Jul 172017
 

Ihr besucht das Project Mega Let’s Zeppelin in Friedrichshafen? Ihr habt neben Geocaching noch Zeit für die Sightseeing-Spots der Region? Dann hätte ich einen Tipp für Euch: den Affenberg Salem!

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Das ist ein großes Gehege für Affen, welches Ihr betreten dürft. So kommt Ihr den Berberaffen ganz nahe und dürft sie sogar mit Popcorn füttern …

Am 19. August 2017 findet in Friedrichshafen das Project-Mega “Let’s Zeppelin” statt. Falls Ihr die Bodensee-Region besucht und neben Geocaching noch etwas Zeit für die Sightseeing-Spots dieser Region habt, so möchte ich Euch den Affenberg in Salem empfehlen.

Von Friedrichshafen bis zum Affenberg ist es mit dem Auto etwa eine gute halbe Stunde. Vor Ort gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz. Vor dem Eingang gibt es einige Wirtschaftsgebäude mit einem großen Restaurant und  sanitären Anlagen. Auf den Dächern dieser Gebäude brüten sehr viele Störche, denen hier optimale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen geschaffen wurden.

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Die Plattformen werden dankbar angenommen und große Nester darauf errichtet.

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Aber die Störche sind findig. Bei Platzmangel wird auch schon mal “wild gecampt” und das Nest einfach dort errichtet, wo es Halt findet!

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Wir laufen durch den schattigen Innenhof, der zum Biergarten ausgebaut ist, in Richtung der Kasse. Es ist kurz nach zwei Uhr mittags und recht heiß. Vor der Kasse ist eine längere Schlange. Wir müssen etwa 20 Minuten warten bis wir unser Ticket kaufen können. Das für Erwachsene kostet 9€. Ich zahle mit meiner EC Karte.

Zwischen dem Eintrittshäuschen und dem Affengehege liegt ein großer See. Wir folgen dem markierten Rundweg um den See zum Eingang des Affengeheges. Bevor wir rein dürfen, gibt es zunächst mal eine Sicherheitsbelehrung: Auf den Wegen bleiben, mindestens einen Meter Sicherheitsabstand zu den Affen einhalten, Füttern nur mit Popcorn und nur am ausgestreckten Arm. Zum Teil werden die Rucksäcke kontrolliert – es dürfen keine Esswaren mit in das Gehege genommen werden.

Wir betreten das Affengehege, was komplett im Wald liegt. Hier ist es schön schattig. Nach wenigen Metern sehen wir auch schon unseren ersten Berberaffen. Er sitzt recht entspannt im Baum und schaut den Besuchern zu.

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Dann kommen wir bei einem Betreuer vom Affenberg Salem vorbei – er verteilt Popcorn. Jeder bekommt eine Handvoll. Gut, dass ich (im Gegensatz zum saarzwerg) große Hände habe ;-).

Wir spazieren weiter. Rechts und links des breiten Waldwegs gibt es eine Absperrung aus Holzbalken. Darauf sitzt ein Affe. Am Anfang des Rundwegs durch das riesige Gehege hat ja noch jeder Besucher Popcorn – das scheint dieser Affe zu wissen.

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Entspannt wartet er, bis er ein Stück auf der flachen Hand angeboten bekommt. Das nimmt er und genießt es. Laut den Betreuern hier im Gehege ist das Popcorn ein willkommener Snack für die Affen.

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An der höchsten Stelle des Rundweges über den Affenberg öffnet sich der Waldweg zu einer größeren Fläche. Hier scheint die Sonne. Ein weiterer Affe lässt sich gerade von den Besuchern füttern.

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Dabei sitzt der Affe auf dem Holzgeländer, wartet und schaut die Besucher fragend an …

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Wenn es dann soweit ist und eine Hand mit einem Stück Popcorn darauf in seine Nähe kommt …

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greift er langsam zu und schiebt es in den Mund!

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Inzwischen haben sich auf hier einige Besucher gesammelt. In wenigen Minuten beginnt nämlich an dieser Stelle eine Fütterung der Affen durch die Betreuer. Sie verteilen Salat, Gemüse und verschiedene Früchte über die Wiese. Dieser Affe hat sich schnell ein Stück einer Ananas geschnappt!

