Mai 312016
 

Am letzten Wochenende war ich mit saarzwerg, tower27, eddoblaster, kayzersose und corvus1 in Hannover auf der 13. Deutschen Geocaching Meisterschaft. Der Spaßfaktor der diesjährigen Wettbewerbscaches ist kaum noch zu übertreffen.

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Über das, was wir alles erlebt haben, möchte ich Euch heute berichten!

 

 

Das vergessene Team-Shirt

Die Anreise am Donnerstag aus dem Saarland nach Hannover gestaltet sich dieses Mal schwierig: Wir haben viele Staus und benötigen mit Pausen mehr als sieben Stunden. Unterwegs stellen wir fest, dass kayzersose sein Team-Shirt vergessen hat – es ist aber schon zu spät zum Umdrehen!

Uns kommt entgehen, dass in Hannover heute kein Feiertag ist und wir suchen einen Laden zum Bedrucken von T-Shirts. In der Ernst-August-Galerie werden wir bei Tom&Co. fündig. Wir haben Glück und geraten an Jan, einen sehr fähigen Angestellten dieses Ladens!

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Nach einer kurzen Erklärung von uns macht er sich ans Werk und designt unser Team-Shirt nur mit Grafiken aus dem Internet fast genau so, wie es sein soll.

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Wir sind begeistert! Danke, Jan, für die tolle Arbeit! … und wenn Ihr mal ein T-Shirt in Hannover benötigt – dieser Laden ist meine absolute Empfehlung!!!

Nachdem die Herausforderung bewältigt ist, geht es erst mal in eine Pizzeria zum Abendessen und danach noch zu einigen Caches in Hannovers Innenstadt.

 

Der Tag vor der Meisterschaft

Auch den Freitag nutzen wir zum Cachen. Die Geocaches der SchAHAtzsuche- und der Schatzhüterin-Serien sind sehr zu empfehlen. Am späten Nachmittag besuchen wir das Vorevent der Meisterschaft. Auf dem Weg dorthin grüßen uns viele Schilder, die auf die 13. Deutsche Geocaching-Meisterschaft aufmerksam machen. Alle sind verschieden gestaltet und weisen jeweils auf ein Team hin, welches an der Meisterschaft teilnimmt.

Wir finden auch “unser” Schild für unser Team “… muss noch gefunden werden!”.

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Auf dem Gelände angekommen, checken wir zuerst ein. Wir bekommen unsere Teilnehmerausweise und (danke an die Orga!) schon mal unser U-Bahn-Ticket für zwei Tage. Da wir nicht auf dem Gelände der Naturfreunde übernachten, sparen wir so die Kosten für die Bahn.

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Das Vorevent “DOSENWAHN – VOR.DOSIERUNG” können wir bei geocaching.com loggen – das Logbuch ist ein Plakat im Stil der Begrüßungsschilder.

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Schon bei der “Vordosierung” treffen wir viele “alte Bekannte” – viele der Teams haben schon öfter an der Meisterschaft teilgenommen. Das Ganze ist mittlerweile wie eine kleine Familie…

 

Die 13. Deutsche Geocaching Meisterschaft

Da wir mit der U-Bahn zum Naturfreudehaus fahren müssen und kein Risiko eingehen wollen, beginnt unser Tag recht früh: Um sechs Uhr ist für mich Aufstehen angesagt!

Gegen halb acht erreichen wir das Naturfreundehaus. Zusammen mit unserem “Schwester-Team” aus dem Saarland machen wir noch schnell ein Vorher-Foto.

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Das Briefing

Um 8:15 gehe ich als “Team-Kapitän” zur Einweisung. Hier hatten wir Glück und sind in der zweiten Gruppe – sonst hätten wir für das Briefing noch früher aufstehen müssen.

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Die Regeln sind wie auch in den Jahren zuvor: Die Wettbewerbscaches haben eine vorgegebene Zeit, in der sie komplett gelöst werden müssen. Bei Überschreiten der Zeit gibt es pro Sekunde drei Punkte Abzug. Pro Cache können maximal 1000 Punkte erreicht werden. Nach Überschreiten der Zeit um mehr als 333 Sekunden sind die 1000 Punke also weg!

