Nov 132017
 

Heuet stelle ich Euch einen recht neuen Geocaching Blog vor: „Röbüs Geocaching Blog“.

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Mario schreibt im Blog über Geocaching-Themen, die ihn beschäftigen und gibt dabei seine Sicht der Dinge preis. Schaut doch mal rein!


Röbü-Cacher (Mario), wie heißt Dein Blog und wo findet man ihn im Internet?

Mein Blog heißt „Röbüs Geocaching Blog“ und man findet ihn unter geocaching.roebue.de

Seit wann bist Du Geocacher und wann hast Du angefangen zu bloggen?

Im Mai 2013 habe ich mit dem Geocaching begonnen, mein Blog ist seit Februar 2017 am Start. Damit bin als Blogger also noch ein Newbie.

Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Blog gekommen?

Ich habe schon immer sehr gerne Logs verfasst und lese auch gerne Logs von anderen Cachern, insbesondere wenn sie gut geschrieben sind. Irgendwann kam mir die Idee, dass es doch interessant sein könnte auch Dinge niederzuschreiben, die nicht unbedingt cachespezifisch sind und damit war der Anstoß zu meinem Blog getan.

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie bist Du damit umgegangen?

Die gab es nicht nur, die gibt es immer noch.
Zunächst fiel es mir nicht leicht mich für „den richtigen“ Blog-Dienst zu entscheiden. Ich habe mehrere ausprobiert und mich schließlich für wordpress entschieden. Die Umsetzung damit verlief dann relativ problemlos, wobei ich bis heute noch mit kleineren Problemen zu kämpfen habe. So funktionieren bei mir z.B. keine automatischen Track-/Pingbacks zu anderen Blogs. Ich vermute, das Problem ist darin begründet, dass ich keine „stand-alone“ WP-Installation nutze, sondern diese unter einem Web-Space Anbieter aufgesetzt habe. Falls also jemand einen Lösungsansatz hat…

Blogs über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Dein Blog von den anderen?

Diese Frage kann ich nicht wirklich objektiv beantworten, da ich gar nicht so viele andere Blogs lese. Es war jedoch nie mein Ziel mich abzugrenzen. Ich greife Themen auf, die mich beschäftigen oder interessieren und die können querbeet aus dem bunten Strauß „Geocaching“ stammen.

Was kostet Dich Dein Blog im Jahr? Wie finanzierst Du den Blog? Wie stehst Du zu Werbung auf Deinem Blog? Hast Du Partner oder Sponsoren?

Den Blog finanziere ich, wie meine anderen Hobbies auch, privat. Der Webspace kostet nur wenige Euro pro Monat und daher verwende ich weder Werbung, noch habe ich Partner oder Sponsoren.

Wie schaut das Team hinter Deinem Blog aus? Bist Du ein Einzelkämpfer oder hast Du Unterstützung?

Derzeit bin ich ein Ein-Mann-Team, aber vielleicht ändert sich das ja nochmal.

Wieviel Zeit investierst Du/Ihr in den Blog?

Schwierige Frage, mal mehr, mal weniger; im Schnitt schätze ich so ca. 2-3 Std. pro Woche.

Wie findest Du die Themen für Deine Artikel?

Entweder habe ich eine Idee aus meiner bisherigen Cacher-Erfahrung, oder ich greife ein Thema aus einem anderen Blog oder Podcast auf. Manchmal passieren natürlich auch in meinem Dunstkreis Dinge, die einen Artikel nach sich ziehen. Diesbzgl. bekomme ich auch schonmal einen Hinweis von dem einen oder anderen mir bekannten Cacher.

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Wann schreibst Du Deine Artikel? Hast Du einen bestimmten Rhythmus oder schreibst Du nur, wenn Dir gerade danach ist?

Einen bestimmten Rhythmus habe ich nicht, ich möchte mich auch nicht selbst zum Sklaven eines solchen machen. Ich schreibe, wenn ich eine Idee habe und Zeit dafür finde, meist ist das abends.

Hast Du bestimmte Schwerpunktthemen? Wenn ja, warum liegen Dir gerade diese Themen am Herzen?

Eines meiner Schwerpunktthemen erkennt man im Untertitel des Blogs. „T5 und was sonst noch interessant ist“. Weitere Schwerpunkte verrät der derzeitige Stand meiner verwendeten Schlagwörter. Dort tauchen die Themen Statistik und Loggen vermehrt auf. Gerade letzteres ist schon ein Steckenpferd von mir.
Ich finde, wenn ein Owner einen halbwegs vernünftigen Cache umsetzt, hat er/sie auch ein entsprechendes Log verdient. Ein Log ist noch immer dazu da, dem Owner und ggf. der Community eine Rückmeldung zu geben und nicht um den Punkt für sich zu verbuchen.

Wie gehst Du beim Schreiben Deiner Artikel vor? Alles „frei Schnauze“ oder verfolgst Du ein bestimmtes Konzept?

