Feb 012013
 

Inspiriert durch einen Artikel im Geocaching-Magazin hat es saarzwerg und mich über den Jahreswechsel nach Amsterdam verschlagen. Natürlich haben wir auch mal geschaut, was uns dosen-technisch dort geboten wird. Von dieser Geocaching-Tour möchte ich Euch in diesem zweiteiligen Artikel berichten.

Begonnen haben wir unser kleines Holland-Abenteuer in IJminden – einer kleinen Stadt am Meer…


Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich dort ein Denkmal. Nicht weit davon entfernt ist der Tradi “De lamp” versteckt.

Als wir an den Koordinaten ankommen, werden wir von einem kleinen Leuchtturm nebst englischer Telefonzelle überrascht. Das ist ja schon mal ein schöner Start in unseren Kurzurlaub.

Die Dose finden wir auch schnell. Ein paar Schritte weiter befindet sich die Hafenbehörde. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf das Meer.


Nach der langen Anreise und dem schönen Spaziergang am Meer wird es Zeit, die Fahrt zum Hotel anzutreten. Unterwegs machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Earthcache “De Oude Strandwal“. Hier lernen wir was über den Deichbau in Holland.


Um den Cache loggen zu dürfen, machen wir auch das gewünschte Bild.


Ein neuer Tag – heute steht das erste Mal Amsterdam auf dem Programm. Unser Hotel befindet sich in Hoofddorp. Auf der anderen Seite des Ortes befindet sich der Bahnhof. Von dort geht eine Schnellzugverbindung nach Amsterdam. Wie laufen bis zum Bahnhof… unterwegs kommen wir an einer schönen Windmühle vorbei.


In der Vorbereitung haben wir uns zur Benutzung der öffentlichen Verkehrmittel entschlossen, da es keine kostengünstigen Parkplätze in der City von Amsterdam gibt. Unser zwei-Tages-Ticket können wir am Bahnhof in Hoofddorp kaufen.Auf der Webseite der GVB kann man sich auch die Netzpläne anschauen. Auch gibt es für Android eine kleine App, die die schnellste Verbindung vom aktuellen Standort zu einem eingegebenen Ziel anzeigt. Für die Planung der Zugverbindungen empfiehlt sich die Webseite der holländischen Bahn.

Wir kommen in Amsterdam-Zuid an. Von dort ist es mit dem Bus nicht mehr weit bis zum Vondelpark.


Dort befindet sich der älteste noch aktive Cache in Holland, der Amsterdam Urban 1. Es handelt sich dabei um einen einfachen Tradi, der an einer kleinen Brücke im Park versteckt ist. Der Cache hat die GC-Nummer 198.


Wir schlendern etwas durch den Park. In etwa seiner Mitte verlassen wir ihn inRichtung des an ihn angrenzenden Stadtteils Overtoom. Dort befindet sich der Webcam-Cache “Amsterdam – Overtoom“, den wir auch mitnehmen.


Nun wird es Zeit, uns etwas mit Proviant zu versorgen. In der Nähe befindet sich ein Supermarkt, in dem wir Olibollen einkaufen – leckere Teigkugeln mit Rosinen, empfehlenswert!

Auf dem Weg zum nächsten Cache kommen wir dann an diesem Schaufenster vorbei, wo eigentlich Laptops angeboten werden. Die Katze scheint aber öfters dort zu liegen – an der Scheibe ist ein Hinweis mit der Bitte nicht zu klopfen.


Wir laufen ein wenig durch Overtoom bis zum Leidseplein. Dort befindet sich auch das traditionsreiche Stadttheater von Amsterdam.


Wenige Schritte weiter ist der Virtual “kunst in een boom in Amsterdam” – ein kleines Männlein auf einem Baum. Nach etwas Suchen ist der Mann schnell gefunden und wir machen das gewünschte Bild.


Nun kommt das erste Highlight des Tages – eine Tour im Tretboot durch die Grachten von Amsterdam. In der Vorbereitung dieser Tour ist mir ein Cache mit sehr vielen Favoritenpunkten aufgefallen, der vom Geocaching-Magazin verschwiegen wurde. Da er nur vom Wasser aus zugänglich ist, weckte er unser Interesse.