Ich vermisse die kleinen Kästchen aus Hildesheim, die mir die verstrichene Zeit anzeigen. Das war echt eine tolle Idee. Als Team hatten wir immer den Überblick, wie viel Zeit wir denn noch haben. Bei dieser Meisterschaft werden wir selbst für unsere Zeitkontrolle zuständig sein.

Ich bekomme unseren Laufzettel, auf dem unsere Startzeiten für die Wettbewerbscaches und deren Koordinaten vermerkt sind.

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Die Kreativ-Aufgabe

In diesem Jahr gibt es wieder eine Kreativaufgabe: Die Quali-Aufgabe war in diesem Jahr ein Textadventure, welches in Hannover gespielt hat. An einem der darin vorkommenden Ort ist ein Foto des kompletten Teams in einer dazu passenden Pose aufzunehmen und dem Orga-Team zuzumailen. Wir nehmen die Szene am Bauzaun vor einer Brücke über die Leine auf.

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Damit müssten wir leicht verdiente 1000 Punkte schon einmal gesichert haben.

 

LEINEMASCH.METZGER

Nun ist es soweit. Der erste Wettbewerbscache “LEINEMASCH.METZGER” steht für uns an. Die Location ist schon mal super: Ein alter Gang in die Mauer wird für uns geöffnet.

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Darin gibt es eine Nebelmaschine und eine Lichtinstallation – das schafft Atmosphäre!

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Wir schauen uns den langen Gang sehr genau an. Das dauert seine Zeit. Am Ende wird er immer schmaler und weniger hoch. Zum Glück haben wir Bauhelme bekommen – ich stoße öfter mit dem Kopf an der Decke an.

Am Ende des Ganges finden wir drei Kästen mit Runenscheiben und einen Kasten, in dem wir einen Runencode eingeben können. Über ein Tonband bekommen wir stimmungsvolle Musik eingespielt und in regelmäßigen Abständen eine Zeitansage.

Irgendwie sind wir total planlos? Wir suchen nach Übereinstimmungen der Runen in den drei Kästen mit dem Codekasten. Alles, was wir versuchen, klappt nicht. Uns läuft die Zeit weg.

Tick tack, tick tack, …

Unsere Zeit ist um. Leider gibt es hier auch keine Punkte für Zwischenergebnisse. Wir starten in den Wettbewerb mit einer Nullrunde. Trotz der tollen Location und Atmosphäre kann ich diesem Wettbewerbscache nichts abgewinnen.

 

DOSEN.RUN

Schon der Titel unseres nächsten Wettbewerbscaches verheißt nichts Gutes: Hier wird es wohl anstrengend werden!

Die Einführung in den Cache findet vor dem Rathaus statt: ein Multi mit verschiedenen Rätselstationen.

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An der ersten Station benötigen wir schon Einiges an Zeit – das Rätsel ist gleich klar, Streichhölzer in die vielen Löcher eines Holzbrettes stecken und anhand deren Tiefe die daraus entstehenden Blindenschriftzeichen decodieren. Dort finden wir auch den Code für das Finalzahlenschloss.

Die weiteren Stationen führen uns um den Maschteich.

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Da wir an der zweiten Station Verständnis-Probleme bekommen, teilen wir uns: Ich renne zu nächsten Station. Zum Glück waren wir hier schon am Vortag zum Cachen, daher habe ich anhand der Fragen für die Teilergebnisse eine Vermutung, wo es weiter geht. Ich behalte recht und kann die nächsten Teilergebnisse auf unserem Listing eintragen.

In der Zwischenzeit haben die Anderen die Finalkoordinaten bestimmt: ein Stromkasten am Rathaus.

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Unsere ermittelte Kombination für das Zahlenschloss passt. Leider ist unsere Regel-Zeit schon wieder vorbei. Ich laufe mit dem Funkgerät und dem Listing zum Ziel. Die Anderen versuchen die Aufgabe im Stromkasten zu lösen. Leider dauert es zu lange. Wir entscheiden uns abzugeben, was nicht gut überlegt war, denn die Zeitüberschreitung frisst alle unsere Punkte für Teilergebnisse auf: Also haben wir schon wieder eine Nullrunde eingefahren.

