Project Glück Auf 2022 – Mein Besuch beim Giga!

Am letzten Wochenende besuchten saarzwerg und ich das Giga Project Glück Auf 2022 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen.

Wie es uns dort gefallen hat und was wir dort alles erleben durften, findet Ihr in diesem Erfahrungsbericht! Schaut doch mal rein …

 

 

Meet & Greet

Aus dem Saarland sind es gute dreieinhalb Stunden Fahrt nach Essen. Wegen zähflüssigem Verkehr im Großraum Köln benötigen wir dieses Mal viereinhalb Stunden. Da wir beide freitags noch arbeiten mussten, erreichen wir unser Hotel erst gegen halb sechs Uhr abends. Nach dem Einchecken machen wir uns auf dem Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln (von Patrick aus dem Orgateam hatte ich zuvor bereits die Eventtickets, die für alle drei Tage die Öffis einschließen, in digitaler Form erhalten) und stellen fest, dass wir von unserem Hotel bis nach Recklinghausen fast eineinhalb Stunden benötigen.

Gegen 19 Uhr erreichen wir das ehemalige Trainingsbergwerk in Recklinghausen, wo das Glück Auf 2022 – Training muss sein! stattfindet. Gleich am Eingang findet sich dieses Relikt aus dem Bergbau, um das sich auch eine Frage des 10er LabAdventures, welches extra für dieses Event veröffentlicht wurde, dreht.

Das Wetter ist leider recht bescheiden – unter einem Zelt versucht die Gruppe Jumble für Stimmung zu sorgen.

Wir stellen uns in die Warteschlange und erreichen etwas später das Logbuch, welches mich doch sehr an das Abschiedsevent von 2016 erinnert ;-) Wir haben vorher von einem Helfer jeweils eine Stechkarte bekommen, bedrucken diese in der Stechuhr …

… und werfen unser Log in die dafür vorgesehene Box.

Eine wirklich schöne Idee, die sehr gut zum Bergbau-Thema passt!

Anschließend wollen wir noch etwas essen und gehen zur Warteschlange der Essensausgabe. Die Nackensteaks sind leider schon lange aus, so bleibt uns nur noch eine Bratwurst im Brötchen, die jedoch recht lecker ist. Schade – satt sind wir davon nicht geworden. Dazu gönnen wir uns ein Bier vom Bierstand, was dann recht schnell geht.

Bevor wir gehen, bekommen wir von Patrick, dem Ansprechpartner der Workshop-Referenten, unsere Presse-Ausweise, die uns Zugang zu allen Veranstaltungen und Hallen ermöglichen.

Zum Abschluss suchen wir noch die uns fehlenden Labcaches. Dabei kommen wir auch an diesem schön beleuchteten Förderturm vorbei.

Auch unsere Rückfahrt mit den Öffis stellt unsere Geduld auf die Probe – wie müssen vier  Mal umsteigen und die S-Bahn hat wegen Bauarbeiten auf der Strecke mehr als 20 Minuten Verspätung. So vergeht einem die Lust an den öffentlichen Verkehrsmitteln – aber dafür kann das Orga-Team ja nix!

 

Location des Giga

Der Ort, an dem das Project Glück Auf 2022 stattfindet, ist die ehemalige Zeche Zollverein in Essen, wo im Jahr 2016 auch schon das Project Glück Auf 2016, ebenfalls ein Gigaevent, stattgefunden hat. Das komplette Gelände ist heute ein Industriedenkmal und UNESCO-Welterbe, dessen Besuch sich sehr lohnt. Nach meinen vielen Teilnahmen an den verschiedensten Geocaching-Großveranstaltungen sind mir an vergleichbaren besonderen Locations nur der Römerpark Xanten, der ehemalige Spreepark in Berlin und die Bunker und Festungen der Maginotlinie in Erinnerung geblieben.

Obwohl das Giga erst um 14 Uhr startet, fahren wir – wieder mit den Öffis – gleich nach dem Frühstück dorthin und laufen einmal gemütlich über das Gelände und suchen dort Lab- und Geocaches. Unterwegs kann ich – vor allem rund um die Kokerei – fast nicht mehr aufhören zu fotografieren.

