Mein Erfahrungsbericht: Source Convertube Trinkadapter

Auf meinen letzten Touren konnte ich den Convertube Trinkadapter der israelischen Firma Source ausprobieren, von dem ich mittlerweile recht angetan bin. Daher möchte ich Euch diesen Trinkadapter vorstellen und Euch zeigen, wie ich daraus ein komplettes Trinksystem mache.

Im Beitrag verrate ich Euch, welche Anfangsschwierigkeiten ich hatte und wie ich diese gelöst habe. Vielleicht wäre ein solches günstiges Trinksystem ja auch etwas für Euch?

 

 

Transparenzhinweis

Im Gegensatz zu vielen meiner bisherigen Tests habe ich dieses Mal kein Produkt vom Hersteller oder einer von ihm beauftragten Werbeagentur erhalten, sondern dieses Trinksystem als Geschenk von meiner Familie zum Geburtstag bekommen. Sie haben dafür den normalen Preis bezahlt. Da mir die Idee dieses Trinkadapters sehr gut gefällt, ist es mir ein Anliegen Euch dieses heute vorzustellen!

 

Der Convertube Trinkadapter von Source

Der Trinkadapter wird von der Firma Source (was im englischen „Quelle“ bedeutet) hergestellt. Auf der Pappschachtel ist deutlich zu lesen: „MADE IN ISRAEL“. saarzwerg und ich besitzen von Source schon zwei komplette Trinksysteme mit Schlauch und Beuteln und sind bisher sehr zufrieden damit.

Zum Geburtstag habe ich nun von meiner Familie den Convertube Trinkadapter dieser Firma geschenkt bekommen. Gegenüber einem vollständigen Trinksystem werden hier nur ein Trinkschlauch mit Beißventil sowie Anschlussstücke für die gängigen Flaschen geliefert. Der Trinkadapter wird in einer Pappschachtel geliefert.

Zum Lieferumfang gehören nur der Trinkschlauch und drei zusätzliche Adapter für die verschiedenen Gewinde der Trinkflaschen.

Eine Anleitung liegt nicht bei, ist aber auch nicht nötig, da alle wichtigen Informationen auf der Rückseite aufgedruckt sind. Für Alle, die es dann noch etwas genauer wissen wollen, befindet sich ein QR-Code auf der Packung, der zur Produktseite des Herstellers mit weiteren Informationen führt.

Schauen wir uns den Adapter mal genauer an: Das Wichtigste bei einem Trinksystem ist sicherlich das Mundstück. Bei dem Convertube Trinkadapter verwendet Source das gleiche Beißventil wie auch bei den teureren vollständigen Trinksystemen. Das Ventil ist mit einer starren Plastikkappe vor Verschmutzungen geschützt. Zum Trinken wird diese Kappe einfach abgezogen. Damit sie nicht verloren gehen kann, ist sie mit einer kleinen Schnur am Schlauch befestigt.

Ziehe ich die Kappe ab, so kommt das blaue Beißventil zum Vorschein. Es besteht aus einem festen Gummi, welches nach meiner Wahrnehmung geschmacksneutral ist.

Um daraus trinken zu können, muss ich das Ventil zunächst durch eine halbe Drehung öffnen. Dabei „fährt“ das Mundstück etwas aus.

Im zugedrehten Zustand ist das Ventil dicht.

 

Tipp 1: Naja, zumindest, wenn Ihr nicht den gleichen Fehler macht, wie ich: Ihr solltet keine Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken an den Adapter anschließen. Unter Druck neigt das geschlossene Ventil zum Tropfen. Und wenn ihr es aufdreht, schießt das Getränk unter hohem Druck aus dem Ventil, was unangenehm werden kann. Bei Verwendung von Wasser ist das zugedrehte und auch geöffnete Ventil solange dicht bis ihr auf das blaue Gummi beißt. Von allen Trinksystemen, die ich bisher in Benutzung habe, empfinde ich dieses Ventil am Angenehmsten zum Trinken.

Wenn Ihr aus der Flasche trinkt, entsteht in der Flasche logischerweise ein Unterdruck. Damit dadurch kein Widerstand entsteht, befindet sich am Adapter ein kleines Ventil aus Gummi, welches beim Trinken Luft in die Flasche strömen lässt.

Hier ein Foto von der Unterseite des Adapters. Unterhalb vom Schlauch ist das Lüftungsventil zu sehen.

Das Lüftungsventil kann herausgenommen werden.

