Cacheempfehlung: Paulchen Panther “Wer hat an der Uhr gedreht?“

Am letzten Wochenende hatten saarzwerg und ich die Gelegenheit den Kalendercache Paulchen Panther “Wer hat an der Uhr gedreht?“ spielen zu dürfen. Dieser Multi gehört meiner Meinung nach zu dem Besten, was das Saarland zu bieten hat.

In diesem Beitrag möchte ich Euch diesen Multicache vorstellen und versuche dabei so wenig wie möglich zu spoilern. Vielleicht habt Ihr ja mal Lust diesen auch einmal zu spielen?

 

 

Der Multicache Paulchen Panther “Wer hat an der Uhr gedreht?“

Als ich im letzten Jahr einen Beitrag über meine Cacheempfehlungen im Saarland geschrieben hatte, wurde ich von Lesern darauf hingewiesen, dass ich unbedingt den Multi Paulchen Panther “Wer hat an der Uhr gedreht?“ in die Liste aufnehmen müsste. Natürlich wollte ich ihn mir gleich anschauen. Da es sich hier aber um einem Kalendercache handelt, konnte ich im letzten Jahr keinen passenden Termin mehr finden und habe daher gleich einen für dieses Jahr vereinbart.

Der Multi spielt in der Nähe von Schmelz, was ziemlich in der Mitte vom Saarland liegt. Er besteht aus sieben Stationen und einem Final. Bei allen Stationen sind Rätsel zu lösen oder Informationen zu finden, um die Koordinaten der nächsten Station bestimmen zu können. Die Stationen liegen nicht auf einem Rundweg – vom Final ist es ein gutes Stück zurück bis zum Parkplatz. Insgesamt sind wir gute fünf Kilometer gelaufen und haben für den Cache samt Rückweg zum Auto gute zweieinhalb Stunden benötigt.

Paulchen Panther existiert seit April 2021, ist bei BetterCacher gelistet, wurde im NRW-Ranking aufgenommen und als Cache des Monats ausgezeichnet. Der Multi konnte seit dem 188 Favoritenpunkte einsammeln bei einer Quote von 98%, was – so glaube ich – eindeutig zeigt, dass dieser Multi bei der Community sehr gut ankommt.

 

Der Indoor-Teil

Als Erstes solltet Ihr Euch um einen Termin bemühen. Wie viele andere Kalendercaches benutzt auch dieser Multi die Webseite geocache-planer.de zur Terminvereinbarung. Als ich diesen Beitrag geschrieben habe, waren auch noch viele kurzfristige Termine frei.

Im Listing ist ein Laufzettel zu finden, der unbedingt ausgedruckt werden sollte. Zuerst solltet Ihr Euch eine Folge Paulchen Panther anschauen, die etwa sechs Minuten dauert und frei bei Youtube verfügbar ist. Den Link zu dem Video findet Ihr im Listing. Danach könnt Ihr die sieben Fragen im Listing beantworten und die so bestimmten Werte für die Buchstaben A bis G in Euren Laufzettel eintragen.

Etwas kniffeliger ist dann schon die Spalte daneben mit den beiden Antworten, die noch gesucht werden müssen. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar, WANN ich die Antworten noch suchen muss und so habe ich den Owner kontaktiert, der sehr schnell und freundlich geantwortet hat. Dieser Teil ist noch Indoor zu erledigen!

Danach ist dann nur noch sicherzustellen, dass vor dem Outdoor-Teil alle benötigten Utensilien vorhanden sind und mitgenommen werden ;-)

Für diesen Multi benötigt Ihr laut Listing:

  • Eine starke Taschenlampe
  • Eine UV-Lampe
  • Eine 9V Blockbatterie (sollte voll sein!)
  • Eine Angel (4m sind ausreichend)
  • Einen Luftballon
  • Einen kompletten Satz Münzen

Ist das alles erledigt, so steht dem Outdoor-Einsatz am reservierten Termin nichts mehr entgegen.

 

Der Outdoor-Teil

Wir parken unser Auto an den angegebenen Parkkoordinaten, wo wir mühelos einen freien Platz finden. Von dort ist es nicht weit bis zur ersten Station, wo wir einen QR-Code scannen müssen. Wie bei Kalendercaches üblich müssen wir dort unseren Code eingeben und bekommen die Koordinaten der zweiten Station. So wird gewährleistet, dass nur, wer einen reservierten Termin hat , hier starten kann.

