Jan 252013
 

Es gibt mal wieder einen neuen Cache in einem großen Sperrwerk in der Maginotlinie. Da es sich um eine sensible Location handelt, möchte ich diesen Cache nicht nennen. Ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis.


Auch hier gibt es wieder viele und vor allem lange Hohlgänge, deren Erkundung sich lohnt! Beginnen wir unseren virtuellen Rundgang in der Nähe des Kraftwerkes…


Um zum Kraftwerk zu gelangen, ist eine kleine Wanderung durch die Hohlgänge angesagt. Wie in einem großen Sperrwerk üblich, liegen hier die Schienen der Festungsbahn, mit der Soldaten, Material und Munition im Werk bewegt wurden. Auch ein Materialwaggon ist noch vorhanden…


Wir nähern uns dem Kraftwerk. Leider haben hier schon die Vandalen ziemlich gewütet. Vieles wurde von der Wand gerissen und liegt nun einfach auf dem Boden herum. Man kann noch die Elektroinstallationen an der Wand erkennen.


Wir erreichen den Maschinenraum. Die Motoren sind noch überwiegend gut erhalten. Es gibt vier von ihnen. Zwei reichen im allgemeinen aus, um das komplette Werk mit Strom zu versorgen. Die anderen beiden waren zur Reserve.


Hier sieht man Pressluftflaschen – in diesen Werken wurden die großen Motoren mittels Pressluft gestartet.


Schlechte Zeiten für das Wartungspersonal – das Diagramm der Verschaltung der Motoren und Generatoren ist kaum noch zu erkennen. Wohl dem, der sich hier noch auskennt…


Wir gehen weiter und erreichen den unterirdischen Teil des Munitionseingangs. Der Fahrstuhl ist offen – ein Materialwaggon liegt im Schacht.


Im Nebenraum befindet sich der Motor für den Fahrstuhl.


Wenn man sich in den weiteren Räumen umschaut, so erkennt man schnell, dass unter den Soldaten echte Künstler gewesen sein müssen. Hier wurde die Telefonzentrale mit Gemälden versehen.


Im Kasernenbereich gibt es einen großen Gemeinschaftsraum. Auch er wurde mit Gemälden verziert.


Rund um die Decke dieses Raums verläuft eine Verzierung mit Lampions. Ich nehme an, dass sollte die Soldaten etwas von der grausamen Wirklichkeit außerhalb des Sperrwerkes ablenken.


Im Bereich des Hauptmunitionslagers (M1) wurde eine Nische zu einer Kapelle hergerichtet. Leider gibt es auch Vandalen, die selbst vor christlichen Symbolen nicht halt machen. Sowas finde ich zum Kot***n – entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise!


Zum Abschluss des kleinen Rundganges durch das große Werk hier noch ein paar kleine Impressionen…




Wer gerne noch ein paar mehr Bilder von diesem Werk sehen möchte, der ist herzlich in mein Webalbum eingeladen.

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  10 Antworten zu “LP: Mal wieder ein großes Sperrwerk”

  1.  

    Im Normalfall sind die Cacher doch gut untereinander vernetzt – und ein Cache dieser Güte spricht sich auch schnell rum…

    Falls das mit dem Netzwerk nicht klappt, gibt es noch Plan B:

    Wenn man sich für die Materie interessiert und den Verlauf der Maginotlinie kennt und dann noch schaut, welche Caches in der Nähe sind und zudem noch viele Favoritenpunkte haben, ist schnell klar, welche Caches man besuchen könnte…

  2.  

    Hallo zusammen, also das mit dem schützen usw. find ich ja ok, muss auch sein. aber wie bekommen cacher (sollten ja normalerweise vernünftig sein) den ort heraus? bzw. wieso macht man einen cach wenn niemand den ort kennen sdoll?

  3.  

    Hi!
    Ich kenne eigentlich alle Maginotwerke, die in irgendeiner Weise "zugänglich" sind… habe dieses aber nicht erkannt. Ist bei mir aber auch schion wieder 10-15 Jahre her… vielleicht hat sich ja etwas neues – im wahrsten Sinne- aufgetan. Würdest Du mir das Werk u.U. "privat" nennen. Ich forsche – und komplettiere – immer wieder gerne. Im Gegenzug gäbe es ein paar Tips zu den sehr artverwandten deutschen Festen um Metz und Thionville (falls noch nicht bekannt).
    Hier meine Adresse: gohz@hotmail.de
    Gruß und Danke
    Georg G.

  4.  

    @Anonym – normalerweise antworte ich ja nicht auf anonyme Kommentare – aber hier will ich mal eine Ausnahme machen, da die Antwort vielleicht auch andere interessiert?

    Warum will ich hier den Cache-Namen nicht nennen – bei anderen LPs habe ich das in der Vergangenheit doch auch schon getan? Nun, wenn in der Galerie eines LPs genügend Bilder vorhanden sind, die ein einfaches identifizieren der Art des LPs erlauben, so sehe ich keinen Grund den Cache-Namen in meinem Artikel nicht zu nennen. Wünscht der Owner aber keine Bilder oder ist die Galerie leer und der Cache mit einem Rätsel geschützt, so gehe ich davon aus, dass die Location oder die Art des LPs nicht genannt werden soll…

  5.  

    richtig….aber jeder soll es so machen wie er es mag oder?genauso wie anonym texten
    ach egal….bilder sind klasse…das werk kennen wir auch…war echt der hammer.danke

  6.  

    @Markus Willberger:
    Du argumentierst auch gerne wie du es gerade brauchst, oder?
    Ich erinnere mich an einen Cache-Rückblick Artikel auf deinem Blog, wo du derartig sensible Locations direkt verlinkt hattest. Als dies dort kritisch angemerkt wurde, aber ganz anderes als hier argumentiert hast…. :irre: ….

  7.  

    Sorry, da war mir wohl ein Fehler bei den Einstellungen passiert – nun sollten sie für alle sichtbar sein…

  8.  

    hallo?
    das ist schon richtig so.diese locations sind oder werden auch immer weniger.dann muss man leider sowas machen…sorry…wir finden es richtig

  9.  

    Na toll, du machst einem hier die Nase lang zu einem öffentlichen cache aber nennst ihn nicht – dann spar dir doch bitte auch den blog eintrag nach der devise: ätschi bätsch ich war da aber iht werdet nie wissen wo…

  10.  

    keine bilder sichtbar…schade

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