Wandermulti: Felsenland Pfalz – 5 Ausblicke

Am vorletzten Sonntag hatten saarzwerg und ich nur wenig Zeit – daher fuhren wir erst am Nachmittag in den Pfälzerwald, um den kleinen Wandermulti „Felsenland Pfalz – 5 Ausblicke“ zu suchen. Insgesamt sind wir knapp sechs Kilometer und gute 300 Höhenmeter gelaufen.

Die Wegführung dieses Multis ist sehr gut gewählt: Unterwegs kommen wir an fünf Aussichtspunkten vorbei und der Weg zum Final ist ein echtes Abenteuer. Kommt mit auf die virtuelle Wanderung!

 

 

Der Multi Felsenland Pfalz – 5 Ausblicke

Da wir am an diesem Tag nur nachmittags Zeit für einen kleinen Ausflug hatten, suchte ich uns einen kürzeren Wandermulti heraus: den Felsenland Pfalz: 5 Ausblicke, der ursprünglich vom KaPsTeam gelegt wurde und inzwischen von UFaustLD gewartet wird. Der Multi besteht aus vier einfachen Ablesestationen, von denen jede einen Aussichtspunkt auf der Karte markiert. Zusammen mit seinem Final, welches sich ebenfalls an einem Aussichtspunkt befindet, kommen wir auf dieser kleinen Wanderung an fünf tollen Aussichtspunkten vorbei. Am Ende der Tour habe ich 5,8 km und 320 Höhenmeter auf meinem GPS-Gerät. Mit einer größeren Pause, Fotografieren, Aussicht genießen und der Suche nach dem Final sind wir knapp drei Stunden unterwegs. Start ist in dem kleinen Ort Schindhard bei Dahn.

Da das letzte Stück zum Final fast weglos und steil ist, wurde der Zugang recht abenteuerlich. Aber es hat sich gelohnt – wir bekamen einen recht unbekannten Aussichtspunkt gezeigt, den wir ganz für uns alleine erleben durften. Wenn ihr trittsicher seid und keine Höhenangst habt, ist dieser kleine Multi meine Empfehlung für Euch!

 

Ein kleiner Umweg zum Dorfblick

Weiter unten in der interaktiven Karte habe ich Euch den Parkplatz, der im Listing empfohlen wird, eingezeichnet. Von dort ist das mächtige Massiv des Kapellenfels mit seinem Kreuz zu sehen.

Vom Parkplatz laufen wir in Richtung Berg über einen zunächst breiten Weg. Nach wenigen Schritten kommt rechts ein Wegweiser zum Dorfblick. Um die Stationen des Wandermultis zu erreichen, ist der folgende Abstecher nicht notwendig. Aber da saarzwerg und ich schon mal da sind, gönnen wir uns die zweimal einhundert Meter Umweg und spazieren fast eben über einen schmalen Pfad zum Dorfblick.

Dort angekommen, schauen wir uns die aus dem Fels herausgeschlagene Andachtsstätte an.

In der gegenüberliegenden Richtung können wir anschließend über den Ort und in die Ferne schauen.

Ich finde, der kleine Umweg hat sich gelohnt und so werden wir heute auf dieser Tour sogar auf sechs Aussichtspunkte kommen.

 

Der knackige Aufstieg zum Wasgau-Blick

Nachdem wir uns umgesehen haben, laufen wir wieder zurück zur letzten Abzweigung und folgen weiter dem breiten Weg bergauf. Bis ein gutes Stück vor dem Final können wir nun immer den Markierungen des Walderlebniswegs folgen. Alle angegebenen Stationen liegen auf diesem Wanderweg.

Dann biegen wir rechts vom breiten Weg in einen schmalen Wanderpfad ab, der sich nun recht steil und in Serpentinen den Hang hinauf quält. Wenn Ihr diese Schilder seht, habt Ihr es geschafft und Ihr habt den Aussichtspunkt erreicht.

Dort steht ein Tisch mit zwei Bänken zum Ausruhen oder Picknicken. Die Aussicht von hier oben ist echt schön.

Am linken Rand kann ich wieder zum Kapellenfels und nach Schindhard blicken.

Nach vorne sehe ich weit in den Pfälzerwald hinein.

Diese Aussicht entschädigt doch für den anstrengenden Aufstieg, oder?

 

Auf den Kahlenberg zum Panoramablick

Wir halten uns zunächst etwas links, um einen Blick auf die Dahner Burgengruppe erhaschen zu können.

Anschließend folgen wir den Markierungen des Wanderwegs über den Grat hinauf zum Kahlenberg.

Wir wandern ein ein paar Felsen vorbei und erreichen das flache Gipfelplateau. Dort folgen wir dem Pfad zum Aussichtspunkt.

Dort angekommen sehen wir den Panoramnablick: Wir können wieder weit in den Pfälzerwald hineinschauen.

Am linken Rand der Aussicht ist auch die Dahner Burgengruppe zu sehen.

Ich wechsele das Objektiv an meiner Kamera und kann mir mit meinen neuen Zoomobjektiv die Burg genauer anschauen.