Direkt neben der Leidseplein am Ufer der Singel kann man Tretboote mieten. Das Schöne daran ist, dass man diese an einer anderen Verleihstation wieder abgeben kann. So muss man keinen Weg doppelt fahren. An diesem Tag waren wir die ersten, die ein Boot mieten wollten – der Verleiher musste sich erstmal wieder schlau machen, wie das Verleihen durchzuführen ist…

Nachdem die Formalitäten erledigt sind, beginnen wir unsere Reise durch die Grachten. Man sollte schon etwas auf die großen Ausflugsboote aufpassen. Auch haben wir anfangs Probleme mit der Steuerung – das Boot reagiert sehr, sehr träge.


Nach einer knappen halben Stunde Fahrt nähern wir uns dem Cache – dem Tradi “Amsterdam Urban 2 – Under the bridge“.


Wir steuern das Boot unter die Brücke, fahren hindurch – nichts! Wir wenden – gar nicht so einfach – und fahren nochmal darunter durch. Dieses Mal fällt mir eine kleine Munitionsbox auf. Ich muss mich stellen – komme gerade so an die Box. Wir können wegen der Strömung das Boot nicht an der Stelle halten – also die Box mitnehmen, loggen, wenden und nochmal unter der Brücke durch und die Box wieder zurückstellen. Geschafft! Gar nicht so einfach mit dem Tretboot…

Wir fahren zur Westerkerk – dort befindet sich die nächste Verleihstation “Anne-Frank-Haus”, wo wir unser Tretboot abgeben können.


Die Westerkerk ist eine denkmalgeschützte protestantische Kirche mit einem sehr schönen Turm.

Wie schauen uns noch etwas dort an der Gracht um und beobachten die vorbeifahrenden Ausflugsboote.


Wir fahren mit der Tram weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Hauptbahnhof von Amsterdam. Dort angekommen bestaunen wir zunächst die Achitektur des Gebäudes: monumental und doch verspielt. Auf dem Vorplatz gilt es noch einen schnellen Tradi – “Sporen van vroeger #1 (Amsterdam)” – zu heben. Dank Spoiler und Hint ist er trotz der vielen Muggel schnell gefunden.


Nun ist Zeit für unser zweites Highlight dieses Tages – der Multi “De rosse buurt/The Red Light District“, der uns durch das Vergnügungsviertel von Amsterdam führen soll. Wenn ihr Amsterdam erleben wollt, so ist dieser Multi ein Muss für Euch!


Der Multi führt zunächst durch Chinatown, wo sich viele Restaurants, Clubs und Geschäfte befinden. Hier sind die Straßennamen sogar auch in chinesischen Schriftzeichen geschrieben.

Unterwegs wird uns wieder vor Augen geführt, dass die niederländische Sprache für uns Deutsche schon einen gewissen Witz enthält – hier soll man z.B. “bellen”, um eingelassen zu werden…


Wir haben Chinatown durchquert. Nun führt uns der Multi in den “Erotik-Bereich” des Vergnügungsviertels. Neben einem Erotikmuseum gibt es hier auch viele Sex-Shops und käufliche Damen.


Letzte sind an großen Glastüren, spärlicher Kleidung und einer roten Lampe leicht zu erkennen. Zum Glück hat saarzwerg  hier besonders gut auf mich aufgepasst.


In der Nähe der Oude Kerk kommen wir auch an einem Kustwerk im Pflaster vorbei – einer Bronzehand, die an eine Brust greift. Wir finden, dieses Kunstwerk passt gut in dieses Viertel.


Kurz danach erreichen wir noch ein weiteres Kunstwerk “Belle” – ein Denkmal für die Prostituierten in Amsterdam.


Nun haben wir alle Infomationen dieses Multis leicht finden und einsammeln können. Wir machen uns auf dem Weg zum Final. Dabei sind wieder einige Grachten zu überqueren.


Der Petling ist gut versteckt. saarzwerg hatte zum Glück gleich den richtigen Riecher und so können wir schnell loggen.

Damit ist auch der erste Teil meines Berichtes zu Ende. Freut Euch auf die Fortsetzung!

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