Geocaching-Tour zum „Das Opfer des Bahnarbeiters“

Am vorletzten Wochenende machte ich mich zusammen mit saarzwerg und den beiden T.O.M.s auf zum Geocache „Das Opfer des Bahnarbeiters“ nach Dillenburg in Hessen.

Da die Anreise aus dem Saarland nicht gerade kurz ist, waren wir schon zeitig vor Ort und besuchten noch ein paar weitere schöne Caches. Von dieser Tour und unseren Erlebnissen möchte ich Euch heute berichten.

 

 

EinStein

Gegen 11:30 Uhr erreichen wir Herborn und fahren gleich zum Parkplatz des Caches EinStein, der im Listing empfohlen wird.

Dieser Multicache konnte schon mehr als 1700 Favoritenpunkte ergattern. Vor Ort treffen wir uns mit Sabine und Markus vom Team Owen_Meany, mit denen wir heute diesen Geocaching-Tag verbringen wollen. In der Cache-Beschreibung ist zu lesen, dass wir ein spezielles Werkzeug benötigen, welches am Briefkasten des Owners gefunden werden kann.

Auf dem Weg dorthin fällt mir dieses „Schild“ auf – es steht jedoch nicht im Garten des Owners.

Das Werkzeug ist schnell gefunden und wir laufen weiter zu ersten Station. Auch die ist schnell entdeckt. Nun ist klar, was zu tun ist. Wir spazieren weiter zum Final und öffnen es mit dem Werkzeug. Nach dem Aktivieren des Mechanismus ist zunächst etwas Geduld gefragt. Anschließend können wir uns ins Logbuch eintragen.

Für diesen Cache lasse auch ich gerne einen Favoritenpunkt da! Noch heute frage ich mich, wie das Ganze funktioniert. Aber schaut es Euch doch mal selbst an …

 

Die Rückkehr der Fernmelder

Anschließend steigen wir wieder ins Auto und fahren von Herborn nach Dillenburg. Dort ist mir in der Vorbereitung unserer Tour der Traditional Die Rückkehr der Fernmelder aufgefallen, der auch schon über 1500 Favoritenpunkte anhäufen konnte. Wir parken an der im Listing empfohlenen Stelle und laufen nun etwas den Berg bis zum Referenzpunkt hinauf. Von dort geht’s eben hinter den Gärten vorbei zu den Koordinaten des Caches. Die Box ist nicht zu übersehen.

Nach dem Öffnen des Kastens warten einige Aufgaben auf uns. Zum Glück haben wir das Listing gelesen und eine volle 9V-Batterie und zwei AAA-Batterien mitgenommen. Auch diverse Kameras und Smartphones sind am Mann oder der Frau. Trotzdem tun wir uns bei einer Aufgabe schwer. Nur ein Androidgerät kann die Infrarotlichter „sehen“. Mit meiner Sony a6000 und unseren iPhones haben wir keine Chance …

So arbeiten wir uns Aufgabe für Aufgabe voran und am Ende gelingt es uns das Logbuch herauszunehmen. Wir tragen uns ein. Währenddessen wartet schon die nächste Gruppe Geocacher darauf, dass wir fertig werden. Wir bauen alles ordnungsgemäß zurück und machen uns auf zum Bonus!

 

BONUS -Buschtelefon-

Die Koordinaten des BONUS -Buschtelefon- haben wir im Final von „Die Rückkehr der Fernmelder“ gefunden. Die Box ist schnell lokalisiert und eine letzte Aufgabe schnell gelöst. Wir tragen uns ins Logbuch ein. Ein nett gemachter Bonus, der jedoch nicht mit dem eigentlichen Cache zu vergleichen ist.

Auf dem Rückweg zum Auto können wir schon fast einen Blick auf das Gelände werfen, wo der Cache  „Das Opfer des Bahnarbeiters“ spielt.

 

Nikolauskirche

Es beginnt zu regnen. Langsam knurrt uns der Magen. Auf dem Weg zu den letzten beiden Caches ist uns ein Supermarkt aufgefallen. Wir fahren zurück, kaufen ein paar Kleinigkeiten und trinken einen Kaffee in der Hoffnung, dass der Regen bald nachlässt. Wir haben Glück. Nur ein paar Meter weiter befindet sich die Nikolauskirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Bänke daneben nutzen wir für unser Picknick.

Nach dem Essen kümmern wir uns noch schnell um den Tradi Nikolauskirche, der vor der Kirche versteckt ist. Er ist gut zu finden und zu loggen.

 

Einfach nur so, aber nicht alleine!

Allmählich nähern wir uns unserer Startzeit beim „Bahnarbeiter“. Wir setzen uns wieder ins Auto und fahren vorher noch schnell zum Tradi „Einfach nur so, aber nicht alleine!“ – Hier ist der Name Programm. Zum Glück bin ich nicht alleine unterwegs, denn dann hätte ich keine Chance ans Logbuch zu kommen. Hier ist Teamwork gefragt! Gemeinsam können wir uns schnell ins Logbuch eintragen. Auch hier lasse ich gerne einen Favoritenpunkt da!

 

Das Opfer des Bahnarbeiters 🚂

Dann ist es endlich soweit! In der Vorbereitung dieser Tour hatte ich vor einer gefühlten Ewigkeit einen freien Termin ergattern können und der ist heute um 15:15 Uhr. Wir dürfen heute endlich den Cache „Das Opfer des Bahnarbeiters“ angehen. Die Koordinaten für den Parkplatz hatte ich genauso wie den Link zum Kalender nach der Lösung des Einstiegsrätsels bekommen.

