Cacheempfehlung: VHT-3-Runde bei Bad Bergzabern

Ende Januar machen saarzwerg und ich uns auf auch die dritte Runde der VHT-Geocaches des Owner Schluries in Angriff zu nehmen.

Die VHT-3.0-Runde ist gute acht Kilometer lang und führt durch den schönen Pfälzer Wald. Alle Vogelhaus-Caches sind etwas Besonderes!

 

 

Vorbereitung, Anfahrt und Parkplatz

Im Gegensatz zu den beiden Runden VHT-1.0 und VHT-2.0 startet Ihr diese Tour an einer anderen Stelle: Sie beginnt am Ortsrand des kleinen Dörfchens Gleiszellen-Gleishorbach. Die Runde besteht aus insgesamt vierzehn Geocaches, davon ein Bonus, eine Letterbox und einige Multi. An allen Stationen findet Ihr ein Vogelhaus, welches kaum zu übersehen ist. Eure Aufgabe ist jeweils, dem Vogelhaus sein „Geheimnis“ zu entlocken. Dazu benötigt Ihr eine 9V Blockbatterie, heißes Wasser in einer Thermoskanne und ein 2 Cent-Stück. Alle weiteren benötigten Hilfsmittel sind an den entsprechenden Stationen zu finden.

Die Runde beginnt mit dem Kurz-Multi „VHT 3.01 Parkschein“ , bei dem auch ein Parkplatz in den Wegpunkten angegeben ist. Dort stellen saarzwerg und ich unser Auto ab.

 

Die Wanderung und die Landschaft

Wir starten so gegen 10:45 Uhr. Die Temperatur liegt nahe dem Gefrierpunkt und die Sonne ist laut Wetterbericht wegen einer „bodenaufliegenden“ Wolke nicht zu sehen – etwas verständlicher ausgedrückt: Wir haben leichten Nebel, was unserem Waldspaziergang eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Runde verläuft überwiegend auf dem „Mischwald-Wanderweg“.

Bis kurz vor den vierten Geocache wandern wir über einen breiten Forstweg stetig bergauf. Wenigstens bekommen wir so warm ;-)

Als wir oben auf der Bergkuppe ankommen, sehen wir zum ersten Mal für heute einen blauen Himmel. Scheinbar sind wir knapp über der „bodenaufliegenden“ Wolke. Von hier oben können wir sogar die Burg Trifels in der Ferne sehen.

Anschließend geht es auf der anderen Seite der Kuppe wieder abwärts. Ein kleiner Pfad führt uns wieder in den Wald hinein.

Nach einem guten Drittel der Wegstecke erreichen wird den Karlsplatz, an dem acht Wege zusammentreffen. Dort hat der Pfälzerwaldverein einen sogenannten „Ritterstein“ aufgestellt. Dazu schreibt Wikipedia:

Als Ritterstein werden Marken aus Sandstein bezeichnet, die im Pfälzerwald, einem Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz, mit eingemeißelten Inschriften auf geschichtlich oder naturkundlich bemerkenswerte Örtlichkeiten hinweisen.

An dieser Stelle stehen einige neuere Bänke, die zu einer Pause einladen. Da es aber immer noch recht kalt und die Bänke von der Nacht noch feucht sind, …

… entschließen wir uns, unsere Mittagspause in der kleinen Schutzhütte (sie ist die einzige auf der ganzen Tour) daneben zu machen.

Wir sind gut vorbereitet und haben heißen Tee und belegte Brote dabei. So verbringen wir geschützt vor Wind und Wetter eine gute halbe Stunde in der kleinen Hütte.

Am Karlsplatz müssen wir uns die Karte auf dem GPS ganz genau anschauen – wegen der vielen Wege ist es hier nicht so einfach den richtigen Pfad zu finden, der uns zum nächsten Geocache dieser Runde bringt. Wir biegen in den schmalen Pfad ab, steigen ein paar Stufen hinunter. Nach dem Cache geht es stetig weiter bergab und der Weg geht allmählich wieder in einen breiten Forstweg über.

Ein paar Dosen später werden wir von diesem Schild „überrascht“. Als waschechte Saarländer nehmen wir diesen Weg natürlich gerne!

