Geocaching & Sightseeing in der Extremadura (Spanien)

Anfang Oktober wollten saarzwerg und ich dem kühlen und feuchten Deutschland entfliehen und so buchten wir uns bei einem Reiseveranstalter eine zwölftägige Wander- und Kulturreise durch die Extremadura in Spanien.

Dort schauten wir uns viele tolle historische Altstädte an und wanderten durch die zum Teil beeindruckende Natur dieser Region. Natürlich suchten wir unterwegs auch einige Geocaches. Was uns auf dieser Reise gefallen hat und was weniger, erzählen wir Euch in diesem Reisebericht! Schaut doch mal rein …

 

 

Unsere Reiseplanung

Mitte des Jahres schauten saarzwerg und ich uns um, wie wir in der aktuellen Corona-Situation unseren Urlaub verbringen können. Da für uns nicht nicht vorhersehbar war, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickeln würde, wollten wir in Europa bleiben und, um unser eigenes Kostenrisiko zu minimieren, über einen Reiseveranstalter buchen. Ferner sollte das Ziel nicht zu überlaufen sein und wir wollten neue interessante Orte mit einer historischen Vergangenheit kennenlernen.

Mit diesen Rahmenbedingungen machten wir uns auf die Suche und wurden beim Reiseveranstalter Wikinger-Reisen, mit dem wir in der Vergangenheit schon neunmal unterwegs gewesen waren, fündig. Unser Ziel sollte die Extremadura in Spanien sein, die uns bis dahin recht unbekannt war. Wir buchten die Wanderreise “Auf den Spuren von Karl V.” für Anfang Oktober, auf der wir laut der Beschreibung im Katalog sieben Wanderungen unternehmen, einige tolle Altstädte besuchen und darüber hinaus noch viel über Karl den V. erfahren sollen.

 

Der genaue Reiseverlauf

Unser Reiseverlauf entspricht ziemlich genau der Beschreibung aus dem Katalog. Nur die Programmpunkte vom achten und neunten Tag wurden wegen eines Feiertages vertauscht.

1. Tag – Flug nach Madrid & die historische Altstadt von Ávila

Gegen 12 Uhr landen wir in Madrid. Die zusätzliche Coronakontrolle geht mit dem QR-Code, den ich bei unserer Reiseanmeldung bekommen habe, überraschend schnell. Am Gepäckband müssen wir nochmal etwas warten und werden anschließend von unserer Reiseleiterin in Empfang genommen. Die Busfahrt bis Ávila dauert knapp zwei Stunden. Kurz vor der Stadt stoppen wir an einem Aussichtspunkt mit einem grandiosen Blick auf die Altstadt, die komplett von einer Stadtmauer umgeben ist.

Nach dem Einchecken im Hotel Las Leyendas (Provisionslink), welches unmittelbar an der Stadtmauer liegt, schauen wir uns etwas die Stadt an. Dabei lassen wir uns von ein paar Geocaches leiten: Insgesamt drei Tradis und einen Virtual loggen wir in Ávila.

Als besonderes Highlight gönnen wir uns einen Spaziergang über die Stadtmauer. Nachdem wir den Eintritt errichtet haben, dürfen wir nach oben gehen. Wow – was für ein Ausblick. Dieser Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt!

In unsere Reise ist Halbpension enthalten. Wir essen, wie bei den Spaniern üblich, meist gegen 20 Uhr zu Abend. Das ist die Zeit, wo Anfang Oktober in der Extremadura die Sonne gerade untergegangen ist.

Einen detaillierten Reisebericht mit vielen Bildern, der erzählt, was wir in Ávila alles erlebt haben, findet Ihr unter Sightseeing & Geocaching – Ávila und seine riesige Stadtmauer.

2. Tag – Wanderung im Gredos-Gebirge & Spaziergang durch El Barco de Ávila

Heute haben wir leider kein Glück mit dem Wetter – es regnet. Wir fahren mit dem Bus ins Gredos-Gebirge und starten unsere Wanderung an einem Parkplatz in etwa  1800 Metern Höhe. Zunächst geht es über einen mit großen Steinen gepflasterten Weg steil nach oben.

Schon nach kurzer Zeit biegen wir in ein recht feuchtes Hochtal ab und folgen diesem für etwa drei Kilometer, wofür wir eineinhalb Stunden benötigen. Dort suchen wir uns ein Plätzchen zum Picknicken.

