Geocaching & Wandern: Trulber Sandhasentour

Am letzten Wochenende sind saarzwerg und ich den Premiumwanderweg Trulber Sandhasentour gewandert. Auf der Tour gibt es derzeit 20 Tradis und einen Bonus zu suchen. Viele der Dosen sind etwas Besonderes. Wer auf den zweiten Teil noch seine Angel mitnimmt, der könnte weitere 12 Dosen loggen.

Unterwegs gibt es zwei kleine Höhlen, eine Felsendusche und viele schöne Felsen. Kommt mit auf auf die virtuelle Geocaching-Wanderung in den Pfälzerwald!

 

 

Die Trulber Sandhasentour

Der kleine Ort Trulben liegt südöstlich von Pirmasens uns ist aus dem Saarland schnell zu erreichen. Dort befindet sich der recht neue Premiumwanderweg „Trulber Sandhasentour“, der mit 57 Punkten zertifiziert wurde. Seine offiziell angegebene Länge beträgt 10,7 Kilometer. Am Ende unserer Geocaching-Wanderung habe ich 12 Kilometer und knapp 500 Höhenmeter auf meinem GPS gesehen. In der Ortsmitte von Trulben an der Trualb-Halle befindet sich ein großer Parkplatz mit einer Hinweistafel, die die Sehenswürdigkeiten dieses Premiumwanderwegs zeigt.

Die Bilder könnt Ihr anklicken und vergrößern – damit solltet Ihr den Text auf dem Schild lesen können. Der Wanderweg ist recht gut mit einem grünen Sandhasen ausgeschildert.

Auf dem ersten Teilabschnitt der Trulber Sandhasentour wurde vor kurzem ein Geocaching-Trail gelegt, der aus 18 Tradis und einem Bonus besteht. Unterwegs fanden wir noch zwei weitere Tradis quasi als Beifang. Den Trail findet Ihr bei geocaching.com unter SHT 1-01 Sandhasentour. Auf dem Rundwanderweg kommt Ihr nach gut Zweidritteln wieder nach Trulben zurück. Falls Ihr Lust und Laune habt, könnt Ihr dann Eure Angel aus dem Auto nehmen und auf dem letzten Teil des Premiumwanderwegs noch die Angelrunde SHT 2-01 Sandhasentour anhängen, die aus weiteren 12 Tradis besteht. Uns war das jedoch zu anstrengend und so haben wir uns diese Angelcaches für ein anderes  Mal aufgehoben.

 

Der erste Anstieg

Von Parkplatz laufen wir über eine Treppe zum Waldrand und folgen anschließend einem schmalen Wanderpfad bergauf. In der Nähe des ersten Tradis mündet dieser in einen breiten Forstweg. Dort haben wir eine schöne Aussicht über Trulben.

Die Dose ist schnell gefunden: ein Small! Das fängt ja schon mal gut an. Wir folgen weiter dem Forstweg. Als das GPS sich meldet, biegen wir ins Unterholz ein und finden diesen Holzpfahl. Eine schöne Bastelarbeit!

Der Forstweg geht weiter den Berg hinauf. Der Wald wechselt sich mit saftigen Wiesen ab.

Wir erreichen eine kleine Kuppe und haben damit den ersten längeren Anstieg hinter uns gebracht.

 

Unterwegs zur Kapelle

Ab dort geht es wieder bergab. Ein Schild weist uns den Weg …

Ein schmaler Wanderpfad verläuft in Serpentinen steil bergab. Unterwegs können wir einige schöne Geocaches der SHT-1-Runde loggen.

Dann geht es wieder leicht bergauf – an Schrebergärten vorbei. Auf der nächsten Kuppe erreichen wir die Wendalinus-Kapelle, wo wir einen Tradi, der nicht zu dieser Runde gehört, suchen und loggen können.

Natürlich werfen wir auch einen Blick in die Kapelle.