Unterwegs kommen wir an einer eingefassten Quelle mit ein paar Bänken und Tischen vorbei. Danach steigt der breite Forstweg wieder an und wir laufen zu einer großen Wegkreuzung hinauf. Dort finden wir einen weiteren Ritterstein mit der Aufschrift „Seicheneck“ und ein paar Bänke und Tische, die zum Verweilen einladen. Übrigens habe ich Euch die Punkte, an denen Ihr bequem eine Pause einlegen könnt, in der GPX-Datei weiter unten markiert.

Inzwischen ist es wieder neblig und feucht-kalt geworden. Die schönen Geocaches unterwegs halten aber unsere Stimmung hoch. Die Runde macht uns großen Spaß!

Gegen Ende klart es etwas auf. Der breite Forstweg geht erneut in einen schmalen Wanderpfad über und verläuft zunächst eben und gegen Ende berab. Nach guten vier Stunden erreichen wir wieder unser Cachemobil! An meinem GPS kann ich ablesen, dass wir für den Weg etwas mehr als zweieinhalb Stunden benötigt haben. Die restliche Zeit waren eine Mittagspause und die Zeit zum „Lösen“ der Vogelhäuser …

 

Die Geocaches

Der Owner Schlurie hat hier wieder eine tolle Bastelarbeit abgeliefert. Alle Vogelhäuser hat er in seiner Werkstatt selbst gebaut. Obwohl diese Holzhäuser nun schon gute zwei Jahre Wind und Wetter ausgesetzt waren, sind sie alle gut in Schuss!

Die jeweiligen Aufgaben sind nicht immer einfach – jedoch mit Geduld und genauem Listinglesen (ja, ich weiß, dafür hat heute so mancher Geocacher keine Zeit mehr) alle gut und fair zu lösen. Grundsätzlich geht es bei den Multis und der Letterbox darum, die Information zu erhalten, mit der das Final berechnet werden kann.

Bei den Tradis geht es darum das Vogelhaus zu öffnen, um an das Logbuch zu gelangen. Auf dieser Runde hat Schlurie echt viel Technik verbaut.

An insgesamt fünf Geocaches kommt unsere mitgebrachte 9V Batterie zum Einsatz. Hier ist ein Lösungswort zu finden und an den Schaltern einzustellen, damit der Geocache seinem Besucher die Finalkoordinaten erzählt!

Aber nicht nur die Elektronik-Caches haben uns gut gefallen. Auch die „ohne Strom“ bereiten uns viel Freude. Hier mussten wir einige Zeit überlegen, bis der Groschen gefallen ist.

Hätten wir die in der Tür befindlichen Informationen sorgsam studiert, wäre es sicher schneller gegangen.

 

Beim Owner Schlurie zuhause

Dieses Mal nehmen saarzwerg und ich die Einladung von Schlurie auf eine Tasse Kaffee gerne an. Er erzählt uns, wie er mit zwei Freunden die vielen Vogelhäuser im Wald aufgehangen hat und wie es dazu gekommen ist, dass seine Geocaching-Aktivitäten es sogar auf die Homepage der Gemeinde geschafft haben.

Hellhörig werde ich, als er uns von seinen Plänen für eine neue Runde erzählt. Sie soll noch in diesem Jahr in der Nachbargemeinde veröffentlicht werden. Er zeigt uns einige Bastelarbeiten, die schon funktionieren. Anschließend führt er uns in seine Werkstatt.

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Schlurie hat echt noch viele weitere tolle Ideen für Geocaches. Ich freue mich schon auf die kommende Runde!

Damit geht unser Besuch bei diesem sympatischen Owner, von dem wir noch Einiges erwarten dürfen, zu Ende. Schlurie: Wir danken Dir für diesen schönen Tag!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour über die VHT-3.0-Runde sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Link mit den drei Punkten das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten der Multis, Letterbox und des Bonus nicht korrigiert.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei herunterladen.

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Wie hat Euch diese Cacheempfehlung gefallen? Seid Ihr die VHT-3.0 Runde schon selbst gelaufen und habt Ihr alle Vogelhäuser gut lösen können? Wie ist Eure Meinung zu der Runde? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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