Jun 132016
 

Am letzten Wochenende besuchten saarzwerg und ich das Geocaching Giga-Event “Project Glück Auf 2016” in Essen. Das Eventgelände war genial gewählt: die ehemalige Zeche Zollverein, die nicht nur den Lostplace-Fans das Herz höher schlagen ließ.

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Von dem, was wir dort erlebt haben und wie gut es uns gefallen hat, berichte ich Euch in dem folgenden Artikel …

 

 

Das Vorevent: “Schichtbeginn”

saarzwerg und ich freuen uns auf das vor uns liegende Giga-Event in Essen. Aus dem Saarland sind es gute dreieinhalb Stunden Anreise mit dem Auto. Da wir beide an diesem Freitag noch Arbeiten müssen, erreichen wir das Eventgelände erst gegen 19:30 Uhr. Als ich feststellen muss, dass er erste angefahrene Parkplatz schon voll ist, lasse ich saarzwerg aussteigen, damit sie die Registrierungsformularitäten heute Abend noch erledigen kann. Laut Programm soll die Registrierung nur bis 20:00 offen sein.

Nachdem ich sie abgesetzt habe, versuche ich den nächsten Parkplatz und habe Glück. Zu Fuß mache ich mich auf zur Registrierung.

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In der Zwischenzeit war auch saarzwerg erfolgreich und konnte sich registrieren. Leider fehlte in unserer Tüte das Programheft.

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Überhaupt berichtet sie mir von recht “unfreundlichen” Helfern/Securitymitarbeitern, die die Schlange der Registrierungswilligen aufteilen in “nur Eintritt” und “mit Bestellung”. Da sie nur den Eintritt gebucht hatte, kommt sie noch an die Reihe.

Später erfahre ich, dass die Registrierung um Punkt 20 Uhr geschlossen wurde. Einige, die mehr Zeit auf der Autobahn verbracht haben, schaffen es nicht mehr. Hier hätte ich mir von der Orga mehr Weitsicht gewünscht und die Registrierung bis mindestens 22 Uhr offen gelassen! Es ist doch nichts Frustrierender, als nach einer langen Anreise feststellen zu müssen, dass man samstagsmorgens in die Hauptschlange mit vorprogrammierter Wartezeit muss.

Nun fehlt nur noch mein Presseausweis…

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saarzwerg hat in Erfahrung gebracht, dass ich dazu zur Helfer-Orga muss. Die ist in Halle 12. Nach etwas Fragen finde ich die dann auch. Auf dem Weg nach oben kann ich einen ersten Blick auf den Catering-Bereich werfen. Hier ist schon Einiges los.

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In der Helfer-Orga erhalten saarzwerg und ich dann unsere Ausweise, die uns freien Zugang zu den Veranstaltungen ermöglichen. Leider gibt es keine weiteren Informationen zu der Veranstaltung.

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So, nun aber auf zum Startevent “Glück Auf 2016 – Schichtbeginn MEET&GREET“.

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Dazu müssen wir etwas über das Gelände der Zeche Zollverein laufen. Das Startevent ist gut ausgeschildert und bei der ehemaligen Kokerei der Zeche zu finden. Auf dem Weg dahin treffen wir einige Bekannte und führen nette Gespräche …

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Dort angekommen, spielt gerade die Band “Masters and Commander”.

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Das Logbuch für das Auftaktevent passt gut zum zum Motto “Geocaching zwischen Kohle und Stahl” vom Project Glück Auf 2016. Mit einer Stempeluhr kann die Schichtkarte gestempelt werden, um sie anschließend an der großen Wand aufzuhängen.

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Nun wäre Zeit endlich mal was zu Essen. Leider hält uns die gigantische Schlange vor dem einzigen Essenstand davon ab. Dieser ist dem Ansturm nicht gewachsen und wirkt auf mich sehr unterdimensioniert!

Schade – ein Bier muss reichen – und so machen wir uns noch hungrig auf die Runde mit den 10 Labcaches.

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Nachdem die alle geloggt sind,verlassen wir das Gelände und stürmen die nächste Burgerbraterei unseres Vertrauens. Dort sind wir an diesem Abend nicht die einzigen Geoacher …

 

Das Giga-Event “Giga Project Glück Auf 2016”

Da wir an diesem Morgen noch ein paar Dinge zu erledigen hatten, erreichen wir das Eventgelände erst gegen elf Uhr mit der Straßenbahn, die auch um diese Zeit noch voll mit Geocachern ist.

