Event am See 2021 – Mein Besuch beim Mega!

Am letzten Samstag besuchten saarzwerg und ich das erste Mega-Event, welches in diesem Jahr in Deutschland stattfand: das Event am See. Wir unterstützten das Mega mit zwei Vorträgen über den Mystery-Wizard.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungenes Event, in das die Veranstalter viel Herzblut und Engagement haben einfließen lassen – so schaut für mich ein tolles Megaevent aus!

 

 

Einleitung

Bedingt durch unsere vielen Termine konnten wir am Event am See nur am Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr teilnehmen. Eigentlich war geplant die Labcaches und die Geocaches in fußläufiger Entfernung zu suchen – jedoch haben wir auf diesem Event so viele alte Bekannte getroffen, die wir nun schon über ein Jahr nicht mehr gesehen hatten, und uns dermaßen festgequatscht, dass kaum noch Zeit für eine Geocaching-Runde blieb. Aber ist es nicht auch gerade das Treffen von guten Bekannten, was das Besondere an einem Megaevent ausmacht?

 

Meet & Greet

Hier kann ich nur vom Hören-Sagen berichten: Viele meiner Quellen berichten von einem sehr unterhaltsamen und feucht-fröhlichen Abend, auf dem der Hauptveranstalter wieder einmal selbst zur Gitarre gegriffen hat. Der engagierte Musiker scheint auch in den vergangenen Jahren gut angekommen zu sein. Vielleicht sollte ich mir die Auftaktveranstaltung auf dem nächsten Event am See wirklich mal anschauen?!

 

Eventgelände & Infrastruktur

Kurz vor 10 Uhr erreichen saarzwerg und ich das Eventgelände. Der Parkplatz ist ausgeschildert und befindet sich auf einem gemähten Acker. Als wir dort ankommen, sind noch viele Parkplätze frei.

Zwei Stunden später schaut das schon ganz anders aus: Der Parkplatz ist voll und die Besucher müssen bereits entlang der Landstraße parken.

Das Event findet – wie auch schon in den Jahren davor – am Badesee Vogel statt.

Damit verfügt die Eventlocation natürlich über alles, was benötigt wird: sanitäre Anlagen, Sitzplätze mit Tischen und ein umfangreiches Catering-Angebot. Der einzige Wermutstropfen für so manchen Geocacher dürfte die gesetzliche Einschränkung gewesen sein, dass an den hessischen Badeseeen Hunde nicht erlaubt sind.

Das Wetter hat an diesem Samstag vorbildlich mitgespielt, bei Temperaturen um die 30°C hat so mancher Eventbesucher die Badehose ausgepackt. Da sich das Mega mit den beiden Side-Events über insgesamt 3 Tage erstreckt, sind viele Geocacher mit dem Camper angereist …

… oder haben ihr Zelt am See aufgeschlagen.

Das Team vom Badesee Vogel war darauf gut vorbereitet und hat Strom verlegt, Waschgelegenheiten aufgestellt und morgens Frühstück angeboten. Das Feedback, welches ich von übernachtenden Besuchern bekommen habe, war durchweg positiv.

 

Registrierung

Als wir an der Registrierung ankommen, sind wir überrascht, wie wenig hier los ist. Für die Tagesgäste war der Zutritt wegen der aktuellen Corona-Auflagen nur mit einem 3G-Dokument möglich, was am Eingang kontrolliert wurde. Von den Helfern erfahre ich, das es keinerlei Diskussionen gab und diese Prozedur von allen befolgt wurde.

Die Ausgabe der vorgebuchten Artikel erfolgte nach Buchstaben sortiert. Auch dort gab es kaum eine Schlange.

Insgesamt waren bei diesem Event ca. 25 Helfer unermüdlich damit beschäftigt zu schauen, dass alles reibungslos über die Bühne geht.

 

Catering

Das Catering wurde fast komplett von Team des Badesee Vogel organisiert und angeboten. Es gab Grillwürste in verschiedenen Variationen, Pommes Frites, Brötchen, Chilli Con Carne (wenn ich richtig gesehen habe auch in einer vegetarischen Variante) und über den ganzen Tag Kuchen.

Unser persönliches Highlight sind die Grillsteaks mit Zwiebeln und Pommes.

Die sind echt lecker und kommen ziemlich nah an den saarländischen Schwenker heran.

Dazu ein kühles Radler – was will man noch mehr, um den Tag zu genießen?

Die Essensausgabe ist von der Ausgabe der Getränke getrennt, was eine gute Idee ist, da es dabei ja auch unterschiedliche Wartezeiten gibt. Zusätzlich zu der Ausgabe am Biergarten wurde noch ein Bierstand aufgebaut.

