Apr 032017
 

In den letzten Monaten wird in den Geocaching-Blogs öfter über die Preisgestaltung der aktuellen Mega- und Giga-Events geschrieben. Da ich bei mir im Blog eine Übersicht über die europäischen Events mit Ihren Preisen pflege, habe auch ich mir mal so meine Gedanken gemacht.

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Dabei habe ich die Guidelines für Megaevents im Hinblick auf Aussagen zur Preisgestaltung genauer angeschaut und meine Anmerkungen dazu gemacht. Leider ist dann doch ein kritischer Artikel daraus geworden …

 

Die Vorgeschichte

Im Februar veröffentlichte JR849 den Artikel “Preisexplosion bei Events“, in dem er die Preisgestaltung der aktuellen Megaevents kritisch beleuchtet. So kommt er zu folgendem Ergebnis:

Geocaching muss nicht zwangsläufig umsonst oder ein Event kostenlos sein, aber wenn man für tausende von Euro eine rostige Dose einfliegen lässt und vermutlich** der cachenden „Prominenz“ auch noch ein paar Scheinchen zusteckt, sollte man die Besucher, insbesondere die Familien, nicht mit den vermutlich höchsten Event-Preisen ever seit Anbeginn des Geocachings bluten lassen.

Das kann die Orga von Let’s Zeppelin nicht auf sich sitzen lassen und schreibt in einem Blogbeitrag eine Stellungnahme zur eigenen Preisgestaltung. Folgende Aussage habe ich darin gefunden:

Wir arbeiten weiterhin Tag und Nacht daran, dass wir Euch einen entsprechenden Gegenwert und Qualität bieten. Es mag abgedroschen klingen, aber Exclusivität hat nun mal ihren Preis. In den Hangar kommt man sonst als „Normalo“ erst gar nicht rein, sondern höchstens im Rahmen einer Werftführung (die selbstverständlich auch Geld kostet).

Anschließend hat Mark in seinem Geocaching-Blog “Neues für Nerze, Stoff für Mettwurst” sich dieses Themas ebenfalls angenommen und die Eintrittspreise einiger europäischer Mega-Events zwischen 2011 und 2017 näher betrachtet. Er kommt zu folgendem Schluss:

14 Euro Eintritt für ein Megaevent sind klar am oberen Limit, das ich persönlich mit 15 Euro ansetzen würde. Das deckt sich auch mit dem, was bei einer Umfrage von JR im Juni 2010 – also vor allen oben erwähnten Events – rauskam. Ob diese 14 Euro zu teuer für das Gebotene sind, wird man aber erst nach dem Event wissen.

Damit ist das Thema “Preisgestaltung” aber bei Weitem noch nicht abgehandelt, den JR849 legt noch einen nach mit seiner offenen Frage an die Orga von Let’s Zeppelin, was denn nun die Ausstellung der O.C.B. (rostige Überreste des weltweit ersten Geocaches) kostet.

Ich mutmaße mal hier, dass wir das nie erfahren werden!

 

Die Guidelines

Da mich dieses Thema interessiert, habe ich mal geschaut, was es in den Guidelines dazu zu lesen gibt. In Punkt 4 der “General Guidelines for Mega-Events” steht Folgendes zu lesen:

Every Mega-Event must have a free or low cost participation option. Free or low cost participation options should include main event activities such as gathering, signing the logbook (if there is one) and participating in geocaching activities.

Meine Übersetzung: “Jedes Mega-Event muss eine Möglichkeit bieten, ohne oder zu geringen Kosten teilnehmen zu können. Diese Möglichkeiten sollen die Haupteventaktivitäten wie mit anderen Geocachern zusammen zu sein, das Logbuch zu signieren (wenn es eins gibt) und an anderen Geocaching Aktivitäten teilzunehmen, enthalten.

Übrigens war 2013 in den Guidelines nur die Rede von einer “kostenlosen” Möglichkeit zur Teilnahme, wie ich bei Stash-Lab lesen konnte. Inzwischen wurde wohl noch der “geringfügige Preis” ergänzt.

Im selben Abschnitt wird noch Folgendes angefügt:

Mega-Event organizers are permitted to charge additional fees for extra activities within the Mega-Event (such as a zipline or rock climbing wall).

Meine Übersetzung: “Die Organisatoren dürfen zusätzliche Gebühren für besondere Aktivitäten innerhalb des Mega-Events (wie Zipline oder Kletterwand) verlangen.”