Danach laufen wir den gleichen Weg zum Bus zurück. Bei dieser Wanderung habe ich mich gefragt, ob hier wirklich der Weg das Ziel gewesen sein soll? Hier hätte man in dieser tollen Landschaft sicher eine schönere (Rund-) Wanderung finden können. Naja, wenigstens konnten wir unterwegs drei Tradis loggen!

Anschließend fahren wir weiter nach El Barco de Ávila, wo wir etwas außerhalb vom Ort im Hotel Mirador de Gredos (Provisionslink) einchecken.

Anschließend spazieren saarzwerg und ich über eine Burg in den Ort und über eine alte Brücke aus Römerzeiten wieder zurück ins Hotel. Dabei können wir einen Tradi loggen. Ein weiterer ist gerade wegen Corona-Schutzmaßnahmen nicht erreichbar und einen dritten können wir nicht finden.

3. Tag – Wanderung durch den Höllenschlund

Wir fahren über den Pass von Kastillien ins Tal der Kirschen. Gegen Viertel vor Neun starten wir unsere Wanderung zum Höllenschlucht, der Garganta de los Infiernos. Zunächst geht es ordentlich nach oben, wo wir eine Zeitlang über einen breiten Höhenweg wandern. Von dort oben haben wir das erste Mal einen Blick auf den Höllenschlund.

Anschließend wandern wir wieder nach unten zu dem Fluss, den wir auf einer kleinen Steinbrücke überqueren. Auf der anderen Seite steigen wir wieder nach oben und wandern auf einem schmalen Pfad mit toller Aussicht wieder zurück.

In der Nähe des Höllenschlunds steigen wir zu diesem hinunter und machen unmittelbar am Fluss unser Mittagspicknick.

Im Höllenschlund beantworten wir die Fragen eines Earthcaches. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis zurück zum Parkplatz. Unterwegs sammeln wir noch einen Tradi ein. Auf dieser Wanderung liegen noch mehrere Tradis, von denen die meisten aber schon viele DNFs eingesammelt haben und in schlechtem Zustand sind.

Nach der Wanderung fahren wir in einem großen Bogen nach Jarandilla de la Vera, wo wir im Hotel Mirador de la Portilla (Provisionslink) nun für zwei Nächte übernachten werden.

4. Tag – Kloster von Yuste & Wanderung nach Garganta la Olla

Am nächsten Morgen werden wir zum Kloster von Yuste gefahren, welches wir besichtigen. Leider darf in den Innenräumen nicht fotografiert werden. Hier war auch Karl der V. untergebracht gewesen, wo er einen eigenen Zugang zum Altarbereich hatte.

Nach der Besichtigung wandern wir über einen kleinen Hügel in den Nachbarort Garganta la Olla, der von oben sehr idyllisch ausschaut.

Heute haben wir kein Picknick dabei, da uns unsere Reiseleitung im gemütlichen Restaurant am Marktplatz Tapas versprochen hat. Vor Ort müssen wir leider feststellen, dass das Restaurant überfüllt und nicht in der Lage ist für unsere fünfzehnköpfige Wandergruppe ausreichend Tapas anzubieten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass unsere Reiseleitung vorher für uns reserviert hätte!

So gehen wir nach unserer einstündigen Mittagspause hungrig zum Bus zurück und besichtigen anschließend noch eine Fabrik für Paprikapulver. Naja, von diesem Tag habe ich mir mehr versprochen. Am Kloster und auf unserer Wanderung können wir zwei Tradis heben und ein weiterer liegt unmittelbar an unserem Hotel.

5. Tag – Nationalpark Monfragüe & Wanderung nach Guadalupe

Am nächsten Morgen verlassen wir unser,Hotel wieder und fahren in den Nationalpark Monfragüe, wo wir uns zunächst das Museum in Nationalparkzentrum anschauen und danach weiter zum Geierfelsen fahren.

Dort machen wir eine Pause von einer knappen Stunde, wo wir uns die Geier anschauen können, die hier in Massen um den Felsen kreisen. Einen Earthcache können wir auch nur mit Mühe loggen, da sein Owner ziemlich kritisch und genau ist. Dann habe ich Glück: Einer der Geier fliegt zu uns herüber und landet an einem Felsen unmittelbar unter uns.