Ich finde, man merkt, dass das Team vom Badesee Vogel Erfahrung mit Veranstaltungen in dieser Größenordnung hat: Die Wartezeiten bei unseren Getränkebestellungen waren nicht wirklich fühlbar und an der Essensausgabe im unteren einstelligen Minutenbereich, was für dieses Essen absolut in Ordnung geht! Die Getränkepreise sind sehr günstig und die Preise für das angebotene Essen überaus fair.

Abgerundet wurde das Angebot mit einem Eiswagen, der sich gerade bei dem heißen Wetter einer großen Beliebtheit erfreut.

 

Logbuch

Das Logbuch bestand in diesem Jahr aus drei riesigen aufblasbaren gelben Schwimmenten.

Da die Enten auf dem Wasser schwimmen, muss saarzwerg zum Loggen die Schuhe und Strümpfe ausziehen.

Bei den Enten liegt eine Tüte mit dicken Edding-Stiften.

Zum Loggen schreibt saarzwerg  unsere Namen auf die niedlichen Gummitiere.

 

Händlermeile

Die Anzahl der Stände ist in diesem Jahr sehr überschaubar: Wir finden den Verkaufsstand von Cache-Corner aus Berchtesgaden …

… und den Stand vom Geocaching-Magazin.

Andere Verkaufsstände habe ich nicht gesehen. Das ist aber auch nicht notwendig, da die beiden ein wirklich umfangreiches Sortiment im Angebot haben.

 

Workshops & Luftmatratzen-Rennen

Im Laufe des Tages werden verschiedene Workshops angeboten. So habe ich gleich zweimal einen Vortrag über meinen Mystery-Wizard gehalten.

Beide Vorträge waren im Shop schon nach kurzer Zeit ausgebucht.

Zwischen Biergarten und Badesee konnte an einem Baum der Aufstieg am Seil probiert werden. Viele Geocacher versuchten sich unter fachkundiger Aufsicht an dieser Kletteraufgabe.

Toll bei dem heißen Wetter war die Möglichkeit „Stand Up Paddeling“ (SUP) ausprobieren zu können.

Neben den Verkaufständen finde ich einen Pavillon mit Travelbugs, die zum Tausch angeboten werden.

Wie so oft sammeln sich dort im Laufe des Tage die extragroßen Dinge.

Dieser Trackable hat sogar eine Logbedingung.

Gegen 17 Uhr starten dann die einzelnen Durchläufe der Luftmatratzen-Rennens. Dazu muss vom Strand aus gestartet werden, über den See eine Boje erreicht werden und anschließend wieder zum Strand zurückgeschwommen oder -gepaddelt werden.

Dabei gab es unterschiedliche Techniken zu bewundern.

Bei den Jugendlichen war sogar ein fliegender Start zu beobachten.

Insgesamt wurden verschiedene Wertungsläufe durchgeführt.

Hier sind alle Gewinner der einzelnen Disziplinen zu sehen. Ich denke, das Bild spricht für sich – allen Beteiligten scheint es einen Riesenspaß bereitet zu haben!

Während des ganzen Tages war auch Signal auf dem Gelände unterwegs und ließ sich fotografieren. Auch das Plakat für den Locationless war vorhanden.

 

Event-Caches

Nach meinem zweiten Vortrag finden wir doch tatsächlich noch eine Stunde Zeit, um mal ein paar Geocaches rund um das Eventgelände suchen zu können.

Dazu wurde eine kleine Runde bestehend aus sechs Tradis und einer Letterbox gelegt.

Sogar vom allseits bekannten Owner Schlurie waren zwei Leihgaben dabei, wovon eine leider nicht den Cacheransturm überlebt hat. Vorsichtiges Behandeln eines Geocaches schaut meiner Meinung nach einfach anders aus!

 

Labcaches

Auf dem Gelände wurden zehn Labcaches für dieses Event platziert – leider fehlte uns dieses Mal die Zeit sie zu spielen. Ein Lab wurde dazu genutzt, die Besucher mit den Helfern ins Gespräch zu bringen, da jeder Helfer auf seinem Namensschild einer von fünf zu suchenden Buchstaben hatte, aus dem ein Lösungswort gebildet werden musste.

 

Lackeys

Bedingt durch die weltweite Corona-Pandemie ist es den Lackeys dieses Mal nicht möglich gewesen auf dem Event vorbeizuschauen.

Sie sendeten den Besuchern eine knapp einminütige Grußbotschaft, die gegen 16:30 Uhr gezeigt wurde. Das Interesse der Besucher hielt sich meiner Meinung nach in Grenzen.

 

Die Abendveranstaltung

Da saarzwerg und ich schon gegen 18 Uhr das Gelände verlassen mussten, haben wir von der Abendveranstaltung leider nichts mitbekommen. Auf Facebook konnte ich sehen, dass sogar ein Künstler mit seiner Feuershow aufgetreten ist.

