Jul 102017
 

Heute stelle ich Euch Ronald mit seinem Blog “Unterwegs mit Ronald” vor, der von seiner Konzeption meinem Blog sehr ähnlich ist. Wie der Blogname vermuten lässt, berichtet Ronald über seine (Geocaching-) Reisen und Cachetouren.

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Geduldig hat er meine Fragen beantwortet – Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen seines Interviews …

Ronald, wie heißt Dein Blog und wo findet man ihn im Internet?

Irgendwie habe ich gar keinen richtigen Namen für meinen Blog. Momentan läuft er unter der Überschrift: “Unterwegs mit Ronald”. Nicht sehr kreativ, aber treffend. Man findet ihn unter hhweb.de

Seit wann bist Du Geocacher und wann hast Du angefangen zu bloggen?

Dosen suche ich seit 2007. Ich war von Anfang an Feuer und Flamme. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Die ersten Blogversuche würde ich gar nicht direkt mit dem Geocachen in Verbindung bringen. Aber seit 2011 stehen Berichte über Cache-Touren im Vordergrund.

Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Blog gekommen?

Eine eigene Webseite zu betreiben war schon in den 90ern ein Traum von mir. Aber erst mit der Flut an einfachen CMS Systemen wagte ich den Schritt. Es sollte ein Blog mit einem flexiblen Design sein, bei dem die Leser an meinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben können. Leider fand ich keine klare Linie und so entstand eine Seite mit vielen Bildern und Artikeln, die aber völlig zusammenhanglos nebeneinander standen.

Vor ca. 3 Jahren wechselte ich auf WordPress und seitdem konzentriere ich mich auf Reiseberichte mit und ohne Geocaching. Und weil ich gern Fotografiere, gibt es auch immer Fotos zum Artikel.

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie bist Du damit umgegangen?

Echte Schwierigkeiten hatte ich nur einmal: Meine Webseite wurde zweimal innerhalb kürzester Zeit gehackt. Mein damaliger Webhoster hat mich damit völlig alleine gelassen. Daraufhin wechselte ich zu Tophoster und hatte nie wieder Probleme.

Blogs über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Dein Blog von den anderen?

Bei mir steht das Thema GEOCACHING mit all seinen Regeln und der vielen Technik nicht im Vordergrund. Auf meinem Blog findest Du eher persönliche Eindrücke und Erfahrungen von interessanten Touren, die ich gern mit meinen Lesern teile – egal ob Muggel oder Geocacher.

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Ein modernes Fotoalbum ohne Einkleben. Mit einer zoombaren Weltkarte, auf der man die Beiträge geografisch finden kann.

Was kostet Dich Dein Blog im Jahr? Wie finanzierst Du den Blog? Wie stehst Du zu Werbung auf Deinem Blog? Hast Du Partner oder Sponsoren?

Mein Blog kostet mich 36€ im Jahr. Werbung und Sponsoren gibt’s bei mir keine.

Wie schaut das Team hinter Deinem Blog aus? Bist Du ein Einzelkämpfer oder hast Du Unterstützung?

Die Beiträge schreibe ich alle selbst. Unterstützung gibt es von meinen Freunden und Bekannten, die mir durch gemeinsame Abenteuer den Stoff für die Artikel liefern. Sehr dankbar bin ich natürlich für alle Fotos, die ich nicht selbst geschossen habe, aber trotzdem auf der Seite zeigen darf.

Wie viel Zeit investierst Du/Ihr in den Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Wenn ich gute Ideen habe, nehme ich mir auch die Zeit etwas Spannendes daraus zu machen: Die Konzepte schreibe ich immer noch von Hand, Fotos sichten und bearbeiten, Beitrag tippen und veröffentlichen.

Wie findest Du die Themen für Deine Artikel?

Das ist bei mir ganz einfach. Ich schreibe einfach über alles, was ich erlebt und gesehen habe oder was mich so stark fasziniert, dass ich es loswerden muss.

Wann schreibst Du Deine Artikel? Hast Du einen bestimmten Rhythmus oder schreibst Du nur, wenn Dir gerade danach ist?

Ich schreibe immer, wenn mir danach ist. Häufig fallen mir tolle Stories beim Sichten meiner Fotosammlung ein. So kann es passieren, dass ich über ein Erlebnis schreibe, was schon Jahre zurück liegt.

Hast Du bestimmte Schwerpunktthemen? Wenn ja, warum liegen Dir gerade diese Themen am Herzen?

Mir ist es wichtig, das Schöne an unserem vielseitigen Hobby zu zeigen. Egal ob LPC, Höhlenerkundung oder die benutzte Handy App. Beim Schreiben überlege ich dann immer, was die Leser aus diesem Artikel mitnehmen können – also gibt es meistens auch ein paar hilfreiche Tipps (natürlich ohne Spoiler!)

Wie gehst Du beim Schreiben Deiner Artikel vor? Alles „frei Schnauze“ oder verfolgst Du ein bestimmtes Konzept?

