügel hinauf und anschließend auf der anderen Seite wieder runter.

Auf den letzten anderthalb Kilometern geht es dann steil den Berg hinab. Der Wanderpfad führt in Serpentinen ins Tal. Wir kommen zum Keeshäwel, einer weiteren besonderen Felsformation.

In deren Nähe suchen wir den letzten Tradi des Tages, den Keep on rockin‘ – Keeshäwel –. Auch der ist schnell gefunden.

 

Durch Dimbach zurück zum Parkplatz

Kurz hinter dem Keeshäwel biegt unser Wanderpfad in einen breiten Forstweg ein. Wir erreichen die ersten Häuser des kleinen Ortes Dimbach.

Nun geht es über die Straße durch den Ort. Wir kommen an der Kirche vorbei und erreichen die Ortsmitte.

Hier müssten wir den Wanderweg verlassen, wenn wir zum Final des Wandermultis wollten. Angesichts der Zeit verzichten wir heute darauf. Wir wandern in Richtung Ortseingang und damit Richtung Parkplatz. Dort gibt es einen schönen Biergarten, der heute leider wegen Corona geschlossen ist. Wenige Minuten später sind wir wieder an unserem Auto.

Uns beide hat diese Wanderung sehr gut gefallen. Es gibt unterwegs unzählige tolle Felsen und sehr schöne Aussichtspunkte. Wenn Euch der Pfälzerwald gefällt, dann solltet Ihr unbedingt mal diese Tour wandern!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour über den Premiumwanderweg Dimbacher Buntsandstein Höhenweg sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten der Multis nicht korrigiert.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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