Dafür, dass unser Team im letzten Jahr Vizemeister geworden war, läuft es dieses Mal ausgesprochen schlecht für uns!

Dieser Cache hat mir trotz unseres Ergebnisses toll gefallen – er war abwechslungsreich und fordernd in einer tollen Location – hier hat alles gepasst.

 

GRÜN.U-BAHN

Nun erwartet uns ein besonderer Cache: Nur für die Meisterschaft fährt heute eine historische Straßenbahn durch Hannover, in der wir die nächsten Aufgaben lösen müssen.

Am Bahnsteig warten wir…

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Nachdem wir eingestiegen und losgefahren sind, bekommen wir die Einweisung. In unserem Wagen sind mehrere Hinweise versteckt, die es zu finden gilt. Aus  ihnen muss ein Code zusammengebaut werden, der den Finalbeweis liefert.

Insgesamt bekommen wir sechs Teilaufgaben auf jeweils einem eigenen Zettel, die ich so dadurch verteilen kann. Jeder vom Team macht sich ans Werk, um die nötigen Codefragmente zu finden.

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Es läuft ganz gut … die ersten sind schnell gefunden. Gegen Ende wird es dann schwieriger für uns. Eine Aufgabe erfordert das Bestimmen der Zahlen auf dem alten Entwerte-Stempel … das Farbband ist fast am Ende … die Zahlen sind kaum erkennbar …

Als die Zeit zur Neige geht, entschließen wir uns zumindest diese Punkte zu sichern und geben ab. Wir haben mehrere Teilergebnisse – leider auch einige falsche – so können wir wenigstens 300 Punkte verbuchen.

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Dieser Cache hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Geocaching in einer fahrenden Straßenbahn ist etwas Besonderes. Das Wackeln beim Fahren erschwert die Suche, sorgt aber für die passende Stimmung: geniale Idee!

 

BOMB.SQUAD

Nun ist zunächst wieder U-Bahnfahren und anschließend Wandern angesagt. Die Location des nächsten Wettbewerbscaches liegt etwas außerhalb. Am Start angekommen erfahren wir, dass wir eine “Bombe” entschärfen müssen. Dazu müssen in einem präparierten Auto sechs Codefragmente gefunden werden. Das Listing fasst die Aufgabenstellung und die Bewertung zusammen.

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Das Ganze findet passenderweise auf dem Gelände eines Autohauses statt. Der erste Code ist schnell gefunden *freu*!

Leider wird es danach echt schwierig. Zunächst übersehen wir, dass jeder Code auch einen Hinweis auf den nächsten liefert. Als wir das erkannt haben, läuft es wieder besser.

Auf der “Bombe” im Kofferraum (eine tolle Bastelarbeit) läuft die Uhr mit der Wettbewerbszeit rückwärts. So haben wir immer einen guten Überblick, was uns noch an Zeit zur Verfügung steht.

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Ingesamt vier der sechs Codes können wir finden. Den im dritten Bremslicht übersehen wir wegen der starken Sonneneinstrahlung und die Schalter in den Radkästen können wir auch nicht finden. Schade. Aber das tut dem Erleben dieser schönen Idee keinen Abbruch. Für mich einer der besten Caches bisher!

Nachdem die Zeit fast aufgebraucht ist, geben wir ab und sichern uns so weitere 400 Punkte für unser Konto.

 

WASSER.SPIELE

Jetzt kommt der Cache für den unser Team Wechselklamotten mitbringen musste. Vor Ort ist schnell klar, warum: Für einen Teil unseres Teams geht es auf’s Wasser!

Beim örtlichen Kanuverein liegen die Kajaks auf der Wiese. Wie bekommen eine Einweisung in den Cache: Zwei bis drei Leute dürfen in die Boote, der Rest muss am Ufer bleiben und darf sich dort nur auf den Wegen bewegen.

Die Zeit startet sobald alle Boote im Wasser sind.

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tower27 kommt mit seinem Boot am Besten klar – er rudert zur ersten Station… und muss feststellen, dass die benötigte Information unter der Brücke hängt und so klein geschrieben ist, dass er sie ohne Brille nicht lesen kann. Auch eddoblaster und corvus1 erreichen in ihren Booten die Brücke. Mist – auch die beiden sind Brillenträge und haben ebenfalls ihre Sehhilfe nicht dabei.

