Apr 092018
 

saarzwerg war vor einiger Zeit mit einer Freundin zu einem Geocaching-Wochenende nach Limburg und zu den Helden-Caches gefahren.

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In diesem Gastbeitrag berichtet Sie von Ihrer Tour, vermittelt Euch ein paar Eindrücke von Limburgs Altstadt, gibt Euch Cache-Empfehlungen und schließt die Tour auf der Rückfahrt mit dem Besuch einiger Helden-Caches ab …

Es war mal wieder soweit: Die Ringelmützen und ich waren auf Wochenendtour! Und da es unser Frühlingstrip war, war klar, dass eine der beiden Nachwuchsringelmützen mit am Start sein würde: Seit Jahren schon fahren meine Freundin und ich zweimal im Jahr für ein Wochenende Cachen. Dabei begleitet uns die Tochter meiner Freundin immer im Frühjahr, die Tour im Herbst dürfen wir großzügigerweise ohne sie machen … Inwiefern dadurch aus einem geplanten erneuten Wochenende in Freiburg ein Wochenende mit zwei Standorten wurde, werde ich Euch im folgenden Artikel erklären.

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Seit einigen Jahren ist es schon so, dass die Tochter der großen Ringelmütze Spaß an Qualitätscaches gefunden hat und dafür auch längere Wanderungen in Kauf nimmt. Nun waren wir im Frühjahr 2017 in Freiburg gewesen und hatten aus Zeitgründen einige schöne Caches nicht beenden können. Daher hatten wir der Tochter meiner Freundin versprochen, dass wir im Frühjahr 2018 wieder nach Freiburg fahren würden, um die Caches zu Ende zu machen. Dabei hatten wir aber zweierlei nicht bedacht: Unsere eigene Neugier, die uns bereits im Herbst 2017 ohne Nachwuchs wieder nach Freiburg geführt hatte, wo wir die Caches alleine fertigmachten. Ok, da schämten wir uns noch nicht, wir waren ja prinzipiell bereit noch einmal die gleichen Caches in Begleitung des Nachwuchses zu absolvieren. Das Zweite, was wir nicht bedacht hatten, waren aber die Hotelpreise in Freiburg und dass der Nachwuchs im Jahr 2018 nicht mehr in dem Alter war, dass es da noch Kinderrabatt gibt. Zusammen mit den Ansprüchen, die die große Ringelmütze und ich an ein Hotelwochenende haben, ging da irgendwas an unserer Rechnung nicht auf. Also mussten günstigere Hotels her. Wie lösen wir jetzt aber das Problem mit den versprochenen Qualitätscaches? Moment, da war doch was … Ich hatte noch nicht alle Caches der Helden. Wenn die nicht für Qualitätscaches stehen, weiß ich es auch nicht.

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Schnell führten wir noch eine Suche nach günstigen Hotels, die aber auch gutes (vegetarisches) Essen versprachen, durch und entfernten uns so wieder ein ganzes Stück von Bürstadt. Egal, stolperten wir doch dabei über den Wood of Glory und die nahebei gelegene Stadt Limburg. Weil wir aber bei der kleinen Ringelmütze noch was gut zu machen hatten, sollte es sonntags definitiv zu den Heldencaches gehen (hm, vielleicht auch ein ganz kleines bisschen wegen uns!). Zur Steigerung der Motivation wurde die kleine Ringelmütze noch auf zwei Mysteries angesetzt, die sie auch beide löste …

Freitags nach der Arbeit war es soweit: Wir fuhren nach Berghausen in unser Hotel. Die Zeit bis zum Abendessen vertrieben wir uns mit ein wenig Cachen – netterweise liegt ein kurzer Multi direkt am Hotel. Solltet Ihr auch mal dort übernachten wollen, lest die Hints und schaut genau hin – dank meiner Schludrigkeit brauchten wir zwei Anläufe bis wir das Glockenspiel fanden.
Ganz in der Nähe startet auch ein Herzweg, der mit fünf Dosen bestückt ist. Leider war er nach dem nassen Winter nicht so gut in Schuss, weshalb wir nur die erste Dose suchten.

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Unsere Zimmer waren absolut in Ordnung und auch das Frühstück ließ keine Wünsche übrig, vom Abendessen haben wir uns aber mehr versprochen. Gut, das ist sicherlich Geschmacksache, aber gerade für Vegetarier ist die Auswahl bei der Halbpension sehr begrenzt. Wenn man aber die Variante „Übernachtung mit Frühstück“ wählt, ist man im Hotel Berghof (Provisionslink) sicher gut und günstig aufgehoben.