Es steht noch sehr viel von der alten Zeche und der dazugehörenden Kokerei. An vielen Stellen kommen wir der Anlage sehr nahe.

Was muss damals hier ein geschäftiges Treiben gewesen sein, als die Zeche noch in Betrieb war.

Am oberen Ende der Kokerei fällt mir das Sonnenrad ins Auge, ein nabenloses Riesenrad mit 14 Gondeln, welches leider seit 2010 nicht mehr in Betrieb ist. Gerne wäre ich einmal damit gefahren!

Hier vergisst man leider schnell die Zeit. Ein Blick auf die Uhr erinnert uns daran, dass wir zurück zum Giga gehen sollten.

 

Registrierung

Am Morgen ist an Halle 6, in der sich die Registrierung und die Tageskasse befinden, noch nicht viel los.

Ich nutze die Gelegenheit und springe kurz rein, um ein Foto zu machen und mir an der Tageskasse ein Programmheft zu organisieren.

Anschließend schauen wir uns auf dem Eventgelände etwas um …

 

Eventgelände & Infrastruktur

Das Giga findet in mehreren Hallen und auf der Fläche dazwischen statt.

Sogar die offizielle Information der Zeche wird miteinbezogen – dort wurden einige Trackables zum Tauschen abgelegt. Ich frage mich immer, wer diese extrem großen oder schweren TBs am Ende mitnimmt?

Für solch eine Geocaching-Großveranstaltung ist die Zeche Zollverein natürlich optimal: Es gibt sanitäre Anlagen, Bistros und Cafés und auch genügend überdachte Flächen, wo sich Geocacher bei einem Regenschauer unterstellen können, was bei dem wechselhaften Wetter heute auch dringend notwendig ist.

 

Catering

Die Auswahl an Essen und Trinken ist recht groß: Neben dem Angebot des Bistros von Schacht XII gibt es diverse Foodtrucks und Getränkestände zwischen den Hallen.

Ich sehe Bratwürste in allen Variationen, Pommes, Crêpes, Süßigkeiten, Falafel, Kaffee, Eis und sogar Döner.

Die Preise entsprechen den ortsüblichen Gegebenheiten. Gerade um die Mittagszeit gibt es längere Warteschlangen. Als uns der Magen grummelt, geht gerade ein Regenschauer nieder, was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass wir ziemlich schnell an die Reihe kommen.

Neben den Verkaufsständen befindet sich ein Zelt mit wenigen Bierzeltgarnituren, die, als ich geschaut habe, alle belegt sind.

 

Logbuch

Mitten auf der zentralen Fläche wurden mehrere Logbücher aufgebaut. Der Zugang ist auch ohne Ticket möglich. Selbst das Logbuch des Glück Auf! – Community – Warm Up vom Freitag wartet am Samstag noch darauf geloggt zu werden.

Diese Möglichkeit nehmen wir gerne an, da es uns wegen der frühen Zeit nicht vergönnt war daran teilnehmen zu können.

Wir tragen uns auf dem “Logtuch” ein. Findet Ihr auf dem Bild mein Saarfuchs-Log?

Gleich daneben steht eine riesige Grubenlampe, die das Logbuch des diesjährigen Giga-Events darstellt. Es liegen genügend Stifte bereit, um die Lampe signieren zu können.

Wir tragen uns ein und gehen weiter zur Halle 5.

 

Händlermeile

Die Shops befinden sich – wie auch schon im Jahr 2016 – in der Halle 5. Damals war die komplette Halle ausschließlich mit Händlern voll gestopft, die ihre Geocachingartikel an den Mann zu bringen versucht haben.

In diesem Jahr scheint das nicht der Fall zu sein: Die Anzahl der anwesenden Shops lässt sich sehr leicht mit zwei Händen abzählen und dafür muss man nicht mal alle Finger zur Hilfe nehmen. Scheinbar gibt es kaum noch Geocaching-Shops, die auf Geocaching-Großveranstaltungen fahren. Zuerst besuchen saarzwerg und ich Rosi und Christian vom Geocaching-Magazin.