 

Die Registrierung

Aus Neugier werfe ich einen Blick auf die Registrierung …

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… wie bei einem Giga-Event üblich, ist die Schlange sehr, sehr lang. Ich bin heilfroh, dass wir uns schon gestern Abend registrieren konnten.

 

Die Händlermeile

Der Zugang zu Halle 5, wo die Händlermeile untergebracht ist, erfordert eine gültige Registrierung.

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By the way, das ist ein Punkt, den ich bei den Megas und Gigas nicht wirklich verstehe – wieso muss ich Eintritt zahlen, um mir Verkaufsstände anschauen zu dürfen? Wäre es nicht im Sinne der Shops, wenn möglichst viele Geocacher die Auslagen bewundern könnten und möglicherweise etwas kaufen?

Garmin hat es da etwas schlauer angestellt und seinen Stand im frei zugänglichen Bereich aufgestellt.

Als erstes steuere ich LaserOnTop an, wo ich mich über das nächstes Jahr stattfindende Mega “Geocaching Days” in Kiel informiere. Hört sich alles sehr interessant an – ich werde demnächst mal mit der Orga ein Interview führen …

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Auch der Sockenhersteller Kunert ist mit seinen “Geocaching-Socks” wieder vor Ort. Es gibt hier einige Tracking-Codes zu discovern und ein Gewinnspiel mit einigen Preisen.

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Besonders gefällt mir der Signal im Strumpf!

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Weiter geht unsere Reise zu Cache-Corner, wo ich Martina an das noch ausstehende Interview zum noch dieses Jahr stattfindenden Geocoinfest in Berchtesgaden erinnere.

Wie immer gibt es am Stand eine große Auswahl Signals zu bewundern. Auch wenn ich ganz gerne Fotos von den kleinen grünen “Dingern” mache, kann ich den Hype um sie dann doch nicht wirklich nachvollziehen.

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Dort treffe ich auch auf Mario, Tobias und Wolfgang, die zusammen eine – wie ich finde – witzige Coin-Triologie, die sehr zum Motto dieses Gigas passt, anbieten. Sie haben sich auch mottogemäß geschminkt.

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Die drei haben sich von Melli (in der Geocaching-Community besser bekannt als Mietzecacherin) zeichnen lassen und diese Coins produziert. Wer kann den Coins (unten) die richtigen Personen (oben) zuordnen?

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Die Rückseite mit den Bierflaschen finde ich besonders witzig!

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Als Nächstes schaue ich mir den Stand von Traveldiary an. Dort komme ich mit Jens Freyler ins Gespräch, der gerade für den “offiziellen” Geocaching-Guide wirbt. Mal schauen, ob ich auch einen für eine Rezension bekomme?

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Besonders gefreut habe ich mich Markus Gründel (der das Standardwerk zum Geocaching geschrieben hat) wiederzutreffen. saarzwerg führt hier gerade ein nettes Gespräch mit Ihm. Er informiert mich, dass gerade eine neue Auflage seines Buches “Geocaching II” mit verschiedenen Aktualisierungen in Vorbereitung ist. Auch hierüber werde ich berichten, sobald das Buch verfügbar ist.

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Am Stand von Markus ist auch die Postbox der Podcasterin encyklia.de zu finden. Auf ihrer Seite findet Ihr die Erklärung, wie die Postbox genau funktioniert. Ich lege Leenie einen Umschlag in die Box – mal schauen, ob und wann er ankommt!

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Zum Abschluss schauen saarzwerg und ich noch bei Melanie am Stand von geo-versand.de vorbei. Leider ist Melanie in diesem Moment so sehr im Stress, dass keine Zeit für ein Gespräch bleibt …

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Beim Verlassen der Halle treffe ich noch auf diesen kleinen TB, den ich zusammen mit seinem Besitzer für diesen Bericht ablichten darf.

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Das Catering

Heute läuft es besser – es gibt viele Verkaufsstände, um sich zu verpflegen. Dadurch verteilen sich die Massen und die Wartezeiten sind so akzeptabel. Hier hat die Orga einen echt guten Job gemacht!

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Das Logbuch

Passend zum Motto wurde hier eine hölzerne Lore gebaut und mit Blumen geschmückt. Wirklich eine tolle Arbeit, die mir sehr gut gefällt!

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Das Loggen erfolgt mittels Lackstift.

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Wir nutzen unsere Stempel, was auch ganz gut funktioniert.

