Meine Antwort zu staubfinger0702s Kommentar

Letzte Woche habe ich einen Blogbeitrag über die Kommerzialisierung der Dexter-Geocaches veröffentlicht. Jetzt hat sich deren Owner staubfinger0702 in Form eines Kommentars bei mir im Blog zu Wort gemeldet.

Im folgenden Artikel setze ich mich mit seinem Kommentar auseinander und gebe Ihm eine Antwort auf seine Fragen.

 

 

Einleitung

Inzwischen ist mein Beitrag „Von der Kommerzialisierung der beliebten Dexter-Geocaches“ auch bei staubfinder0702 angekommen. Er hat hierzu einen Kommentar verfasst, in dem er eine persönliche Stellungnahme zu meinem Blogbeitrag abgibt. Zunächst hatte ich mir überlegt einfach einen weiteren Kommentar als Antwort zu verfassen. Nach reiflicher Überlegung bin ich jedoch zu dem Schluss gekommen, ein weiterer Artikel ist die bessere Wahl, um staubfinger0702s Kommentar mehr Lesern zugänglich zu machen und weil ich so die Gelegenheit habe auf jeden einzelnen Aspekt seines Kommentars unmittelbar einzugehen.

Um Missverständnissen und Fehlinterperationen vorzubeugen: Es ist nicht meine Absicht staubfinger0702 schlecht zu machen oder ihn persönlich anzugreifen! Mein Blog ist für mich ein Instrument zur persönlichen Meinungsäußerung, in dem ich meine Gedanken zu Themen aus der Geocaching-Welt kundtue. Da auch ich von der Archivierung des Dexter 4 Caches betroffen war, hat mich das Thema bewegt und so habe ich mich damit auseinandergesetzt und mir eine persönliche Meinung zum Vorgehen von staubfinger0702 gebildet.

 

Meine Antworten zum Kommentar

Doch nun zu dem Kommentar von staubfinger0702. Ihr findet Ihn im Originaltext unter dem folgenden Link: Kommentar von staubfinger0702. Um besser auf staubfinger0702s Kommentar eingehen zu können, habe ich ihn in kleine Sinneinheiten aufgeteilt. Diese sind jeweils als Zitat gekennzeichnet.

ich frage mich eigentlich nur, woher diese negative Energie bei dir Saarfuchs herkommt?

Hier habe ich eine Frage: Was meinst Du mit „negativer Energie“? Ist in Deinen Augen jegliche Form von Kritik gleichzusetzen mit „negativer Energie“? Wenn dem so sein sollte, so ist meine Antwort auf deine Frage: Aus meiner Enttäuschung über die Art Deiner Absage meines gebuchten Termins bei Deinem Geocache „Dexter 4“. Diese hat mich sehr verwundert und genau diese Art und Weise habe ich in meinem Artikel kritisiert.

Jemandem wie mir, der so viele Jahre sehr viel für die Community getan hat, so zu bewerten ist schon echt stark.

Ich möchte keines Falls bestreiten, dass Du in der Vergangenheit sehr viel für die Community getan hat! Deine Geocaches waren zum Zeitpunkt Ihrer Veröffentlichung etwas Besonderes und haben sich aus der breiten Masse der unkreativen Dosen angenehm hervorgetan. Aber macht Dich das für alle Zukunft unangreifbar? Darf das eine Rolle spielen, wie ich Dein aktuelles Vorgehen bei der Archivierung der Dexter-Caches heute bewerte? Ich meine, nein.

Favos abziehen? So what. Spricht für dich. Wir haben schon mal zusammen gegessen. Hast Du das vergessen? Vergisst Du die schöne Zeit bei meinen Caches, die schon hast machen dürfen?

Ja, ich hatte eine schöne Zeit bei Deinen Geocaches. Wie ich jedoch schon in meinem Blogbeitrag geschrieben hatte, vergebe ich Favoritenpunkte, um andere Geocacher auf einen Geocache aufmerksam zu machen. Meine Statistik enthält eine vollständige Liste der Geocaches, denen ich bisher einen Favoritenpunkt gegeben habe. Aus genau diesem Grund habe ich all Deinen Geocaches meinen Favoritenpunkt entzogen. Ich möchte – wegen Deinem aktuellen Vorgehen – keine Werbung mehr für Deine Geocaches machen.