Am Ende des Abschitts werden die Guidelines dann recht deutlich:

Any entrance fees charged to attending geocachers may only reflect the cost to host the event and should not be designed as a profit generating endeavor. Geocaching HQ may request budget information from event organizers to confirm the pricing structure.

Meine Übersetzung: Jede Eintrittsgebühr, die von den teilnehmenden Geocachern verlangt wird, darf nur die Kosten das Event zu veranstalten wiedergeben und sollte nicht zur Gewinnerzielung gestaltet sein. Das Geocaching HQ darf von den Event-Organisatoren die Budget-Informationen einfordern, um die Preisgestaltung zu überprüfen.

 

Meine Gedanken

Gerade aus dem letzten Zitat lese ich die Verantwortung vom Geocaching HQ heraus die Preisgestaltungen der Mega-Events zu überprüfen. Werfe ich nun einen Blick auf meine aktuelle Übersicht der europäischen Megaevents für dieses Jahr, so finde ich 29 Mega- und Giga-Events. Bei 24 dieser Events konnte ich den Eintrittspreis herausfinden und in der Übersicht anzeigen: Bei immerhin 15 Events (also bei mehr als der Hälfte) ist der Eintritt frei. Gerade die Briten dienen hier als gutes Beispiel – ihre Events sind meist kostenlos – sie versuchen sich aussschließlich über Sponsoring und Lotterien zu finanzieren.

Bitte versteht mich nicht falsch – ich sage nicht, dass jedes Mega-Event kostenlos sein sollte. Ich bin eher für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! Dazu gehört für mich, dass ich auch nur das zahlen möchte, was ich auch selbst nutze.

Bleiben wir doch mal bei der O.C.B. (Es wird gemutmaßt, dass dazu mindestens die Reisekosten des Besitzers aufzubringen sind, was sich wahrscheinlich im vierstelligen Bereich bewegt.) – hier könnte man doch vorab so eine Art Crowdfounding durchführen: Alle, die die Dose interessiert und die das Event besuchen, können vorab dafür zahlen; Alle, die kein Interesse daran haben, werden in diesem Fall nicht durch höhere Eintrittsgelder belastet – und wenn dann nicht genügend zahlende Interessenten zusammen kommen, bleibt die Dose eben zu Hause.

Oder werfen wir mal einen Blick auf das letzte Giga-Event “Glück auf” auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Hier wurden 11,90€ verlangt, um in die Halle der Händler zu gelangen oder um an den Workshops teilzunehmen. Hier stelle ich mir gleich zwei Fragen:

  1. Warum soll ich dafür zahlen, um an einem Geocaching-Stand Geld ausgeben zu dürfen? Echte Messepreise, die einen Eintritt rechtfertigen, habe ich bisher noch nie gesehen.
  2. Warum soll ich für Workshops bezahlen, die ich nicht besuchen werde? Und je nachdem, wann ich mein Ticket kaufe, kann es passieren, dass ein bestimmter Workshop auch schon voll ist …

Nun rufe ich mir noch mal die Guidelines in Erinnerung – habe ich dort nicht gelesen, dass ich auch bei der kostenlosen (oder geringpreisigen) Möglichkeit zur Teilnahme an den Hauptgeocaching-Aktivitäten teilnehmen können sollte? Bei meinen vergangenen Besuchen auf einem Megaevent habe ich oft erlebt, dass das komplette Eventgelände nur mit einer Eintrittskarte zugänglich ist. Wie bitte soll ich dann die Labcaches auf dem Eventgelände spielen oder mich mit anderen Geocachern austauschen? Ich glaube, dass diese Regel bei den Events mit Eintrittspreis nicht unbedingt ernst genommen wird – schließlich will man ja zum Kauf einer Eintrittskarte animieren. Das Giga “Glück auf” hat sich an diese Regel gehalten!

Ich frage mich, wie das Geocaching HQ die Preisstruktur überprüft. Wie kann es sein, dass ich für ein Mega an einem See 9€ Eintritt zahlen soll, wenn ich dort nicht zelten will? Was ist dann der Gegenwert für diese 9€? Die Labcaches und die Zusammenkunft mit den anderen Geocachern können es nicht sein, da die ja gerade kostenlos (oder zu geringfügigen Kosten) möglich sein sein sollen?