Wir laufen los. Das Wetter ist sonnig und fast schon zu heiß. In der Nähe der ersten Station treffen wir auf die Gruppe, die den Termin am Morgen hatte. Sie sehen etwas fertig aus und geben uns ein Utensil, welches wir normalerweise erst an der zweiten Station finden würden. Sie wünschen uns viel Spaß!

Wir steigen in unser Geocaching-Abenteuer ein. Rätsel für Rätsel arbeiten wir uns durch die Geschichte, die ich als sehr stimmig empfinde. Der größte Teil dieses Geocaches spielt im Freien auf einem inzwischen recht verlassenen Bahngelände. Im Gegensatz zu mir solltet Ihr die Empfehlung des Owners, lange Hosen anzuziehen, ernst nehmen. Wegen der gemeldeten Temperatur hatte ich kurze an … war ehrlich keine gute Idee!

Bis auf ein Rätsel können wir gemeinsam alles ohne Probleme lösen. Bei dem einen dauert es etwas länger bis der Groschen fällt, wodurch wir etwa eine halbe Stunde verloren haben. Wir benötigen unterwegs eine 9V Batterie, Kohlepapier und eine UV-Lampe. Die einzelnen Stationen sind aufwändig gestaltet und Vieles habe ich bisher so noch nicht gesehen. Nach knapp dreieinhalb Stunden stehen wir im Final und tragen uns ins Logbuch ein.

Neben dem Favoritenpunkt lassen wir selbstverständlich auch noch ein „Scheinchen“ für die Mühen des Owners zurück.

Wow – das war ja mal wieder ganz großes Kino. Hier hat sich das Warten von gut eineinhalb Jahren wirklich gelohnt.

 

Abendessen in der Altstadt

Mit dem erfolgreichen Log beenden wir unseren Geocaching-Tag in Dillenburg und fahren in die Altstadt. Dort möchten wir noch ein gemütliches Abendessen genießen, bevor saarzwerg und ich wieder zurück ins Saarland fahren.

Die erste Herausforderung ist es, einen freien Parkplatz zu finden. In der Altstadt gibt es samstagsabends davon scheinbar recht wenige. Nachdem wir diese Hürde genommen haben, spazieren wir durch den Ortskern. Echt schön hier mit den ganzen Fachwerkhäusern.

Wir erreichen die Hauptstraße.

Dort finden wir die Pizzaria Centro mit einer schönen Sitzmöglichkeit auf der Straße. Das Essen ist lecker und die Preise fair. So lassen wir einen schönen Tag gemütlich zu Ende gehen …

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Das war nun schon unser zweiter Besuch in dieser Region, die geocachingmäßig sehr viel zu bieten hat. Im Betrag „Geocaching-Tour in die “Buchbinder”-Region (Dillenburg/Hessen)“ findet Ihr unsere Erlebnisse beim ersten Besuch, bei dem wir auch den besonderen Geocache „Die Kinder des Buchbinders“absolvieren durften, welcher vom selben Owner wie der Geocache „Das Opfer des Bahnarbeiters“ gelegt wurde.

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Wie haben Euch meine Cache-Empfehlungen gefallen? Seid Ihr schon mal dort in der Region gewesen? Was habe ich vergessen zu erwähnen? Was sollten wir bei unserem nächsten Besuch unbedingt angehen? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

3 Kommentare:

  1. Zitat: „Nur ein Androidgerät kann die Infrarotlichter „sehen“. Mit meiner Sony a6000 und unseren iPhones haben wir keine Chance …“
    Den Cache habe ich noch nicht besucht aber allgemein gilt: Je Besser die Kamera und der zugehörige Filter, desto schlechter ist er für diese Anwendung (Sichtbarmachen von IR Licht). Manchmal werden wenigstens noch für die innere (Selfie-) Handykamera schlechtere Filter verwendet, weshalb diese bei manchen Handys für solche Zwecke besser geeignet sind als die meist höherwertigen Frontkamera der Handys. Grüßle Johannis10

  2. Glücklicherweise wohnen wir hier in dieser tollen Region. Wir sind teilweise schon richtig verwöhnt was die Caches hier betrifft.
    Wenn Ihr Nochmal wieder kommt, sind folgende noch zu empfehlen:

    Der Feuerteufel von Eibach NC GC68K48
    Wer plärrt dann doah rim? + Bonus GC7BA2P + GC7PCMV
    Im Radio ist ein…? GC8BGKP
    Zeitgeschichten 5+6 GC46CZQ + GC46DD0

    Und etwas weiter entfernt von uns lässt sich ein weiter Urlaub extra nur zum Cachen einplanen. Schaut einfach mal nach den Caches von den Ownern „Finkenpiraten“

    Viele Grüße von SiLv3R_TJJP

  3. Genau diese Caches haben wir auch vor 2 Jahren gemacht. Dazu noch am nächsten Tag die Buchbinderkinder und Der Feuerteufel von Eibach (NC). In Dollendurg selber auch zu empfehlen: Wer plärtt denn darum? Auch wir jagten ein super tolles WE. Beim Lesen deines Berichts kommen die Erinnerungen wieder. Toll.

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