Ist ok für mich. MIt dieser negativen Art muss ich nicht leben.

Falls ich mit meiner Deutung der „negativen Art“ richtig liege und Du damit meine Kritik meinst, so freue ich mich, dass meine Kritik für Dich in Ordung ist. Mit der Kritik leben musst Du jedoch – auch wenn Du sie natürlich ignorieren kannst ;-)

Ich frage mich nur, was das Ziel deines Posts ist? Mich schlecht zu machen und zu kritisieren, habe ich verstanden.

Leider scheint es mir, als hättest Du – zumindest teilweise – nicht wirklich verstanden, was ich versucht habe auszudrücken. Es war nie meine Absicht und es ist auch heute nicht meine Absicht Dich schlecht zu machen! Kritisieren möchte ich Dich aber schon wegen der Art Deines Vorgehens. Das Ziel meines Postes war es zum Einen die Fakten darzustellen und zu beschreiben, was passiert war. Zum Anderen (im unteren Teil meines Beitrags) wollte ich meine eigenen Gedanken als Betroffener sortieren und meine persönliche Einschätzung zu Deinem Vorgehen ausdrücken, welches mir absolut nicht gefallen hat.

Und dann? Freust Du dich, wenn ich dann alle anderen Caches auch noch ins Archiv schicke? Hast Du dann RECHT? Und dann?

An dieser Stelle frage ich mich, welche Überlegungen Du anstellst? Mir persönlich ist es egal, ob Du deine Geocaches weiterbetreibst oder ins Archiv schickst und auf Deiner eigenen Plattform zukünftig vermarktest. Auch geht es mir nicht darum RECHT zu haben. Und wobei hätte ich dann Recht? Als Autor eines persönlichen Blogs geht es mir darum meine Meinung zu schreiben. Und nicht mehr und nicht weniger habe ich in meinem Blogbeitrag über die Kommerzialisierung der Dexter-Caches getan.

Erkläre mir doch einen Weg, den ich hätte gehen sollen. Nur das Argument: “war ja alles deine Entscheidung mit den Kosten, staubfinger”, lasse ich nicht gelten.

Auch das habe ich ausführlich in meinem Blogbeitrag erklärt. Das Problem war nach meiner Einschätzung nicht die Entscheidung die Geocaches Dexter 2-4 zu archivieren. Auch andere Highlight-Geocaches, wie zum Beispiel „Die Kinder des Buchbinder“, „Opfer des Bahnarbeiters“ oder „Akte 69“ wurden für einen bestimmten Zeitraum kurzfristig gesperrt oder auch „Hör mal, wer da hämmert!“ und „Zatroa„, die archiviert wurden, weil die Gebäude nicht mehr betreten werden dürfen. Dafür habe ich größtes Verständnis – zumal der Owner alleine entscheiden dürfen sollte, was er mit seinem Geocache anstellt.

Was Du meiner Meinung nach hättest besser machen können, wäre der Umgang mit der Erwartungen derer, die lange auf einen Termin für deine Dexter-Caches gewartet haben. Ihnen eine Mail zu schreiben, dass die Caches nun archiviert werden, ist das Eine – ihnen zu sagen, dass sie sie gegen eine „kleine“ Gebühr dennoch spielen können, etwas Anderes. Lieber staubfinger0702 – auch mich hat Deine Mail zu „Dexter 4“ kalt erwischt. Als ich gelesen hatte, das mein Termin nun nicht mehr stattfinden kann, war ich enttäuscht – als ich gelesen habe, dennoch gegen eine kleine Gebühr spielen zu können, war ich nur noch verärgert.

