Jul 182016
 

Heute nun der erste Artikel meiner kleinen Serie über unsere Touren durch das Baltikum und seine Nachbarländer. In diesem Bericht werde ich Euch erzählen, warum Geocaching in Tallinn und Pärnu Spaß macht.

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Tallinn ist die Hauptstadt von Estland und Pärnu eine kleine Stadt am Meer. In beiden gibt es einige Geocaches … und Sightseeing sollte auch nicht vergessen werden!

 

 

Eine erste Runde durch die Altstadt

Unser Flug von Frankfurt nach Tallinn hat etwas Verspätung, wir erreichen am Nachmittag den Flughafen, wo wir gleich den ersten schönen Cache in Estland loggen dürfen: den “Tallinn Airport“.

Nach dem Bezug unseres kleinen Hotels in der Altstadt erkunden wir zum ersten Mal die Stadt.

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Gleich in der Nähe einer Kirche werden wir fündig: Auf der Karte lachen uns die Geocaches Niguliste kirik / St. Nicholas’ Church und Sodiaagi: Lõvi / Zodiac: Leo an, die in der Gruppe auch schnell gefunden sind.

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Rund um diese Kirche ist ein kleiner Park – dort loggen wir die erste Dose.

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Etwas weiter an der Straße liegt schon die zweite – irgedwie scheinen die hier eine andere Abstandsregel zu haben. Aber egal, in so einer schönen Altstadt ist die Dosensuche für mich eh’ nur eine Nebensache.

 

Das Event in Tallin

Gleich an unserem ersten Tag wird in der Altstadt ein Event veranstaltet: das “BCC Meet & Greet in Estonia“.

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Dort treffen wir auf viele bekannte Gesichter – na, eben die üblichen Verdächtigen, die man so ziemlich auf jedem Megaevent trifft. Schön finde ich den Austausch über die Touren, die einige von den Anwesenden schon gemacht haben – so erhalte ich auch noch den ein oder andere Tipp für unsere Reise.

Langsam wird unsere Gruppe unruhig – Hunger macht sich breit. Zum Glück hat eine unserer Teilnehmerinnen einen Tisch in einem zünftigen Restaurant vorbestellt!

 

Unser Essen im Pfeffersack

Wow – unsere Reservierung im Restaurant Pfeffersack gefällt mir sehr gut. Die Speisekarte ist sehr abwechslungsreich. Die Kellner begrüßen uns in historischer Tracht. Die Einrichtung ist ebenfalls auf alt getrimmt.

Hier wird das Bier noch selbst gebraut. Ich lasse mich zu einem “Herb-Beer” verleiten – was sich im Nachhinein als keine so gute Idee darstellt. Kräuterbier ist nicht so meine Sache …

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Nach einem guten Essen und einem weiteren “blonde beer” gibt es sogar noch ein kleines Schauspiel für uns Gäste zu bewundern: einen kleinen Fechtkampf!

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Alles in Allem war es eine sehr gute Idee dieses Restaurant zu besuchen. Falls Ihr mal nach Tallinn kommt, möchte ich Euch den Pfeffersack ans Herz legen!

 

Der Abend auf der Suche nach Wasser

Nach diesem gemütlichen Essen will ich mich noch auf die Tour nach Helsinki  am nächsten Tag vorbereiten. Auf dem Event haben wir etwas von einem kleinen Supermarkt gehört, den wir suchen wollen: Ich benötige noch Trinkwasser.

Zusammen mit ein paar weiteren Teilnehmern führt uns unser Weg zum Supermarkt über den großen Marktplatz. Dort treffe ich auf ein paar Geocacher aus Deutschland, mit denen ich ins Gespräch komme: Sie kennen saarzwerg, haben den schon mal im Wald getroffen – die Welt ist doch klein!

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Am alten Rathaus loggen wir noch schnell den “Old Thomas / Vana Toomas” und bewundern das historische Gebäude mit seinen Wasserspeiern.

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Das Rathaus schaut für mich fast wie eine Kirche aus.

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Etwas oberhalb des Marktplatzes finden wir dann auch unseren Supermarkt. Dort kaufen wir schnell und günstig mehrere Flaschen Wasser ein.

 

Ein Nachmittag in Tallinn

Über unseren Besuch auf dem Mega habe ich ja schon berichtet. Leider gab es nicht genügend Angebote, um den kompletten Tag dort zu verbringen. Das ist aber nicht schlimm – denn in Tallin kann man sich wunderbar die Zeit vertreiben.