Anfangs hat die Belüftung der Flasche bei mir nicht funktioniert und der Widerstand beim Trinken wurde immer größer. Bei Verwendung einer 1,5 Liter PET-Flasche aus dünnem Plastik hat der Unterdruck sogar dafür gesorgt, dass sich die Flasche verbeult hat.

Tipp 2: Bei genauem Anschauen des Ventils ist mir aufgefallen, dass dies unten geschlossen war. Ich weiß nicht, ob ich ein Montagsmodell bekommen habe oder sich das Ventil verklebt hat. Das Problem war jedoch leicht zu beheben: Ich habe mit einer spitzen dickeren Nadel von oben durch das Loch gestochen und so die obere Kante geöffnet. Danach hat das Lüftungsventil ohne Probleme funktioniert.

Nochmal zurück zum durchsichtigen Plastikschlauch, der auf der Unterseite des Adapters herausragt.

Dieser kann herausgezogen und wieder zurückgeschoben werden. So ist es möglich diesen kleinen Plastikschlauch (ich nenne ihn „Rüssel“) so in der Länge anzupassen, dass er bis auf den Boden der angeschlossenen Flasche gelangt. Das ist wichtig, damit Ihr auch die komplette Flasche über den Rüssel leer trinken könnt. Er wirkt dabei wie ein riesiger Strohhalm.

Laut der Angabe aufder Webseite hat der Trinkschlauch eine Länge von 94 cm und der Innenschlauch („Rüssel“) eine Länge von 35 cm. Da die Flasche hochkant in Eurem Rucksack stehen sollte, ist der Trinkschlauch so schon fast zu lang. Durch diese Länge kann ich angenehm trinken und muss mich dabei nicht verrenken.

Auf der Rückseite der Verpackung sind die beiliegenden Anschlussadapter und deren Verwendung dargestellt.

Bis auf einen konnte ich alle ausprobieren. Für den Anschluss an einer handelsüblichen PET-Flasche mit 1,5 oder 0,7 Litern benötige ich nur den Schlauch. Das Gewinde an dessen Ende passt auf diese Flaschen.

Auf dem folgenden Foto habe ich den Schlauch auf eine 0,7 Liter PET-Flasche geschraubt.

Hier habe ich eine 1,5 Liter PET-Flasche angeschlossen.

Dann habe ich mal noch geschaut, was ich noch im Schrank finde. Mit dem beiliegenden Adapter habe ich hier eine Weithalsflasche aus Hartplastik angeschlossen.

… und dann habe ich noch eine alte Sigg-Flasche gefunden. Auch diese kann ich mit einem der beiliegenden Adapter anschließen.

 

Mir gefällt dieser Trinkadapter sehr gut und ich werde ihn zukünftig bei meinen Touren weiter nutzen. Ich finde es angenehm nach der Tour nicht mehr den Trinksack reinigen und trocknen zu müssen. So nehme ich einfach eine Flasche Wasser aus dem Discounter und führe die Flasche nach der Tour dem Recycling-Prozess zu. Schön ist auch, dass dieser Adapter weniger kostet als ein komplettes Trinksystem. Daher meine klare Empfehlung für Euch!

 

Die Preise bei Amazon

Dieser Trinkadapter ist bei Amazon erhältlich. Während ich diesen Beitrag schreibe, liegt der Preis für einen Convertube Trinkadapter, der über Prime lieferbar ist, bei 18,69 €, was ich persönlich als angemessenen Preis empfinde.

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Der Listenpreis auf der Hersteller-Webseite ist derzeit 25 €. Bitte beachtet, dass es sich bei den obigen Links um sogenannte Provisionslinks handelt. Wenn Ihr darüber bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, womit ich meine Serverkosten decken kann. Ihr bezahlt dabei keinen Cent mehr und unterstützt meinen Blog.

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Wie hat Euch mein Erfahrungsbericht gefallen? Nutzt Ihr ein Trinksystem auf euren Touren? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

2 Kommentare:

  1. Habe dieses Set schon seit Jahren im einsatz.
    Sehr praktisch ist es auch bei Wanderreisen im Ausland, da man einfach einen neuen „Trinkbehälter“ in jedem Supermarkt / Tanke kaufen kann.
    Hat mir schon sehr gute Dienste geleistet, und das Problem mit der Kohlensäure hatte ich auch genau einmal. Danach nur noch stille Getränke an den Schlauch angeschlossen.

  2. Interessant. Aber ich bleibe bei den Trinkbeuteln, habe einen 3l, der sehr gut in den Rucksack passt.

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