Jun 152017
 

Heute möchte ich Euch einen Erfahrungsbericht von meiner Teilnahme an der 14. Deutschen Geocaching-Meisterschaft in Lüneburg geben. Es war nun schon meine siebte Teilnahme an einer Geocaching-Meisterschaft.

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Für mich war diese Meisterschaft eine der schönsten – auch wenn es mal wieder einige Punkte gegeben hat, die mir nicht so gut gefallen haben.

 

 

Der Abend davor

Die 14. Deutschen Geocaching-Meisterschaft in Lüneburg war die Meisterschaft, die von uns aus dem Saarland mit Abstand am Weitesten entfernt war. Für die 650 Kilometer benötigen wir am Freitag fast acht Stunden. Gegen sieben Uhr abends erreichen wir das Eventgelände in einem kleinem Dorf 10 Kilometer außerhalb von Lüneburg.

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Da wir einen kurzfristigen Ausfall im Team haben, ist die erste Überlegung, unseren Freund aus der Pfalz “Kriegsheim”, der ebenfalls auf dem Gelände ist und sich jedoch nicht qualifizieren konnte, ins Team zu nehmen. Das wird jedoch von der Orga abgelehnt. Zum Glück lässt sich seine Freundin LoSt968 überreden überzeugen unser kleines Team zu verstärken. Damit sind die “Inglourious Cachers” wieder komplett: saarzwerg/Claudia, LoSt968/Lore, tower27/Thomas, Team Spajk/Josef und ich.

Auf dem Gelände verbringen wir knappe zwei Stunden meistens am Bierstand. Dann wird es Zeit endlich mal unser Hotel aufzusuchen. Dann nochmal raus für ein kurzes Essen beim griechischen Imbiss um die Ecke und der Tag ist schon vorüber, weil …

 

Das Briefing

Leider hat das Orga-Team das Briefing auf die wahnwitzige Uhrzeit von 7:30 Uhr festgelegt, was für uns bedeutet, dass wir unser B&B ohne Frühstück verlassen müssen. Der Tag beginnt für mich, trotz der langen Anreise gestern, heute schon um 6:00 Uhr. Am Bahnhof kaufen wir uns ein schnelles Frühstück und so sind wir pünktlich um kurz vor 7:30 Uhr wieder auf dem Eventgelände, wo uns dieser zur Meisterschaft passende Spruch begrüßt!

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Im Vergleich zu den Briefings in den vorigen Jahren erscheint mir dieses ein wenig unstrukturiert und kurz. Einzige Änderung in diesem Jahr: Statt drei Punkte gibt es heuer fünf Punkte Abzug für jede Sekunde über der im Listing angegebenen Zeit.

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Die Stimmung unter den Teams ist gut. Alle sind neugierig, was der Tag denn so bringen wird …

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Jedes Team bekommt die Koordinaten aller Wettbewerbscaches in der Reihenfolge, wie sie von dem jeweiligen Team absolviert werden sollen.

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Unser Team wird am alten Kran in der Altstadt von Lüneburg beginnen – also gerade mal fünf Gehminuten von unserem B&B entfernt. Dafür hätten wir nicht so früh aufstehen müssen. Da wünsche ich mir von zukünftigen Meisterschafts-Orgas etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Planung.

 

Die Wettbewerbscaches

Für die Fahrt vom Eventgelände zu unseren Parkkoordinaten benötigen wir knapp 20 Minuten. Auf dem Parkplatz treffen wir Team Knüll, das eine halbe Stunde nach uns in die Meisterschaft starten wird.

 

Cache 1: Alter Kran

Die Wettbewerbscaches haben alle eine Startstation, die gleichzeitig das Ziel ist. Dort sitzt meist der Owner dieses Caches und gibt zunächst die allgemeinen Informationen zum Ablauf.

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An diesen Stationen können sich die Teams mit Getränken …

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… und leicht verdaulicher Sportnahrung verpflegen!

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Unter dem Tisch bemerke ich die besonders liebevoll gestalteten Listings.

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Es ist neun Uhr – damit beginnt der erste Wettbewerbscache für unser Team. Wir starten in die 14. Deutsche Geocaching Meisterschaft.

