GCmeetsBC – Wasser & Wein – Mein Besuch beim Mega!

Am letzten Wochenende fand das zweite Mega in Deutschland in diesem Jahr statt. Zusammen mit saarzwerg habe ich das Mega „GCmeetsBC – Wasser & Wein“ besucht und das Orgateam mit zwei Workshops unterstützt.

In diesem Beitrag schildere ich Euch, was wir am Mega-Wochenende alles erlebt haben und wie es uns gefallen hat. Schaut doch mal rein!

 

 

Meet & Greet

Da saarzwerg und ich schon am Freitagmittag nach Bad Cannstadt zum Mega GCmeetsBC – Wasser & Wein gereist sind, hatten wir genug Zeit uns die Altstadt und das Vorevent Welcome (Community Celebration-) Event anzuschauen. Es fand knapp 5 Kilometer außerhalb der Stadt auf dem „Weingut Warth“ statt, welches gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen war: Wir sind mit der U- oder S-Bahn bis zum Untertürkheimer Bahnhof und dann durch die Weinberge zunächst zur Grabkapelle und dann weiter zum Vorevent gewandert.

Unterwegs fanden wir auf unserem Weg natürlich auch ein paar Tradis …

Als wir gegen 17:30 Uhr auf dem Event ankamen, war noch nicht so viel los. Am Eingang wurden die Coronaauflagen vorbildlich überprüft. Drinnen fanden wir schnell einen freien Sitzplatz. Das Vorevent fand in einem kleinen Weingut statt. Für die zu erwartenden 250 Gäste gab es verständlicherweise nur eine abgespeckte Speisekarte mit Flammkuchen und einem Käseteller.

Zwischendurch hielt der Owner eine kleine Ansprache.

Da es recht schnell recht voll wurde, verabschiedeten wir uns bald wieder und kehrten in einer kleinen Besenwirtschaft in der Nähe ein, wo wir ein leckeres Essen mit tollem Wein genießen durften. Das war doch schon mal ein schöner Start ins Mega-Wochenende …

 

Eventgelände & Infrastruktur

Das Megaevent fand im Kurhaus in Bad Cannstadt statt. Daher war natürlich eine gute Infrastruktur mit sanitären Anlagen, mehreren geschlossenen Räumen für Vorträge und dem großen Saal mit Tischen und Stühlen vorhanden.

Meine beiden Vorträge über c:geo und den Mystery-Wizard hielt ich im kleinen Saal, der mit einem großen Beamer optimal ausgestattet war.

An der Stelle möchte ich Thessy lobend erwähnen, die sich super um mich gekümmert und die Anmoderation meines Vortrages übernommen hat. Das war für mich das erste Mal überhaupt, dass ich anmoderiert wurde – herzlichen Dank dafür!

 

Registrierung

Von der Registrierung habe ich dieses Mal nur wenig mitbekommen, da die Referenten einen eigenen Eingang ohne Warteschlange zugewiesen bekommen haben. Man will ja auch nicht zu spät zu seinem Vortrag kommen ;-)

Um 10 Uhr war die offizielle Eröffnung – da hatte sich vor dem Haupteingang schon eine größere Schlange gebildet. Die Corona-Auflagen in diesem Jahr haben es dem Veranstalter aber auch nicht einfach gemacht. Als ich kurz vor 11 Uhr mal eine Runde durch die Halle gedreht habe, war die Schlange vor dem Haupteingang mittlerweile recht kurz geworden.

Scheint also alles gut geklappt zu haben!

 

Catering

Das Essensangebot in der Halle war für meinen Geschmack recht einseitig und überschaubar. Gegen 13 Uhr soll es zudem einen Engpass gegeben haben.

Da uns das Angebot nicht zusagte, sind wir einfach in den Biergarten hinter dem Kurhaus ausgewichen. Wie ich sehen konnte, waren wir dort auch nicht die einzigen Geocacher.

Das Essen dort war recht durchschnittlich, aber es ging schnell und machte satt – was will man mehr?

Curry-Wurst mit Pommes und ein Radler für 10,50 € …

 

Logbuch

Äh – peinlich für mich! Irgendwie habe ich bei den Vorträgen, den Labs und den vielen netten Gesprächen doch total vergessen uns in das Logbuch einzutragen. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob es schön gestaltet war und wo es platziert wurde. Vielleicht kann ja Jemand von Euch in seinem Kommentar etwas über das Logbuch schreiben?

 

Händlermeile

Vor und im großen Saal waren die Händler untergebracht worden. Das Geocaching-Magazin hatte einen optimalen Platz über dem Haupteingang ergattert.

Etwas versteckt hatte sich der Stand von High-Solutions.

Im großen Saal war der Geoversand mit Melanie das erste Mal seit 2019 wieder zu sehen.

Gleich daneben stand das Geocaching-Handbuch …

… und noch einen Stand weiter war Cache-Corner aus Berchtesgaden zu finden.

Die Geocacher, die auf diesem Event ihre Ausrüstung komplettieren wollen, kamen hier also voll auf ihre Kosten!

Auch für die Coiner war mit dem Stand von Sepp und Berta Einiges geboten.

 

Ausstellung / In der Halle

Das persönliche Highlight in der Halle für saarzwerg und mich war die Schlenderweinprobe. An der Stelle einen herzlichen Dank an Norbert, der es möglich gemacht hat, dass wir nach unseren Vorträgen noch daran teilnehmen konnten.

Wir durften je zwei Weine von vier anwesenden Winzern probieren. Und da waren echt leckere Tröpfchen dabei!

