Ledlenser MH7 Stirnlampe – Mein Lampen-Test

Heute möchte ich Euch die Ledlenser MH7 Stirnlampe vorstellen. Vor knapp zwei Wochen habe ich sie für einen ausführlichen Test zugeschickt bekommen.

Sie leuchtet mit bis zu 600 Lumen maximal 200 Meter weit und hat einen interessanten Preis. Wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe, dann werft doch mal einen Blick in den folgenden Test …

 

 

Die Ledlenser MH7 Stirnlampe

Ich bekomme die Ledlenser in einem Pappkarton mit Sichtfenster geliefert. Auf der Oberseite der Schachtel fällt mir gleich der Aufdruck „7 YEAR WARRANTY*“ ins Auge. Den Stern finde ich nach etwas Suchen auf der Rückseite: „7 Jahre Garantie nur bei Registrierung, sonst 5 Jahre. Bedingungen unter ledlenser.com/warranty“ – so, das wäre ja dann auch schon mal geklärt!

Auf der Seite finde ich die folgenden technischen Informationen, die die Lampe besitzt:

  • Zwei Stromquellen
  • Kühltechnologie
  • Fortschrittliches Focus-System
  • Smarte Lichttechnologie

Ebenfalls auf dieser Seite finde ich den Hinweis, dass die Entwicklung und das Design in Deutschland stattfinden.

Auf der Rückseite gibt es weitere Informationen zu der MH7 Stirnlampe in vier Sprachen, darunter auch Deutsch.

Jetzt schaue ich mir noch die andere Seite an und finde dort eine Tabelle mit den verschiedenen Modi und die daraus resultierenden Leuchtdauern. Übrigens, wenn Ihr die Bilder anklickt, so werden sie vergrößert dargestellt und Ihr solltet die Texte in den Bildern lesen können.

Nun habe ich aber genug auf die Schachtel gestarrt  – ich öffne sie und packe den Inhalt auf den Tisch. In meiner Schachtel finde ich die folgenden Dinge:

  • Die Ledlenser MH7 Stirnlampe
  • Einen Li-Ionen Akku mit 1550mAh
  • Ein USB-Ladekabel
  • Eine Anleitung für die MH7/MH8
  • Einen Garantiehinweis
  • Die Sicherheits- und Warnhinweise

Was nicht zum Lieferumfang gehört, ist ein USB-Ladegerät, aber das ist ja heute bei jeden Smartphone dabei. Das Ladegerät sollte 5V und 1A liefern.

Ich habe die MH7 mit eingesetztem Akku, also betriebsbereit, gewogen: Sie wiegt nur 141 Gramm.

Der Akku hat an der Oberseite drei Kontakte und auf der Unterseite einen.

Der Akku wird so in das Akkufach eingesetzt, dass die drei Kontakte unten sind und der eine Kontakt oben sichtbar auf der Seite der magnetischen Ladekontakte positioniert ist. Um das Ladefach zu öffnen und anschließend wieder zu schließen, ist etwas Kraft in den Fingern von Nöten. Das Fach ist mit einer Gummidichtung gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt. Die Lampe hat die Schutzklasse IP54, was bedeutet, dass die Stirnlampe „Geschützt gegen Staub in schädigender Menge“ ist und einen „Schutz gegen allseitiges Spritzwasser“ besitzt.

Die MH7 kann statt mit den zum Lieferumfang gehörenden Akkus auch mit zwei AA-Batterien betrieben werden. Das kann dann ganz praktisch sein, wenn mal längere Zeit keine Steckdose in der Nähe ist.

Das USB-Ladekabel hat einen USB-A-Stecker auf der einen und den Magnetkontakt auf der anderen Seite.

Der Magnetkontakt auf der Unterseite ist verdrehungssicher und hält nur in der richtigen Position.  Dies wir durch eine kleine Einbuchtung in der Umrandung der beiden Kontakte erreicht.

Mit dem kleinen USB-Ladegerät von meinem iPhone X kann ich die MH7 Stirnlame ohne Probleme laden. Auf der Oberseite befinden sich der Hauptschalter und eine Ladestands-LED.

Der Lampenkopf kann mit etwas Fingerkraft aus der Halterung entfernt und durch  Zurückschieben wieder eingesetzt („eingeklickt“) werden.

Die LED für weißes Licht ist auf der Vorderseite mittig  hinter einer Linse platziert. Links daneben befindet sich eine kleine LED für rotes Licht. Die MH7 hat einen einstellbaren Fokus. Durch das Drehen des geriffelten Rings auf der Vorderseite fährt der Lampenreflektor etwas nach vorne und bündelt damit den Lichtstrahl.

Während des Ladevorgangs zeigt eine LED  an, dass die Lampe geladen wird. In dieser Zeit ist die Lampe nicht benutzbar.

Die Anleitung kommt fast ganz ohne Text aus und ist trotzdem (oder gerade deswegen) gut verständlich. Piktogramme erklären, wie zwischen den verschiedenen Leuchtmodi umgeschaltet werden kann.

