Looking4Cache – Geocaching mit dem iPhone! (Vortragsfolien 2019)

Am letzten Wochenende habe ich auf dem Gigaevent „Hamburg – Im Wandel der Zeit“ den Workshop zur Geocaching-App „Looking4Cache“ gehalten. Leider verlief der Workshop alles andere als erwartet.

In diesem Beitrag findet Ihr die aktuellen Vortragsfolien zur iPhone-App Looking4Cache und ich berichte von meinen Erfahrungen als Referent auf dem Giga.

Looking4Cache ist eine Geocaching-App für iPhones und iPads. Die AppleWatch wird ebenfalls von dieser App unterstützt. Looking4Cache wird von dem deutschen Entwickler Thorsten Heilman entwickelt. Der Quelltext ist somit nicht frei im Internet verfügbar. Es gibt eine kostenlose Lite-Version und eine kostenpflichtige Pro-Version, die derzeit 6,99? kostet. Diese App hat eine eigene Webseite, auf der auch die FAQs zu finden sind.

Zu Beginn dieses Jahres hat sich viel bei Looking4Cache getan – der Entwickler Thorsten Heilmann hat die Benutzeroberfläche der App komplett überarbeitet. Dies hatte zur Folge, dass ich fast alle Screenshots meines Foliensatzes überarbeiten musste. Im Artikel „Looking4Cache ? Die Neuerungen in Version 3.0“ habe ich ja schon über die Neuerungen in der iOS-App berichtet.

Meine Folien, die zur aktuellen Version 3.0 passen, findet Ihr am Ende dieses Beitrages.

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Der Workshop sollte um 12 Uhr starten. Dazu musste ich den Raum wechseln. Ich packe also alles von c:geo-Workshop wieder ein und laufe vom Haus 3 zum Haus 1 und stehe zunächst vor einer verschlossenen Tür. Zum Glück läuft gerade Fabian vom Orga-Team vorbei – er weist mich daraufhin, dass ich den Haupteingang nutzen soll und verschwindet sofort wieder.

Ich gehe hinein und finde einen zum Museum halboffenen Raum mit Leinwand und Beamer vor. Der Beamer ist in der Mitte der Stuhlreihen auf einer Kiste aufgebaut. Strom hat er, aber das VGA-Kabel fehlt. Ich schreibe Jürgen von der Orga an, der zwar nicht für mich zuständig ist – es ist jedoch der einzige Kontakt den ich bekommen habe. Das Orga-Team kümmert sich bei diesem Event nicht wirklich um seine Referenten!

Ein Zeit passiert überhaupt nicht. Dann entdecke ich in einer Ecke eine schwarze Tasche. Ich hoffe, dass es die Tasche des Beamers ist und Bingo ich finde das fehlende VGA-Kabel. Mangels Platz beim Beamer für den Referenten muss ich meinen Laptop auf einen Stuhl daneben stellen. Zum Glück habe ich eine Fernbedienung dabei und kann so die Folien von vorne umschalten. Da viele Teilnehmer den Raum nicht finden können – es gibt ja keinerlei Hinweisschilder auf dem Eventgelände – starte ich 10 Minuten später …

Ein Teil des Vortragsraumes wird als Museum genutzt. saarzwerg, die mich unterstützt, hat alle Hände voll damit zu tun, die Besucher dazu zu bringen, den Vortrag nicht zu stören.

Etwa in der Mitte des Vortrages beginnt es draußen zu regnen. Das führt dazu, dass sich das Museum mit allen Geocachern, die vor dem Regen flüchten, füllt. Die Geräuschkulisse wird unerträglich. Ich muss schreien um dagegen halbwegs anzukommen.

Es gelingt mir den Workshop noch halbwegs professionell über die Bühne zu bringen. Er hinterlässt aber einen bitteren Beigeschmack. Selbst am Tag danach habe ich noch Halsschmerzen. Die Orga hat sich hier keine Gedanken über die Workshops gemacht. Eine Betreuung und Unterstützung von mir als Referent war nicht existent. Ich habe auch mit anderen Referenten dieses Events gesprochen – andere haben „es“ genauso wahrgenommen.

Seid vier Jahren trete ich nun als Referent auf Geocaching-Großevents auf. Noch nie hatte ich solche schlechte „Arbeitsbedingungen“ vorgefunden! Würde ich die Vorträge nur für die Orga machen, hätte ich dieses Mal sicher abgebrochen. Für die Geocaching-Community versuche ich jedoch immer Alles was möglich ist …

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Bitte habt etwas Geduld bei dem Aufbau der Anzeige. Das pdf-Dokument hat eine Größe von fast 10MB. Falls die Folien nicht angezeigt werden sollten, so könnte Ihr die Seite neu laden oder einfach über den Download-Knopf die Folien auf Euren Computer herunterladen.

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Hier nun die 2019er-Folien meines Vortrages „Looking4Cache ? Geocaching mit dem iPhone!“:

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Habt Ihr in Hamburg an diesem Workshop teilgenommen? Wie hat Euch mein Workshop gefallen? Gibt es etwas, was ich noch verbessern könnte? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

3 Kommentare:

  1. Moin Jörg und DANKE für die Folien. In HH konnte ich leider nicht dabei sein. EIne Frage, zu der du bestimmt einen Tipp für mich hast:

    Wie kann ich es hinbekommen, dass Dosen mit corrected KOs (aus GSAK) nach dem Import in L4C nicht nur an den korrigierten KOs angezeigt werden, sondern dass ich auch am Symbol (ähnlich wie auf dem GPS) erkennen kann, dass es sich um Final-KOs handelt.

    Wäre vielleicht auch eine interessante Ergänzung der Folien.

    Besten Dank & Gruß
    Dark

    • Und nochmal Moin.

      Hat sich quasi direkt erledigt. Meine Daten waren nicht konsistent. Sorry – aber trotzdem danke für die super Folien!!

      Dark

  2. Danke Jörg für den interessanten Beitrag. Diese App ist meine Lieblingsgeocaching-App. Ich habe die Pro-Version seit langem und ich finde die Neuerungen alle super und habe deswegen auch ein weiteres „Trinkgeld“ an die Entwickler gespendet.

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