Sicher wäre es ein besserer Stil gewesen, Deine Caches zu archivieren und anschließend etwas Zeit ins Land gehen zu lassen. Und erst danach diese „Geocaches“ kostenpflichtig auf Deiner Plattform anzubieten und auf unerwünschte Werbemails an die vorherigen interessierten Geocacher zu verzichten. Geocaching ist Geocaching und kommerzielle Exitrooms sind nun mal etwas Anderes.

Zu den Kosten möchte ich anmerken, dass – so wie Du selbst in Deinem eigenen Profil schreibst – das Owner-sein ein Ehrenamt ist. Daher sollten Owner nur die Caches veröffentlichen, die sie sich auch leisten wollen. Spenden sind dabei eine Anerkennung für die Arbeit des Owners, aber keines Falls eine garantierte Leistung der Geocacher, mit der ein Owner rechnen kann und sollte. Von daher möchte ich an dieser Stelle das Argument, dass alle investierten Kosten auf  Deinem freien Willen beruhen, wiederholen.

Dieser Egoismus, der auch hier an den Tag gelegt wird, macht mich sprachlos. Wenn ich nur annährend so die letzten Jahre gedacht hätte, wäre nicht ein Cache entstanden.

Leider kann ich Deinem Vorwurf nicht entnehmen, woraus genau der Egoismus besteht? Vielleicht wäre es sogar besser gewesen, nur die Caches zu veröffentlichen, die Du dir als Owner leisten willst? Dann wäre es sicher nicht zu der aktuellen Situation gekommen. Und wenn alles so „teuer“ geworden ist, verstehe ich nicht, warum Du erst kürzlich den Cache „Dracula 2.0“ veröffentlicht hast? Ist dieser nicht mit weiteren Kosten verbunden? Laut einem Interview fallen doch dort zumindest Stromkosten an?

Und zum Ton meiner Nachricht: war lustig gemeint.

Sorry – aber hier fehlt mir die Phantasie zu erkennen, wie „[…] wird rechtliche Konsequenzen von mir zu erwarten haben.“ lustig gemeint gewesen sein könnte. Nach meiner Wahrnehmung ist das ganz klar eine Drohung!

Wenn ich bei jedem der Logs, die 100x unfreundlichen und unschöner im Ton waren, so einen Blog verfasst hätte, dann würde ich immer noch schreiben und schreiben.

Auch hier verstehe ich nicht wirklich, was Du mit „so einen Blog“ meinst. Wie jetzt schon mehrfach erwähnt, habe ich zunächst die Fakten zusammengetragen und die aktuelle Situation beschrieben. Danach habe ich meine persönliche Meinung zu Deinem Vorgehen geschrieben.

Aber der Unterschied ist: ich hatte den Aufwand, die Arbeit, die Kosten. Was hattest Du? EInen deiner vielen berechtigten Trips geplant? Und jetzt? Genau, das ist geocaching. Die Caches können von einem auf den anderen Tag ins Archiv gehen.

Und schon wieder sind wir bei dem Thema der Kosten. Ich bin der festen Überzeugung, dass bei einer freiwilligen Leistung (wir erinnern uns, Owner zu sein, bedeutet ein Ehrenamt inne zu haben) daraus keines Falles eine Verpflichtung – auch keine moralische – entstehen kann, etwas zu kaufen oder zu spenden. Von daher stellt sich auch nicht die Frage, was ich von meinen Besuchen hatte, da es ja nicht um eine „Aufrechnung“ gehen kann. Und ja, Geocaches können jederzeit ins Archiv gehen. Und ja, jeder Owner kann selbst entscheiden, wann und warum er seinen Cache ins Archiv schickt. Das ist Geocaching! Nach meiner Einschätzung ist Geocaching jedoch nicht, die interessierten Geocacher anschließend als Zielgruppe für die eigene Werbung ins Visier zu nehmen und mir so den Eindruck zu vermitteln aus der Enttäuschung nun Kapital schlagen zu können. Aus enttäuschten Erwartungen entstehen selten gute Geschäfte …

Und ich hätte an jedem Tag der Archivierung egal wie viel Vorlaufzeit ich gehabt hätte, von ein paar wenigen Leuten so etwas lesen müssen.

