Jun 092014
 

Im Mai war ich wieder zusammen mit saarzwerg auf Tour: Unser Ziel war die Kanalküste im Nordwesten Frankreichs. Wir besuchten dabei die Kanalinseln Jersey und Guernsey, Saint Malo und den Mont Saint Michel. Unsere Reise schlossen wir mit einem Besuch der Landungsstrände mit ihren Relikten aus vergangenen Zeiten ab.

Übersichtskarte.png

In diesem Artikel gebe ich Euch einen kurzen Überblick über die einzelnen Stationen und berichte Euch, warum es uns dort so gut gefallen hat…

Saint Malo

Wer gerne historische Stadtkerne erkundet, ist in Saint Malo genau richtig. Die Altstadt ist von einer riesigen Stadtmauer umgeben und ragt so wehrhaft ins Meer hinein. In der Altstadt gibt es eine kleine Tradi-Runde. Rund um die Stadt stehen noch einige Forts, von denen manche bei Ebbe über den Strand erreichbar sind. Im Fährhafen von Saint Malo starten die Express-Fähren zur Kanalinsel Jersey.

Saint Malo - Stadtmauer und Festung

Stadtmauer und Festung von Saint Malo

 

Saint Malo - Blick von der Stadtmauer in die Bucht

Blick von der Stadtmauer in die Bucht

 

Jersey

Die Kanalinseln gehören nicht zu Großbritannien, sondern sind Kronbesitz. Daher gibt es für das Finden eines Geocaches auf Jersey einen Länderpunkt. Jersey ist die größte der Kanalinseln. Mit der Express-Fähre von Saint Malo aus erreichen wir Jersey in 1:20 Stunden. Da die Fährkosten für ein Fahrzeug recht hoch sind, nehmen wir nur unsere Fahrräder mit, damit wir auf der Insel flexibel sind. Wir verbringen netto fast zwei Tage auf Jersey und besuchen Elizabeth Castle, die Jersey War Tunnels, die Marine-Küstenbatterie Lothringen und den Leuchtturm Corbière. Alles ist einfach mit dem Fahrrad zu erreichen.

Jersey - Leuchtturm Corbiere

Leuchtturm Corbière

 

Jersey - MKB Lothringen

Beobachtungsturm der Marine-Küstenbatterie Lothringen

 

Guernsey

Auch die Kanalinsel Guernsey ist britischer Kronbesitz und auch hier bekommt man für das Finden eines Geocaches auf der Insel einen eigenen Länderpunkt. Mit der Express-Fähre von Jersey erreicht man Guernsey in knapp einer Stunde. Auch hier nehmen wir unsere Fahrräder mit um die Insel zu erkunden. Da wir am späten Nachmittag ankommen, erkunden wir St. Peter Port zu Fuß und sammeln dabei ein paar Dosen ein. Am nächsten Tag radeln wir quer über die Insel, um die Heeres-Küstenbatterie Dollmann zu besichtigen. Auf Guernsey hatten wir netto leider nur einen knappen Tag Zeit…

Guernsey - Victoria Tower

Victoria Tower

 

Guernsey - HKB Dollman

Beobachtungsturm der Heeres-Küstenbatterie Dollman

 

Mont Saint Michel

Leider ist der berühmte Klosterberg zur Zeit eine einzige Bausstelle. Dennoch haben saarzwerg und ich diesen Klosterberg besichtigt und dabei noch den zugehörigen Earthcache gefunden. Der Tradi im Klostergarten wurde leider kurz vorher gemuggelt. Wir sind die engen Gassen bis zum Kloster hinaufgestiegen. Im Inneren des Klosters macht Fotografieren Spaß – es gibt so viele tolle Fotomotive…

Mont Saint Michel - Blick über die Felder

Der Mont Saint Michel

 

Mont Saint Michel - Der Speisesaal der Mönche

Der Speisesaal der Mönche

 

Die westlichen Landungsstrände

Bei den Landungsstränden in der Normandie gibt es für einen Tag zuviel zu sehen, daher teilten saarzwerg und ich unsere Tour in zwei Teile. Wir beginnen in St. Mère Eglise, wo amerikanische Fallschirmjäger die Stadt eingenommen haben. Danach besuchen wir die Batterie Azeville und den Standabschnitt Utah. Nach einer Besichtigung des Pointe du Hoc fahren wir weiter zum Omaha Beach, wo wir die deutschen Widerstandsnester und den Soldatenfriedhof Colleville sur Mer besuchen.

St. Mère Eglise - Kirche mit dem Fallschirmjäger

Fallschirmjäger am Turm der Kirche in St. Mère Eglise

 

Pointe du Hoc

Am Pointe du Hoc erkletterten am D-Day 226 Ranger die 30 Meter hohen Klippen.

 

Die östlichen Landungsstrände

Wir beginnen diesen Teil unserer Tour mit der Batterie Longes sur Mer und fahren weiter zum künstlichen Hafen Arromanches. Danach besuchen wir die Landungsstrände von Gold, Juno und Sword. Den Virtual beim kanadischen Soldatenfriedhof Beny sur Mer nehmen wir auch mit. Den Abschluß dieser Tour bilden die Pegasus Bridge, wo britische Fallschirmjäger am D-Day kurz nach Mitternacht abgesprungen sind, und das Naturschutzgebiet bei Merville, wo  einige Bunker die Orne-Mündung sicherten.

Arromanches - Teil des künstlichen Hafens

Ein Teil des künstlichen Hafens

 

Pegasus-Bridge

Die Pegasus-Bridge, die von britischen Fallschirmjägern am D-Day eingenommen wurde.

 

Wie es weiter geht…

In den kommenden Wochen werde ich zu jeder der oben aufgelisteten Sightseeing-Ziele je einen Artikel schreiben, in dem ich Euch die einzelnen Ziele mit vielen Bildern näher vorstellen werde. Dabei lasse ich Euch unsere Reise virtuell miterleben und  erzähle Euch von den Geocaches, die wir gemacht haben.

Falls Ihr besondere Wünsche an die Artikel oder Fragen zu den beschriebenen Orten und Gegenden habt, so freue ich mich über Eure Kommentare…

Die Links zu den Detailartikeln

 

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  2 Antworten zu “Eine Reise in die Vergangenheit (Kanalinseln und Normandie)”

  1.  

    Das ist ja prima, wir sind Ende Juli in Jersey und schon gespannt auf die nächsten Berichte.

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