Aug 162013
 

Anfang diesen  Monats war ja ein Mega-Event in Berlin, an dem saarzwerg und ich natürlich teilgenommen haben. Wir sind Freitagabend nach Berlin geflogen und am Sonntagabend wieder zurück. So hatten wir nur zwei ganze Tage um zu schauen, was geocache-technisch in Berlin los ist…

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Naja, eigentlich waren es nur wenige Stunden, da wir für das Mega und unseren Besuch auf dem Teufelsberg jeweils fast einen dreiviertel Tag benötigt haben. Trotzdem haben wir viel in Berlin erlebt und davon möchte ich Euch nun erzählen!

Am Freitagabend starten wir von Saarbrücken-Ensheim nach Berlin-Tegel. Es fängt schon mal gut an mit der Verspätung des Flugzeugs. Naja, kann ja nur noch besser werden.

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Um halb neun erreichen wir endlich Berlin. Wir haben uns als Quartier die Jugendherberge Berlin-International herausgesucht, da sie günstig gelegen und erschwinglich ist. Die Zweibettzimmer mit eigenem Bad kann ich empfehlen. Vom Flughafen nehmen wir den Expressbus in die Innenstadt. Das erste “Bekannte”, was uns in Berlin “begrüßt” ist das Kaufhaus des Westens.

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Noch einmal Umsteigen in den Bus und wir erreichen die Jugendherberge. Das Einchecken ist unproblematisch und schnell erledigt. Nun wird es Zeit für einen ersten Stadtbummel – der Potsdamer Platz ist von der Jugendherberge in weniger als einer Viertelstunde zu Fuß zu erreichen. Schon von weitem ist das Dach des Sony-Centers gut zu erkennen.

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Und vor dem Eingang steht der Cache mit den aktuell meisten Favoritenpunkten in Deutschland: Lego – einer ist zuviel – die Lego-Giraffe. Wegen des Megas sind hier natürlich schon Geocacher mit der Suche beschäftigt. Leider werden wir von einem der Shopbesitzer vertrieben und gehen heute Abend leer aus.

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Wir schauen uns noch das Dach des Sony-Centers von Innen an – es ist am Abend einfach toll beleuchtet.

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Auf dem Weg zurück zur Jugendherberge kommen wir am Landwehrkanal vorbei und können so noch unseren ersten Cache in Berlin heben: Am Landwehrkanal. Diesen Abend lassen wir dann in der der Jugendherberge bei einem Cocktail ausklingen.

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Am Samstagmorgen ist früh aufstehen angesagt – wir wollen zum Mega. Beim Frühstück treffen wir noch andere Geocacher und unterhalten uns über die beste Bus- und U-Bahnverbindung zum Eventgelände. Kurz vor neun erreichen wir dann mit vielen Anderen den Eingang von Mega.

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Von unserem Mega-Besuch habe ich ja hier schon  berichtet. Danach haben wir noch den kleinen Multi, der zum Spreepark gehört: “Mysterious Spreepark” gemacht. Wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt, kann ich die Führung durch den Spreepark nur empfehlen. (Leider wird die Führung nicht mehr angeboten). Am Final angekommen müssen wir weder suchen, noch uns körperlich anstrengen – wir bekommen das Logbuch gereicht und können es den nachfolgenden Cachern weiterreichen…

Auf dem Weg zur S-Bahn kann ich noch eine Challenge mitnehmen: “200 Tage Challenge “. Mit meinen mittlerweile über 900 Tagen am Stück ist das ja kein Problem. Gerne hätte ich auch noch die “300 Days (Challenge Cache)” geloggt – doch leider ist das nicht nur eine Challenge, sondern ein Multi mit einem Final, das mit einem besonderen Tool zu öffnen ist, welches ich natürlich im Handgepäck im Flugzeug nicht dabei hatte…

Dann geht’s mit der S-Bahn zurück zur Jugendherberge. wir lassen die Rucksäcke dort und starten zu Fuß zu einer Abendspaziergangscachingrunde zunächst Richtung Potsdamer Platz. Unterwegs kommen wir noch an der Gedenkstätte für den deutschen Widerstand vorbei.