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Die Koordinaten der ersten Station liegen an einer kleine Brücke, die über den Fluss zu einem Restaurant führt. Wir joggen dorthin und werden von einem historisch gekleideten Owner empfangen, der ein paar Informationen vor sich hin stammelt. Auf der Brücke finden wir kleine Schatzkisten mit Zahlen, die wir in die richtige Reihenfolge bringen müssen. Damit geht’s zur zweiten Station. Wieder rennen wir. Auch die zweite Station finden wir gut – im Tausch gegen eine Goldmünze bekommen wir weitere Informationen. Wir müssen ein bestimmtes Symbol von der Brücke aus finden …

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Lore sieht es als Erste – gut, das wir unsere Lieblingspfälzerin mit im Team haben. Das Final befindet sich unter einer Brücke – Thomas rennt hin und holt sich am Ufer nasse Schuhe. Auf die Wathosen, die Punkte und Zeit kosten würden, verzichten wir! Der Rest des Team läuft schon mal zum Ziel.

Nachdem Thomas den Beweisgegenstand aus dem Final geholt hat, rennt auch er zum Ziel. Wir schaffen es in der Zeit und starten mit voller Punktzahl für diesen Cache – ein guter Einstieg für das Team!

 

Cache 2: Museum

Zwischen den Wettbewerbscaches haben wir meist je 40 Minuten Zeit, um zum nächsten Startpunkt zu gelangen. Wir spazieren durch die schöne Altstadt von Lüneburg.

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Wir erreichen das Museum und haben noch reichlich Zeit – unser Team startet immer zur vollen Stunde. Wir nutzen die Zeit, um von der netten Stationsbetreuerin ein Teamfoto machen zu lassen – von links nach rechts: saarzwerg, Saarfuchs, tower27, Team Spajk und LoSt968.

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Dann bekommen wir das Listing und eine Einweisung. Hier im Museum benötigen wir kein GPS – dafür aber eine UV-Lampe.

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Wir müssen fünf Schlüssel suchen, um eine Truhe zu öffnen – dabei dürfen wir keine Museumsstücke berühren. Aber die stehen ja auf Sockeln und darunter gibt es viele Verstecke. Gleich zu Beginn fällt mir etwas auf und voilà – schon habe ich den ersten Schlüssel in der Hand.

Nach und nach finden wir alle Schlüssel und können zwei Schlösser an der Truhe öffnen. Die Truhe selbst bleibt jedoch stärker – uns gehen die Ideen aus und schon ist die Zeit vorüber. Nur wenige Sekunden vor Schluss gebe ich unser Listing ab, um wenigstens die Teilpunkte für die Schlüssel zu sichern.

Der Owner ist so nett und erklärt uns die Funktionsweise der Truhe: Auf der Oberseite gibt es eine Niete, die, wenn man sie verschiebt, ein weiteres Schloss hervorbringt …

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Wow – ein klasse Cache – fair gemacht! Für unser Team jedoch zu schwer …

 

Cache 3: Wasserturm

Wieder spazieren wir gemütlich durch die Altstadt …

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… bis zu einem historischen Wasserturm.

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Oh, oh … hier werden Erinnerungen an die letzte Meisterschaft wach – dort mussten wir die vielen Stufen in der Waterloosäule hochrennen – ob das hier auch so anstrengend wird? Mal sehen und noch die Pause genießen.

Dann ist es soweit – wir bekommen das Listing: Wie befürchtet – wir müssen die Stufen bis komplett nach oben rennen und unterwegs Stecker mit Fotos von einem Rohr in die richtige Reihenfolge bringen.

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Auf der Treppe reißt unser Team auseinander. Thomas kümmert sich um die Bilder der Rohre … die beiden Mädels laufen ganz nach oben, um dort die Stecker mit Bildern von Gebäuden in Lüneburg nach deren Entfernung zu ordnen. Josef und ich suchen jeweils die Steckbretter für die Stecker.

