Feb 072013
 

Hier nun der zweite Teil unseres Kurztrips über Silvester nach Amsterdam. Der erste Teil des Artikels endete mit einem Rundgang durch das Vergnügungsviertel am Nachmittag. Nachdem wir den Final gefunden haben, machen wir uns auf in Richtung Dam Square – einem der großen Plätze in Amsterdam.

Unterwegs kommen wir nochmals durch Chinatown


Es gibt dort chinesische Geschäfte und Restaurants. Von Weitem kann man schon die Peking-Enten im Schaufenster hängen sehen.

Auch einen Cache gibt es hier zu suchen: den “Amsterdam Trad’s – Chinatown“. Als wir uns den Koordinaten nähern, erkennen wir jemanden, der was am Schreiben ist – auch ein Cacher – so brauchen wir die Dose nicht mehr zu suchen, bequemer geht es nicht mehr!


Ein wenig später erreichen wir den großen chinesischen Tempel. Leider wird er zur Zeit renoviert, so können wir nicht hinein.


Nach einem kleinen Spaziergang erreichen wir am anderen Ende des Vergnügungsviertels den Dam Square. Zuhause hatte ich noch einen Mystery gelöst, der hier ziemlich frech versteckt ist. Wir können den “Damsko” recht schnell finden und loggen.


Am Dam Square ist viel los. Dabei sind wir immer noch einen Tag vor Silvester. Die Niederländer scheint das aber wenig zu interessieren – es wird schon ordentlich geballert.

Plötzlich taucht ein Straßenkünstler auf und zieht uns in seinen Bann. Er macht das richtig gut. Nach einer halbe Stunde englischer Konversation auf Kosten der Zuschauer hat er den Platz gut gefüllt und die Show beginnt. Er läßt sich in Zwangsjacke und Ketten “verpacken”…

… und nach einiger Zeit hat er es allein geschafft da wieder raus zu kommen. Respekt!


Langsam wird es dunkel. Überall ist die Stadt mit Lichtern geschmückt. Wir bummeln durch das beleuchtete Amsterdam…


In der Fußgängerzone ist immer noch viel los. Wir laufen wieder durch das Vergnügungsviertel Richtung Nieuwmarkt.


In den Grachten spiegeln sich die Lichter. Einfach nur schön. Auch das Wetter hat den ganzen Tag gepasst: trocken und zeitweilig kam sogar die Sonne raus.


Auf unserem Weg kommen wir auch am Casa Rosso vorbei. Auf der Fassade leuchtet der rosa Elefant. Laut Reiseführer werden im Inneren Live-Shows geboten. Es ist das wohl bekannteste Erotik-Etablissement in Amsterdam.


Wir erreichen den Neumarkt. Dort steht die Burganlage “De Waag” – früher war dort die Waage für den Markt zu finden. Die Anlage ist abends wunderschön beleuchtet.


Auf dem Rückweg zum Bahnhof bekommen wir zum Glück noch mit, das am nächsten Tag, Silvester, ab 18:00 keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren werden. Das stellt uns vor ein Problem – unser Hotel liegt ein gutes Stück außerhalb in Hoofddorp.


Zurück im Hotel wird zunächst einmal das Internet links gemacht. Ich finde heraus, dass zumindest noch ein Intercityzug im Stundentakt ab ein Uhr nachts zwischen dem Hauptbahnhof in Amsterdam und dem Flughafen verkehrt.

Das ist die Lösung – wir beschließen, unser Auto am Silvestermorgen ins Parkhaus des Flughafens zu stellen und mit dem Zug nach Amsterdam rein zu fahren.

Am nächsten Morgen klappt das ohne Probleme – nur vom Parkhaus zur Zugplattform haben wir kleinere Wegfindungsprobleme ;-)

Wir beginnen unser Silvester an Bahnhof Amsterdam-Zuid, wo wir noch einen Webcam-Cache mitnehmen können: “‘Slaaf van Kantoor / Slave of the Office’“.

Von dort geht es weiter zur Amstel. Mitten zwischen Hochhäusern kann man dort ein kleines Portierhäuschen bewundern. Den dort versteckten Cache “Half Elf Blookertijd” können wir leider nicht finden.


Wir schlendern zwischen den Hochhäusern hindurch zum Fluss.


Dort angekommen können wir die “Hausboote” am Ufer bewundern. Naja, mehr “Haus” als Boot. In der Nähe gibt es noch den Tradi “Riva“, den wir schnell finden können.


In der Vorbereitung dieser Tour hat mich ein Cache besonders neugierig gemacht – der Tradi “Omfietskunst: Dromedarissen”. Der Cache selbst ist dank Spoiler schnell gefunden und geloggt. Die Dromedare sind für uns jedoch nicht so schnell zu erblicken. Nach etwas Suchen und genauem Hinschauen erkennen wir sie dann in der Ferne. Auf dem Rückweg zum Bahnhof kommen wir schließlich ganz dicht an ihnen vorbei.