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Zurück in der Stadt stellen wir fest, dass es schon wieder ein Event in der Stadt gibt: “Meet and Greet – The Danes“. Es ist oben an der alten Festung im ältesten Teil der Stadt.

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Auf dem Weg dorthin kommen wir an diesen fotogenen Gestalten vorbei. Gleich an mehreren Stellen wurden diese eisernen Mönche aufgestellt.

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Am Wappen der Dänen haben die Geocacher ihre Flagge aufgehängt. Zwei TBs sind ebenfalls dort zu loggen.

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Auch hier treffen wir wieder auf viele Bekannte – man merkt deutlich, dass ein Mega-Event in der Nähe ist.

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Unter Anderem komme ich mit Fred Bull ins Gespräch – er hat den bekannten und beliebten Powertrail durch die Berge in Österreich gelegt.

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Er erzählt mir von seinem Project Green Smiley, einer schönen Idee, wie Geocacher etwas für die Umwelt tun können.

Nach einer guten halben Stunde ziehen wir weiter. In der Altstadt gibt es noch ein paar weitere Dosen, die von uns gefunden werden wollen. Als die anderen einen längeren Multi beginnen, nutze ich die Gelegenheit für einen kleinen Fotospaziergang durch die Altstadt. Ohne Hast und Dosen gönne ich mir etwas Zeit, um ein paar Fotos zu machen.

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Es gibt hier so viele schöne Gassen – ich komme aus dem Fotografieren überhaupt nicht mehr heraus. Rund um die Altstadt gibt es noch viele Überreste der alten Stadtmauer. Ein Teil davon kann gegen eine geringe Gebühr sogar bestiegen werden.

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An einem der vielen kleinen Plätze in der Stadt finde ich diese schöne Uhr. Sie zeigt mir sogar noch die richtige Zeit an.

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Nach diesem Tag geht unsere Zeit in Tallinn zu Ende. Mindestens zwei Tage sollte man sich hier gönnen!

 

Pärnu, eine Stadt am Meer

Am frühen Morgen starten wir unsere Busfahrt nach Riga. Unterwegs wollen wir noch einen Zwischenstopp in Pärnu machen. Dort gibt es eine Webcam, die inzwischen zwar ins Archiv geschickt wurde, jedoch noch funktioniert und logbar ist. Diese wollen wir uns nicht entgehen lassen.

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In der Stadt angekommen, spazieren wir zu den Koordinaten. Unterwegs loggen wir noch einen Tradi: “City II / Kesklinna II“.

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An den Koordinaten der Webcam angekommen, herrscht zunächst bei uns etwas Ratlosigkeit: Die Stelle hat Nichts mit den Bildern zu tun. Ich suche mir eine Einheimische und befrage sie auf englisch – es klappt. Sie kennt das Gebäude und schickt uns in die richtige Richtung.

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Dort machen wir das Webcamfoto. Die Kamera ist wohl im Hotel gegenüber angebracht. Damit wäre auch die “Pärnu webcam / Pärnu veebikaamera” geschafft!

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Wir haben noch etwas Zeit bis unser Bus weiterfährt. Also laufen wir durch die Fußgängerzone und über die Brücke zum nächsten Tradi “Pärnu machine factory / Pärnu masinatehas“.

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Er befindet sich an einer verlassenen Industriehalle. Die Sprayer haben ein Gemälde in der Nähe hinterlassen.

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Nachdem alle wieder im Bus sind, geht unsere Reise weiter nach Riga … aber das ist eine andere Geschichte!

 

Mein Fazit

Auf unserer gesamten Reise war Tallin eins meiner Highlights – Geocaching in einer noch sehr gut erhaltenen historischen Altstadt macht mir großen Spaß. Über den nahen Flughafen ist Tallinn sehr gut von Frankfurt aus zu erreichen. Die Stadt diente uns auch als Sprungbrett nach Helsinki. Sowohl für eine längere Reise als auch für einen verlängerten Wochenendtrip bietet sich diese Stadt an. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass es fast überall ein freies WLAN in der Stadt gibt!

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Mehr Bilder von dieser Tour findet Ihr in meinem Webalbum. Eine Übersicht über alle Touren, die wir in dieser Region unternommen haben, findet Ihr im Artikel “Geocaching im Baltikum: 6 Länder in 6 Tagen!“.

Seid Ihr auch schon in Estland gewesen? Vielleicht in diesem Jahr zum Mega? Wie hat es Euch dort gefallen? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Beitrag.

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