 

Wir laufen zunächst über einen breiten Teerweg zwischen Feldern und Wiesen hindurch …

… und biegen ein wenig später in den Wald ab.

Die zweite Station ist ein Vogelhaus, dessen Zugang mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Es ist eins dieser Drehschlösser, mit denen wir normalerweise auf Kriegsfuß stehen. Heute klappt aber alles ohne Probleme.

Das Vogelhaus ist innen sehr liebevoll gestaltet und alles funktioniert tadellos. Wir bestimmen die Koordinaten der nächsten Station. Dabei fällt auf, das wir jeweils 50 bis 100 Meter recht weglos ins Unterholz laufen müssen. Ich bin froh trotz des warmen Wetters meine langen Hosen angezogen zu haben. Die Verbindungswege sind für Kinderwagen geeignet – die Zugänge zu den jeweiligen Stationen jedoch nicht.

Wir erreichen die dritte Station und die ist echt der Hammer! Ein wirklich großer Kasten wartet  da auf uns …

Bei den Stationen fällt mir auf, das diese handwerklich top gebaut wurden. Alles funktioniert tadellos. Die Kisten und Boxen sind so akkurat gebaut, das oft nicht ganz klar ist, wo den genau die Öffnung ist oder welcher Mechanismus uns hier erwartet.

Es geht immer darum der Station ihre Informationen zu entlocken!

Wir laufen weiter … dieses Mal an einem ausgetrockneten Weier vorbei.

Eine Station weiter müssen wir einen Bach überqueren. Wir folgen einer kaum zu sehenden Cacherautobahn und erreichen eine kleine Brücke, die uns sicher auf die andere Seite bringt.

Dort wartet Armand, der Hund aus dem Video auf uns. Hier wurde auch thematisch toll gearbeitet. Die Story in den Stationen folgt dem Video, welches wir uns im Indoor-Teil angeschaut haben.

Auf einem breiten landwirtschaftlichen Weg folgen wir einem Bach.

Langsam nähern wir uns wieder der Zivilisation und laufen durch eine Straße. An der sechsten Station ist es dann soweit, um unsere Angel auszupacken. Paulchen ist scheinbar auf den Baum geflüchtet …

… was deutlich an den Fußspuren zu sehen ist.

Das benötigte Teil hängt nicht sehr hoch – meine 9-Meter-Angel ist hier auf jeden Fall überdimensioniert.

Wie arbeiten uns von Station zu Station durch die Geschichte. Zu jeder Station gibt es eine Hilfestation mit weiteren Hinweisen. Wir haben insgesamt einmal den QR-Hilfecode und einmal die Hilfsstation benötigt – aber nur, weil wir etwas auf dem Schlauch gestanden haben. Meiner Meinung nach ist alles fair lösbar …

Am Final angekommen treffen wir auf die Owner. Ein nettes Gespräch entwickelt sich und wir erfahren viel über die Entstehung und den Bau dieses Multis. Die Brillos erklären sich sogar bereit sich für meinen Blog fotografieren zu lassen.

Darüber hätten wir fast vergessen, die Finalstation zu lösen. Am Ende können wir bis zum Logbuch vordringen und uns eintragen.

Wow – das war wieder ein sehr toller und handwerklich top ausgearbeiteter Geocache mit viel Liebe zum Detail und einigen schönen Überraschungen, auf die ich hier natürlich nicht eingegangen bin. Dieser Multi ist meine Cacheempfehlung für Euch!

** ** ** ** **

Wie hat Euch diese Cacheempfehlung gefallen? Habt Ihr diesen Cache schon besucht und habt Ihr alle Aufgaben gut lösen können? Wie ist Eure Meinung zu diesem Geocache? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

 Facebooktwitterpinterest

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Dieser Cache hat es wirklich verdient, hier vorgestellt zu werden. Sehr schöne Stationen und eine tolle Wegeführung erwarten uns und das Final ist ebenso genial wie die anderen Stationen. Ein echtes Highlight im Saarland.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.