Nun hab erneut das Problem Dich richtig zu verstehen. Was meinst Du mit „so etwas lesen müssen“? Wenn Du mit „so etwas“ meinen Blogartikel meinst, so möchte ich Dir entgegnen, dass, wenn Du zwischen Archivierung und Kommerzialisierung mehr Zeit hättest verstreichen lassen und auf die Werbung in den Mails verzichtet hättest – Du meinen Beitrag über die Kommerzialisierung sicher nicht hättest lesen können/müssen.

 

Schlusswort

Aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass es nicht meine Absicht ist, staubfinger0702 schlecht zu machen oder ihn persönlich anzugreifen. Ich glaube fest daran, dass Kritik immer erlaubt sein muss und dass bei allen inhaltlichen Differenzen Anstand und Würde stets gewahrt werden müssen. In diesem Artikel habe ich mich bemüht, mich persönlich mit den Argumenten seiner Stellungnahme auseinanderzusetzen und meine eigene Sicht der Dinge zu darzulegen.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

13 Kommentare:

  1. Stimme Dir ( Saarfuchs ) zu 100% zu. Wir haben die Caches 2019 noch als GC Caches machen können.

    Letztendlich ist es natürlich Sache des Owners, was er mit seinen Caches macht, aber wie immer im Leben macht “ der Ton die Musik“ und hier hat sich Staubfinger mehrmals massiv vergriffen.( auch in seinen Kommentaren in deinem Blog )
    Seine Reaktion auf das Feedback, was er auf seine Emails und „Ansagen“ bekommen hat, sprechen nun leider nicht für ihn. Er scheint nicht wirklich kritikfähig zu sein.
    Ob seine Caches sich nun wirklich sep. vermarkten lassen, stelle ich mal etwas in Frage. Sie sind gut, ohne Frage, aber zu einer kommerziellen Verwertung ist es noch ein ziemlich weiter Abstand. Echte Escaperooms sind da einfach deutlich professioneller .

  2. Für mich bleibt es schwierig, diese hohe Erwartungshaltung nachzuvollziehen.
    Mir haben Dexter 1 und The Witch gefallen. Dort gab es FAV und eine Spende. 2 fand ich doof, also kein FAV, keine Spende. Erwartet wurde aber beides. Ja, wir hätten mit Geld zumindest den Aufwand würdigen können. Das haben wir bei 3 gemacht, war aber auch nicht recht und der FAV wurde angemahnt.

    Dahinter steckt die Erwartung, dass alle alles was einer macht, toll finden und auch würdigen müssen. Das aber kann nur scheitern. Und auch: „Weil du ein netter Kerl bist, muss ich alles toll finden, was du machst.“ funktioniert nicht und wäre z.B. in der Erziehung von Kinder fatal.
    Viel ehrlicher ist doch „Ich mag dich, auch wenn du mal Sch… baust und sogar auch dann, wenn du nen Leitplankentradi legst.“

    Sich mal nicht so wichtig nehmen, sich über nette Rückmeldungen freuen und akzeptieren, dass man nicht everybody’s darling ist – und schon lebt es sich leichter.
    Die negative Art und dauernd unterschwellige Vorwürfe sehe ich eher bei dir, Staubfinger.

    Ich find es schade, das es so endet. Diese negativen Eindrücke überdecken nun auch die schöne Zeit, die wir mit den anderen Multis hatten.

  3. NewCacherOnTheBlock

    Ohne diesen Blogbeitrag jetzt vollständig gelesen zu haben…

    Warum schreibt du deine Antwort nicht einfach als Kommentar unter den Kommentar von staubfinger im letzten Blog?

    Warum hebst du dich selbst auf einen Sockel (neuer Blogeintrag mit Farbe, Formatiereung etc.), von dem man dich besser sehen und hören kann, während man den Kommentar von staubfinger suchen muss?