Danach schauen wir bei Anja und Mario vom LaserLogoShop vorbei, die wir das letzte Mal in Bonn gesehen haben.

Auch Melanie mit ihrem Geoversand ist mit dabei.

Martina und Wolfgang von Cache-Corner aus Berchtesgaden habe ich vermisst. In der Halle fallen mir noch High-Solutions mit ihrem Angebot für T5-er und Kletterer und ein paar weitere mir eher unbekannte Shops ins Auge. Und das ist es dann schon. Die restliche Fläche der Halle ist mit ein paar Bierzeltgarnituren gefüllt. Daneben finde ich noch eine Cocktail-Bar und am hinteren Ende die große Bühne, auf der auch die Abendveranstaltung stattfindet und wo auf dem Bild (vor Veranstaltungsbeginn aufgenommen) die Band “dead man’s hand” probt.

Der Zugang zur Halle wird kontrolliert und man benötigt ein Ticket, um Einlass zu erhalten, was mir persönlich besser gefällt als im Jahr 2016, wo man den Eintritt nur entrichtet hat, um sich Shops anschauen zu können!

 

In den weiteren Hallen

Anschließend gehen saarzwerg und ich in Halle 12, wo wir unsere Workshops über c:geo und den Mystery-Wizard veranstalten wollen.

Leider ist für uns nicht erkennbar, wo genau sich die Workshop-Räume befinden. Wir wissen nur, dass wir in das erste Obergeschoss müssen und fragen uns dann durch. Eine gute Beschilderung mit Wegweisern wäre sicher sinnvoll gewesen! Oben treffe ich Patrick vom Orgateam, der für die Workshops zuständig ist und gerade die Vorbereitungen abschließt. Danach funktioniert alles tadellos. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Patrick für die tolle Unterstützung. Ich bedauere ihn schon etwas, da er zwischen zwei Hallen, in denen Workshops stattfinden, hin und her rennen muss.

Um 14 Uhr soll mein Workshop zu c:geo starten. Da nicht nur wir Probleme beim Finden des Saals haben, warte ich noch etwas bevor ich starte.

Gut gefallen hat mir, dass Bernhard vom c:geo-Team unter den Zuhörern ist, dem ich extrem detaillierte Fragen zu App weiterreichen kann.

Im Anschluss habe ich eine kurze Pause, bevor ich um 15:45 Uhr mit dem Workshop zu meinem Mystery-Wizard beginne. Nachdem ich die letzten Fragen zum Wizard beantwortet und mich von meinen Zuhörern verabschiedet habe, drehe ich noch eine kleine Runde durch dem Eingangsbereich im Obergeschoss der Halle und finde dort die Woodcoiner, …

… die angeregt damit beschäftigt sind ihre Woodcoins zu tauschen.

Ich verlasse die Workshop-Halle und gehe wieder nach draußen, wo ich viele alte Bekannte, die ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen habe, treffe ;-)

 

Event-Caches

Schon für den geplanten ersten Termin hat das Orgateam eine große Mystery-Runde veröffentlicht. Da ich aber erst eine Woche vor dem Giga mit unseren Vorbereitungen begonnen habe, war es mir natürlich nicht mehr möglich diese zu lösen. Daher haben wir uns auf das beschränkt, was wir auf dem Gelände gefunden oder gar in die Hand gedrückt bekommen haben.

Gut gefallen hat mir, dass die Owner ihre Caches auf dem Gelände der Zeche massentauglich gemacht haben statt sie zu schließen.

So durften wir diese “Dose” loggen, obwohl sie nicht vor Ort war – ein Zettel mit QR-Code hat uns das erlaubt!

 

Labcaches

In diesem Jahr hat das Orga-Team insgesamt 50 Labcaches während des Events veröffentlicht. Dazu kommen noch 10 weitere, die sich schon vorher auf dem Gelände der Zeche Zollverein befunden haben.

Die Labs haben mir alle ausgesprochen gut gefallen, da sie uns zu interessanten Orten führten und tief in die Bergbaugeschichte eintauchen ließen.

