Jul 242012
 

In der Nähe von Speyer gab es einen Cache, der mittlerweile zum Kultcache wurde: Dark Places – Das Vermächtnis des Schlüsselmachers, oder kurz “Schlüsselmacher”. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Artikelserie möchte ich Euch den Cache und seine Location vorstellen.




Beim Schlüsselmacher handelte es sich um einen HCC-Cache, also einen Cache mit einer hohen Schwierigkeits- und einer hohen Terrainwertung. Der Cache spielte überwiegend in einem ehemaligen Tonwerk ab und wurde inzwischen von dem Owner archiviert.

Bevor man jedoch zum Außeneinsatz aufbrechen konnte, galt es noch ein Rätsel zu lösen. Dieses war im Listing versteckt und bestand aus drei Teilen, die es zu suchen galt. Aus der Cache-Beschreibung ging eindeutig hervor, was alles zu finden ist, bevor man startete. 

Die Cache-Beschreibung ist grafisch aufwendig gestaltet und passt sehr gut zum Thema des Caches. Es geht um eine dunkle Macht, die über das Besitzen von Schlüsseln ausgeübt werden kann. Diese Schlüssel gilt es im Laufe der Story vor Ort zu finden, um mit ihnen das Versteck des Omega-Schlüssels, des Schlüssels, der das Wandeln zwischen den Lebenden und den Toten ermöglicht, zu finden…

Wo könnte solch eine gruselige Story besser spielen als in einem Lost-Place?

Man findet im Rätsel eine genaue Beschreibung, wie man sich dem Lost-Place nähern soll, um nicht von Muggels gesehen zu werden.

Die Bilder, die nun folgen, können Spoiler enthalten. Hierzu habe ich vorher die Zustimmung der Owner eingeholt.

Als Erstes kann man so die Außenanlagen des alten Tonwerks sehen.





Die Navigation auf diesem Gelände erfolgt über ein Bild des Werkes, welches in Quadrate eingeteilt ist. Nur eine der Aufgaben spielt außen und erlaubt schöne Rundumblicke.





Zu den weiteren Stationen geht es dann in diesen riesigen Gebäudekomplex.





Die Haupthalle wurde auch während meines Besuchs von Fotografen zusammen mit ihren Modellen genutzt. Auch findet man einige Requisiten für die Fotoaufnahmen.

Aber mein Augenmerk galt natürlich mehr den zu lösenden Aufgaben.




So musste eine inzwischen fast komplett abgeflexte Leiter mittels einer Bandschlinge gesichert werden, um zumindest die Nerven für den Aufstieg etwas zu beruhigen.

Die Belohnung war dann ein Schlüssel, der stilecht in einem Totenkopf versteckt war.



An allen Ecken gibt es hier was zum Fotografieren, kein Wunder, dass diese Location so beliebt bei den Fotografen ist.



Auch die Sprayer haben natürlich diese Wände schon für Ihre Kunst entdeckt.




Aber wieder zurück zu den Aufgaben. Da es ein HCC-Cache ist, wird einem viel abverlangt. Wie schon im Listing beschrieben wurde, darf man sich vor dunklen und engen Gängen hier nicht fürchten, will man zum Erfolg gelangen.





Dadurch wurde die Kleidung bei dieser Aktion mehr als schmutzig!

Auch vor der Höhe durfte man keine Angst haben. Vom Dach hat man schließlich einen schönen Ausblick auf die Rheinbrücke…





Das absolute Highlight für mich war jedoch der kleine “Spaziergang” durch die Lüftungsanlage. Der Einstieg war schnell gefunden. Innen wurde man von Reflektoren durch die Abzweigungen geleitet. Die Route zog sich endlos hin…




Eine Staubmaske wäre hier sicherlich angebracht gewesen (wurde ja auch im Listing empfohlen).




Aber auch dieser Schlüssel konnte im Team erfolgreich geborgen werden.



Nun stand dem Zugriff auf den Omega-Schlüssel nichts mehr im Wege.


 

Mein persönliches Fazit: Mit Sicherheit einer der interessantesten aber auch anstrengendsten Lost-Place-Caches, die ich bisher besuchen durfte.

Wer noch mehr Bilder von dieser Location sehen möchte, der sollte mal einen Blick in das zugehörige Webalbum werfen.

Im nächsten Teil dieser Artikelserie werde ich ein kleines Interview mit den Ownern dieses Caches führen, in dem auch das “Geheimnis” gelüftet wird, warum der Cache archiviert wurde und wer sich hinter dem Schlüsselmacher verbirgt.

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  2 Antworten zu “LP: Schlüsselmacher – die Location”

  1.  

    Vielen Dank für den Artikel und die Fotos – ich war selbst vor wenigen Tagen dort und konnte das Erlebte gerade noch mal Revue passieren lassen.

    Wirklich ein genialer Cache – ich kann aber auch die Gründe verstehen, aus denen er archiviert wurde.

    Der Ghost-Key war übrigens noch findbar: Das Schild ist zwar weg, anhand des Fotos lässt sich dessen Position aber zweifelsfrei bestimmen. Dann fehlt leider noch eine Startposition für den Code, aber auch die lässt sich zurückrechnen. An der Station war es wirklich gut, mit einem anderen Team gemeinsam zu arbeiten, so konnten wir die Stage ohne Telefonjoker lösen…

    Und jetzt bin ich gespannt auf das Interview!

    Christian (Owyn)

  2.  

    wir waren auch dort und haben alle schlüssel bis auf dem verschwundenen ghostkey gefunden.

    es war echt klasse was die owner sich überlegt hatten.

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