Okt 122017
 

Vor kurzem war saarzwerg zusammen mit einer Freundin rund um Freiburg unterwegs und hat dabei viele schöne Caches besucht.

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Hier Ihre Geocaching-Empfehlungen – Qualität statt Statistik – für Freiburg und Umgebung:

Die Ringelmützen und ich waren mal wieder auf der Suche nach einer schönen Region in Deutschland, die neben Gelegenheit zum Shoppen und Wandern auch schöne Caches bietet. Im Frühjahr fiel unsere Wahl dann auf Freiburg und weil es uns dort so gut gefallen hat, sind wir Ende September gleich noch mal hin. Und das lag wesentlich an den Caches …

Bevor wir zu unserer Wochenendtour im März gestartet sind, haben wir noch einen Mystery gelöst, der es uns aufgrund der Favoritenquote angetan hatte – das vergessene Portal. Da wir aber freitags noch arbeiten mussten, wollten wir uns diesen Cache in Ruhe für den Samstag aufheben und checkten erstmal in unser Hotel Alemannenhof ein. Die Verlinkung habe ich mir bewusst geschenkt, weil das Hotel nicht wirklich empfehlenswert ist und sich wohl nur aufgrund der Nähe zu Freiburg, wo ja dann immer Touristen auf der Suche nach einem Schlafplatz sind, halten kann. Dafür hatten wir dann zwei nette Caches Rosalie’s Schloss (so die Originalschreibweise, tut mir leid, Herr Sick!) und Rosalie’s Schatz (dito) in fußläufiger Entfernung, so dass wir zumindest noch zu einem schönen Abendspaziergang kamen.

Für den Samstag stand dann ganz klar Freiburg auf dem Programm und wir nutzten den Multi Z’Friburg in der Stadt, sufer ischs und glatt als Reiseführer, wobei wir unsere Stadtführung immer wieder unterbrachen, um in irgendeinen netten Laden einzukehren und zu shoppen. Schlussendlich landeten wir zum Berechnen der Finalkoordinaten im Conceptstore Lust auf Gut, in dem man gleichzeitig shoppen und lecker Essen und Trinken kann. So hatten wir am Ende an diesem Tag zwar nicht viele Caches gemacht, dafür aber Qualität. Und der ein oder andere Beifang lässt sich in so einer Stadt ja auch immer noch mitnehmen.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von Caches mit hoher Favoritenquote: So suchten wir in Herdern einen Mörder, der keine Leiche zurückgelassen hatte und konnten ihn schließlich erfolgreich überführen. Leider war der nahebei liegende Diebesgilde – die Aufnahmeprüfung deaktiviert, so dass wir danach gleich weiter zum vergessenen Portal fuhren: Dachten wir zunächst, dass wir nur zu den ermittelten Koordinaten laufen müssten, durften wir vor Ort feststellen, dass uns diese nur an eine Zwischenstation führten. Das eigentliche Final war dann einfach nur “wow” und wir brauchten mehr Zeit als gedacht. Sei’s drum – in der Nähe lässt sich in einem Ausflugslokal herrlich in der Sonne sitzen und erholen. Das taten wir dann ausgiebig und waren uns einig, dass wir wiederkommen müssten, weil wir doch so einige Caches auf der Liste nicht abgearbeitet hatten.

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Ende September war es dann soweit: Wir brachen Richtung Belchen auf und hatten auch dieses Mal wieder ein Hotel mit unmittelbarem Cacheanschluss gewählt: Eine Etappe des Westweges führt direkt vorbei und dieser ist bedost – Westweg 11-01 war unser!!

