Geocaching & Wandern: Der Vauban-Steig

Vor einigen Wochen sind saarzwerg und ich den Vauban-Steig in der Nähe von Saarlouis gewandert. Auch dieser Premiumwanderweg ist mit einem Multi bedost.

Unterwegs können noch drei Tradis „mitgenommen“ und eine Burg besichtigt werden. Kommt mit auf diese virtuelle Wanderung!

 

 

Der Vauban-Steig

In der Nähe von Saarlouis befindet sich der Premiumwanderweg Vauban-Steig, der vom Deutschen Wanderinstitut mit 70 Punkten ausgezeichnet worden ist. Der Wanderweg hat eine Länge von 12,5 Kilometern und ich habe bei unserer Wanderung ungefähr 350 Höhenmeter mit dem GPS gemessen. saarzwerg und ich benötigten mit Geocaching und einer ausgedehnten Mittagspause an der Teufelsburg viereinviertel Stunden.

Über den kompletten Wanderweg führt der Multi Vauban-Steig mit zwölf Ablesestationen, der vom Owner Team_OwenMeany gelegt wurde. Parken könnt Ihr auf den kostenlosen Parkplätzen des Flugplatzes Saarlouis-Düren. Neben dem Parkplatz finden wir diese Informationstafel, die uns den genauen Verlauf des Wanderwegs zeigt.

Auf der Karte – wie auch auf dem Wanderweg – sind Kilometerangaben zu finden. So wissen wir jederzeit, welche Strecke wir schon geschafft haben.

Wir holen unsere Rucksäcke mit Wasser und dem Picknick aus dem Kofferraum und starten unsere Wanderung.

 

Unterwegs zu den Steinbrüchen

Die Zuwegung zum Wanderweg führt durch ein großes Portal aus Holz, auf dem der Name der Tour zu lesen ist.

Unmittelbar dahinter verläuft der Vauban-Steig. Ein Wegweiser zeigt die beiden Richtungen des Wanderwegs an. Wir laufen nach links und folgen der empfohlenen Laufrichtung, die auch der Reihenfolge der Stationen unseres Wandermultis entspricht.

Kurz hinter dem Schild befinden sich die Koordinaten der ersten Station. Leider ist dort das gesuchte Schild nicht mehr zu finden. Das ist aber kein Problem, der Name der Station hilft uns weiter und diese „Dinger“ stehen hier ja mehrmals rum. Wir wandern weiter – zunächst geht es durch eine offene Landschaft mit Feldern und Aussicht.

Dann geht es über einen schmalen Wanderpfad in den Wald. Es geht durch einen Hang stetig nach unten. An der Seite des Pfades tauchen mehrere alte Steinbrüche auf.

An einem sind historische Kunstwerke zu sehen, die dort in den Stein gemeißelt wurden.

Vor einem besonderen Kunstwerk suchen wir den Tradi Drei Kapuziner, den wir gut finden können. Wir tragen uns in Logbuch ein und schauen uns noch ein wenig um.

Dann geht es weiter den Berg hinunter. In großen Bögen führt uns der Wanderpfad hinunter ins Tal.

Unten angekommen öffnet sich der Wald und wir wandern an Feldern vorbei. Wir haben heute Glück mit dem Wetter: wolkenloser Himmel und Sonnenschein.

 

Über Wiesen und Felder

Nach dem schattigen und kühlen Wald wird es jetzt richtig warm – wir verstauen erst einmal unsere Jacken im Rucksack.

Wir wandern an Feldern und Wiesen vorbei.

Es ist schön hier. Einige Bäume beginnen schon zu blühen.

Der Wanderweg im Tal ist recht flach – wir kommen gut voran. Die Ablesestationen funktionieren recht gut.

Nach einer kurzen Strecke durch den Wald kommen wir durch eine schöne Allee.

Es wird leicht wellig – jedoch ohne größere Steigungen oder steile Stellen. Dann folgt wieder eine Passage durch ein kleines Waldstück, bevor wir auf einen asphaltierten Landwirtschaftsweg abbiegen.

Hier sehen wir das erste Mal die Teufelsburg, die oben auf dem Berg thront.

 

Hinauf zur Teufelsburg

Nach diesem Anblick ist uns klar, dass nun einige Höhenmeter zu bewältigen sind. Über einen schmalen Bergpfad mit einigen Stufen geht es steil nach oben. Die Sonne brennt und es wird uns langsam etwas zu warm.