Danach fahren wir mit dem Bus nach Guadalupe, wo wir für zwei Nächte im Hotel Hospederia del Real Monasterio (Provisionslink), welches sich in den Räumen des ehemaligen Klosters befindet, übernachten werden. Wir steigen oberhalb vom Ort aus und beginnen eine Wanderung in den Ort. Auch hier bin ich wieder von unserer Reiseleitung enttäuscht, da wir irgendwann vor einem verschlossenen Tor stehen und wieder umdrehen müssen, was laut meinem GPS einen Umweg von 3,6 Kilometer bedeutet hat. Nachdem wir wieder unseren Ausgangspunkt erreicht haben, laufen wir nun auf dem ausgeschilderten Weg hinunter nach Guadalupe.

Am Abend machen wir einen kleinen Stadtbummel durch den Ort, wo wir noch eine kleine Dose loggen können.

Über unseren Aufenthalt in Guadalupe habe ich inzwischen den Blogbeitrag Sightseeing & Geocaching – Guadalupe und sein Kloster verfasst.

6. Tag – Königliches Kloster von Guadalupe & Wanderung zum Stausee

Morgens laufen wir zum Besucherzentrum des Klosters hinüber und besichtigen es. Auch hier ist wieder in den Innenräumen das Fotografieren verboten. Die Führung gibt es leider nur auf Spanisch und unsere Reiseleitung versucht in den Redepausen zu übersetzen, was leider nicht wirklich gut funktioniert.

Danach haben wir offiziell Freizeit. Die Reiseleitung bietet zwar eine kleine Wanderung an, aber saarzwerg und ich wollen uns den Stausee anschauen, den sie uns ursprünglich auf der Wanderung nach Guadalupe zeigen wollte und wo sie am verschlossenen Tor gescheitert war. Wir wandern über einen zumindest teilweise markierten Weg mit einigen Steigungen Richtung Stausee. Das Wetter ist sonnig und mit annähernd 30° fast schon zu warm zum Wandern. Zu unserer Mittagspause erreichen wir den Stausee, wo wir unser Picknick auspacken.

Danach laufen wir an einem Bach entlang talsauswärts. Kurz vor Guadalupe müssen wir jedoch über einen steilen Hügel, was in der Mittagssonne ziemlich schweißtreibend ist. Den einzigen Geocache, der unterwegs eingezeichnet ist, können wir leider nicht finden.

Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Stadtbummel durch den beleuchteten Ort, was das Highlight des Tages darstellt.

7. Tag – Wanderung rund um Cañamero

Da es in Guadalupe keinen Koffertransport gibt und die Busse nicht bis zum Kloster fahren dürfen, rollen wir zunächst unsere Koffer knappe 500 Meter durch den Ort. Danach fahren wir nach Cañamero, wo eine Wanderung in Form einer Acht angeboten wird und jeder Gast entscheiden kann, ob er keine, eine oder beide Schleifen mitwandert. Als Alternative steht eine Besichtigung des Orts im Raum. saarzwerg und laufen die komplette Wanderung mit.

Zunächst geht es in einem großen Bogen über einen Hügel und wieder zurück zum Ort. Der Teil der Wanderung hat mich nicht wirklich überzeugt. Der Ort mit seinen schmalen Gassen ist aber recht nett.

Danach veranstalten wir unser Mittagspicknick und wandern anschließend zu einem großen Stausee …

… und auf dem Rückweg besuchen wir noch ein paar Höhlenmalereien aus der Steinzeit. Der Teil gefällt mir dann schon besser. Auf der Wanderung können wir zwei Tradis einsammeln.

Nach der Wanderung fahren wir nach Cáceres, wo wir im Gran Hotel Don Manuel (Provisionslink) nun für drei Übernachtungen einchecken und was meiner Meinung nach das beste Hotel der ganzen Reise ist.

8. Tag – Die historische Altstadt von Cáceres

An diesem Tag sind wir auf uns alleine gestellt – wir haben offiziell wieder Freizeit! saarzwerg und ich kosten das natürlich aus, zumal in der Altstadt einige Virtuals, Earthcaches und Tradis versteckt sind. Wir beginnen mit Sightseeing und schauen uns zunächst eine große Zisterne im örtlichen Museum an, wo wir als EU-Bürger noch nicht einmal Eintritt zahlen müssen. Danach besichtigen wir die Kathedrale und schauen vom Glockenturm über die Stadt.