    Ich finde das unfair. Staubfinger hat nicht diese Möglichkeit. Das ist keine gute Berichterstattung und für mich sowas wie „Machtmissbrauch“.

    Besser wäre, zu versuchen, darüber ein Interview mit staubfinger zu machen, wo du (meinetwegen per e-mail) deine Fragen stellst und er dir Antworten gibt und du dass dann erst veröffentlichst, wenn beide Parteien mit dem Inhalt einverstanden sind. Und wenn er keine Lust auf ein Gespräch auf Augenhöhe (also Interview) hat, dann gibt es halt keinen neuen Blogbeitrag.

    Ganz ehrlich: mit diesem Blogeintrag entsteht bei mir der Beigeschmack, dass du die Situation ausnutzen willst, dass das Thema gerade ein wenig köchelt und daraus deinen Nutzen ziehen willst mit einem 2. Blogeintrag, für den du wieder Werbung o. ö. einblenden kannst. Das zieht dein Ansehen als Blogger bei mir ganz schön runter.

    P. S.: Und wenn du dich jetzt entscheiden solltest, diesen Kommentar zu zensieren, dann mag ich gar nichts mehr von deinem Blog wissen, weil ich ihn dann für kontraobjektiv halte.

    • Schade, dass Du meinen Artikel nicht gelesen hast, denn darin habe ich erklärt, warum ich meine Antwort als Blogbeitrag verfasst habe. Auch kann ich nichts verwerfliches daran erkennen mit eigenen Argumenten denen von staubfinger0702 entgegenzutreten. Im übrigen ist der Kommentar von staubfinger0702 verlinkt und ich habe seine komplette Stellungnahme als einzelne Zitate in meinem Artikel veröffentlicht, was Du schon dem Anfang des von Dir kommentierten Beitrages entnehmen kannst.

      Natürlich würde ich auch eine weitere Stellungnahme von staubfinger0702 veröffentlichen, sofern er das wünscht. Unfairness oder gar Machtmissbrauch kann ich daher nicht erkennen.

      Deine Vermutung, ich würde die Situation nur ausnutzen um Werbung schalten zu können, finde ich unbegründet. In beiden Artikeln habe ich als „Betroffener“ ausführlich dargelegt, worin meine Motivation besteht. Ich finde es schade, dass Du eine Vermutung äußerst, ohne vollständig die beiden Artikel gelesen zu haben.

      Auch kann ich deine Einschätzung nicht teilen, dass ich mich auf einen Sockel hebe, in dem ich einen Artikel schreibe … wie in nun schon zwei Blogbeiträgen erwähnt, ist dies ein persönlicher Blog, in dem ich über Dinge schreibe, die mich bewegen. Und dieses Thema beschäftigt mich aktuell immer noch sehr!

      Dein PS kann ich jetzt überhaupt nicht verstehen – warum sollte das ich mich nicht auch mit Deinen Argumenten auseinandersetzen wollen, sofern sie den respektvoll vorgetragen werden? Bisher habe ich noch keinen einzigen Kommentar zu diesem Thema zensieren müssen.

  4. Ich finde dass deine Blogeinträge sehr objektiv sind und ich lese sie immer wieder gerne. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen und ich verstehe nicht dass Staubfinger das so negativ aufnimmt. Mein Chef sagt immer „Feedback is a gift“ und damit kann halt nicht jeder umgehen. Lass dich auf jeden Fall nicht entmutigen durch solche Antworten.

    Ein ganz grosses „MERCI“ für deine tolle Arbeit. Liebe Grüsse

    Eliane (Fee1)