 

Die Pressekonferenz

Die größte Herausforderung für uns Blogger war herauszufinden, wann sie denn nun startet? Es gab leider nur Gerüchte und keine Informationen. Selbst die Helfer in dem Raum waren nicht informiert.

Als wir eine Stunde zu früh dort waren, ist zum Glück Jemand aus der Orga aufgetaucht, der klären konnte, dass es erst um 13:30 losgehen soll. Eine Presselounge oder gar das angekündigte WLAN konnte ich leider nicht finden.

Um 13:30 Uhr war es dann endlich soweit: Dirk Jöhle vom Veranstaltungsmanagement der Zeche Zollverein, Ralf und Alex vom Orga-Team, Cindy Potter vom HQ und Andreas vom Project-Kommitee standen uns Bloggern und Podcastern Rede und Antwort.

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Interessant war für mich zu erfahren, dass die bürokratischen Hürden für eine Veranstaltung dieser Größe doch recht hoch sind: Es ist ein Sicherheitskonzept zu erstellen und Genehmigungen von Behörden sind einzuholen. Dafür hat der Verein einen externen Eventmanager beauftragt, der damit schon Erfahrung hat.

In der Pressekonferenz sind – für mein Gefühl – recht wenig Blogger und Podcaster anwesend. Ich erkenne die Kollegen von der cachefrequenz.de, schmelli.de, Team 76, cache’n’travel und die Mädels von aktiv-durch-das-leben.de. Die Kollegen von kati1988.de und geocachingBW.de haben es wohl nicht geschafft?

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Im HQ spricht man Deutsch! Hier zeigt Cindy, dass sie ein “bisschen” Deutsch beherrscht.

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Nach der Vorstellungsrunde haben wir die Gelegenheit Fragen zu stellen. Ich erfahre, dass alle 9000 Einlassbändchen verkauft und insgesamt 1600 Geocacher in Führungen und Veranstaltungen untergebracht wurden.

Natürlich wurde auch die Frage nach “übriggebliebenem” Geld gestellt: Der Verein als Ausrichter dieses Giga-Events wird den größten Teil einem wohltätigen Zweck zuführen. Das ist doch mal eine Aussage, die ich mir von mehr Orga-Teams wünschen würde!

Nett finde ich, dass Cindy nach der Pressekonferenz auf uns zu kam und jedem ein Lackey-Tag in die Hand gedrückt hat. Natürlich habe ich mich mit meinem Saarfuchs-Token revanchiert.

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Zum Abschluss macht saarzwerg schnell noch ein Foto von uns beiden …

 

Der Signal

… darf natürlich auch nicht fehlen! Am Nachmittag war es dann soweit: Er zeigte sich – in leicht erhöhter Position – am Treppenhaus. Sein Auftreten erinnerte mich irgendwie an den Geburtstag der Queen. Hat die nicht auch so eine Farbe getragen?

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Danach stürzte er sich in die Menge. Auch saarzwerg musste hin – schließlich trug er einen Chirp mit dem Lösungswort für einen der 10 Labcaches.

 

Das Ruhrmuseum und die Aussichtsplattform

Auf der Suche nach zwei Labcaches besuchen wir das Ruhrmuseum. Zunächst müssen wir die Stufen im Eingangsbereich zählen – es sind echt viele, kann ich Euch sagen. Zum Glück verzähle ich mich nicht und die erste Antwort passt gleich!

Nun wollen wir zur Aussichtsplattform. Leider ist der Weg nicht leicht zu finden. Wir müssen uns durchfragen. Unterwegs kommen wir im Museum an einer Filmvorführung über den Ruhrpott im 360°-Kino vorbei. Wir gönnen uns den Film …

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… und werden nicht enttäuscht: ein kurzweiliges Portrait über den “Pott”.

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Nach dem Film geht es durch eine alte Werkshalle. Hier kommt bei mir wieder Lostplace-Feeling auf!

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Die letzten Höhenmeter geht es wieder durch ein Treppenhaus und wir haben es geschafft: Ein wirklich toller Ausblick erwartet uns in über 40 Metern Höhe.

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Heute können wir weit schauen: In der Ferne erkennen wir sogar die Arena, wo der gesuchte Fußball-Verein für unseren Labcache spielt.

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Die Labcaches machen uns heute großen Spaß: Sie führen uns mehrmals durch die Zeche Zollverein. saarzwerg und ich spielen Labcaches immer noch gerne selbst, auch wenn uns auch auf diesem Event wieder des Öfteren die Lösungen angeboten wurden. Selbermachen ist ja der Sinn der Sache und die Grundlage des Spaßes!

