Nov 092017
 

Heute möchte ich Euch einen ganz besonderen Geocacher vorstellen: Kudamatsu – er pflegt derzeit den ältesten deutschen Geocache bei der Burg Eltz.

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Geduldig hat er meine Fragen beantwortet und dabei noch den ein oder anderen Cache-Tipp vom Stapel gelassen … Viel Spaß beim Lesen seines Interviews.

Kudamatsu, wie lange bist Du schon Geocacher?

Mein eigener Account besteht seit 2011. Habe aber bereits in 2010 meine ersten Dosen gefunden.

Wie bist Du zum Geocaching gekommen?

Meine Schwester und ihr Mann (Betazed) waren damals zu Besuch und meinten, sie müssten sich mal kurz ausklinken, um einen Cache zu suchen. Nun, da hab ich mich einfach mal neugierig dran gehangen und festgestellt, dass dieses Hobby Spass macht.

Wie viele Caches hast Du bisher gefunden?

Etwa 2400

Was ist Deine Homezone?

Rund um die Burg Eltz. Also da, wo tolle Caches liegen ;-)

Welches ist Dein aktueller Lieblingscache? Warum ist er es?

Ach, es gibt richtig irre Caches , die auf ihre Art einfach gut sind. Es ist wirklich schwierig, einen hervorzuheben. Es gibt Caches, die sind an sich toll, aber auch welche, die einem einfach einen super Ort zeigen (also die ursprüngliche Intention des Cachens verfolgen). Beides in Kombination ist perfekt. Wenn ich einen Tip geben soll, dann sag ich einfach mal “Goonies revenge” (eine Serie von derzeit drei sensationellen Tradis). Total abgefahren.

Welches ist der Cache, der Dir bisher am wenigsten gefallen hat und warum?

Alles, was mit vermatschtem Logbuch lieblos am Wegesrand herumdarbt.

Welches war Dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?

1km mit einem mickrigen Schlauchboot auf dem Lipno Staussee bei unangenehmem Gegenwind, um auf einer kleinen Insel einen Schatz zu finden. Jack Sparrow lässt grüßen.

Das mag ich am Geocachen:

Da gibt es einiges:
– Man lernt immer wieder nette Leute kennen
– Man kommt an die frische luft und bleibt aktiv
– Man wird immer wieder von der Kreativität anderer überrascht
– u.v.m.

Das mag ich am Geocachen weniger:

Auch da gibt es (leider) einiges
– Die zunehmende Regulierung, die einem die Motivation nimmt, neue Dosen auszulegen
– Cacher, die erst handeln statt zu denken
– Kurzlogs/Einheitlogs

Das darf in meiner Cacherausrüstung nicht fehlen:

Nun, da empfehle ich: Listing lesen, bevor man auf die Suche geht.

Hast Du eine eigene Webseite oder bist Du in den sozialen Medien unterwegs, um über Dein Geocaching zu berichten?

Ja, hab ich. Einfach mal Kudamatsu bei Tante Google eingeben.

Hast Du einen Linktipp für uns? Eine Geocaching-Webseite, die man kennen sollte?

Ich finde GC Project gut. Sehr viele nützlich Infos. Deine Seite ist übrigens auch sehr informativ.

Wie viele Geocoins besitzt Du und welches ist Deine Lieblingscoin?

Einige wenige. Besonders stolz bin ich auf den Dexter Coin. Da konnte ich damals nicht “nein” sagen. Schicke aber keine mehr auf Reisen. Es ist mir einfach zuviel “abhanden” gekommen.

GPS-Gerät oder Smartphone?

Seit dem Verlust meines geliebten Monterra … schnief …. aktuell nur mit Smartphone

Tradi oder Mystery?

Zum Lösen von Mysteries fehlt mir oftmals die Zeit, aber auch die Geduld. Also eher Tradi oder Multi.

Travelbugs – mitnehmen oder liegen lassen?

Mitnehmen – aber nicht plündern. Wenn möglich lass ich auch immer was da.

Wie wichtig sind Dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache Du an Deinem nächsten machen willst?

Weniger wichtig. Zumindest bei den Funden. Keine Ahnung, welcher Cache mein nächster Meilenstein sein wird.

Welche Frage fehlt Deiner Meinung nach in meinem Interview und wie ist Deine Antwort darauf?

Eine Frage zu eigenen Caches wäre doch schön. Da könnte man ja ein bisschen Werbung dafür machen.
Ich habe insgesamt 35 eigene Caches (u. a. Burg Eltz & Burg Pyrmont) gelegt und bin besonders auch stolz darauf, die älteste deutsche Dose (GC26C) am Leben erhalten zu dürfen/können.

Dein Tipp für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?

Erst gucken, dann anfassen. Und bloß erst mal ein wenig Erfahrung sammeln, bevor es ans selber Verstecken geht.

* * *

Allgemeine Informationen und eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr auf der Seite der Interview-Serie. Dort könnt Ihr auch nachlesen, was zu tun ist, falls auch Ihr Euch als Cacher von Rheinland-Pfalz vorstellen möchtet!

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  Eine Antwort zu “Kudamatsu – Wir sind Rheinland-Pfalz!”

  1.  

    Kudamatsu, über diesen Namen stolpere ich immer wieder. Muss ich auch mal hin. Ist ja auch gar nicht so weit entfernt. In einer Rheinland-Pfalz Reihe fehlt aber auf jedenfall Graziella aus dem Westerwald. Sowohl von der Gegend als auch von den Caches regelrecht unglaublich. Kann ich jeden nur empfehlen.

    Und Kudamatsu werd ich wahrscheinlich erst nächstes Jahr angehen, wenn es wieder warm ist. Um es mal mit den Worten des Standardlogs zu sagen:

    Danke fürs zeigen!

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