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Von dort gehen wir weiter zum Sony-Center – schließlich will die Giraffe noch geloggt werden. Dieses Mal haben wir Glück und der Stein sitzt richtig herum, also mit dem Tradi-Zeichen nach vorne. So ist auch dieser Cache “Lego – einer ist zuviel” schnell geloggt.

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Nun ist erst einmal Abendessen angesagt. In einem kleinen Restaurant im Innenhof des Sony-Centers können wir gut und günstig zu Abend essen. Leider beginnt es nun zu regnen. Wir laufen durch das Sony-Center…

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… weiter zum Potsdamer Platz, wo sich der Virtual “Berlin’s Second (but first virtual) Cache” befindet. Dort erfahren wir Einiges über die Berliner Mauer.

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Vor dort spazieren wir weiter Richtung Brandenburger Tor. Unterwegs kommen wir noch am Mahnmal für die Holocaust-Opfer vorbei. Wir laufen zwischen den Steinen hindurch. An manchen Stellen wirkt das alles sehr beengend. Im Hintergrund sehen wir die amerikanische Fahne auf dem Dach der Botschaft.

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Wir erreichen das Brandenburger Tor. Hier haben wir uns den Multi “Brandenburger_Tor ” herausgesucht. Trotz eindeutiger Positionsbestimmung des Verstecks können weder wir noch die Cachergruppe vor uns die Dose finden. Leider akzeptiert der Owner kein Fotolog und so ist es ein DNF geworden.

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Wir entschließen uns weiter zum Gendarmenmarkt zu laufen – es ist ja nicht so weit. Unterwegs kommen wir noch am Ampelmännchen-Geschäft vorbei. Hier müssen wir natürlich auch hinein gehen…

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Wir erreichen den Gendarmen-Markt mit dem französischen Dom. Die Sonne ist schon am Untergehen. In den Lokalen rund um den Markt herrscht geschäftiges Treiben. Auch dort gibt’s eine Dose, den Tradi “Französischer Dom“, der aber wohl leider während des Megas gemuggelt wurde – schade, der zweite DNF für heute in Folge…

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Von hier nehmen wir die U-Bahn zum Checkpoint Charlie mit seinem Virtual Cache “Historic Words“.

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Das ist dann unser letzter Cache für diesen Abend und wir fahren wieder zurück in die Jugendherberge.

Für den Sonntag haben wir die Führung über den Berliner Teufelsberg geplant. Da wir gut in der Zeit liegen, machen wir zu erst noch einen Abstecher zu den Hackeschen Höfen und suchen den dort recht frech versteckten Tradi “Touristic-Spot: Hackesche Höfe“.

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Danach fahren wir mit der S-Bahn hinaus aus Berlin in den Grunewald. Wir spazieren gemütlich auf den Teufelsberg, wo wir noch den Tradi “Die alte Abhörstation” mitnehmen können. In unmittelbarer Nähe der Dose hat man auch den ersten schönen Blick auf die ehemalige Abhörstation.

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Die Führung ist klasse. Ich werde in einem der nächsten Artikel ausführlich darüber berichten.

Auf dem Rückweg vom Teufelsberg zur S-Bahn gönnen wir uns noch ein verspätetes “Mittagessen” in der” Scheune” an der S-Bahnstation. Wir fahren zurück in die City, um die letzten beiden Caches in Berlin für dieses Wochenende am Alexanderplatz zu heben: “Alexanderplatz” und “Der Telespargel“.

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Damit geht für uns ein klasse Berlin-Wochenende zu Ende und wir treten die Rückfahrt zum Flughafen Berlin-Tegel an. Eins steht schon heute fest – Berlin ist eine Reise wert und wir kommen wieder!

Wie immer gilt, wer noch ein paar mehr Bilder von diesem Wochenende sehen möchte, dem lege ich mein Webalbum ans Herz.

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  2 Antworten zu “Ein paar Stunden in Berlin”

  1.  

    Schön gespoilert!
    Das tut man nicht.
    Grüße

    •  

      Hallo Kraxxler,

      da ich immer an konstruktiver Kritik interessiert bin, möchte ich gerne von Dir erfahren, wo ich zu viel gespoilert habe. Grundsätzlich versuche ich in meinen Artikeln nichts zu zeigen, was nicht eh schon allgemein bekannt ist!

      Schon im Voraus besten Dank und viele Grüße aus dem Saarland,
      Jörg

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