Ich finde meins recht schnell und Thomas hat die Reihenfolge bestimmt. Leider ist die Technik schon kaputt und der Owner überprüft unsere Reihenfolge von Hand: Sie ist richtig und wir bekommen die gesuchte Breite …

Oben arbeitet der Rest des Teams noch an den Entfernungen. Langsam wird die Zeit knapp. Wir entscheiden, dass ich schon mal mit dem Funkgerät runter renne … hier hat man echt einen Vorteil, wenn die Treppe leer ist. Eine halbe Minute vor Schluss bin ich im Ziel und bekomme zum Glück noch rechtzeitig über Funk den Wert für die Höhe … schnell eintragen und abgeben – auch hier konnten wir zumindest Teilpunkte sichern. Für die volle Punktzahl hätten wir noch einen Tropfen finden und mitbringen müssen!

Später erfahre ich von einem anderen Team, das am frühen Nachmittag an der Reihe war, dass die Treppe komplett mit Besuchern verstopft war. Dieses Team hat Beschwerde eingelegt wegen mangelnder Vergleichbarkeit…

 

Cache 4: Alte Post

Hier dürfen wir im Keller der alten Post in einem Bunker verschiedene Aufgaben lösen.

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Das Ganze verwendet Ideen eines Exit-Game. Zunächst müssen wir in zwei Räumen UV-Lampen und Schlüssel finden. Wir teilen uns auf in Mädels und Jungs. Die Mädels sind schneller mit ihrem Raum. Die UV-Lampe finde ich recht schnell im Notausgang … etwas mühsam wegen der fehlenden Höhe zu erreichen – geht aber!

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Für den Schlüssel müssen wir die Handlüftung des Bunkers in Gang bekommen – klappt – unser Schlüssel wird “ausgespuckt”!

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Im dritten Raum müssen wir viele Zahlen finden. Mein persönliches Highlight: ein Bild in der Dunkelkammer entwickeln, um an die gesuchte Zahl zu kommen – einfach nur HAMMER! Unterwegs geht uns hier leider die Zeit aus – drei Zahlen können wir nicht finden. Der Owner ist so nett und zeigt uns anschließend die fehlenden.

Nach diesem Wettbewerbscache bekommen wir noch eine kompetente Führung durch den restlichen Teil des Bunkers.

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Persönlich möchte ich hier anmerken – dieser Cache war für mich einer der Caches, die mir am besten gefallen haben.

 

Cache 5: Salzmuseum

Für uns geht es direkt nebenan im Salzmuseum weiter. Zunächst bekommen wir in Ruhe allgemeine Informationen zum Ablauf des Caches.

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Der wird wieder sportlich. Wir müssen uns aufteilen: Thomas geht ins Museum, um ein großes Puzzle zu lösen und anschließend zwei Fragen zu dem Wimmelbild-Puzzle zu beantworten. Claudia bedient zwei Salzpfannen und verkocht Sole zu Salz. Lore, Josef und ich müssen rennen und dabei mit kleinen Löffeln Salz vom Vorrat zu einer Waage bringen – hier müssen wir mindestens ein Kilo abliefern. Insgesamt haben wir 20 Minuten Zeit. Auf geht’s. Wir rennen und kochen … Irgendwann tauschen Lore und Claudia dann die Plätze und Claudia rennt. Auf der Waage sehen wir, dass wir beim Salztransport gut mit der Zeit hinkommen, so kann ich gegen Ende Claudia zu Thomas schicken, um ihm zu helfen …

Hier bekommen wir recht viele Punkte, nur das Salzkochen hat nicht die erforderliche Menge produziert.

Aber Alles in Allem ein schöner Cache!

 

Cache 6: Kalkberg

An der Startstation gibt es vom Owner ein kleines Andenken: Passend zum Motto der 14. Deutsche Geocaching Meisterschaft gibt es ein Salzsäckchen gegen eine kleine Spende. Das nehmen wir dankend an.

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Dann die Einführung: Wir bekommen eine Schablone und ein paar kleine Karten.

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Mit Aushändigung des Listings läuft die Zeit. Wir kennen zu den Koordinaten der Station 1 und finden dort einen Obelisken. Mit der Schablone können wir Buchstaben Zahlen zuordnen. Ein Buchstabe ist etwas verwittert, aber dank Claudia, die Latein beherrscht, läßt sich dieser eindeutig als ‘O’ bestimmen. Leider kommen wir so nicht wirklich weiter. Die erste Vermutung, dass es sich hier um römische Zahlen handelt, wird von dem ‘O’ zunichte gemacht. Wir wollen wenigstens die Punkte für die Schablone sichern und gehen gemütlich zum Start zurück, den wir locker in der vorgegebenen Zeit erreichen.