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Nach dem Frühstück am Samstagmorgen brachen wir hochmotiviert nach Limburg auf, um unserer Leidenschaft Cachen und Sightseeing in Verbindung mit Shopping zu frönen. Und das geht in Limburg wunderbar: Es gibt in der Altstadt, die wir mit Hilfe des Caches Limburg – Historische Altstadt eroberten, wirklich viel Historisches zu entdecken, daneben finden sich schöne alternative Lädchen zum Shoppen und direkt neben einer Bäckerei, die noch wirklich alles selbst herstellt, fanden wir dann noch eine Kaffeerösterei mit Café, wo wir wirklich einen Glückstreffer landeten (so auch die sinngemäße Übersetzung des Namens des Cafés) und unseren Shoppingvormittag abschlossen. Wirklich empfehlen können wir Euch noch den Multi GUCK mal in den KASTEN, den wir neben einigen Tradis an diesem Vormittag absolvierten. Er ist wirklich witzig gemacht und eine schöne Zwischeneinlage beim Suchen nach Hausnummern etc., die zum Lösen des Altstadtmultis eingesammelt werden müssen. Das Final des historischen Altstadtmultis hat uns leider etwas enttäuscht: Wir hätten eine schönere Finallocation erwartet, auch wenn der Ausblick von dort super ist, und auch die Finaldose selbst hat nichts zu bieten – nach dem Rundgang ein dramatischer Abfall des Spannungsbogens. Wirklich empfehlenswert ist aber der kostenlose Parkplatz, der in den Parkkoordinaten des Listings angegeben ist.

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Von dort brachen wir dann auch auf in den Gückinger Wald, wo wir noch zehn Caches des Teckeltrupps heben durften. Und die haben alle Spaß gemacht! Das lag zum Einen daran, dass wir manchen Seitenhieb auf lokale Persönlichkeiten der jüngsten Limburger Geschichte auszumachen glaubten und zum Anderen an der liebevollen Gestaltung der Finals. Wenn man dann noch liest, dass die Owner sich nach einem DNF sofort auf die Socken machen und die Runde abgehen, um nachzusehen, ob wirklich alles in Ordnung ist,dann motiviert das noch mehr (und wir haben daher gern an der ein oder anderen Stelle etwas länger gesucht – wussten wir doch, dass drei Tage vorher Cachewartung gemacht worden war – also lag es nur an uns, wenn wir nichts fanden…)! Den Wood of Glory haben wir sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Vielleicht kann uns ja jemand ein tolles Hotel in der Nähe empfehlen?

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Sonntags überlegten wir daher auch kurz, ob wir nicht nochmal zum Gückinger Wald fahren sollten, aber dann hätten wir es uns sicherlich endgültig mit der kleinen Ringelmütze verscherzt – also auf nach Bürstadt zu den Heldencaches. Das lag ohnehin auf unserem Heimweg. Wir hatten uns gut vorbereitet und alle notwendigen Tools zum Lösen der Stationen der Multis Knobelspass 1 und Knobelspass 2 eingepackt und die kleine Ringelmütze hatte den Code für den Tresor und die korrigierten Koordinaten für display error 2 dabei, also sollte eigentlich nichts schiefgehen. Nach einer guten Stunde Fahrt konnten wir unser Cachemobil an den angegebenen Parkkordinaten parken und legten los …

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Am Start zu Knobelspass 1 wurden wir angenehm überrascht: Sollte man ein bestimmtes Tool vergessen haben, wurde hier für ein Backup gesorgt – so kennt man die Helden. Und auch an Knobelspass 2 gab es für eine Station eine Alternative. Da wir gut vorbereitet waren, haben wir erst Variante 1 und anschließend natürlich noch die Alternative ohne Wasser ausprobiert – wir wollten den Spaß schließlich voll auskosten.
Und dank der guten Qualität der Stages gelang uns das auch! Wir genossen wirklich jede Station der Multis und freuten uns, dass es so rund lief. Im Vorfeld hatten wir uns noch über die vielen Bilder, die von Grixi, einem „Darsteller“ aus Knobelspass 1, gemacht worden waren, gewundert. Als wir dort ankamen, hatten wir keine Fragen mehr – ist doch von den Ownern an dieser Stelle tatsächlich ein Selfiepoint errichtet worden. Klar, dass ich da den Selbstauslöser meines neuen Smartphones ausprobieren musste – zum Leidwesen der kleinen Ringelmütze, die mir altem Technik-Dumme erstmal generös Bedienungsnachhilfe geben musste. Da frage ich mich, wie lange sie noch mit uns mitfahren möchte oder ob wir allmählich nur peinlich werden …

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Egal, wir hatten Spaß und am Ende konnte die kleine Ringelmütze noch den Tresor knacken und uns zum display error führen. Damit hatten wir alle Caches, die wir uns vorgenommen hatten, gefunden und konnten zufrieden den restlichen Heimweg antreten.

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Noch liegen drei weitere Dosen der Helden dort und warten darauf von uns geloggt zu werden. Ob wir vielleicht wirklich darauf bauen sollten, dass wir der kleinen Ringelmütze peinlich geworden sind und diese Caches einfach bei unserer nächsten Tour im Herbst (die wir ja netterweise immer alleine machen dürfen) machen? Nein, ich fürchte, bei der Qualität dieser Caches müssen wir noch viel peinlicher werden und die Tochter meiner Freundin wird darauf bestehen diese Caches mit uns zusammen zu heben.

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