Okt 252018
 

Vor kurzem besuchten saarzwerg und ich die Frankfurter Buchmesse. Wie auch in den letzten Jahren schauten wir uns um, was die Messe zum Thema Geocaching, Lostplaces und Reisen zu bieten hat.

Kurz zusammengefasst: Geocaching und Lostplaces fast Fehlanzeige, bei Reisen eine sehr große Auswahl.

 

 

Geocaching & Lostplaces

Zur Vorbereitung auf unseren Ausflug zur Frankfurter Buchmesse 2018 schaue ich auf deren Webseite, was unter dem Suchbegriff „Geocaching“ für Aussteller gelistet ist – hier finde ich nichts. Anschließend schaue ich bei Amazon, was es dort für Bücher unter dem Suchbegriff gibt. Ich notiere mir deren Verlage und schaue, ob sie auch auf der Buchmesse vertreten sind. Beim Conrad Stein Verlag werde ich fündig. Er hat in der Outdoor-Reihe die Bücher Geocaching I, Geocaching II und Geocaching III herausgebracht.

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Wir finden den Stand des Verlages recht schnell – er gehört zu einem Gemeinschaftsstand. Leider sind dort nur Bücher der Outdoor-Reihe ausgestellt, die sich mit Reisezielen beschäftigen.

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Bei der Vorbereitung habe ich auch geschaut, ob der traveldiary da sein wird – unter den Ausstellern habe ich ihn nicht gefunden. Um so verblüffter bin ich, an einem Stand seine Bücher zu sehen. Dort sind auch die Geocaching-Bücher des Verlages ausgestellt.

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Ich komme mit einer Mitarbeitern des Verlages ins Gespräch und erfahre, dass der traveldiary Verlag nicht mehr eigenständig ist. Er wurde vom Verlag 360° medien übernommen. In wie weit das Thema Geocaching in Zukunft noch eine Rolle spielen wird, konnte die Mitarbeiterin nicht beantworten. Ich denke, dass wegen des Weggangs von Jens Freyler, der ja auch am „offiziellen Geocaching-Guide“ mitgearbeitet hat, hier in Zukunft kaum noch was zum Thema zu erwarten ist.

Bei unserem Rundgang durch die Hallen fällt mir plötzlich ein Name ins Auge: Ursula Poznanski. Von Ihr hat saarzwerg das Buch „Fünf“ rezensiert, in dem Geocaching eine wichtige Rolle spielt. Ihr neues Buch Thalamus wird auf der Messe stark beworben – ein Thriller, in dem es dieses Mal jedoch nicht um Geocaching geht.

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Zum Thema Lostplaces werde ich beim Sutton Verlag fündig: Es sind drei Bildbände zu Verlassenen Orten ausgestellt.

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Beim Moses-Verlag schaue ich nach dem Buch „Abenteuer Geocaching – Die moderne Schatzsuche für Einsteiger“ von Ramona Jakob, welches schon aus 2012 stammt. Eine Verlagsmitarbeiterin, die ich danach frage, glaubt es am Stand gesehen zu haben und läuft los … leider ohne Erfolg, das Buch ist nicht ausgestellt.

 

Reiseführer

Ihr habt’s ja sicher schon mitbekommen, dass saarzwerg und ich gerne reisen. Um die Touren vorzubereiten, greifen wir gerne zu einem Reiseführer. Doch welcher ist der beste oder passendste für uns? Wir haben uns bei den entsprechenden Verlagen umgeschaut.

Mein Favorit bei Bergtouren oder Wanderreisen ist der Bergverlag Rother. Bei unseren Teneriffa-Touren hatte ich ausgiebig Gelegenheit den Wanderführer zu testen und für gut zu befinden.

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Gerne greifen wir auch auf Reiseführer von Dumont zurück – sie sind normalerweise etwas dicker und liefern viele Infos.

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Wenn es eher kurz und knapp sein soll, dann schauen wir in einen Marco-Polo Reiseführer.

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Keine Erfahrungen haben wir bislang mit den Reiseführern aus dem Michael Müller Verlag. Deren Auftritt auf der Buchmesse macht mich neugierig – ich knüpfe Kontakte, um mal einen ihrer Reiseführer rezensieren zu dürfen.

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Gleich daneben befindet sich der Stand vom Verlag Stefan Loose, der mir noch komplett unbekannt ist. Auch deren Reiseführer schauen interessant aus.

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Sehr interessant finde ich die Auslage vom Reise-KnowHow-Verlag. Dort ist eine Buchreihe ausgestellt, die sich jeweils mit einer Sprache beschäftigt und dabei die wichtigen Vokabeln für Touristen erklärt.