Ein bestimmtes Konzept habe ich nicht (merkt man das?? *smiley*). Ich versuche die Artikel übersichtlich zu halten und bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen um eine korrekte Rechtschreibung und grammatikalische Richtigkeit.

Welche Medien nutzt Du in Deinem Blog? Bevorzugst Du kurze oder lange Texte? Machst Du Deine eigenen Bilder oder gar Videos?

Ob Texte kurz oder lang ausfallen hängt natürlich daran, was das Thema hergibt. Tendenziell halte ich die Beiträge eher kurz. Eigene Bilder mache und verwende ich sehr gerne. Videos erstelle ich ebenfalls mit Begeisterung, habe diese im Blog bisher allerdings nur vereinzelt verlinkt. In einem Beitrag habe ich mal ein von einem Alpengipfel aufgenommenes Zeitraffervideo verwendet. Sowas könnte ich mir in Zukunft vermehrt vorstellen.

Wie ist das bisherige Feedback Deiner Nutzer? Gibt es viele Kommentare zu Deinen Artikeln? Gibt es Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?

Hin und wieder kommt schon ein Kommentar herein, aber viele gibt es nicht zu den Artikeln. Dafür ist der Blog wahrscheinlich zu neu und unbekannt. Wünsche und Verbesserungsvorschläge gab es bisher keine, aber dafür bin ich offen und würde diese gerne erfahren und ggf. umsetzen.

Schaust Du auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts? Wenn ja, welche liest Du? Wie hältst Du Dich im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

Regelmäßig lese oder höre ich folgende Blogs/Podcasts: …noch ein Geoblog, JR849, Cachefrequenz und den Podkst aus Steinfurt
Gelegentlich schaue ich noch hier vorbei: Saarfuchs, Spike05, Kocherreiter und Encyklia

Wie gefällt Dir die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

Sehr gut, es gibt viele interessante Beiträge, die ich gerne lese oder höre.

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument „Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Deine Antwort darauf?

Solange Diskussionen sachlich bleiben, sind diese doch sehr befruchtend. Diskussionen in sozialen Medien versuche ich zu vermeiden. Durch die Unpersönlichkeit und teilweise Anonymität kommt es dort schnell zu Missverständnissen und „falschen Tönen“.

Gibt es bei Dir eine Netiquette für Kommentare oder darf Jeder Alles schreiben? Wie gehst Du damit um, wenn sich Jemand daneben benehmen sollte?

Selbstverständlich darf jeder Kritik äußern, auch scharfe. Kommentare, in denen jemand beleidigt wird oder die rassistische Äußerungen beinhalten, würde ich nicht freischalten. Solche hat es bisher jedoch zum Glück noch nicht gegeben.

Was glaubst Du, wie sich Geocaching in den nächsten fünf Jahren verändern wird? Welche Auswirkungen wird das auf die Geocaching-Blogs haben?

Betrachtet man ganz nüchtern die Zahlen, ist die Tendenz eindeutig rückläufig. Als ich damit konfrontiert wurde, habe ich das positiv gesehen. Ich hoffte, dass die Rückläufigkeit mit weniger Quantität und mehr Qualität einhergeht. Mittlerweile habe ich allerdings meine Zweifel, weil ich den Eindruck habe, dass es immer ausgeprägter um „viel – mehr – am meisten“ und „schnell – schneller – am schnellsten“ geht. Ich gebe aber die Hoffnung auf eine – aus meiner Sicht – positive Entwicklung nicht so schnell auf. Egal in welche Richtung sich das Spiel entwickeln wird, die Blogs/Podcasts werden einiges zu berichten haben.

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Nun noch zu Dir – ganz kurz, wie bist Du zum Geocaching gekommen und was machst Du so, wenn Du nicht gerade eine Dose suchst?

Ganz kurz ist schwierig. Zum Geocaching kam ich im Mai 2013 durch Zufall als meine Frau und ich im Netz nach einer Schnitzeljagd für einen Kindergeburtstag gesucht haben. „Ah…das heißt heutzutage Geocaching“. Am nächsten Tag fand ich meinen ersten Cache, ohne Handy oder GPS-Gerät, nur nach Karte. Das war der Startschuss.
Weitere Hobbies von mir sind Fußball (ich bin u.a. Trainer einer Jugendmannschaft) und Reisen. Beruflich bin ich als Entwicklungsingenieur für einen großen Automobilhersteller tätig.

Röbü-Cacher (Mario), ich danke Dir für dieses Interview. Möchtest Du noch einen Gruß loswerden?

Gerne! Da es hier um meinen Blog geht, grüße ich alle meine bisherigen und zukünftigen Leser.

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Falls auch Ihr Euren Blog oder Podcast hier vorgestellt haben möchtet, so füllt doch einfach den Onlinefragebogen für Blogger & Podcaster mit den Interviewfragen aus und drückt anschließend auf senden. Ich freue mich schon auf Eure Beiträge!

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