  5. Wie es bereits EMILIAGC schreibt, sei dir bewusst, dass sicher viele Cacher deine Meinung teilen, ich eingeschlossen. Kritikfähigkeit und der Umgang mit konstruktiver Kritik ist wohl nicht die Stärke von Staubfinger0207.
    Geocaching ist und bleibt hoffentlich ein Hobby für die Mitglieder von GC.com. Caches mit der Annahme zu veröffentlichen, dass sich diese finanziell tragen ist m.E. nicht die korrekte Basis auf der Caches Versteck werden sollten. Owner ist Ehrenamt, für max. Ruhm und Ehre.
    Oder wie ich es definiere. Hobby ist maximaler Aufwand bei geringstem Nutzen“ . Owner die davon ausgehen, dass die Investitionen die Sie in die Caches gesteckt haben wieder durch Spenden oder Coinverkauf reinkommen sind m.E. bei Geocaching.com falsch. Es wird immer zwei unterschiedliche Fraktionen geben, eine die überwiegend konsumiert und eine die Spaß, Freude und ggf. die finanziellen Möglichkeiten hat auch aufwendigere Caches zu veröffentlichen. Consumer zu verurteilen weil diese keinen Favoritenpunkt oder nicht ausreichend Spenden eingehen, na ja, das lässt viel Spielraum für Meinungsbildung.
    Definitiv, alle Caches die ich von Staubfinger gemacht habe waren toll und verdienen für die geleistete Arbeit vollsten Respekt. Ich wünsche ihm viel Erfolg für sein neues Geschäftsmodell, ich werde dieses allerdings nicht nutzen.

  6. So wie Staubfinger schreibt, fällt mir eigentlich nur „getroffene Hunde bellen“ ein.

    Ganz besonders folgender Punkt:
    „Erkläre mir doch einen Weg, den ich hätte gehen sollen. Nur das Argument: “war ja alles deine Entscheidung mit den Kosten, staubfinger”, lasse ich nicht gelten.“

    Warum lässt er etwas, was Fakt ist, nicht gelten? Es war ganz alleine seine Entscheidung, solche finanziell aufwendigen Caches zu legen. Wenn er sich das auf Dauer nicht leisten kann, dann darf er halt nicht mehr solchen Aufwand betreiben.

  7. Die besten Kommentare finde ich immernoch die Frage:
    Was ist Dexter und wer ist Staubfinger?
    In einem halben Jahr spricht keiner mehr davon. :-)

    PS.: Ich musste keine FP zurücknehmen, ich hatte keine vergeben, die caches waren bei meinem Besuch schon in desolaten Zustand und lebten bei meinem Besuch schon vom Ruf. Ausgenommen Dexter4, und den fand ich überladen. :-)

  8. Sehr schöner Beitrag und gut geantwortet.

    Meine persönlichen 2Cent: Ich kenne weder den Owner noch die Qualität seiner Caches. Aber seinen Auftritt überall finde ich, sagen wir mal, amüsant. Ich bin sicher kein Maßstab, aber immerhin über 12 Jahre in dem Hobby unterwegs und habe schon viele „Helden“ kommen und gehen sehen. Andy Warhol sagte einmal: „In Zukunft wird jeder 15 Minuten weltberühmt sein.“

  9. Ohje… als das ganze Theater um die Caches bei FB losging, habe ich die Meinungen verfolgt und innerlich vielem voll zugestimmt. Im Grunde ist dein Blogeintrag genau das, was ich auch denke. Ich konnte mir nicht vorstellen, warum er so auf seinen Standpunkt beharrt und alle Kritik und Vorwürfe nicht verstehen kann und scheinbar auch nicht will. Wie ein trotziges Kind. Und mit seiner beleidigten Antwort macht er es eigentlich nur noch schlimmer und vor allem eins: PEINLICH! Hat er keine Freunde, die ihn mal zur Seite nehmen und ihm mal in Ruhe sagen, dass die Leute mit ihrer Kritik gar nicht so falsch liegen? Kann er die Enttäuschung nicht nachvollziehen? Schade, sehr sehr schade. Denn durch diese Trotzhaltung und Ignoranz verspielt er sich noch die letzten Sympathien. Vielleicht sollte man ihm einfach keine Beachtung mehr schenken. Wär schön, wenn er jemanden hat, der ihn mal in den Arm nimmt und auf das wahre Leben aufmerksam macht. Da gibt es genug zu tun, zu erleben, zu lachen und zig wahre Gründe zu jammern.

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