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Wir werfen gleich mal einen Blick in die Bücher für mallorquinisch und katalanisch und müssen feststellen, dass beide Sprachen verschieden sind.

 

Karten und Globen

Gerne schaue ich mir unsere Reisen auf einem Globus oder einer Karte an. In der Halle mit den Büchern zum Thema Reise finde ich einen Stand, der Globen ausstellt.

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Beleuchtet finde ich die echt toll.

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Daneben fallen mir ein paar Landkarten ins Auge.

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Ein polnischer Verlag bietet hier laminierte und faltbare Karten  an. Trotz des stabilen Kunststoffes lassen sich die Karten noch gut zusammenfalten. Regen wird denen sicherlich nichts ausmachen. Eine echt innovative Idee, wie ich finde.

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Die Karten gibt es auch für Städte in einem kleinen Maßstab, zum Teil mit Reisetipps und U-Bahn-Plänen. Ich denke für unsere nächste Städtereise werde ich so eine kombinierte Karte mal ausprobieren.

 

Regionales

Am Stand von Bruckmann ist uns ein Buch zu Wanderungen im Saarland ins Auge gefallen.

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Das Besondere daran ist: Es ist für Langschläfer geschrieben und beschreibt daher nur Halbtagestouren. Eine echt witzige Idee …

 

Im Außengelände

Gegen Mittag bekommen wir Hunger und verlassen die Halle. Auf dem scheint es leider gerade vielen anderen Messebesuchern genauso zu gehen: I                                                        +m Außengelände ist sehr viel los.

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Es gibt verschiedene Food-Trucks, vor denen sich jeweils lange Schlange befinden. Wir entscheiden uns für den Truck mit einer kürzeren Schlange: Burger mit Pulled-Turkey. Ist sehr lecker!

Nach dem Essen laufen wir zur Halle 3 zurück. Unterwegs kommen wir an einem Plakat zum Deutschen Cartoonpreis 2018 vorbei. Der Cartoon gefällt mir sehr gut, weil er auf clevere Art Rassismus an den Pranger stellt!

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Der Halle 3 gilt unser Hauptinteresse. Dort sind Fachbücher, Romane, Reiseführer und die großen Verlage untergebracht.

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Am Nachmittag ist die Halle so richtig voll – einige Gänge sind verstopft. Am letzten Tag der Buchmesse dürfen die Verlage Ihre Bücher verkaufen. Bei manchen gibt es sogar einen Messerabatt von bis zu 50 Prozent.

 

Verlage gegen rechts

Apropos „gegen Rechts“ – beim Schlendern durch die Halle fällt uns dieser Stand mit den Fotografien auf. An all diesen Orten fand im Dritten Reich eine Bücherverbrennung statt.

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Ich finde es eine gute Idee die Besucher für das Thema zu sensibilisieren und uns daran zu erinnern, das „so etwas“ nie wieder passieren darf. Das ist unsere Verantwortung!

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Diese Aktion hat ein eigenes Hashtag: „#VERLAGEGEGENRECHTS„.

 

Exitgames

Zum Abschluss gehen wir in Halle 3 am Stand von Kosmos vorbei. Kosmos hat eine Spiel-Reihe mit Exit-Games im Angebot,  von denen saarzwerg und ich schon einige gespielt haben. Dabei sind Rätsel ähnlich zu Mystery-Caches zu lösen. Auch diese Spiele werden heute für den halben Preis verkauft – leider aber schon ausverkauft!

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Die gleiche Idee scheint auch in einem Buch umgesetzt worden zu sein. Am Stand finden wir diese zwei.

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Wie auch bei den Spielen sind die Bücher nur einmal benutzbar, da Ihr zur Lösung der Rätsel darin Malen und Schneiden müsst.

 

Mein Fazit

Die Buchmesse ist für uns eine gute Gelegenheit zu sehen, was es denn Neues gibt. Wenn ich die letzten Jahre vergleiche, so scheint das Thema Geocaching auf der Messe langsam zu verschwinden.

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Um Reisen vorzubereiten und Reiseführer zu vergleichen, eignet sich die Buchmesse dennoch. Alle Bücher konnten wir in die Hand nehmen und darin blättern. So ist es leicht den Aufbau der Reiseführer zu vergleichen und die zu finden, die für einen am Besten passen.

Ich denke, wir kommen auch im nächsten Jahr wieder!

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Wie hat Euch dieser Artikel gefallen? Hat er Euch motiviert auch einmal die Buchmesse zu besuchen? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel.

 

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