Irgendwie schade, dass wir – obwohl wir inzwischen schon mehrfach dort vorbei gewandert sind – immer noch nicht die Gelegenheit für einen Besuch hatten.

 

Hinunter zum Talblick

Anschließend wandern wir wieder bergab. Über einen kleinen Pfad geht es kontinuierlich nach unten.

Kurze Zeit später stehen wir schon am Talblick, wo wir eine kleine Pause mit Teilchen einlegen.

Auch hier haben wir wieder eine schöne Aussicht auf Schindhard und die dahinter liegenden bewaldeten Hügel des Pfälzerwaldes.

Nun fehlt uns nur noch eine Station, um das Final ausrechnen zu können.

 

Weiter zum Felslandblick

Es folgt ein leicht welliger Weg bis zur letzten Station am Felslandblick. An allen Aussichtspunkten stehen Bänke zum Ausruhen oder Picknick machen.

Zunächst setzen wir uns auf die Bank und rechnen die Finalkoordinaten aus. Diese überraschen uns zunächst, da sie einen knappen Kilometer von hier entfernt liegen. Wir rechnen nochmal alles nach und erhalten das gleiche Ergebnis. Bei genauerem Hinschauen auf der Karte machen sie dann aber doch Sinn.

Wir schauen uns die Aussicht auf Schindhard an und machen uns dann auf den Weg zu den berechneten Koordinaten.

 

Der Weg zum Final

Zunächst folgen wir weiter dem markierten Wanderweg. Dabei kommen wir an einigen kleineren Felsen vorbei.

Dann wird es Zeit den Weg zu verlassen. Wir folgen einer kleinen Fußspur den Hang hinauf und stehen vor einem mächtigen Felsen. Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir rechts oder links daran vorbeilaufen.

Wir entscheiden uns für die rechte Seite, was sich aber im nachhinein als schlechte Wahl herausstellt, da wir so hinter dem Felsen weglos den Hang erklimmen müssen. Oben angekommen deutet eine Fußspur auf dem Felsen einen Zugang zu einem möglichen Aussichtspunkt an. Wir folgen ihr.

Ab hier solltet Ihr schwindelfrei und trittsicher sein. Der Pfad ist wellig und mit vielen Wurzeln übersät. Ein falscher Tritt könnte hier oben dramatische Folgen nach sich ziehen. Kurz vor dem Aussichtspunkt ist noch eine kleine Stelle, wo ich meine Hände zum Festhalten nutzen muss, um nach oben zu gelangen.

 

Auf DEM Aussichtspunkt

Dann stehen wir auf dem Gipfelfelsen und haben einen grandiosen Rundumblick.

Auf der rechten Seite sehe ich Erfweiler, wo wir unsere Wanderung über die Hahnfels-Tour, welche auch sehr empfehlenswert ist, gestartet haben.

Am rechten Rand von Erfweiler kann ich sogar den großen Bänderfels erkennen, auf dem ich bei Keep on rockin’ Hegerturmblick – reloaded gewesen bin.

Geradeaus sehe ich wieder die Dahner Burgengruppe, die in dem Moment leider etwas im Dunst liegt.

Am linken Rand sehe ich in die Ausläufer von Schindhard.

Der anstrengende Aufstieg zu diesem eher unbekannten Felsen hat sich bei dieser atemberaubenden Aussicht für uns auf jeden Fall gelohnt. Und ja, die Dose haben wir dank des Spoilerbildes auch gut finden können. Also alles in allem eine gelungene Tour!

 

Zurück zum Parkplatz

Um wieder zum Wanderweg zurück zu kommen, steigen wir nun auf der anderen Seite des Felsens hinunter, da dort ein kleiner Pfad zu sehen ist.

Der ist steil, aber dennnoch gut zu gehen. Es wäre besser gewesen diesen auch für den Aufstieg zu nutzen. Naja, so sind wir einmal um das komplette Felsmassiv herum gelaufen.

Wieder zurück auf dem Wanderweg folgen wir diesem wieder zurück bis kurz vor den Felslandblick. Dort geht rechts ein schmaler Wanderpfad nach unten. Diesem folgen wir bis wir zu einem breiten Forstweg kommen. Nun ist es nicht mehr weit. Über den Forstweg wandern wir eben einmal um Schindhard herum. Unterwegs gibt es noch den einen oder anderen schönen Ausblick zu bewundern.

Der Forstweg läuft ganz knapp unterhalb des Kapellenfelsens vorbei. Wer beim Aufstieg den Abstecher zum Dorftblick verpasst hat, kann diesen kleinen Umweg nun nachholen. Vom Forstweg zweigt rechts kurz vor dem Felsen ein kleiner Pfad ab.

Wenige Minuten später stehen wir schon wieder auf dem Parkplatz und eine weitere tolle Tour im Pfälzerwald ist beendet.

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour entlang des Multis „Felsenland Pfalz – 5 Ausblicke“ sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei dem Geocache öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten des Multis nicht korrigiert und der Weg zum Final aus dem Track entfernt.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten und Geocaches herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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