Cacheempfehlung: Prison Break bei Pforzheim!

Vor einiger Zeit habe ich von tower27 von einem neuen und besonderen Geocache in der Nähe von Pforzheim gehört, der derzeit noch als Geheimtipp gehandelt wird. Er konnte recht zeitnah einen passenden Termin im Kalender ergattern und wir sind am letzten Wochenende aufgebrochen, um diesen Geocache anzugehen.

Wow – meine Erwartungen wurden noch übertroffen und wir hatten alle knappe dreieinhalb Stunden Spaß! In diesem Beitrag möchte Ich Euch diesen Geocache vorstellen und dabei so wenig wie möglich spoilern …

 

 

Die Vorbereitung, Anfahrt und der Parkplatz

Um den Multi „Prison Break“ spielen zu können, müsst Ihr Euch erst einen Termin im Kalender reservieren. Den dafür notwendigen Link findet Ihr in der Cachebeschreibung. Aktuell ist da noch nicht so sehr viel los – frei sind fast alle Termine in der Woche und in etwa drei Monaten sogar noch einige an den Wochenenden. Pro Tag sind nur zwei Termine möglich. Nach einer gültigen Reservierung bekommt Ihr eine Email mit der genauen Startzeit und einem Code, der nur in dem angegebenen Zeitraum gültig ist. Aber das kennt Ihr ja sicher schon von anderen Kalender-Caches.

Ihr benötigt mindestens eine Taschenlampe und eine vollgelandene Powerbank mit dem Standard-USB-A-Anschluß. Hilfreich ist auch eine UV-Lampe und eine App, die in der Lage ist mit allen ROT-x Verschlüsselungen umzugehen. Habt Ihr das alles dabei, so steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege.

Prison Break (GC7NDVZ) liegt bei Pforzheim und ist aus dem Saarland je nach Strecke eineinhalb bis zwei Stunden mit dem Auto zu fahren. Da wir den Verkehr nicht abschätzen können, sind wir schon gegen 13 Uhr im Zielgebiet. In der Vorbereitung war mir noch der recht hochfavorisierte Tradi „Puste(kuchen)kiste“ aufgefallen. Da wir recht zeitig angekommen sind, fahren wir noch schnell dort vorbei. Vor Ort müssen wir leider feststellen, dass dieser Cache (wahrscheinlich bedingt durch Wind und Wetter) schon etwas heruntergekommen ist: Die Türen und die Schubladen schließen nicht mehr so optimal.

Die uns gestellte Aufgabe können wir gut lösen und so sitzen wir eine Viertelstunde später schon wieder in unserem Cachemobil. Jetzt steuern wir die empfohlene Parkkoordinate an. Kurz nach 14 Uhr erreichen wir diese an einer Bahnhaltestelle. Alle Parkplätze sind frei.

Der Code aus unserer Reservierungs-Email ist schon gültig und wir machen uns auf die Suche nach der ersten Station.

 

Der Cache

Das Wetter ist uns heute leider nicht gewogen – es regnet in Strömen. Mit Schirmen suchen wir nach einer Information.

Nach einer gefühlten Ewigkeit fällt der Groschen und wir können die nächste Station anlaufen. Es läuft gut, die Station finden wir schnell und es geht weiter … An der dritten Station erfahren wir, dass wir nun umparken sollen. Nach einer guten Dreiviertelstunde ist der Outdoorteil dann erledigt und wir dürfen ins Trockene. Dort geht der Spaß dann so richtig los!

Wir werden von der Hausordnung begrüßt. Die Owner haben sich hier etwas gedacht und mir gefällt die Konzeption dieses Multis ausgesprochen gut!

In den nächsten zweieinhalb Stunden haben wir viel Spaß. Wir ergänzen uns gut in unserem Dreierteam. Mehr als vier Personen sind hier nicht erlaubt und hätten auch kaum genügend Platz, um sinnvoll agieren zu können. Bis auf eine Aufgabe am Ende kommen wir mit allen gut zurecht. Hier haben wir so unsere Probleme. Es gibt QR-Codes mit Hinweisen, die uns aber nichts Neues sagen. Wir konzentrieren uns und gehen Alles in diesem Bereich noch einmal in Ruhe durch – und dann kommen wir doch noch weiter und öffnen das Final. Darin finden wir ein tolles Logbuch und das „Making of“, sowie eine Spendenbüchse und einen Tokenverkauf.

Ich persönlich möchte den Multicache „Prison Break“ irgendwo zwischen den aktuellen Geocaching-Highlights (Kinder des Buchbinder, Vergißmeinnicht, Der falsche Major, ..) und den besten Staubfinger-Caches einsortieren. Dieser Multi ist erst gute zwei Monate alt und hat schon mehr als 100 Favoritenpunkte einsammeln können. Wenn Ihr Spaß an solchen Geocaches habt, solltet Ihr Euch schnell einen Termin reservieren! Der Multi ist inzwischen auch schon bei bettercacher.org gelistet.

 

Die verbaute Technik

In der Finalbox finde ich das „Making of“ – eine Seite daraus möchte ich Euch nicht vorenthalten, da sie – so glaube ich – ohne viel zu spoilern einen guten Eindruck vermittelt, was Euch dort erwartet.

Die Owner haben hier echt etwas Tolles mit viel Kreativität geschaffen!

 

Das Token zum Cache

Ich überlege mir, wie ich diesen tollen Geocache honorieren kann und entschließe mich dazu eines der angebotenen Token zu kaufen. Sie wurden vom LaserLogoShop hergestellt.

Ein Token kostet 10€, was ich für einen angemessenen Preis halte. Meinem gekauften Token liegt ein Aktivierungscode bei und es kann damit individuell getrackt werden

Auf der Vorderseite ist das Logo dieses Caches mit seinem Namen und dem GC-Code angebracht.

Auf der Rückseite befinden sich der individuelle Tracking-Code, den ich natürlich auf diesem Bild entfernt habe, und die Namen der Owner.

 

Der Bonus zum Cache

Wenn Ihr Euch im Logbuch verewigt habt, so solltet Ihr vor lauter  Euphorie nicht vergessen, die Informationen für den Bonus „Prison Break – Die Flucht“ zu suchen. Wenn Euch das gelungen ist, so bekommt Ihr die folgende Nachricht mit den Koordinaten des Finals des Bonuscaches.

Auch hier war ich angenehm überrascht: Der Bonus ist nicht nur einfach ein Punkt, sondern Euch erwartet ein kleines Rätsel, um an das Logbuch zu kommen. Diese beiden Geocaches sind eine runde Sache, die Euch einen tollen und spannenden Nachmittag bereiten können! Wann macht Ihr Euch auf dorthin?

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Wie hat Euch diese Cacheempfehlung gefallen? Habe ich Euch den Mund etwas wässrig machen können? Oder habt Ihr diesen Cache gar selbst schon gespielt? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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