 

Die Hoëcker-Lesung

Mit unseren Pressausweisen haben wir Zugang zu allen Veranstaltungen. Da ich seine Lesung zu “Neues aus Geocaching” schon vom Mega in Frankfurt kannte, wollte ich mir nur kurz einen Eindruck über seinen Vortrag verschaffen. Leider haben wir es nicht pünktlich zum Beginn geschafft.

Als wir möglichst leise den Saal betreten – die Lesung ist schon im vollen Gange – werden wir von Bernhard mit den Worten “wie peinlich, da kommen noch welche unpünktlich …” begrüßt. Hoëcker schafft es immer wieder spontan auf die “aktuellen Gegebenheiten” einzugehen. Nichtzuletzt deshalb liebe ich seine Veranstaltungen.

Jetzt ist es auch egal, denke ich mir und hebe meine Kamera, um ein paar Bilder zu machen. Auch dass nimmt er wieder auf und kommentiert: “Ach, die Presse” und winkt, ich solle näher kommen. Er räumt mir sogar noch die Flaschen auf seinem Tisch weg und setzt zusammen mit Tobi sein freundliches medienwirksames Gesicht auf.

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Ich mache ein Bild von den Beiden und gehe zur Seite. Der Saal ist voll. Hoëcker begeistert die Geocacher!

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Am Rande lauschen wir noch ein wenig seinem Multimedia-Vortrag …

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… und dann ziehen wir wieder weiter. Zum Glück dieses Mal ohne einen weiteren Kommentar von Bernhard.

 

Die Caches auf dem Gelände

Während unsere Labcache-Runde schauen wir auch, was sonst noch an Dosen hier herumliegt. Wie immer bei solchen Großveranstaltungen, muss man nicht wirklich suchen. Einfach schauen, wo eine Menschenmenge steht und schon gibt es irgendwo ein Logbuch.

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Ein besonderes Logbuch hat dieser hier: ein Gespenst, auf dem wir unsere Namen hinterlassen dürfen. Es ist der Mystery “Das kleine Gespenst auf Zollverein“.

 

Die Labcaches

Auch für den Samstag gibt es wieder 10 Labcaches. Wieder führen sie uns über das weitläufige Gelände der Zeche Zollverein. Es macht uns Spaß sich hier zu bewegen.

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Unterwegs treffen wir auf Kermit, der gerne viele, sehr viele Discover-Logs hätte …

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Nett finde ich auch die Luftballons mit Anton, der Grubenameise, dem Maskottchen von “Project Glück Auf 2016”.

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Die Hauptbühne

Nachdem wir alle Labcaches gefunden haben, laufen wir zur Hauptbühne. Dort macht eine Band gerade den Soundcheck: Nicht ganz unser Musikgeschmack, ich hoffe, am Abend sind sie besser …

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Gegen 18:00 Uhr wird es dann spannend an der Hauptbühne. Im Backstagebereich versammeln sich das Orgateam, die Besucher aus HQ und das Project-Kommitee. Natürlich darf auch Anton nicht fehlen.

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Mit etwas Verspätung geht es los. Das Orgateam präsentiert sich und überreicht den Vertretern von HQ einen kompletten Coin-Satz als Geschenk und als Dank für die gute Zusammenarbeit.

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Diese Veranstaltung ist gut besucht: Sehr viele Geocacher haben sich vor der Bühne versammelt.

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Dann ist es endlich soweit: Das Project-Kommitee verkündet den Ausrichter von Project 2017.

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And the winner is: Let’s Zeppelin in Friedrichshafen am Bodensee. Eine sehr gute Auswahl, wie saarzwerg und ich finden. Dort erwarten uns eine spannende Location und eine tolle Landschaft. Wir freuen uns schon darauf!

 

Das Abschluss-Event: Schicht im Schacht!

Da wir uns auch die letzte Labcache-Serie nicht entgehen lassen wollen, fahren saarzwerg und ich gleich morgens zum Abschluss-Event “Glück Auf 2016 – Schicht im Schacht – Goodbye “.

Obwohl das Event erst um 10:00 Uhr startet, sind wir schon kurz vor neun vor Ort. Und wir sind bei Weitem nicht die einzigen. Die Labcaches starten um neun Uhr und die FTF-Jäger sind schon unterwegs.

Uns beiden geht es weniger um die FTFs, sondern eher darum, zeitig die lange Rückreise ins Saarland antreten zu können.