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Nach einer kleineren Diskussion mit den Cachebetreuern bekommen wir die Zahl gesagt. An Land kann ich damit die Hilfsmittelbox öffnen: darin ein paar Becher und ein Schlauch.

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An der nächsten Station baut tower27 mit dem Schlauch eine Wasserwaage und versucht die für die Finalbox notwendigen Informationen zu bestimmen. Leider funktioniert die Abstimmung zwischen tower27 und corvus1 nicht und so laufen wir wieder aus der Zeit.

Bis alle Boote wieder am Ausgangssteg angekommen sind und die Zeit gestoppt wird, sind auch hier wieder unsere Punkte für die Zwischenergebnisse aufgefressen worden. Spätestens hier wird uns klar, dass wir in diesem Jahr auf den hinteren Rängen landen werden. Aber was soll’s – die Caches machen echt Laune!

Leider haben wir jetzt ein Zeitproblem – die Orga hat wohl vergessen einzukalkulieren, dass sich einige im Team umziehen müssen. Danach haben wir für den Rückweg zur Haltestelle gerade mal noch 10 Minuten für 1,2 Kilometer Strecke – das wird knapp!

Wir schaffen unsere Bahn nur, weil eine freundliche Busfahrerin am Straßenrand auch ohne Haltestelle anhält und uns mitnimmt. Nochmal Danke dafür!

 

EINSTEIN.NICHTALLEIN

Weiter geht’s für uns in einer kleinen Wohnsiedlung bei Haus Nummer 13. Dort erfahren wir, dass wir vor einem kleinen privaten Lego-Museum stehen.

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Wir bekommen unsere Einweisung in den Cache. Es gibt hier wohl ein “kleines” Legomodell, zu dem einige Fragen zu beantworten sind. Auch zwei Außenstationen sind zu lösen.

Wir teilen das Team: Die Mehrheit beschäftigt sich mit dem Modell und corvus1 und ich übernehmen die Außenstationen. Zum Glück nehme ich das Listing mit.

An der Außenstation angekommen finde ich eine große Blechbox mit einem vierstelligen Zahlenschloß. Darauf ein großer Aufkleber mit allerlei Legomodellen und deren Modellnummern. Auf dem Listing sind zwei dieser Modelle abgebildet – sofort wird mir klar, dass dies wohl die Kombination für das Zahlenschloss sein muss. Ich gebe corvus1, die kein Listing dabei hat, die entsprechende Nummer und so können wir beide die Zahlenschlösser öffnen.

Nun müssen wir gemäß einer “Steckanleitung” noch schnell ein paar Legosteine verbauen und schon haben wir unseren Teil erfolgreich gelöst.

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Wir gehen zum Innenteam. Wir sind gut in der Zeit und haben bis auf eine Frage alle anderen beantwortet. Ich schicke corvus1 schon mal mit dem Funkgerät zur Finalbox.

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Nachdem die letzte Zahl auch gefunden ist, gebe ich den berechneten Code über das Funkgerät weiter … wir rennen alle zum Final … doch es geht nicht auf … nochmal hoch alles kontrollieren … nochmal rechnen … neue Zahlen … wieder falsch … nochmal … die dritte Rechnung passt – das Final geht auf und wir erhalten den Finalbeweis und werden gefragt, ob wir die Außenstationen zurückgebaut haben … nein … nochmal raus … nachdemAalles erledigt ist, sind wir zwei Sekunden über die Zeit, was 994 Punkte bedeutet. Endlich klappt mal Was!!!

 

EUER.WATERLOO-ODER.NICHT

Auch der nächste Cache liegt in der Innenstadt: an oder besser auf der Waterloosäule, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Schon auf dem Anmarsch sehen wir zwei Schnüre, die von oben nach unten gespannt sind. Wir werden neugierig auf das, was uns hier erwartet.