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Ein ganz kleiner Affe (der gerade mal ein Jahr alt ist und den ich persönlich sehr putzig finde) konnte eine Karotte ergattern.

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Er beißt genüsslich darauf herum …

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… und sie scheint ihm sehr zu munden! Eine knappe Viertelstunde später haben die Affen die Rohkost vertilgt. Auf dem Gelände sind einige Betreuer vom Affenberg Salem unterwegs. Sie achten darauf, dass den Affen und den Besuchern nichts passiert und geben Informationen zu den Affen.

Ein kleiner Affe scheint noch Lust auf einen Nachtisch zu haben und spaziert über das Holzgeländer.

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Dann setzt er sich hin und schaut die Besucher traurig an – da geht doch sicher noch was, oder???

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Natürlich – auch wir haben noch einige wenige Stücke Popcorn übrig, die wir ihm anbieten.

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Er nimmt sie gerne. Wir spazieren weiter durch den Wald. An vielen Stellen warten nun Berberaffen auf uns oder sollte ich eher sagen  – auf unsere Snacks? Leider haben an dieser Stelle immer weniger Besucher noch etwas Popcorn übrig. Auch uns ist es inzwischen ausgegangen.

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Doch der Affe hat Glück. Ein anderer Besucher hat noch etwas aufgehoben. Es gibt doch noch einen Snack!

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Der Affe genießst – hat aber auch immer einen Blick auf die Besucher, die ihn anschauen.

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Manchmal habe ich das Gefühl, die Affen wollen von mir fotografiert werden. Sie setzen sich in Pose und schauen gelangweilt. Vielleicht hätte ich etwas Popcorn zum Bestechen aufheben sollen?

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Wir kommen an den nächsten Platz. Auch hier findet in wenigen Minuten eine Fütterung statt. Wir warten und schauen uns die Berberaffen an, die scheinbar ein gutes Zeitgefühl haben. Langsam versammeln sich einige Tiere in der Nähe der Futterstelle.

Dabei fällt mir diese Mutter mit ihrem Neugeborenen auf. Es ist erst wenige Wochen alt. Es darf noch nicht frei laufen. Sobald es sich zu weit von der Mutter entfernt, greift diese ein – ein kurzer Zug am Bein und schon ist das Kleine wieder im Schoß der Mutter.

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Die Fütterung ist schnell vorüber. Die Betreuerin erzählt uns viel über den Affenberg in Salem und seine große Affenpopulation. Es gibt so um die 70 Affen im Gehege, die sich auf drei Gruppen verteilen. Diese Berberaffen können wieder ausgewildert werden und sind Teil eines großen Zuchtprogrammes, um die Berberaffen in der freien Natur zu erhalten und zu vermehren.

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Schon kurz vor dem Ausgang sitzt noch ein Affe und wartet auf seinen Snack. Das ist natürlich die denkbar schlechteste Stelle, da hier kaum noch ein Besucher Popcorn hat.

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Mit etwas Geduld und Glück geht auch dieser Affe nicht leer aus …

Damit geht für saarzwerg und mich der Besuch beim Affenberg Salem zu Ende – wir verlassen das Affengegehe und folgen weiter dem Rundweg um den See. Zunächst laufen wir über einen großen Steg quer über den See und spazieren zum Abschluss durch ein Damwild-Gehege. Dann erreichen wir wieder den Ausgang am Tickethäuschen.

Für saarzwerg und mich waren diese zwei Stunden ein tolles Erlebnis. Bisher habe ich erst einmal Berberaffen erleben dürfen. Das war in Marokko in freier Wildbahn und die Tiere waren viel scheuer als die vom Affenberg in Salem.

Weitere Informationen zum Affenberg Salem findet Ihr auf deren Homepage.

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Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, dem Mega “Let’s Zeppelin” einen Besuch abzustatten, dann werft doch mal einen Blick auf meine Detailseite zum diesem Mega. Dort findet ihr einen Routenplaner und mit dem Termin vorbesetzte Links zu Hotelbuchungsplattformen, die Euch vielleicht Eure Reiseplanung etwas erleichtern können. Auch alle bisherigen Berichte zum Mega findet Ihr auf dieser Seite.

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Wie hat Euch diese Sightseeing-Empfehlung gefallen? Werdet Ihr das Mega “Let’s Zeppelin” besuchen? Werdet Ihr auch den Affenberg Salem besuchen? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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