Die Altstadt gefällt mir ausgesprochen gut. Leider haben wir mal wieder Pech, da hier gerade die Vorbereitungen für einen Filmdreh zur Nachfolgeserie von Games of Thrones laufen und an verschiedenen Stellen Requisiten aufgebaut sind und ganze Gassen abgesperrt wurden. Der Brunnen, den ihr auf den folgenden Bild seht, besteht aus Pappmaché und gehört normalerweise in die Alhambra.

Auch hier schauen wir uns einen Teil der Stadtmauer an, die Eintritt kostet. Danach nehmen wir unser Mittagessen in einer Tapasbar ein. Am Nachmittag spazieren wir in einem großen Bogen durch die riesige Altstadt und schauen uns weiter um. So vergeht der Tag wie im Fluge und schon ist wieder Abendessenszeit.

Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns einen Spaziergang durch das beleuchtete  Cáceres. Den kompletten Reisebericht über unseren Besuch in Cáceres habe ich inzwischen unter Sightseeing & Geocaching – Cáceres und Game of Thrones veröffentlicht.

9. Tag – Naturschutzgebiet Los Barruecos & historische Altstadt von Trujillo

Am nächsten Morgen fahren wir ins Naturschutzgebiet Los Barruecos, wo wir eine weitere Wanderung, vorbei an ein paar Seen und sehr beeindruckenden Wollsackverwitterungen, unternehmen.

Auf der Wanderung kommen wir an der Stelle vorbei, an der die große Schlacht der Bastarde bei Games of Thrones gedreht worden ist. Die Natur gefällt mir hier sehr gut, nur die Wahl des Wanderwegs wäre durchaus noch verbesserungswürdig, da gegen Ende wieder eine kilometerlange Schotterpiste ohne Schatten in der Mittagshitze zu wandern ist.

Nach der Wanderung fahren wir nach Trujillo, welches wir am frühen Nachmittag erreichen. Auch dieser Ort hat eine beeindruckende Altstadt zu bieten. Leider können wir keinen freien Platz in einem Restaurant ergattern, da der Ort von spanischen Touristen total überlaufen ist. Wir kaufen uns Brot und Wurst.

Danach drehen wir eine große Runde durch die Altstadt und schauen uns um.

Wir kommen an einer großen Festung vorbei, die aber zu der Zeit noch geschlossen ist. Unterwegs suchen wir zwei Tradis und einen Earthcache. Danach setzen wir uns auf die Terrasse einer kleinen Bar und gönnen uns ein kaltes Getränk.

10. Tag – Mérida mit seinen römischen Ruinen und Gebäuden

Nachdem wir wieder unsere Koffer im Bus verladen haben, fahren wir nach Mérida. Wir beginnen unseren Stadtrundgang mit dem Überqueren des Flusses auf der alten Brücke aus Römerzeit. Sie hat eine beeindruckende Länge von fast 800 Metern.

Wir spazieren durch die Altstadt und besichtigen anschließend das römische Theater und das Amphitheater. Es ist beeindruckend zu sehen, was hier noch erhalten ist. Ich liebe es, mich in solchen “Ruinen” umschauen und fotografieren zu dürfen.

Danach suchen wir uns eine kleine Tapasbar für unser Mittagessen. Danach müssen wir feststellen, dass die meisten Sehenswürdigkeiten am Nachmittag geschlossen sind. Wir nutzen unsere Zeit in Mérida, um ein paar Geocaches zu suchen.

Den genauen Verlauf und unsere Erlebnisse in Mérida findet Ihr im Beitrag Sightseeing & Geocaching – Mérida und seine römischen Bauwerke.

Am Nachmittag treffen wir unsere Gruppe am Bus und fahren weiter nach Zafra, wo wir im Parador de Zafra (Provisionslink) die letzten beiden Nächte unserer Reise verbringen werden.

11. Tag – Wanderung über den Jakobsweg nach Andalusien & Zafra

Morgens werden wir mit dem Bus zur Ermita de San Isidro gebracht, wo wir unsere Wanderung über den spanischen Jakobsweg starten. Leider muss ich gleich zu Beginn feststellen, dass es sich dabei um einen Radweg handelt, der über eine breite Schotterpiste führt.