Nach Abgabe erfahren wir vom Owner, dass das ‘O’ ein ‘C’ sei. Claudia belehrt ihn über das lateinische Wort und dass nur ein ‘O’ hier Sinn macht – der Owner gibt zu, dass sie kein Latein können und den Buchstaben als ‘C’ gedeutet haben. Er vermerkt unseren Einspruch auf dem Listing.

Hier ärgere ich mich über die Orga. Bis heute haben wir nichts zu unserem Einspruch erfahren. Auch wissen wir nicht, wie unser Teilergebnis gewertet wurde. So was finde ich nur schade! Mir geht es nicht um eine bessere Platzierung – die ist mir ehrlich gesagt wurscht, solange es nicht der erste Platz ist! Aber wenn man versucht sein Bestes zu geben und der Cache offensichtlich einen Fehler enthält, dann hätte ich von der Orga zumindest eine persönliche Rückmeldung erwartet.

 

Cache 7: St. Michaelis

Hier kommen wir auf dem Weg zum Start an einer der Stationen vorbei, wo gerade ein anderes Team beschäftigt ist.

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Mit Übergabe des Listings läuft für uns wieder die Zeit. Wir müssen unser Team in drei Teile trennen und jeweils einen Rundkurs ablaufen. In einer Mappe haben wir Fotos von Stellen, die sich auf dem jeweiligen Rundkurs befinden und sollen an diesen unseren Blick um 360° schweifen lassen und uns “Alles” merken, was wir sehen.

Zurück vom Rundkurs bekommen wir Bilder zur Auswahl, die sich nur in Details voneinander unterscheiden. Für uns geht das komplett in die Hose, da wir im Vorfeld nicht wussten, was wir uns merken sollten. Fotografieren war verboten.

Wir wählen zufällige Bilder aus und bilden einen Satz, den wir mit großer Zeitüberschreitung abgeben. Das ist für uns eine Nullrunde!!!

Für mich war das der am schlechtesten gemachte Wettbewerbscache der kompletten Meisterschaft. Er taugt einfach nicht dafür. In der “freien Wildbahn” wäre der Cache so auch nicht umsetzbar, da unterwegs fotografiert werden würde … hier frage ich mich echt, was die Orga bewogen hat, genau diesen Cache aufzunehmen? Ein echter Motivationskiller!

Am Abend unterhalte ich mich mit anderen Teams, die ebenfalls meine Einschätzung für diesen Cache teilen!

 

Cache 8: Liebesgrund

Zum Glück wieder ein gut gemachter Cache, der die Stimmung und Motivation im Team nochmal gehoben hat. Von den Ownern bekommen wir eine ausführliche Einweisung bevor die Zeit läuft.

Die Koordinaten von Station 1 führen uns quer durch den Park zu einem Basketballkorb. Dort müssen wir eine Schraube finden. Thomas und Josef machen eine Räuberleiter und erreichen so die Schraube.

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Die Zahlen darauf führen uns zur Station zwei. Dort finden wir ein Tangram, welches wir gemeinsam schnell lösen. Über die Löcher im den Elementen bekommen wir Buchstabenzahlenkombinationen wie A5, B3 …

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Auf der Wiese nebenan finden wir anschließend ein Koordinatensystem (A-E, 1-5), auf dem wir mit dem GPS in der Hand die vorgegebenen Koordinaten ablaufen, um einen GPS-Track zu erzeugen. Mit der Zeit kommen wir gut hin und geben ab. Der Owner nimmt sich Zeit und erklärt uns den Cache. Leider ist uns ein Ablesefehler bei den Koordinaten passiert, was uns doch viele Punkte kostet. Schade … hier hätten wir volle Punktzahl erreichen können.

Vorbildlich empfinde ich die Nachbesprechung, die der sympathische Owner mit unserem Team durchgeführt hat – das würde ich mir so von allen zukünftigen Ownern wünschen!