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Bei der Einweisung erfahren wir, dass wir nach oben auf die Plattform müssen – erst dann beginnt die Zeit zu laufen. Gleich zu Beginn kommt jemand auf die Idee die Stufen zu zählen – keine Ahnung, warum – und es sind genau 189!

Oben gibt es noch eine weitere Einweisung bevor die Zeit für uns zu laufen beginnt. Witzigerweise benötigen wir die Anzahl der Stufen, um ein Zahlenschloss zu den Rätseln zu öffnen. Holla, die Waldfee! Wir haben auch mal Glück!!!

Wir befreien so 4 Rätsel aus ihren verschlossenen Tonnen und teilen sie zwischen uns auf. Die meisten Boxen legen wir in den Treppenabgang – draußen ist es einfach zu windig.

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Alle Rätsel sind fair zu lösen. Nach einiger Zeit haben wir vier Zahlen, um die zwei Schlösser (je eins oben und eins unten) am Seilzug zu lösen. Der erste Versuch scheitert. Nochmal nachrechen und alles kontrollieren. corvus1 ist schon auf dem Weg nach unten.

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Unser zweiter Versuch die Schlösser zu öffnen, gelingt und wir können das Final zu uns nach oben ziehen. Damit liegen wir gut in der Zeit und schließen diesen Cache mit voller Punktzahl ab!

 

BEGINEN.TURM

Unser letzter Wettbewerbscache ist wieder ein Turm mit vielen Stufen :-(

Bei der Einweisung erfahren wir, dass wir dieses Mal nur 10 Minuten Zeit zur Verfügung haben. Auf jedem der vier Stockwerke des Turms ist eine einstellige Zahl versteckt. Wir teilen uns auf. Ich unterstütze beim ersten Stockwerk und werde anschließend mit dem Listing ins Erdgeschoss zur Finaltruhe gehen – so der Plan.

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Im ersten Stockwerk finden wir die Zahl als einzelne Buchstaben in den Böden von vier Bierkrügen – wir setzen die Buchstaben zusammen, und erhalten die Zahl vier!

Danach läuft’s überhaupt nicht  mehr … in keinem anderen Stockwerk entdecken wir eine weitere Zahl … schade … als uns die Zeit ausgeht, gebe ich das Listing ab, um wenigstens diese 100 Punkte für die erste Zahl zu sichern.

Der Cachebetreuer nimmt uns anschließend mit und zeigt uns die fehlenden Verstecke … im obersten Stockwerk wäre aus dem Fenster zu schauen gewesen: Erkennt ihr die drei auf dem Boden?

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Naja – was soll’s? Unsere Leistung war nicht gut – unser Spaß dafür um so größer!

 

Die Händlermeile

Nach dem eigentlichen Wettbewerb essen wir erst mal ein Eis in der Altstadt und fahren dann ins Hotel zum Duschen und Essen. Gegen Abend geht’s dann wieder zum Naturfreundehaus, wo auch eine kleine Händlermeile aus zwei Ständen aufgebaut wurde: der Gründel und der LaserLogoShop sind hier!

Ich freue mich immer Mario zu sehen und habe hier in entspannter Atmosphäre genügend Zeit mal ausführlich mit ihm zu plaudern.

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Die Zeit nehme ich mir auch für Markus. Wir reden über dies und das und natürlich auch über die “Cachies”, die in seinem neuesten Buch “Geocaching III” vorkommen.

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Auf dem Buch gelingt es mir einen zu fotografieren …

 

Die Siegerehrung

Wie auch die Jahre davor schafft es das Orgateam nicht pünktlich anzufangen ;-)

Vor einer Leinwand bauen sie nochmal alle Schilder der teilnehmenden Teams auf. In den schwarzen Tonnen befinden sich die Preise für die Teams.

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Leider wird unser Schwesterteam “Die Saarsucher” als erstes für den 18. Platz aufgerufen.

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Wir müssen auch nicht viel länger warten. Beim Platz 14 ist das Team “… muss noch gefunden werden!” an der Reihe. Aus dem amtierenden Vizemeister wird so der “Vierzemeister”.

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Danach werden weitere platzierte Teams  aufgerufen. Mein Favorit – die Hildesheimer – erreicht nur den 4. Platz. Leider sind alle drei Mannschaften, die danach noch im Rennen sind, aus dem Hohen Norden, was für uns – sollten wir uns denn qualifizieren – wieder eine enorme Fahrerei bedeutet.