Alle Labs waren fair zu beantworten und der Geofence war vom Orgateam großzügig gewählt worden. Wir haben während dieses Eventwochenendes insgesamt 60 Labs lösen können.

Das Einzige, was mich wieder nervt, war, dass ich zwischen den einzelnen LabAdventures umschalten muss, da sie sich überlappen. Hier wünsche ich mir vom HQ, dass sie die Labcache-App und die Geocaching-App in eine einzige App zusammenführen und jeden einzelnen Lab- oder Geocache einzeln logbar machen. Bitte!

 

Signal & Lackeys

Natürlich ist auch Signal auf dem Giga herumgelaufen. Manchmal wurde er sogar von Anton, der Grubenameise, begleitet.

Aus dem HQ sind insgesamt drei Lackeys angereist: Marty, Chris und Emily.

Beim Geocoinfest 2016 in Berchtesgaden hatte ich die Gelegenheit Chris persönlich zu treffen – dieses Mal ist es mir leider nicht gelungen. Bei der letzten Auflage von Glück Auf wurde bei einer kleinen Veranstaltung Bloggern und anderen Pressevertretern die Möglichkeit gegeben, Fragen an die HQ-Mitarbeiter zu stellen. Das würde ich mir für zukünftige Megas auch wieder wünschen!

 

Die Abendveranstaltung

Irgendwann nach 19 Uhr (Hat es überhaupt schon mal ein Mega geschafft, hierbei pünktlich zu sein?) beginnt die Abendveranstaltung und das Orga-Team präsentiert sich auf der Bühne.

Danach bekommt das Orga-Team des Bonner-Project-Megas 2020 die Gelegenheit etwas zu sagen: Jens informiert, dass sie den Überschuss aus Ihrer Veranstaltung einem wohltätigen Zweck im Ahrtal zuführen werden. Genaueres würde man auf ihrer Facebookseite finden. Respekt! Diese Haltung würde ich mir auch vom Saarland-Mega-Orgateam wünschen, von denen ich nichts gehört habe, was sie mit ihrem Überschuss gemacht haben.

Weiter hat sich die Bonner Orga etwas Tolles ausgedacht – sie haben einen Staffelstab, äh Staffelbox, kreiert, die zukünftig von Project-Mega zu Project-Mega weitergereicht werden und dabei Erinnerungsstücke der Project-Events sammeln soll. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde!

Danach kommt das Project-Komitee auf die Bühne und verkündet das nächste Project-Mega: Den Project Status erhält im Jahr 2023 das Mega “Bei die Wikingers“, welches im Juli in Schleswig stattfinden wird.

Anschließend folgt die Preisverleihung der Tombola – da wir nicht daran teilgenommen haben, verlassen wir die Halle.

 

CITO – Die Abschlußveranstaltung

Am Sonntagmorgen fahren wir nach dem Frühstück mit unserem Auto zur Zeche Zollverein, wo an der Kokerei das Abschluss-CITO stattfinden soll. Leider meint es der Wettergott überhaupt nicht gut mit uns und es regnet fast ohne Pause mit stellenweise recht starken Schauern.

Kurz nach 10 Uhr werden Mülltüten und Mülltonnen verteilt und wir verteilen uns.

Parallel zum CITO veröffentlicht das Orgateam ein 9er LabAdventure. Gegen 11:30 Uhr kommen wir etwas durchnässt an den Startpunkt, wo sich inzwischen ein “Logbuch” für das CITO befindet. wir tragen uns ein.

Anschließend laufen wir in Richtung Parkplatz, wo sich die letzten drei der Labcaches befinden. Nachdem ich den letzten der neun geloggt habe, bekomme ich den Gratulationsbildschirm. Danach sagt mir saarzwerg, dass gerade noch ein zehnter Lab im selben Adventure aufgetaucht wäre? Ich starte meine App neu und habe nun auch einen ungeloggt Lab??? Zum Glück ist der Geofence so groß gewählt, dass wir die Frage an unserem Standort beantworten können. Damit haben wir nun auch das letzte LabAdventure mit jetzt 10 Labcaches erfolgreich abgeschlossen.