Unmittelbar an der Kapelle gibt es einige Bänke mit Tischen, die zum Picknick einladen. Für uns ist es jedoch noch zu früh, zumal wir hier erst 2,7 Kilometer erwandert haben.

 

Weiter zur Felsendusche

Wir wandern weiter und kommen an ein paar Gärten vorbei. Hier hat sich Jemand mit Schildern ausgetobt!

Dann biegen wir von der breiten Forststraße ab in einen schmalen Pfad. Dort blüht gerade der rosafarbene Fingerhut. Ich mache ein paar Fotos davon.

Anschließend geht es wieder in kleinen Serpentinen steil den Waldhang hinunter. Am Ende suchen wir einen Tradi. Leider sind die Koordinaten auf diesem Trail nicht immer sehr genau – hier müssen wir echt lange suchen bis wir diesen kleinen hölzernen Sandhasen finden können.

Es folgt ein erholsamer Spaziergang auf einem breiten und ebenen Forstweg, bevor es wieder in engen Serpentinen ins Tal hinunter geht. Etwa in der Hälfte des Abstiegs kommen wir zu diesem Schild, das uns neugierig macht. Wir machen den kleinen Abstecher, zumal dort noch ein Tradi auf uns wartet.

Wir folgen dem Pfad um einen großen Felsen herum …

… und stehen vor einer Öffnung. In der kleinen Höhle plätschert das Wasser von der Decke. Wir haben die Dusche gefunden.

Die Dusche wird von einem Maulwurf bewacht!

Neben der kleinen Höhle lädt eine Sitzbank zum Picknicken ein. Da wir jetzt Hunger haben, gönnen wir uns eine größere Mittagspause. Von der gesamten Wanderung haben wir an dieser Stelle gerade erst 4,2 Kilometer geschafft. Die Suche nach den vielen Dosen kostet Zeit!

 

Der Felsenweg

Nachdem wir unten im Tal angekommen sind, folgen wir auf der anderen Seite einem kleinen Pfad nach oben. Ein Wegweiser nennt ihn Felsenweg. Und auch schon eine Serpentine später tauchen die ersten großen Felsen auf , …

… an denen unser Wanderpfad ganz nah vorbei läuft.

Wir erreichen den Kamm des Hügels. Ein Schild weist uns auf einen Aussichtspunkt mit einem Picknickplatz hin. Um ehrlich zu sein – diese Aussicht lohnt sich nicht wirklich. Wenn Ihr nicht dort picknicken wollt, solltet Ihr weiter dem Wanderweg folgen und auf den Abstecher verzichten.

Danach verläuft der Pfad ziemlich eben durch den Hang zu einem Talabschluß. Dort geht es zunächst wieder ein kleines Stück nach unten, um den Bach zu überqueren. Bei uns ist der fast ausgetrocknet. Da erscheint der Handlauf doch etwas übertrieben!

Im weiteren Verlauf müssen wir uns durch einen großen umgestürzten Baum kämpfen, was aber machbar ist. Schließlich gibt es dort im Hang auch nicht wirklich eine sinnvolle Alternative dieses Hindernis zu umgehen.

Am Ende des Pfades kommen wir zu einer kleinen Quelle mit Bank. Den Tradi dort müssen wir wieder etwas länger suchen, da die Koordinaten ziemlich daneben sind und wir die Spoilerbilder nicht dabei haben. Der Mobilfunkempfang von O2 ist dort eher bescheiden.

 

Zurück nach Trulben

Wieder folgen wir einem breiten Forstweg, kommen an einem Sportplatz mit Sportheim vorbei. Dort könnt Ihr einkehren und etwas trinken. Bei uns war geöffnet. Beim Hundetrainingsplatz wechseln wir die Talseite und wandern zum Ortsrand von Trulben.

An einer Grillhütte, die gerade gebaut wird, finden wir den nächsten Tradi. Anschließend geht es hinter den Häusern über einen Pfad Richtung Ortsmitte. Dort haben wir wieder eine schöne Aussicht auf die umliegenden Felsen.

