Wandermulti: Dem Wolf auf der Spur

In der Nähe der Dahnerhütte startet die die Wanderung Wolfs-Tour, die auf knapp 8 Kilometern durch den Pfälzerwald führt. Über die komplette Strecke verteilt liegen die die Stationen des Multis dem Wolf auf der Spur.

Kommt mit auf die virtuelle Wanderung mit Geocaching.

 

 

Die Geocaching-Wanderung Wolfs-Tour

Die Wolfs-Tour ist ein mit einer Wolfstatze ausgeschilderter Wanderwanderweg, der am Wanderparkplatz Moosbachtal kurz vor der Dahner PWV-Hütte startet. Er hat eine Gesamtlänge von knapp 8 Kilometern bei etwa 300 Höhenmetern. Also ein sehr moderater Wanderweg in Vergleich zu anderen im Pfälzerwald.

Über die Wolfs-Tour verläuft der Wandermulti Dem Wolf auf der Spur, der aus fünf Stationen und einem Final besteht. Im Listing sind sechs Stationen angegeben, aber an der ersten ist inzwischen nichts mehr zu tun. Daher habe ich auch nur die fünf „echten“ Stationen in der interaktiven Karte weiter unten eingetragen. Alle Stationen waren für uns leicht zu finden und eindeutig abzulesen.

Auf der Wanderroute liegen noch die beiden Mysterys Such den Wolf und Der Wolf, die ihr vor der Wanderung lösen solltet falls Ihr sie unterwegs einsammeln möchtet.

Mit Geocaching und einer gemütlichen Einkehr in der PWV-Hütte benötigten saarzwerg und ich dreieinviertel Stunden für die komplette Runde.

 

An den Felsen vorbei durch den Hang

Wir parken am Wanderparkplatz Moosbachtal. Nach einem gemütlichen Picknick an dem dort aufgestellten Tisch starten wir um zehnvorein Uhr unsere Wanderung. Wir laufen am Weiher vorbei und folgen ein kurzes Stück der Straße, die wir gekommen sind.

An einem kleinen Parkplatz, den ich auch nutzen könnt, falls der andere mal voll sein sollte, zweigt ein kleinen Pfad den Hang hinauf ab. Er ist mit einer Wolfstatze gekennzeichnet. Wir folgen ihm.

Unser Wanderpfad schlängelt sich in kleinen Serpentinen zwischen den Felsen nach oben.

Nach einer kurzen Steigung verläuft der Wanderpfad nun fast eben durch den Hang immer parallel zur Straße.

An einem besonders großen Felsen ist der Pfad mit einer Absturzsicherung versehen, was ich persönlich an dieser Stelle etwas übertrieben finde.

Manche Felsen sind mit einem Wolfskopf markiert.

Auf dem kompletten Wanderweg sind Informationsschilder verteilt, die Wissenswertes über den Wolf an den interessierten Wanderer vermitteln. Nach etwa einem Kilometer mündet der kleine Wanderpfad in einen breiten Forstweg.

 

Am Neudahner Weiher

Wir folgen dem Forstweg bis zur einer Abzweigung, an der ein kleiner Pfad kurz und steil zum Neudahner Weiher hinunter führt. Dem folgen wir bis zur Strasse und ein kurzes Stück weiter bis zur anderen Seite des Seitentals. Dort geht es wieder in kleinen steilen Serpentinen den hang hinauf bis zur einer Bank und einem Aussichtspunkt mit schönem Blick über den Neudahner Weiher mit seinem Campingplatz und …

Den Felsen auf der anderen Seite.

An der Bank ist eine Station unserer Wandermultis und als wir ankommen ist sie frei. Wir können die gesuchte Information ohne Probleme ablesen.

 

Durch den kühlen Wald

Nun folgt ein längeres Stück ohne nennenswerte Höhenunterschiede über einen Forstweg durch ein schönen kühlen und schattigen Wald. Es gibt viel Moos hier.

Rechts und links des Wegs blüht es gelb.

das scheint den Schmetterlingen zu gefallen.

Der Forstweg ist gut zu laufen – wir kommen schnell voran.

Kurz vor der nächsten Station steigt der Weg etwas an.

An einem Felsen erzählt uns eine Tafel etwas über Wölfe und Nutztiere.

 

Weiter zur Wolfshöhle

An einer großem Wegkreuzung erreichen wir einen Ritterstein. Dort befindet sich die nächste Station unseres Wandermultis. Wir sollen eine Jahreszahl ablesen.

Wir wandern weiter. Nach einiger Zeit verlassen wir den breiten Forstweg und folgen wieder einem schmalen Wanderpfad. Es geht nach unten ins Tal.

Wir kommen um eine Kurve und erblicken einen größeren Felsen. Laut dessen Aufschrift handelt es sich dabei um die Wolfshöhle.

Eine Lampe ist hier nicht nötig, da es hier nicht wirklich in den Berg hinein geht. Es ist eher ein kleiner geschützter Hohlraum.

Auf dem Sims links daneben haben Wanderer unzählige Steinmännchen aufgebaut.

Nachdem wir uns umgeschaut haben, folgen wir weiter dem kleinen Wanderpfad nach unten ins Tal.

Im Tal angekommen, wandern wir über einen breiten Forstweg weiter.

 

Der letzte Anstieg zur Dahner Hütte

Auf der anderen Talseite kann ich einen alten Bunker erkennen, der jedoch verschlossen wurde. heute ist er wohl nur noch ein Refugium für Fledermäuse.

Ab der nächsten Kreuzung teilen wir uns den Weg ein kurzes Stück mit der Hohlen Felsen Tour, die wir vor kurzem gewandert sind. Eine Kreuzung weiter verlassen wir aber schon wieder den gemeinsamen Weg. Es geht recht eben über breite Forstwege durch ein Tal.

Nach kurzer Zeit taucht wieder ein großer Felsen auf.

Hinter dem Felsen steigt der Wanderweg wieder leicht an. Vor der PWV-Hütte ist noch ein letzter kleiner Anstieg zu bewältigen.

 

Einkehr an der Dahner Hütte und zurück zum Parkplatz

Nach dem Anstieg geht es nur noch bergab und eben zur Dahner Hütte. Sie ist heute geöffnet und wir suchen uns einen freien Platz im Biergarten. Wie überall in der Coronazeit müssen wir auch hier unsere Kontaktdaten hinterlassen und den Abstand einhalten.

Die letzte Station des Wandermultis befindet sich direkt an der Hütte. So können wir bei einem kühlen Getränk die Finalkoordinaten ausrechnen. Die Prüfung der Koordinaten mittels einer angegebenen Quersumme besteht unsere Rechnung. Wir machen eine gute halbe Stunde Pause und nehmen dann das letzte kleine Stück zum Parkplatz in Angriff.

An der Hütte fasziniert mich der Wegweiser-Baum. Hier gehen echt viele Wanderwege ab.

Der Weg von der Dahner Hütte zum Parkplatz läuft verglichen mit der Strasse auf der anderen Seite des Tals. Dazwischen ist ein Feuchtgebiet.

Nach etwas Suchen können wir die kleine Finalbox finden uns uns ins Logbuch eintragen. Dann beginnt es zu regnen. ZumGlück erreichen wir wenige Minuten später unser geparktes Auto. Das war eine wirklich schöne Wanderung!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour entlang des Multicaches dem Wolf auf der Spur sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten des Multis und der beiden Mysterys nicht korrigiert.

Falls Euch meine Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten und Geocaches herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

 

 

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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