 

Mein Fazit

Aus Sicht eines Workshop-Referenten

Sowohl die Kommunikation in der Vorbereitung als auch die Unterstützung vor Ort durch Patrick war super. Die Veranstaltungstechik und der Raum boten optimale Bedingungen, um einen Workshop zu halten. Soweit hat die Orga also alles richtig gemacht – Danke dafür!

Einziger Wermutstropfen: die vorher gemachten Zusagen wurden nicht eingehalten: Weder habe ich – wie vorher schriftlich vereinbart – einen “kompletten Satz Geocoins der Veranstaltung” bekommen (zwei der im Programmheft abgebildeten Eventcoins fehlen), noch habe ich für saarzwerg und mich die vereinbarten Helferpackages bekommen, zu denen wir im Vorfeld sogar noch unsere T-Shirt-Größen mailen sollten.

Schade eigentlich, zumal ich – soweit ich meine Zuhörer verstanden habe – zwei richtig gute Workshops abgeliefert habe. Aber was soll’s, ich hab’ es ja hauptsächlich für die Geocaching-Community gemacht und das Leben ist zu kurz, um sich zu ärgern!

Aus Sicht eines Teilnehmers

Wow – die Hauptveranstaltung auf dem Gelände der Zeche Zollverein hat mir sehr gut gefallen – für mich war es die beste Geocaching-Großveranstaltung, die ich in diesem Jahr besuchen konnte: eine tolle Location, viele tolle Labcaches, eine ausgewogene Händlermeile, ein großes Angebot an Essen und Getränken und eine interessante Abendveranstaltung. Meine einzige Kritik (auf zugegeben sehr hohem Nivau) betrifft das Trainingsevent, mit knapper Essensauswahl und wenig Sitzmöglichkeiten im Trockenen hielt sich unser Spaß in Grenzen.

Liebes Orga-Team, meiner Meinung nach habt ihr toll geliefert und damit eure Veranstaltung von 2016 noch übertroffen. Meinen vollen Respekt dafür! Natürlich wird nach der tollen Leistung jeder fragen: Ist es in sechs Jahren wieder soweit?

** ** ** ** **

Habt Ihr auch “Project Glück Auf 2022” besucht? Wie hat es Euch dort gefallen? Oder warum habt Ihr Euch entschieden nicht dorthin zu fahren? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

Ihr interessiert Euch für weitere Geocaching-Veranstaltungen? Dann werft doch mal einen Blick in den großen Geocaching-Eventkalender.

 Facebooktwitterpinterest

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

7 Kommentare:

  1. Eine Verständnis Frage, ihr habt das Freitag Event geloggt, auf dem ihr gar nicht wart? Weil das Logbuch Samstag noch zugänglich war?

  2. Nein zu Labcaches

    50 Labs mit 5 Stationen, macht 250 Gummipunkte. Kopfschüttel

  3. Tach Jörg
    Zunächst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht zu unserem Event in Essen, ich möchte es nicht versäumen auf den einen oder anderen “Kritikpunkt” persönlich einzugehen.

    “Der Zugang zur Halle wird kontrolliert und man benötigt ein Ticket, um Einlass zu erhalten, was mir persönlich besser gefällt als im Jahr 2016, wo man den Eintritt nur entrichtet hat, um sich Shops anschauen zu können!” –
    Ich frage mich ernsthaft, wieso es diese Meinung nach wie vor da draußen in der Community gibt, das man den Eintritt nur für diesen oder jenen zugangsbeschränkten Ort bezahlt. Du bist bist doch auch schon wirklich lange in der Szene unterwegs und solltest es doch eigentlich besser wissen. Es wird gerne vergessen welch ein enormer Kostenapparat an so einem großen Event hängt. Die Ausgaben bewegen sich dabei im sechsstelligen Bereich. Um nur ein paar der großen Kostenpunkte aufzuzählen wären da die Miete fürs Gelände und die Hallen, die Infrastruktur, das auch von euch genutzte ÖPNV Ticket (genau wie 2016), die Helferausstattung mit Coin und Shirt/Weste, und und und… So ein Event muss einfach irgendwie bezahlt werden und daher kann ich auch jene nicht verstehen welche solche Events haben aber nichts dafür bezahlen wollen (was hier ausdrücklich nicht für euch gilt). Man kann das alles nicht über Sponsoren abwickeln wie es vielleicht früher möglich gewesen ist.