Die Landschaft ist hier nicht gerade abwechslungsreich – unser Weg verläuft zwischen Feldern, Weiden und Bauernhöfen vorbei. Auf einem grast gerade eine Herde Schafe, die Nachwuchs haben.

Die Strecke hat 11,3 Kilometer und wir benötigen dafür zusammen mit einem gemütlichen Mittagspicknick gute vier Stunden. Am Ende der Wanderung kommen wir in dem kleinen Ort El Real de la Jara an, wo wir in einer kleinen Bar noch ein kleine Trinkpause einlegen. Danach fahren wir zurück nach Zafra, wo wir den Rest des Tages mit einem kleinen Stadtbummel verbringen.

Der Ort ist nicht sehr interessant – die meiste Zeit verbringen wir am Marktplatz bei einem Tinto del Verano. Geocaches gibt es hier in der Nähe auch keine.

12. Tag – Spaziergang auf den Zinnen & Rückflug von Sevilla

Morgens bekommen wir von unserer Reiseleitung noch den Tipp auf die Zinnen des Parador, der mal die Burg der örtlichen Grafen war, hinaufzusteigen. Nach dem Frühstück, als gerade die Sonne aufgegangen ist, schauen wir uns oben ein wenig um.

Dort oben genießen wir einen traumhaften Blick über den Ort.

Damit geht unser Urlaub langsam dem Ende entgegen. Wir verladen unsere Koffer und werden zum Flughafen gebracht. Zum Glück brauchen wir keine Hilfe beim Einchecken, denn unsere Reiseleitung hat sich schon vor dem Flughafen von uns verabschiedet.

Leider haben wir dieses Mal keinen Direktflug: Wir müssen zunächst nach München und dort in den Flieger nach Frankfurt wechseln. Trotz Verspätung und nur kurzen Umsteigezeiten klappt das ohne Probleme – sowohl wir als auch unser Gepäck kommen fast pünktlich in Frankfurt an.

 

Transparenzhinweis

saarzwerg und ich haben den regulären Preis für diese Reise bezahlt und wir wurden nicht von Wikinger-Reisen für die Veröffentlichung dieses Reiseberichts bezahlt. Dieser Reisebericht beschreibt meine ehrliche Meinung über die Wikinger-Reise 6139 “Auf den Spuren von Karl V.” .

 

Mein Fazit

Im Großen und Ganzen hat uns diese Reise sehr gut gefallen. Von der Dramaturgie her hätte ich mir gewünscht, dass wir in Zafra gestartet wären und den letzten Tag in Ávila verbracht hätten. Als positive Erinnerung nehme ich die tollen historischen Altstädte von Ávila, Cáceres, Trujillo und Mérida mit. Die Hotels, die fast alle in fußläufiger Entfernung zu einer schönen Altstadt lagen, haben mir alle gut gefallen. Dass dieses Mal zum Abendessen der Halbpension in den Hotels jeweils der Wein inbegriffen war, ist eine tolle Sache, die ich mir von den Reiseveranstaltern öfter wünschen würde. Der Kulturaspekt mit dem Schwerpunkt auf Karl dem V. ist mir persönlich viel zu kurz gekommen. Da hätte ich gerade am Ende der Reise gerne noch etwas mehr erfahren. Die Wanderwege in der Extremadura sind leider nicht mit den Premiumwanderwegen bei uns zu vergleichen. Von einigen Wanderung war ich enttäuscht, da ich mir ihr öfter die Frage gestellt habe, warum laufe ich gerade hier, was will mir der Entwickler der Tour hier zeigen?

Und dennoch: Die historischen Altstädte habe mich sehr beeindruckt und ich bin froh diese Reise unternommen zu haben!

 

Interaktive Karte unserer Reise

Auf der folgenden Karte könnt Ihr die wichtigsten Sightseeing-Spots und die Lage der Hotels sehen, die wir auf unserer Reise besucht haben. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten herunterladen.

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Seid Ihr selbst schon in der Extremadura unterwegs gewesen? Welche Orte habt Ihr dort besucht und was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Hallo Jörg,

    vielen Dank für den schönen Reisebericht und die hervorragenden Fotos.

    Das:
    > wo wir als EU-Bürger noch nicht einmal Eintritt zahlen müssen
    habe ich besonders gerne gelesen.

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