Die Lampe hat drei „normale“ Leuchtstufen: schwach – mittel – stark. Dazu kommt noch ein Boostmodus, der allerdings nur für 10 Sekunden am Stück genutzt werden kann. Er wird bei eingeschalteter Lampe durch einen schnellen „Doppelklick“ auf den Hauptschalter aktiviert.

Durch ein 3 Sekunden langes Drücken des Hauptschalters lässt sich die Lampe auf Rot umschalten. Ein erneuter dreisekündiger Druck schaltet wieder auf weißes Licht zurück.

Beim Einschalten der Stirnlampe zeigt die LED kurz den Ladezustand des Akkus an. Grün bedeutet, dass die Akkus noch zu 3/4 voll sind.

Die LED für den Ladestand zeigt bei schwächeren Ladungen gelb oder gar rot an.

 

Mein Feldtest

Um die Stirnlampe draußen zu testen, gehe ich mit meiner Kamera an die übliche Stelle auf einen Feldweg. Es ist gegen halb elf Uhr abends und die Sonne ist schon länger untergegangen.

Ich schalte die Stirnlampe ein. Sie leuchtet nun auf der schwächsten Stufe.

Ich betätige nun einmal kurz den Hauptschalter und die MH7 schaltet in den mittleren Modus.

Ich drücke erneut kurz auf den Schalter und die Lampe geht in den stärksten Modus.

Auf den vorangehenden drei Bildern ist deutlich die Änderung der Lichtstärke zu erkennen. Alle Bilder wurden mit eingefahrenem Fokus gemacht. Nun drehe ich den Fokus komplett heraus und bündele so den Lichtstrahl.

Mit dem gebündelten Lichtstrahl kann ich auch noch weiter entfernte Bäume anleuchten. Wäre daran der Reflektor eines Nachtcaches, so würde ich ihn sehen können.

Bei den nächsten drei Bildern habe ich mit ausgefahrenem Fokus und dem starken Modus zunächst nah vor mir geleuchtet und anschließend immer weiter weg von mir …

Mit dem Ledlenser MH7 kann ich also recht weit in die Ferne leuchten. Den Boostmodus habe ich leider vergessen auszuprobieren:-(  – aber die Stirnlampe ist ja auch so schon hell genug. Die MH7 hat kein adaptives Licht, sie blendet also nicht ab, wenn die Lampe auf eine hell reflektierende Fläche gerichtet wird.

Die letzten beiden Bilder habe ich am Ende der Fotosession gemacht, da war es schon kurz vor 23 Uhr.

Sie zeigen wieder die Ausleuchtung bei unterschiedlichen Fokusstellungen im starken Modus.

 

Die Preise

Hier noch der aktuelle Amazon-Preis der getesteten LEDLENSER MH7 Stirnlampe.

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Transparenzhinweis

Diese Lampe habe ich von einer Werbeagentur zur Verfügung gestellt bekommen. Wer mich kennt, weiß, dass dies meine Objektivität bei diesem Testbericht nicht beeinflusst hat. Die Besprechung beschreibt meine ehrliche Meinung über diese Stirnlampe von Ledlenser. Nach dem Test (unabhängig vom Ergebnis) darf ich die Lampe behalten.

 

Mein Fazit

Durch die drei Modi habe ich jederzeit die Lichtstärke beim Nachtcache, die ich benötige. Durch den einstellbaren Fokus kann ich gezielt in der Ferne suchen. Und wenn das Licht dann doch mal zu wenig sein sollte, gibt es ja immer noch den Boostmodus, der für 10 Sekunden aktiviert werden kann. Die Lampe ist kompakt gebaut und sitzt mit den drei Gummibändern optimal auf dem Kopf. Da die Lampe und der Akku zusammen verbaut sind, gibt es keine Kabel, die abreißen oder brechen könnten.

Mir gefällt die Ledlenser MH7 sehr gut, da sie einen guten und sinnvollen Kompromiss zwischen Leistung und Preis darstellt. Dassbdie Stirnlampe kein adaptives Licht bietet und keine App-Steuerung hat, geht für mich bei dem Preis in Ordnung. Bei Amazon kostet sie derzeit ca. 50 Euro. Wer im Internet sucht, findet sogar manchmal ein Angebot für um die 40€.

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Wie gefällt Euch diese Lampe? Welchen Eindruck habt Ihr von der MH7? Welche (Stirn-)Lampen benutzt Ihr in Lostplaces oder beim Nachtcache? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Habe diese Lampe auch, aber eigentlich nur wegen dem Rotlicht zum Wandern in der Nacht.
    Glaube, wenn beim Boost ein Reflektor angestrahlt wird, wird nix zu erkennen sein, ist doch viel zu hell, oder? Aber warum braucht man soviel Licht? Hab schon lange keinen NC mehr gemacht, würde aber auch da trotzdem mit wenig Licht auskommen. Will ja keine Menschen u. Tiere blenden.

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