    Bezüglich deines Wermutstropfens kann ich nur sagen, warum bist du nicht auf uns von der Orga zugegangen und hast das angesprochen? Es war ganz sicher keine böse Absicht die Absprache bezüglich der Helferpakete nicht einzuhalten, ein Gespräch hätte das sicher ausräumen können. Während des Events hat einfach jeder von uns tausenden Sachen im Kopf an welche man denken muss, da kann sowas dann schon mal hinten über fallen, auf wenn es nicht so sein sollte. Zu den Coins; die Zollverein XLE Coin hatten wir leider selber nicht mehr und welche dir dann noch fehlt erschließt sich mir leider von hier aus gerade nicht, evtl. hast du die Orga Coin gesehen welche wir aber aus sicherlich verständlichen Gründen nicht an “Nicht-Orga” Mitglieder verteilt haben.

    Den berechtigten Kritikpunkt bzgl. der Beschilderung kann ich an dieser Stelle nicht entkräften, diese hätte sicherlich an dem einen oder anderen Ort besser sein müssen. Dafür kann ich mich im Namen der Orga nur entschuldigen.

    Vielleicht konnte ich hiermit ein paar Ungereimtheiten aufklären. Aber im großen und ganzen hat es dir ja trotzdem wohl ganz gut bei uns in Essen gefallen.

    Glück Auf
    Thomas aka zebradompteur
    Orga Project Glück Auf 2022

    • N’Abend Thomas,

      danke für deine Rückmeldung, auf die ich natürlich auch persönlich eingehen möchte:

      Wie Du richtig anmerkst, bin ich schon lange in der Szene unterwegs und habe seit 2010 insgesamt 58 Megas, Gigas und GPS-Maze erlebt. Dabei fällt mir auf, dass es manche Orgas hinbekommen ein tolles Event samt Halle, Foodtrucks und Eventcaches auf die Beine zu stellen, ohne dafür Eintritt zu verlangen und alles über Sponsoren und Spenden finanzieren. In Deutschland sehe ich eine Tendenz, dass die Eintrittspreise kontinuierlich ansteigen. Daher stelle ich mir immer wieder die Frage, was der Geocacher als Gegenwert für seinen Eintrittspreis bekommt und das ist meiner Meinung eben nur das, was die Nicht-Zahlenden-Gäste eben gerade nicht bekommen …

      Dann habe ich natürlich noch eine Frage an dich: Wie kommst Du darauf, dass ich wegen meines Wermutstropfens nicht auf die Orga zu gegangen bin? Mein persönlicher Ansprechpartner war Patrick. Als er mir die Geocoins in die Hand gedrückt hat, habe ich sehr wohl meine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht und ihn informiert, dass die beiden Helferpackages (T-Shirts und was die Helfer sonst noch bekommen haben) fehlen. Er war jedoch total im Stress und meinte, dass auch ein anderer Referent schon seine Unzufriedenheit ausgedrückt hätte und er jetzt nichts ändern könne …

      Bis heute wurde nichts geändert oder mich noch mal kontaktiert. Die Absprache im Vorfeld war eindeutig: „2x Helferpackage (je einmal für meine Frau und mich)“ und „1x einen kompletten Satz Geocoins der Veranstaltung“. Wenn Ihr im Rahmen dieser Veranstaltung nur für euch selbst eine Geocoin produziert, wäre im Vorfeld der richtige Zeitpunkt gewesen mich darauf hinzuweisen, dass ich eben nicht alle Geocoins bekommen werde. Neben dieser Geocoin fehlt laut Programmheft übrigens auch noch die Giga-Coin.

      Gerne biete ich Dir an, dass wir uns einmal persönlich schreiben oder telefonieren und das Thema nicht weiter in der Öffentlichkeit austragen.

      Viele Grüße aus dem Saarland
      Jörg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.