Wie schon erwähnt, ich möchte nur für das zahlen, was ich auch nutze. Gerade der Beitrag vom Let’s Zeppelin Orga-Team beschreibt die Herausforderung bei der Kalkulation. Eine Kalkulation enthält jedoch Annahmen, die nicht unbedingt genau so eintreten müssen. Daher stelle ich mir die Frage, ob sich überhaupt ein solches Großevent ganau so abschätzen lässt, dass kein Verlust oder gar Gewinn entsteht? Und wenn doch, wass passiert mit dem Gewinn? Bisher habe ich nur in einigen wenigen Fällen mitbekommen, dass der Überschuss gespendet wurde …

Noch mal – ich bin nicht gegen Eintrittsgelder – ich möchte nur einen Gegenwert dafür haben. Für besondere Locations zahle ich gerne: das Mega im Spreepark, das Ulmer Fort oder die Festung Ehrenbreitstein sind gute Beispiele hierfür. Das Mega an einer Maginot-Festung hat sogar bewiesen, dass man solch eine tolle Location den Geocachern auch kostenlos anbieten kann – nur die Führung durch die Anlage hat die Interessierten kleines Geld gekostet.

Hin und her gerissen bin ich von Messehallen und Stadien – die Miete der selben ist im Allgemeinen sehr teuer – dafür bieten sie aber auch eine optimale Infrastruktur mit sanitären Anlagen und Tagungstechnik.

Just my 2 cents

Joerg

** ** ** ** **

Wie denkt Ihr über die Preisgestaltung bei den Megaevents? Muss es das große Stadion oder das professionelle Messegelände als Veranstaltungsort sein? Was ist für Euch ein annehmbarer Eintrittspreis? Für was möchtet Ihr extra zahlen und was soll im Eintritt enthalten sein? Wie schaut für Euch das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis bei Geocaching-Großveranstaltungen aus? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare!

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  17 Antworten zu “Geocaching Mega-Events: Meine Gedanken zur Preisgestaltung”

  1.  

    […] zur Preisgestaltung von […]

  2.  

    Jetzt mal ganz ehrlich: Wenn mir etwas zu teuer ist, kaufe ich es nicht. Ein anderer Käufer hingegen sieht es aber als hinnehmbaren Preis an.
    Und wenn der Eintritt zu einem Event auch 50,– € kosten sollte… Für die Mehrheit der Cacher wohl eine Summe, die den Rahmen sprengen würde, für einzelne Besucher aber ein noch akzeptabler Preis.
    Man kann keine Grenze ziehen wann der Eintrittspreis gegenüber den zu erwartenden Leistungen gerechtfertigt ist.
    Jeder kann nur seine persönliche Schmerzgrenze festlegen, hinfahren oder wegbleiben.
    Es geht hier nur um ein popeliges Großevent und nicht um die letzten Plätze auf der Arche.
    Oder, wie es beim Geocaching nun mal so ist: es geht um irgendwelche dusseligen Punkte, die in der Statistik verrotten. Mehr nicht.

    •  

      Das Problem ist aber doch oft, dass ich zum Zeitpunkt des Bezahlens des Eintrittspreises oft gar nicht weiß, was ich dafür bekomme. Hier würde ich mir mehr Transparenz im Vorfeld wünschen. Und nochmal – es geht mir nicht darum die Großevents zu verteufeln, die Eintritt verlangen – es wäre nur schön, wenn “man” vorher wüsste, was man für “sein Geld” bekommt!

      •  

        Da gebe ich Dir selbstverständlich Recht. Aber man kann sich auch überraschen lassen. Selbst wenn Du exakt wüsstest was Dich erwarten sollte, kann eine mangelnde Umsetzung dann schließlich auch enttäuschend sein. Oder aber es erwartet den Besucher ein umwerfendes Spektakel, welches man so gar nicht erwartet hat.
        Man kann sich auch Karten z.B. für einen Sylvesterball kaufen, wo vorher das gesamte Darbietungspaket feststeht. Vor Ort gibt es dann warmen Sekt, ein mieserabeles Buffet und eine Kapelle im Stimmbruch… Abgerechnet wird doch immer zum Schluss mit den Kritiken. Entweder grandios oder eine Pleite. Damit muss dann der Veranstalter leben und sich überlegen, ob er sowas wiederholt. Garantien gibt es keine, auch mit detaillierter Transparenz.

  3.  

