Apr 062011
 

… oder besser sollte es heißen: “Informationen am Bild verstecken”.

Bei der Suche nach den Koordinaten eines Mysteries, bei dem nur ein Bild in der Cachebeschreibung gegeben ist, kommt man neben Steganografie auch nicht an den EXIF-Daten des Bildes vorbei.

Die EXIF-Daten eine Bildes bestehen aus Metadaten, die das Bild, die Kamera und den Autor näher beschreiben. Hier können beliebige Texte untergebracht werden.

Für die Anzeige der EXIF-Daten gibt es viele Tools, z.B. das EXIF-Tool. Besonders komfortabel ist jedoch ein Addon für den Firefox-Browser: der EXIF Viewer. Mit diesem Addon kann man direkt aus dem Browser die EXIF -Daten eines Bildes in der HTML-Seite anzeigen.

Besonders schwierig zu finden sind dabei Texte, die in den EXIF-Daten gespeichert werden und mit einem 0x0-Byte beginnen, da diese Texte normalerweise nicht mehr von den gängigen EXIF-Tools angezeigt werden.

Was auch nicht einfach zu finden ist – ein geändertes Thumbnail in den EXIF-Daten. Was das ist? In den EXIF-Daten kann eine kleine Bilddatei als Vorschau-Bild abgelegt werden. Normalerweise ist dies eine verkleinerte Version des Hauptbildes. Diese Vorschaudatei kann jedoch auch geändert werden – z.b. in eine kleines Bild, das die Mystery-Koordinaten enthält. Hierzu muss man auch wissen, dass das Betriebsystem oft die Vorschau generiert – also NICHT das Vorschaubild aus den EXIF-Daten anzeigt.

Zu den Exif-Daten gehören auch die Koordinatenangaben, wo das Bild gemacht wurde. Diese können bei Bildern zum Beispiel mit dem Programm Geosetter in die Exif-Daten eines Bildes geschrieben werden.

Bei Verwendung eines Garmin Oregon 550 oder 450 sollte man wissen, dass Bilder, die mit diesen Oregons gemacht werden, automatisch das Geotag mit den Koordinaten, wo das Bild aufgenommen wurde, enthalten. Man sollte also diese Bilder NICHT als Logproof eines Mysteries einstellen, da sonst die Finalkoordinaten verraten werden.

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