Dieses Mal sollte uns das Shoppen nicht vom Cache abhalten, weshalb wir erstmal mit Caches starteten: Blackbeards Kompass, der ganz in der Nähe des vergessenen Portals beginnt, war unser erstes Ziel. Er ist ebenfalls von die wilden crossies ausgelegt und dementsprechend viel erwarteten wir. Und wir wurden nicht enttäuscht: Die einzelnen Stationen waren qualitativ hochwertig gemacht und auch die Aufgaben, die wir jeweils lösen mussten, um schließlich den Schatz zu finden, waren schön überlegt. Nach diesem Erlebnis musste ein weiterer Cache der wilden crossies her und Totem stand ohnehin auf der Liste – also los!!

Die Suche nach den verschwundenen Indianern führte uns über drei schöne Stationen zu einem technisch sehr aufwendig gemachten Final, mit dem wir viel Spass hatten. Die Qualität der Stationen legt nahe, dass einer der crossies Handwerker sein muss und mit Naturmaterialien arbeitet. Dass diese Owner einen der neuen Virtuals auslegen durften, leuchtet mir absolut ein: Zwar haben sie nur vier Caches gelegt, aber die drei, die wir gemacht haben, haben eine hervorragende Qualität mit entsprechender Favoritenquote. Die sollte man unbedingt machen, wenn man in der Freiburger Ecke unterwegs ist.

Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns: Auf den letzten zweihundert Metern vom Final zurück zum Auto fing ein tierisches Gewitter mit Starkregen an. Wir nahmen es als Zeichen der Shoppinggöttin (zumal ein Schild “Freiburg 7km” direkt vom Auto aus zu sehen war) und fuhren nach Freiburg. Unser erster Weg führte uns zu einer Sausalitos-Filiale, wo wir uns bei Mexican Food und alkoholfreien Cocktails aufwärmen und trockneten. Danach stand dem Erobern der vielen kleinen alternativen Lädchen Freiburgs außer der voranschreitenden Zeit nichts mehr im Weg.

Sonntags brachen wir dann wieder Richtung Herdern auf, um dieses Mal die Aufnahmeprüfung für die Diebesgilde zu bewältigen und es gelang uns. Dabei genossen wir nicht nur die schöne Waldlanschaft, sondern auch die stimmige Story, die sich nicht nur im Listig und den einzelnen schriftlichen Beschreibungen an den Stationen des Caches wiederfindet, sondern auch in den Aufgaben, die dort zu absolvieren waren.

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Ein weiterer Cache mit vielen Favoritenpunkten, auch wieder ein Mystery, hatte es uns angetan und wir suchten ihn ebenfalls auf. Die Ideen zu den Stationen sind zwar schön, doch leider ist der Cache etwas in die Jahre gekommen, weshalb wir Afrika-Safari dann auch keinen Favoritenpunkt gegeben haben. Das mag aber auch an der hohen Qualität der anderen Caches liegen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben, so dass wir vielleicht etwas mäkelig geworden sind.

Jetzt haben wir die Freiburger Ecke schon zweimal besucht und dabei etliche Caches mit hoher Favoritenquote gemacht, können uns aber durchaus vorstellen, noch ein drittes Mal hinzufahren: Die Stadt und die Landschaft sind einfach sehenswert. Vielleicht hat ja noch Jemand einen Hoteltipp für uns – im Gegensatz zu den von uns getroffenen Entscheidungen, welche Caches wir machen wollten, die sich immer als gut herausgestellt haben, waren unserer Entscheidungen die Hotelwahl betreffend gelinde gesagt verbesserungswürdig …

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Um nicht zu viel zu Spoilern, passen die beiden Bilder nicht unbedingt zum umgebenden Text – geben aber sicher einen guten Eindruck, was Ihr bei diesen Geocaches erwarten dürft!

Wie gefallen Euch die Cache-Empfehlungen von saarzwerg? Seid Ihr auch schon in und um Freiburg geocachen gewesen? Was sind Eure Empfehlungen? Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und Empfehlungen unter diesem Beitrag!

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  Eine Antwort zu “Cache-Empfehlungen rund um Freiburg”

  1.  

    […] Saarzwerg empfiehlt […]

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