Dieses Mal sind QR-Codes für die Labs zu suchen. Die zehn sind schnell gefunden und so sind wir schon um Viertel vor Zehn am Logbuch. Gut gefallen hat mir, dass wir hier …

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… auf der Schichtkarte Ausstempeln müssen und diese dann als Log …

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… in die Lore einwerfen. Wieder eine schöne – zum Motto passende – Idee!

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Damit geht unser Giga-Wochenende zu Ende und wir treten die Heimreise ins Saarland an.

 

Mein Fazit

saarzwerg und mir hat das Giga-Wochenende in Essen sehr gut gefallen. Die Location war sehr gut gewählt! Es machte uns sehr großen Spaß die 30 Labcaches auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein zu suchen und zu finden.

Freitags gab es nach meiner Meinung das größte Verbesserungspotential. Bei jeder Eventplanung sollte der Besucher (=Geocacher) im Vordergrund stehen. Dabei sollten auch lange Anreisen aus den entlegeneren Ecken unserer Republik einkalkuliert werden.

Von kommenden Orga-Teams würde ich mir wünschen auch zu berücksichtigen, dass Viele von uns freitags noch arbeiten müssen und erst nach Feierabend zu Hause wegkommen. Auch dann sollte eine Registrierung noch möglich sein. Außerdem würde ich mir wünschen, dass auch beim Vorevent zukünftig genügend Verkaufsstände für Essen zur Verfügung stehen. Nichts trübt mehr die Stimmung, als nach einer langen Anfahrt nichts zu Essen zu bekommen.

Aber – hey – bitte nicht falsch verstehen: Hier wurde von einem kleinen Verein ein Event für mehr als 10.000 Geocacher ausgerichtet. Das dabei nicht alles perfekt läuft, ist klar. Und ich habe schon kleinere Events erlebt, bei denen es wesentlich schlechter lief.

Trotz meiner am Freitag geäußerten Kritik, denke ich gerne ans dieses Giga zurück. Der Samstag und Sonntag wurden von saarzwerg und mir zu 99,99% als perfekt empfunden. Das Programm war vielfältig und unterhaltsam. Es war genügend Raum für die vielen netten Gesprächen mit Geocachern. Ich war angenehm überrascht, wie Viele von Euch mich auf diesen Blog angesprochen haben.

Also, meinen allergrößten Respekt und ein herzlichen Danke an die Orga für dieses tolle Event!

** ** ** ** **

Möchtet Ihr noch mehr Bilder von diesem Event sehen? Dann schaut doch einfach mal in mein Webalbum “Giga Essen 2016“.

Seid Ihr auch in Essen gewesen? Wie hat es Euch gefallen? Was war gut und was hat Euch gestört? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Beitrag.

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  22 Antworten zu “Giga Project Glück Auf 2016 – Schön war’s!”

  1.  

    Hallo Jörg, schade das wir uns nicht persönlich getroffen haben (das holen wir dann in Koblenz oder Mendig nach) ;-) Danke für den schönen Bericht sowwie die Bilder und Eindrücke von der Zeche Zollverein. Auch wir haben dort am Samstag einen sehr schönen und entspannten Tag verbracht. Unsere Eindrücke findest Du hier:

    http://gcteam-vt601.webnode.com/news/roject-gluck-auf-2016-gigatreffen-auf-dem-welterbe-zollverein/

    Viele Grüsse und bis bald,
    Reiner

    •  

      Gab es eigentlich mehr als eine Vorführung von GCTransAlps?
      Die bei der ich war, war bei weitem nicht voll besucht!

      •  

        Hi Micha,

        wie hat Dir die GCTransAlps gefallen? Ich hatte mir sie in Erfurt angeschaut und war enttäuscht …

        VG
        Jörg

        •  

          hm… ich weiß noch nicht wie ich mich dazu äußern soll. Hänge noch an meinem Bericht zu Glück Auf weil ich mehr oder weniger flach liege und nicht wirklich schreiben kann :(

      •  

        Hi Micha, es gab eine GCTransAlps-Multimedia-Vorführung (recht mager besucht mit circa 70 Personen) und dann den eigentlichen Film (beinahe volle Halle, sollen 350 Personen gewesen sein).
        Der eigentliche Film hat uns, bis auf das laaaaangatmige Ende, sehr gut gefallen. Der Neuzusammenschnitt soll dann Elemente des Vortrages enthalten, der meiner Meinung nach zwingend notwendig ist, um den Film zu verstehen.
        Viele Grüße, Reiner

        •  

          Ich hab mir den “Film” auch angeschaut und es waren höchstens 200 Leute drin (großzügig geschätzt). Jeder der draußen vorbei lief durfte rein…

          Nach 15 min haben die ersten den Saal verlassen, bei Ende des “Films” war nahezu 1/3 schon draußen.