Dritter der 13. Deutschen Geocaching-Meisterschaft werden die Unorthodoxen mit 19 Punkten weniger als die ersten beiden. Das Faszinierende dabei:Dieses Team hat die einfache Kreativaufgabe, für die alle anderen 1000 Punkte bekommen haben, nicht abgegeben. Hätten sie dies getan, wären sie der neue Deutsche Geocaching-Meister geworden. Eine weise Entscheidung, die Arbeit spart!

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Dann gleich die nächste Überraschung: Die ersten beiden Teams haben exakt die gleiche Punktzahl erreicht. Nun muss nach der Anzahl der mit voller Punktzahl abgeschlossenen Wettbewerbscaches geschaut werden und hier hat das “Team Lüneburg” einen mehr als die “13”.

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Herzlichen Glückwunsch an den Ausrichter der 14. Deutschen Geocaching Meisterschaft: das Team Lüneburg!

Zusammen mit unserem Schwesterteam “Die Saarsucher” machen wir noch unser traditionelles Abschlussfoto auf dem Klettergerüst … und freuen uns auf die nächste Meisterschaft.

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Mein Fazit

Diese Meisterschaft war meine sechste und meiner Meinung nach eine der, die mir am besten gefallen haben. Hier gab es kaum Verbesserungspotential. Die Caches waren sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet. Alle bis auf den ersten haben mir sehr gut gefallen. Nach der schon sehr guten Meisterschaft in Hildesheim hat es das Orgateam in Hannover verstanden, die Messlatte noch etwas nach oben zu schieben. Sie haben es geschafft auch im Wettbewerb das Suchen und Rätsellösen (was Geocaching ausmacht) in den Vordergrund zu stellen und nicht wie bei manchen Meisterschaften davor einen Fitnesstest daraus zu machen.

Liebe Rübenasen und alle Helfer: RESPEKT und DANKE für diese tolle Meisterschaft!

… und vom Team Lüneburg wünsche ich mir eine tolle Meisterschaft mit ähnlich guten Wettbewerbscaches wie in Hannover, die viele Teilergebnisse enthalten und einer geeigneten Zeitmesslösung wie bei den Hildesheimern! Mädels und Jungs: Fühlt Euch jetzt bloß nicht unter Druck gesetzt ;-)

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Danke an den saarzwerg, der die meisten Fotos hier beigesteuert hat. In meinem Webalbum findet Ihr noch sehr viel mehr Bilder von dieser Meisterschaft. Wie hat Euch dieser Bericht gefallen? Ist er zu lang geraten? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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  6 Antworten zu “13. Deutsche Geocaching Meisterschaft: Besser geht’s kaum noch!”

  1.  

    Was Du so beschreibst gibt in ungefähr auch mein Feeling wieder. Schöne Beschreibung und damit eine schöne Erinnerung.

  2.  

    Ich fand es auch sehr schön dieses Jahr.
    Am besten war, dass es kein sportlicher Wettkampf war, so hatte es viel mehr mit echtem Cachen zu tun.

    Danke auch von mir an die Ausrichter und natürlich an euch für den schönen Bericht und die Fotos.

    Dazu noch eine Bitte: könntest du noch einen Link zum angesprochenen Webalbum einbauen? Danke

    Thomas (tower27)

    •  

      Ups – Du hast recht – da hat doch tatsächlich der Link zum Webalbum gefehlt! Den hab’ ich jetzt dann noch mal schnell eingebaut!

      Danke und viele Grüße
      Jörg

  3.  

    Vielen Dank für Deinen Bericht.
    War sehr schön zu lesen und anzuschauen. Und mitzufühlen… Da wir, das Team Bärlin, uns ja dieses Jahr leider nicht qualifiziert hatten…
    Viele Grüße aus Berlin, und vielleicht bis zum nächsten Jahr :-)

  4.  

    Ein schöner Bericht. Wir als Cacherbande fanden die Meisterschaft sensationell, auch wenn wir bisher keine Vergleiche hatten.
    Vielen Dank!

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