Irgendwann wird der Bergpfad etwas flacher und macht noch eine letzte Biegung, bevor er diesen Blick auf die Teufelsburg freigibt.

Genau an dieser Stelle steht eine Sinnenbank. Wir haben Glück – sie ist frei. Die ideale Stelle für ein ausgedehntes Picknick mit Aussicht!

Die Teufelsburg steht auf einem Felssporn. Es sind jedoch nur noch die Grundmauern erhalten und obendrauf wurde ein Turm restauriert.

Nach einer guten halben Stunde setzen wir unsere Wanderung fort. Hinter der Burg steht dieses kleine Holzschild mit dem Namen des Wanderwegs an einer Abzweigung.

Rund um die Teufelsburg gibt es einige Sitzbänke mit Tischen, die zu einem Picknick einladen.

Wir folgen weiter dem Wanderweg durch eine urwaldähnliche Vegetation.

 

Dem Final entgegen

Unser Pfad verläuft quer zum Hang. Es gibt kaum Höhenunterschiede. Mit dem Aufstieg zur Burg haben wir nun das Gröbste hinter uns.

Wir erreichen wieder das Hochplateau des Flughafens. das Gelände wird offener. Wir wandern am Waldrand entlang. Auf meinem GPS taucht der Tradi Vaubansteig: Die Felswand auf. Da wir allerdings keine Lust haben, uns einen Weg durch das Unterholz zu suchen, verzichten wir auf den. An einem Feld ist die letzte Aufgabe für unseren Wandermulti zu lösen. Leider sind in der Zwischenzeit wohl einige von den Dingen, die wir zählen sollen, verloren gegangen.

An der nächsten Bank, die ich Euch auf der Karte weiter unten eingezeichnet habe, machen wir eine kurze Pause und berechnen die Finalkoordinaten. Danach wandern wir weiter.

Unterwegs kommen wir an einem weiteren Tradi vorbei: dem Vaubansteig: Am Hochsitz. Die Stelle der Koordinaten ist eindeutig – leider ist der Petling nicht (mehr) zu finden. So wie auch die vielen Geocacher vor uns machen wir einen Fotolog. Der Owner ist noch aktiv, scheint sich aber um seinen Geocache leider nicht mehr zu kümmern?

Dann ist es soweit – wir nähern uns den von uns berechneten Koordinaten. Wir müssen ins dichte Unterholz. Auf der Suche nach einem Zugang stoße ich auf eine Cacherautobahn, welcher ich folge.

Am Ende finde ich die Finalbox gute 30 Meter entfernt von den berechneten Koordinaten – da ist wohl bei uns etwas schiefgelaufen … aber egal, wir stehen im Logbuch!

 

Zurück zum Start

Bis zum Ende unserer Wanderung sind es nur noch knapp zwei Kilometer. Dann zweigt unser Wanderpfad wieder in den Wald ab. Wir kommen an einer Felswand vorbei.

An einigen Stellen finde ich alte Inschriften, die auf den Krieg zurückgehen.

Scheinbar haben sich Soldaten hier einen Unterstand in die Felsen gehauen. Der Zugang wurde zugeschüttet und eine weitere Öffnung mit einem Gitter verschlossen. Hier dürfen wohl nur noch die Fledermäuse rein.

Falls von Euch jemand was Genaues zu dieser „Höhle“ weiß, so würde ich mich über einen Kommentar unter diesem Beitrag freuen!

Kurze Zeit später erreichen wir wieder das Holzportal des Wanderwegs. Wir sind wieder zurück.

Da jetzt die Sonne so schön auf das Portal scheint, machen wir noch ein kurzes Selfie mit einem Nachher-Bild! Nicht schön, aber selten … ;-)

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf unserer Geocaching-Tour über den Vauban-Steig sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten des Multis nicht korrigiert.

Falls Euch unsere Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Saarland unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

 

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

3 Kommentare:

  1. bei der Höhle hadelt es sich um den Humburgstollen; eine Skizze mit Beschreibung findest du in folgendem pdf auf Seite 115:

    http://www.geosaarmueller.de/INVENTAR/Datenblaetter/Wallerfangen/003-Ruecklin_Endfassung.pdf

    Da lag auch mal ein Cache von uns drin, bevor die Höhle verschlossen wurde :-)

    LG
    Markus

  2. Na, auf dem Nachher-Bild seht ihr aber ganz schön mitgenommen aus :)
    Grüße
    Thomas

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