Direkt daneben können wir noch einen Oldtimer vor einem Restaurant bewundern. Der Wagen heißt wie das Restaurant – oder umgekehrt? Naja – egal!


Nun gehts zur Waterloo-Station. Dort sind neben einem Trödelmarkt auch der Virtual “2C (5) – POINT” und der Earthcache “The Netherlands” zu finden. Wir haben Glück – man muss dazu in ein Gebäude. Gestern war es geschlossen – aber heute an Silvester ist es offen. Beide sind schnell geloggt und wir haben wieder was über Höhenmessung und Bodenbeschaffenheit gelernt.


Nun ist etwas Sightseeing angesagt. Wir fahren zum größten Tagesmarkt in Amsterdam in der Albert Cuypstraat. Ideal um den kleinen Hunger zu bekämpfen.


Danach geht’s weiter zum Blumenmarkt. Unterwegs können wir ein Boot voller Leihräder bestaunen. Ja, Holland ist ein Land der Radfahrer…


Auf dem Blumenmarkt kann man Blumen aus der ganzen Welt bewundern und kaufen. Fotografieren macht mir hier wegen der tollen Motive richtig Spaß.


Witzig fand ich das Cannabis Starterskit für sechs Euro. Naja, den deutschen Zoll würde es freuen, dieses an der Grenze sicherstellen zu dürfen…


Natürlich kann man auch allerlei Kitsch für Touristen käuflich erwerben. Speziell die Holzschuhe scheinen da sehr beliebt zu sein.


Nach einer ausgedehnten Wanderung vom Blumenmarkt durch Amsterdam erreichen wir wieder den Dam Square. Und schon wieder ist viel los. Dieses Mal fesselt ein Dudelsack-Spieler die Zuschauer.


Direkt neben dem Dam befindet sich noch ein großes Einkaufszentrum hinter einer historischen Fassade: das Magna Plaza.


Innen ist es toll eingerichtet. Man erkennt noch viel von seinem historischen Ursprung.


Nach dem Shopping wollen wir noch einen letzten Cache in diesem Jahr heben. Dazu müssen wir wieder ein wenig an den Grachten entlang spazieren.


An den Koordinaten angekommen entfährt uns zunächst ein “Nee, oder?”. Aus der Cachebeschreibung geht eindeutig hervor, dass wir mitten in der Stadt eine kleine Metalltür öffen müssen. Mist – sie klemmt – nach etwas “Arbeit” mit meinem Schlüssel kann ich die Tür doch noch öffen und wir können uns ins Logbuch von “Secret door” eintragen.


Danach kippt leider das Wetter. Von 17:00 Uhr bis weit nach Mitternacht haben wir nur noch strömenden Regen. Daher mache ich auch keine Bilder mehr. Wir verweilen einen großen Teil des Abends in einem indischen Restaurant, dem Karma Sutra – sehr zu empfehlen.

Den Jahreswechsel verbringen wir mit vielen anderen unter einem Schirm am Neumarkt. Ein tolles Erlebnis, Silvester mal in einer Großstadt zu verbringen. Die Kamera habe ich im Rucksack gelassen – daher gibt es nur dieses Handyfoto…


Nachdem wir den Jahreswechsel gut gefeiert haben, machen wir uns auf den Rückweg. Kurz vor dem Bahnhof fährt diese Straßenbahn an uns vorbei.


Im Bahnhof packe ich dann doch noch mal schnell meine Kamera aus. Es gilt ein paar schöne Details an den Gleisen festzuhalten…

Ich hoffe, Euch hat der Bericht unseres Kurztrips nach Amsterdam gefallen. Wie immer gibt’s noch  mehr Fotos in meinem Webalbum.

Facebooktwittergoogle_pluspinterest

  4 Antworten zu “Sightseeing & Cachen in Amsterdam – Teil 2”

  1.  

    Für uns geht es dieses Silvester auch nach Amsterdam. Einige der genannten Caches stehen auch schon auf unserer Liste!
    Vielen Grüße und vielen Dank für diesen Beitrag!
    Luca Reymann

  2.  

    Hallo,

    super Bericht,https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif auf den ich gestossen bin, weil ich bald beruflich für 2 Tage nach Amsterdam muss / darf. Jetzt bin ich ein paar Tipps reicher und werde versuchen ein paar von Deinen Erlebnissen auch zu erleben. Noch eine Frage: Wie lange ward ihr für das Beschriebene in Amsterdam unterwegs?

    LG Olaf

 Antworten

(notwendig)

(notwendig)

Translate »