 

Cache 9: Ratsbücherrei

Unser letzter Wettbewerbscache. Von den Ownern erfahren wir, dass dies eine traditionelle Geocaching-Suche wird. Es sind 10 Caches in diesem Innenhof versteckt, die Zahlen enthalten.

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In der Mitte der Wiese steht ein Tresor, der sich über die Summe dieser Zahlen öffnen lässt. So weit, so gut – wir starten und teilen uns auf. Bis auf drei Caches können wir alles gut finden.

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Dann tickt die Zeit erbarmungslos und wir müssen abgeben. Auch hier nehmen sich die Owner die Zeit für eine Nachbesprechung und zeigen uns die fehlenden drei. Das ist wieder ein typischer Fall von – ja, hätten wir echt finden können … aber das macht ja genau die Meisterschaft aus.

Dieser Cache war für mich ein toller Cache, um die 14. Deutsche Geocaching Meisterschaft zu beenden!

 

Die Abendveranstaltung

Zunächst fahren wir ins Hotel zum Duschen. Danach geht es zu Fuß in die Altstadt.

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Lüneburg hat echt schöne Ecken – hier ein paar Bilder aus dem Stadtkern:

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Wir suchen uns eine gemütliche Pizzeria, wo wir draußen sitzen können und gönnen uns ein schönes Abendessen.

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Anschließend fahren wir wieder zum Eventgelände. Dort liegt das Veranstaltungsbanner als Logbuch aus.

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Rechts oben tragen wir uns ein.

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Dann machen wir das traditionelle Gruppenfoto aller saarländischen Teams. In diesem Jahr waren wir mit drei Teams vor Ort: die saarsucher, die saarwutzjer und wir, die Inglourious Cachers.

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Leider scheint auch bei der 14. Deutschen Geocaching Meisterschaft die Orga die Preisverleihung nicht im Griff zu haben. Aus der angekündigten Startzeit von 20:30 Uhr wird ohne jegliche weitere Information 22 Uhr … dann geht’s endlich los.

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Kurz und schmerzlos wird das Powerpoint abgespult und den jeweiligen Teams ihre Urkunden in die Hand gedrückt. Irgendwie zieht sich das Ganze dann doch. Da habe ich schon bessere Preisverleihungen auf der Meisterschaft erlebt.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es dann endlich soweit – der Gewinner der “14. Deutsche Geocaching Meisterschaft” steht fest: Team 13 aus Bielefeld – ja, Bielefeld – scheint es ja dann doch zu geben!

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An dieser Stelle herzliche Glückwünsche aus dem Saarland an das Team 13. Und gleich auch eine Bitte: Bitte keine Bierfässer mehr, die während eines Wettbewerbscaches den Hang hinaufgeschleppt werden müssen, ja?

 

Das Endergebnis

Hier noch das amtliche Endergebnis – die Platzierungen der saarländischen Teams habe ich eingerahmt.

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Mein Fazit

Die Wettbewerbscaches haben mir (mit der einen besprochenen Ausnahme) in diesem Jahr super gefallen. Daher möchte ich diese Meisterschaft als eine der schönsten, die ich bisher erleben durfte, bezeichnen.

Kritik habe ich hauptsächlich an der Orga zu üben. Rückblickend machte sie auf mich eine teilweise überforderten Eindruck. Kommunikation scheint auch nicht ihre Stärke gewesen zu sein. Bis heute warten wir noch auf eine Rückmeldung zu unserem Einspruch. Fairerweise habe ich meine Kritikpunkte in Form von Fragen in eine Mail verpackt und am Montag der Orga zugeschickt – auch hier bis heute keine Antwort.

Trotzdem möchte ich meinen Respekt vor der Organisation dieser Meisterschaft ausdrücken. Alles in Allem hat sie uns großen Spaß bereitet. Und mit dem 10. Platz ist unser Team sehr zufrieden.

blog-94.jpgNochmal meinen herzlichen Dank an Lore (LoSt968) für ihre Unterstützung – damit hat sie sich ein kleines Denkmal im Saarland verdient!

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  2 Antworten zu “14. Deutsche Geocaching Meisterschaft: Tolle Wettbewerbscaches”

  1.  

    […] Geocaching-Meisterschaft in Lüneburg […]

  2.  

    Ich kann mich da nur in allen Punkte anschließen :) Schön war’s…

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