Im hinteren Teil vom Kurhaus gab es natürlich auch eine TB-Tauschbörse.

Ich finde es immer wieder faszinierend anzusehen, aus was alles ein TB gemacht werden kann!

Noch weiter hinten war das Geotemporale Institut mit seinem Live-Abenteuer zugange. Soweit ich gesehen habe, war die Truppe über den ganzen Tag ausgebucht!

Im großen Saal traten zwei Musiker im Wechsel auf, die meiner Meinung nach eine recht gute Performance ablieferten.

Am Nachmittag wurde noch ein Vortrag zur Befahrung der Frankensteiner Höhle angeboten, den ich leider verpasst habe, weil wir wenigstens noch ein paar Labcaches spielen wollten.

 

Event-Caches

Besondere Dosen, die extra für dieses Event gelegt worden sind, habe ich nicht wirklich wahrgenommen. Vielleicht ist die Cachedichte in Bad Cannstatt dafür aber auch schon zu hoch?

 

Labcaches

Hier haben sich die Veranstalter wirklich was einfallen lassen. Wenn ich  mich nicht verzählt habe, wurden insgesamt 50 Labs angeboten. Zwei Runden zu je 10 Labs in der Halle und 3 Runden zu je 10 Labs draußen.

Die Erlebnis-Runde in der Halle war meiner Meinung nach besonders liebevoll gestaltet.

Wir haben sie durchgespielt und uns hat sie sehr gut gefallen. Von den Outdoor-Runden haben wir den Streifzug durch den Kurpark und der Weg von Bahnhof zum Kurhaus gespielt. Beide waren sehr gut geeignet, um Cachern die Sehenswürdigkeiten des Kurparks und von Bad Cannstatt näher zu bringen. Hier ein paar Impressionen von unserer kleinen Wanderung.

Der Kurpark und die Altstadt haben saarzwerg und mir sehr gut gefallen!

 

Signal & Lackeys

Der Signal war natürlich anwesend und stand für ein paar Selfies zur Verfügung.

Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie war es verständlich keine Mitarbeiter aus dem HQ auf dem Megaevent sehen zu können.

 

Location

Ich denke, beim Vorevent und bei den Labs habe ich Euch schon genug von der Bad Cannstatt und den umliegenden Weinbergen gezeigt. Ich persönlich war sehr angetan von dieser tollen Landschaft und den Besen-Wirtschaften ;-)

 

Die Abendveranstaltung

Eine Abendveranstaltung wurde nicht angeboten. Das Mega endete offiziell um 18 Uhr mit der Schluss-Ansprache des Veranstalters.

Gut gefallen hat mir dabei, dass auch alle Helfer mit auf die Bühne geholt wurden, denn ohne sie wäre eine solche Veranstaltung einfach nicht machbar.

Kurz danach wurde schon begonnen die Stühle einzusammeln. Da war dann ein deutliches Zeichen das Kurhaus nun zu verlassen.

 

CITO

Da das Abschluss-CITO erst für den Sonntagnachmittag angekündigt war, hatten wir leider keine Zeit mehr dieses zu besuchen. Wäre es am Morgen geplant worden, hätten wir uns das sicher überlegt. Daher kann ich dazu nichts schreiben.

 

Mein Fazit

saarzwerg und mir hat dieses Mega-Event recht gut gefallen. Natürlich gab es auch hier das ein oder andere Problem. Aber man sollte bei der Beurteilung nicht vergessen, dass es hier endlich ein Orga-Team geschafft hat, ein Mega in Stuttgart auf die Beine zu stellen, was vorher einige andere vergeblich versucht haben. Und das ist dem Team in der besonders schwierigen Corona-Zeit gelungen. Davor ziehe ich meinen Hut!

Bei einer so langwierigen Planung muss man auch für schlechtes Wetter planen. Dafür war das Kurhaus die optimale Location. Da wir an dem Wochenende ein solches Glück mit dem Wetter hatten, führte dies vielleicht dazu, dass sich der ein oder andere gefragt hat, warum alles drinnen hat stattfinden müssen? Aber das ist nun schon Jammern auf hohem Niveau.

Als Referent hat mir die Betreuung durch Thessy sehr gut gefallen. Sie hat im Vorfeld alle meine Fragen beantwortet und mich auch während der Veranstaltung gut unterstützt.

Als Besucher bleiben mir von diesem Event besonders die Schlender-Weinprobe und die tollen Labcaches in Erinnerung.

Nach dem Event bleibt also nur noch die Frage, wann wird es wieder stattfinden?

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Habt Ihr auch „GCmeetsBC – Wasser & Wein“ besucht? Wie hat es Euch dort gefallen? Oder warum habt Ihr Euch entschieden nicht dorthin zu fahren? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

Ihr interessiert Euch für weitere Geocaching-Veranstaltungen? Dann werft doch mal einen Blick in den großen Geocaching-Eventkalender.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

2 Kommentare:

  1. Das Logbuch fand ich ziemlich passend: Man schrieb den Namen auf einen Korken, der in ein Fass geworfen wurde.

  2. Moin!

    Ich glaub du warst zu beschäftigt um den Rest der Veranstaltung zu begutachten :)

    „Im großen Saal traten zwei Musiker im Wechsel auf, die meiner Meinung nach eine recht gute Performance ablieferten.“

    Da fehlen Dir 2 Punkte wie „Lisa und Lucas/ Double“ und natürlich der VIP Gast „Heinrich del Core“ der hier und da für laute Lacher sorgte.

    https://gcmeetsbc.de/kalender.php

    Grüße

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