Dann laufen wir über die Straße zum Ortskern, wo wir den letzten Tradi des Trails gut finden können. Der Owner hat sich echt Mühe gemacht und eine schöne und abwechslungsreiche Runde auf die Beine gestellt.

Wenn Ihr nicht den kompletten Wanderweg laufen wollt, dann ist es von hier bis zum Parkplatz nicht mehr weit. Auch der Bonuscache ist von hier gut erreichbar.

 

Zur Krappenhöhle

Wir folgen der Hauptstraße zum Ortsrand. Links zweigt ein kleiner Pfad in den Hang ab. Kurze Zeit später teilt sich der Weg. Wir machen einen kleinen Abstecher zur Höhle, die nicht weit entfernt ist.

Hier wurde scheinbar ein u-förmiger Gang aus dem weichen Sandstein gehauen. Wir gehen hinein.

Wir brauchen kein Licht, da die beiden Eingänge auch in der hintersten Ecke noch gut zu sehen sind.

Anschließen spazieren wir zum Wanderweg zurück.

 

Hinauf zum Krappenfels

Die Trulber Sandhasentour steigt nun wieder an. Wir wandern hinauf zum Krappenfels.

Kurz vor dem Aussichtspunkt teilt sich der Weg. Links geht die Sandhasentour abwärts und rechts sind ein paar Treppenstufen zu sehen. Auf meiner Karte sehe ich, dass es von hier noch keine hundert Meter bis zum Aussichtspunkt sind und dass der Wanderweg unterhalb davon vorbei läuft. Wir beschließen einen kleinen Abstecher zu machen und werden nicht enttäuscht.

Die Aussicht von hier oben über Trulben ist wirklich grandios!

Da wir noch etwas Schokolade im Rucksack haben, entscheiden wir uns für eine spontane Pause bei toller Aussicht auf der Bank am Aussichtspunkt.

 

Im großen Bogen zurück zum Parkplatz

Wir gehen wieder zurück zur Abzweigung und folgen dem Premiumwanderweg abwärts. Nun können wir uns den Krappenfels von unten anschauen.

Nachdem wir den Fels umrundet haben, geht es ein kurzes Stück bergauf und anschließend über einen Pfad recht lange und eben bis zum Ende des Tales, …

… um auf der anderen Hangseite wieder ein Stück zurück zu wandern, bis wir zu einem offenen Feld kommen.

Dahinter geht es schon wieder abwärts durch ein enges Bachtal, um am Ende wieder in engen Serpentinen den Berg hinauf zu wandern. Unterwegs kommen wir an Felsen vorbei. Einer hat sogar eine kleine Höhle mit einem kleinen Teich darin zu bieten.

Nachdem dieser Anstieg nun auch geschafft ist, wandern wir über ein Feld bis zur Straße.

Nun ist es nicht mehr weit bis nach Trulben. An einem Pilgerstein beginnt der Abstieg in den Ort.

Die Sandhasentour bringt uns zur Kirche, in die wir noch schnell einen Blick werfen.

Es geht um die Kirche herum und im Zickzack hinunter zur Hauptstraße.

Nun ist die Trualbhalle mit dem Parkplatz schon zu sehen. Bevor wir zu unserem Auto gehen, statten wir dem Bonus noch einen Besuch ab. Eine wirklich schöne Bastelarbeit und ein schöner Abschluss für diesen Trail mit den „etwas anderen“ Dosen. Wenn Ihr Spaß am Wandern und an ausgefallenen Geocaches habt, so empfehle ich Euch diese Tour.

Wir werden sicher nochmal nach Trulben kommen, um auf dem zweiten Teilstück dieser Wanderung die Angelcaches anzugehen!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour über den Premiumwanderweg Trulber Sandhasentour sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten des Bonuscaches nicht korrigiert.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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