Jun 202018
 

Heute stelle ich Euch den saarländischen Geocacher „HyppoderEinzige“ vor. Wolfgang erzählt viel von seinen Geocaching-Erfahrungen und den besuchten Caches.

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Vieleicht ist ja auch der ein oder andere Cache-Tipp für Euch mit dabei? Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen…

HyppoderEinzige, wie lange bist Du schon Geocacher?

Ich habe im Mai 2012 meinen ersten Cache gefunden, das war die „Kreuzkapelle Püttlingen

Wie bist Du zum Geocaching gekommen?

An meinem Geburtstag haben ehemalige Bekannte meine Mädels mit zum damals noch existierenden „Feuer und Stahl“ in Dillingen genommen, die waren ganz begeistert.

Kurz darauf hab‘ ich’s dann auch mal probiert, im Gegensatz zu den Mädels sind ich und Skrolan3 immer noch dabei.

Wie viele Caches hast Du bisher gefunden?

Stand heute 2300. Ich bin eher nicht der Hardcore-Cacher, lass es lieber gemütlich angehen.

Was ist Deine Homezone?

Um Dillingen herum, Saarlouis, Richtung Merzig, der Gau und so.

Welches ist Dein aktueller Lieblingscache? Warum ist er es?

Eigentlich habe ich keinen Lieblingscache. Es gibt einige Caches, die mir gut gefallen haben wie etwas „Julias Verstecke„, oder „Die Befreiung der Elbenfestung“ oder „Felsenanlage Wallerfangen (Verschärft)„, die uns viel Spaß gemacht hat, was mir eher am Herzen liegt sind meine eigenen Caches, mit denen ich anderen Cachern eine bis mehrere Freuden machen will.

Welches ist der Cache, der Dir bisher am wenigsten gefallen hat und warum?

Da hab‘ ich einen klaren Favoriten. Das lag aber nicht am Cache selbst, sondern eher an den Umständen.
Mottenborn Reloaded“ wird mir für immer in Erinnerung bleiben, weil ich dort den Cache offen liegend fand und den im Hint bezeichneten Stein daneben. Geloggt, Stein gegriffen – da hatte jemand drunter gesch……

Keine Handschuhe an, zum Glück den Brunnen dicht dabei. Das war echt ekelig.

Welches war Dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?

Als wir im Spätherbst zu sechst am Samstag Nachmittag den „Tschüss Zivilisation“ von der falschen Seite aus angingen, sechs Meter über dem Cache in einer Art Schlucht standen, nicht vorwärts oder rückwärts konnten und Skrolan3 trotz High-Teck Dockers mit Monsterprofilsohlen einfach nicht mehr aus dieser Schlucht kam.

Nach 30 Min., einer arg lädierten Schulter und unzähligen Versuchen hatten wir sie dann endlich oben, während das Jungvolk sich gedanklich schon mit einem Hubschraubereinsatz oder Übernachten der Mama im Freien abgefunden hatte.

Das mag ich am Geocachen:

Ganz banal die vielen schönen Plätze und Touren, die ich ohne Geocachen nie gesehen oder gemacht hätte.

Das mag ich am Geocachen weniger:

Nichts Geocaching-spezifisches, aber oft bin ich entsetzt über die vielen Nazischmierereien, die mir unterwegs begegnen, die wilden Müllablagerungen, wo ich mich dann frage, warum jemand mitten im Wald seine Wohnungseinrichtung ablädt, während das Recyclingcenter vielleicht um die Ecke ist.

Das darf in meiner Cacherausrüstung nicht fehlen:

Ausreichend Flüssigkeit, weil: „Faul Pär schwitze ger!“, wie der Saarländer sagt

Hast Du eine eigene Webseite oder bist Du in den sozialen Medien unterwegs, um über Dein Geocaching zu berichten?

Eine zur Zeit stark vernachlässigte „Team-4plusX.de„-Seite.

Ansonsten tummel ich mich ein bisschen auf Fratzenbuch rum, „geocaching Saarland“, „Lösungshilfen Mystery“, „Geocache Owner – Gruppe für Ownerrelevante Themen“ und „Geocaching Community Deutschland“

Hast Du einen Linktipp für uns? Eine Geocaching-Webseite, die man kennen sollte?

Auf jeden Fall Flopps tolle Karte, die mir ganz viel beim Planen neuer Runden hilft

Wie viele Geocoins besitzt Du und welches ist Deine Lieblingscoin?

Keine

GPS-Gerät oder Smartphone?

Eindeutig Smartphone, mit unserem „Etrex 30“ bin ich nie warm geworden.

Wenn’s einer haben will, steht zum Verkauf!

Tradi oder Mystery?

Da bin ich nicht festgelegt, grundsätzlich lösen wir – das sind wir beide, Elpahi und Moonlight68, manchmal noch Raupe86 und Roooky – per Whatsapp gemeinsam Rätsel und gehen dann öfters in größerer Runde alles einsammeln, was sich so anbietet.

Aktuell habe ich über 250 gelöste Mysteries, die eingesammelt sein wollen.

Travelbugs – mitnehmen oder liegen lassen?

Nehm ich eigentlich immer gerne mit, wenn’s geht, schau ich online, was die Aufgabe ist, wenn nicht, dann eben zu Hause.

Vor kurzem haben wir – ohne Internet – in Holland einen mitgenommen, der in Holland bleiben sollte. Dumm gelaufen, haben ihn dann in einem kleinen TB-Hotel nahe der Grenze wieder abgelegt und mit dem Cacheowner kommuniziert, der ihn dann wieder zurückgebracht hat.

Wie wichtig sind Dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache Du an Deinem nächsten machen willst?

Unwichtig

Dein Tipp für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?

Events besuchen, mit Geocachern reden, Erfahrungen sammeln. Erst einfache Caches suchen, sich vielleicht an einen „erfahrenen“ Cacher dran hängen.

Welche Frage fehlt Deiner Meinung nach in meinem Interview und wie ist Deine Antwort darauf?

Hast du schon selbst Caches gelegt und was erscheint dir in diesem Zusammenhang wichtig?“

Ja, zur Zeit ca. 80 Stück und mir war vor meinem ersten eigenen Cache wichtig, mir möglichst viele verschiedene Caches anzusehen.

Und wenn Petlinge, dann sollte die Geschichte drumrum stimmen. Ich hab‘ z.B. bei meiner „Dillingen/Saar„-Runde in jedem Listing Infos zu meiner Heimatstadt untergebracht.

* * *

Allgemeine Informationen und eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr auf der Seite der Interview-Serie. Dort könnt Ihr auch nachlesen, was zu tun ist, falls auch Ihr Euch als Cacher des Saarlandes vorstellen möchtet!

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