 

Abschieds-Event

Das zweite Side-Event findet am Sonntagmorgen statt. Von Badesee Team wird den verbliebenen Besuchern ein Frühstück bereitet. Danach geht auch dieses Mega seinem Ende zu.

 

Mein Fazit

Nach über einem Jahr Veranstaltungs-Abstinenz freute ich mich auf das Event am See. Nach meinen Besuchen in 2012, 2013, 2014, 2015 und 2018 war es nun schon mein sechster Besuch bei dem Event am See. Und auch dieses Mal hat es mir wieder ausgesprochen gut gefallen, sowohl als Besucher als auch als Referent. Noch nie habe ich eine solch gute Betreuung und Versorgung als Referent erfahren wie auf diesem Mega. Für alle Referenten und Helfer war das komplette Essen und Trinken kostenlos. Eine echte Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer! Das hängt die Messlatte für die kommenden Orgateams wieder ein kleines Stück höher.

Nicht ganz so optimal war der Platz, an dem ich die beiden Vorträge gehalten habe: Hier musste ich gegen die Geräuschkulisse anreden. Christian hat mir ein Mikrofon angeboten, ich bin jedoch mit meiner Stimme ausgekommen. Es war immer noch ein gutes Stück angenehmer als beim Giga in Hamburg!

Was mich dieses Mal etwas gewundert hat, ist, dass ich keine Orgateams bemerkt habe, die Werbung für Ihre Events gemacht haben? Es stehen doch trotz Corona noch einige in den Startlöchern. Das einzige Banner, welches ich gesehen habe, gehört nicht zu einem Orgateam, sondern war von einem Team, welches an der Geocaching Meisterschaft teilnimmt. An dieser Stelle liebe Grüße in die Pfalz!

Das für mich Schönste an diesem Event war die Gelegenheit endlich mal wieder viele Bekannte wiederzutreffen, die wir schon sein über einem Jahr nicht mehr gesehen haben. Es war toll endlich mal wieder zu quatschen und sich auszutauschen. Dafür ein herzliches Danke an Christian und das ganze Helferteam, welches das Event am See so toll über die Bühne gebracht hat.

Aber nach dem Mega ist vor dem Mega. Nun freue ich mich auf das Mega in Stuttgart in zwei Wochen. Liebes Orgateam, ich hoffe, ihr bekommt das auch so gut hin wie das Event am See 2021?!

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Habt Ihr auch das „Event am See 2021“ besucht? Wie hat es Euch dort gefallen? Oder warum habt Ihr Euch entschieden nicht dorthin zu fahren? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

Ihr interessiert Euch für weitere Geocaching-Veranstaltungen? Dann werft doch mal einen Blick in den großen Geocaching-Eventkalender.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Angela Weickhardt

    Auch ich (blueangel65) war mit meinem Mann (Dosenschmiede88) drei Tage Vorort. Unsere Wahl für das Event fand erst ca 4 Wochen vorher statt. Nach der langen Abstinenz durch Corona musste es endlich mal wieder auf ein Event gehen. Endlich die Freunde treffen, die man zum Teil schon 2 Jahre nicht mehr gesehen hat, aber auch Neue in real kennenlernen, mit denen man zum Teil über die Sozial Media Kanäle in Kontakt ist.
    Am Freitag angekommen hat uns das Helferteam nach kurzer Wartezeit ein Platz für unseren Bullicamper mit Vorzelt zugewiesen. Alles klappte reibungslos. Ich war begeistert, wie gut und entspannt hier alles organisiert war. Der einzige Wehmutstropfen war am Freitag eine Gruppen von Campern gegenüber, die meinten bis Nachts um 2 hier Ballerman zu veranstalten. Nach einer langen anstrengen Anreise, der Hitze und den Aufbau am Mittag waren wir darüber nicht besonders amused.
    Der Samstag war perfekt, eine Mischung aus Unterhaltung, Cachen, Baden, Chillen, Shopen, was will man mehr.
    Leider machte uns ein starkes Gewitter dann in der Nacht Probleme. Aufgrund des Stromausfall und damit dass ich meine Kühleimer auf den Mobilstrom umstellen musste, war dann am Morgen Ende Gelände bei der Starterbatterie. Das gleiche Problem hatten wohl andere auch, wie ich gesehen habe. Aber es wären nicht echte Cacher, wenn einem hier nicht geholfen würde. So hatte mein direkter Nachbar eine mobile Starthilfe dabei, und so war der Bulli in kurzer Zeit wieder startklar. Mein Herzliches Dankeschön an diesen nochmals. Wieder was gelernt: so ein Ding wird in Zukunft im Bus mitgeführt.
    Alles in Allem: Es war mehr als schön. Es war einfach Mega !👍😊

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