Eine gesunde Mischung aus Text und Bildern. Wenn diese den Leser neugierig machen, habe ich gute Chancen, dass er auch meinen teilweise ausschweifenden Text liest.

Neben den teilweise sehr emotionalen Schilderungen meinerseits achte ich darauf, immer ein paar hilfreiche Tipps einzubauen, die am Ende zum Kommentieren anregen.

Welche Medien nutzt Du in Deinem Blog? Bevorzugst Du kurze oder lange Texte? Machst Du Deine eigenen Bilder oder gar Videos?

Ich benutze Bilder und Text in jeder Kombination: Es gibt Artikel mit viel Text, ich habe aber auch Fotoalben ohne Text. Je nach dem, was ich ausdrücken will.

Videos verwende ich gar nicht.

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Wie ist das bisherige Feedback Deiner Nutzer? Gibt es viele Kommentare zu Deinen Artikeln? Gibt es Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?

Ab und zu erhalte ich Kommentare. Darüber freue ich mich sehr. Für mich ist das eine Chance, den Schwerpunkt der Seite mehr auf das zu lenken, was die Leser auf meiner Seite wirklich interessiert.

Schaust Du auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts? Wenn ja, welche liest Du? Wie hältst Du Dich im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

Natürlich schaue ich mir andere Blogs an. Dabei ist mir allerdings völlig egal, welche. Für mich ist der Informationsgehalt wichtig: krasse Bilder von LPCs, Taschenlampen-Reviews oder Erfahrungsberichte, die Überraschungen beim Nachahmen verhindern, nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Ich lese auch unheimlich gern Logs auf geocaching.com – tolle Geschichten, direkt mit dem Ort verknüpft.

Beim Geocachen selbst bin ich mal abgesehen von der Smartphone-Benutzung im Jahre 2010 stehen geblieben. Für mich sind das einfach nur Dosen, die gefunden werden wollen. Heimlich. An verrückten Orten. Mit Freunden oder alleine. Am liebsten in der Natur. Muss man da auf dem Laufenden bleiben?

Wie gefällt Dir die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

Kann ich gar nicht so sagen. Es gibt wenige Seiten mit dem Schwerpunkt GEOCACHING, die mich wirklich faszinieren. Einige habe ich durch deine Interviews gefunden.

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument „Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Deine Antwort darauf?

Ja!

Gibt es bei Dir eine Netiquette für Kommentare oder darf Jeder Alles schreiben? Wie gehst Du damit um, wenn sich Jemand daneben benehmen sollte?

Außer dem regelmäßigem Spam war ich noch nie in der Situation darüber nachzudenken.

Was glaubst Du, wie sich Geocaching in den nächsten fünf Jahren verändern wird? Welche Auswirkungen wird das auf die Geocaching-Blogs haben?

Geocaching wird in der Zukunft stärker mit Reiseangeboten und Fotografie verschmelzen – kommerziell und privat. Für Blogger wird sich dadurch nicht viel ändern. Vielleicht wird das Spektrum dadurch etwas breiter.

Nun noch zu Dir – ganz kurz, wie bist Du zum Geocaching gekommen und was machst Du so, wenn Du nicht gerade eine Dose suchst?

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Zum Geocachen bin ich 2007 gekommen: Ein Kollege erzählte mir von einem Kindergeburtstag, an dem Schätze gesucht wurden – mit einem GPS-Gerät. Der Funke war sofort übergesprungen. Ohne Navi und noch vor der Anmeldung bei Groundspeak fand dich meine erste Dose. Seitdem suche ich alles, was gerade in der Nähe ist. Aber auch Cache-Urlaube mit Kumpels gab es schon. Ich würde mich als ALLESCACHER bezeichnen.

Dieses Hobby verbinde ich seit langer Zeit mit Familie, Reisen, Fotografieren und Bloggen.

Woher kommst Du und wo liegt Dein Cacheschwerpunkt?

Ich wohne in Hamburg und bin ein klassischer Homezone-Cacher. Alles im Umkreis wird abgegrast. Ansonsten cache ich sehr gerne auf Mallorca.

Ronald, ich danke Dir für dieses Interview. Möchtest Du noch einen Gruß loswerden?

Viele Grüße und ein Dankeschön an alle Geocacher, die bereits Dosen versteckt haben. Ohne sie wäre unser schönes Hobby unmöglich.

*****

Falls auch Ihr Euren Blog oder Podcast hier vorgestellt haben möchtet, so füllt doch einfach den Onlinefragebogen für Blogger & Podcaster mit den Interviewfragen aus und drückt anschließend auf senden. Ich freue mich schon auf Eure Beiträge!

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  5 Antworten zu “Unterwegs mit Ronald (Blogvorstellung)”

  1.  

    Ist der Blog offline…??? oder ist der Link falsch? Gruß Monodio

  2.  

    Vielen vielen Dank!

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