  2.  

    Ich fand deinen Bericht auch super. Außer Mega-Erfahrung in Bremerhaven hatte ich keine Ahnung von Events, geschweige denn eines Giga-Events und als ehemaliger Partyveranstalter kann ich nur raten, wie groß die Leistung des Orgateams gewesen sein muss. Fressbuden, Getränkeservice, Parkdienst, Müllbeseitigung, Infostände, Security, Erste Hilfe, Geocaches und so weiter muss man erst mal unter einen Hut kriegen.

    Das haben die Jungs und Mädels von der Orga perfekt hingekriegt. Ich fand die musikalische Rahmengestaltung sehr gelungen, wobei ich seit neustem wohl Fan von Alex im Westerland bin…

    Harren wir der Dinge, die da noch kommen mögen ;)

  3.  

    Hallo Saarfuchs – einen schönen Bericht habt ihr da geschrieben. Unser Fazit ist im Großen und Ganzen auch positiv ausgefallen.
    Die Beteiligung bei der Pressekonferenz fanden wir, wie du auch schriebst – mager, auch wurde sie recht schnell abgebrochen – aber nun, gibt Schlimmeres :-D
    Liebe Grüße aus dem Hunsrück und gewiss bis zum nächsten Jahr bem Maijen im Saarland ;-)
    Anita und Claudia

  4.  

    Schöner und ausführlicher Bericht inklusive der Vor- und Nachevents – davon hatten wir, außer ein paar Twitter-Bilder, kaum etwas mitbekommen. Wie es scheint, sind mal wieder Essen und Trinken die Knackpunkte bei solchen Events – war bei uns ja auch so, wobei die Auswahl aus unserer Meinung recht gut war. Über die Preise kann man streiten, aber auf den üblichen Straßenfesten in Rhein-Main ist es eher teurer. Einen Presseausweis hatten wir nicht – sind da noch nicht so firm und es soll ja nicht in Arbeit ausarten ;).

  5.  

    Du schreibst: “Hier wurde von einem kleinen Verein ein Event für mehr als 10.000 Geocacher ausgerichtet. Das dabei nicht alles perfekt läuft, ist klar”

    Wenn das ein so kleiner Verein ist, dann sollte er sich die Frage stellen: Können wir überhaupt ein GIGA stemmen. Es braucht nicht alles 100% perfekt zu laufen. Nach mittlerweile sooo vielen (Mega/Giga)-Events mit nachträglichem Gemecker kann man stets Einiges berücksichtigen und verbessern. Das gelingt vielen “Vereinen” nicht. “Moderate”-Preise dann anzukündigen und für ein 250ml Getränk 2,50€ verlangen zu lassen ist, finde ich, eine Frechheit. Zudem dann auch noch nur ein Getränke- und Fresstand am Freitag abend.

    Ich habe irgendwie immer wieder das Gefühl, dass solche Vereins-Grüppchen von Null anfangen.

    Ich bin guter Dinge, dass die Saarlänner in 2017 hier mal ‘ne ordentliche Messlatte setzen!

    •  

      Es waren 0,2er Getränke und nicht 0,25er… was das Preis-/Leistungsverhältnis aber nicht besser macht. Man hätte wenigstens 0,3er oder 0,4er machen sollen.

      Richtig dumm fand ich aber, dass das Ticket für den ÖPNV nur Samstag galt…

  6.  

    Moin,
    grundsätzlich teile ich Deine Meinung zu dem Giga. Ich hätte mir für Samstag einen Getränkestand mehr gewünscht.
    Was ich mir bei einem Event dieser Größe gewünscht hätte, wären Labcaches auf Englisch. Mehrfach bin ich angesprochen worden, um zu Helfen.

  7.  

    DANKE für Deinen Bericht und damit meiner Teilhabe!

  8.  

    ich dachte, die “Podiumsdiskussion” wäre eine Art Presseveranstaltung gewesen und zu der habe ich es wegen der Lesung nicht geschafft. Von dem anderen wusste ich gar nichts. o_O

  9.  

    Tja, wir hätten es schon zur PK geschafft, wenn wir denn gewusst hätten wann die ist ;)

    Danke für den Bericht, unserer kommt auch noch.

    VG webmicha

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