    Guter Artikel. Danke. Da ich nicht zum Zeppelin fahre, weil mir das zu weit und zu teuer ist, kann ich dazu nichts schreiben. Wohl aber dass es ja nicht nur am Eintritt liegt, der hier die meiste Zeit zerhackt wird.. Wenn die ganze Familie ausrueckt ist schon tief in die Tasche zu greifen. 2x Erwachsenen Eintritt, 2x Kinder. Angebotene Coins, meist drei a`12 Euro, wer moechte noch ein T-Shirt?. Dann der Sprit. Vor mir zu Hause bis nach Erfurt zum Beispiel, waren das mal locker 100 Euro. Und ich schreibe hier wohlbemerkt nur von einem Tag, nicht von einem ganzen Wochenende mit Zelt, Herberge oder Hotel. Etwas essen will man auch noch, da ist ein Zoobesuch im Endeffekt billiger und man hat mehr davon als auf einem Fleck rumzutollen, sich Staende anzugucken, kaufen kann man ja nicht mehr weil es dann noch teuerer wuerde oder in der naeheren Umgebung nach Dosen zu suchen.
    Ich habe, ohne Murren bis auf zwei Events, jedesmal gezahlt, weil es fuer mich dazu gehoert hat. Nun lese ich jedoch was in den GS-Statuten steht und würde mir ueberlegen nochmal zu einem Event zu fahren.
    Auf der anderen Seite, wie will man dann an die bestellten Coins kommen, die ja nur und ausschliesslich auf dem Eventgelaende abzuholen sind? Da liegt noch mehr im argen…. Und wie die neue App auch, gibt es noch viel Arbeit die zu richten ist damit alles rund laeuft.
    Auch wundert es mich, das GS fuer die Events prozentual noch kein Geld haben will. Normalerweile ist der Geldkrake doch der erste, wenn es darum geht irgendwie, irgendwo etwas abzugreifen… :) Aber das kommt noch…….

    Gruesse an die Fuesse.

  4.  

    Meiner Meinung nach mutiert Megas und Gigas zu Messen, das kann es auch nicht sein auf dauer, deshalb belieben auch mache coole kleine Events auf der Strecke.
    Ich merke auch das dieses Jahr besonders schlimm an Eventmüdigkeit herrscht und nur alle heiß auf Megas sind wie so auch immer?!
    Letztes Jahr so wie auch dieses Jahr oder jedes Jahr trete ich das kostenlose Beispiel an im Stadtpark allen ein zu laden Mai, diese Jahr ist es nur ungünstig wegen Mega am Meer, deshalb die zweite Woche.
    Nur als kleine Werbung hier, schaut mal rein!
    Ich selber halte nur bedingt mit Argus Augen Megas und Gigas, mal zurück zum Thema.

    gruss aus Hamburg zarkier

  5.  

    Wo ist das Problem? Um zu loggen und den Punkt und das Icon zu bekommen, reicht die Anwesenheit an Eventort. Also einfach hingehen, das Display des GPSr fotografieren und den Besuch loggen.

    •  

      Welches Problem meinst Du? Es geht mir nicht darum nur den Gummipunkt in meiner Statistik zu verbuchen! Ich finde Großevents schön, weil ich oft “alte Bekannte” wiedertreffe, die ich sonst nicht zu sehen bekomme und wenn ich die Guidelines richtig deute, ist das auch der Anspruch, den das HQ bei den Megas erhebt. Nur die Realität sieht oft anders aus – ohne Ticket kommt man oft nicht zu den Geocachern, da sich dieser Bereich schon hinter der Ticketkontrolle befindet!

  6.  

    Jedes Orgateam möchte ein besseres und größeres Event veranstalten. Die Community soll drüber reden wie gigantisch es war. Die Hobbyeventmanager versuchen da zu haushalten, mal so und mal so ….
    Es geht auch anders herum, das Mega am Meer hat Eintritspreise verlangt, das Eventgelände war komplett offen. Niemand hätte den Eintritt im Vorfeld zahlen müssen. Dafür gab es mächtig viel negative Resonanz.
    Dieses Jahr wird das Event am Meer komplett kostenlos veranstaltet. Nun gibt es wiederum Stimmen, die bemängeln, dass das Rahmenprogramm zu wünschen übrig lässt.
    Nun frage ich mich, wie sollen es die Orgas denn richtig machen? Kritik gibt es doch immer.
    Meiner Meinung nach muss ich doch nicht zum Event gehen, wenn es das in meinen Augen nicht Wert ist.

    •  

      Ja, bei manchen Orga-Teams hat man das Gefühl, es geht nur noch darum einen neuen Rekord aufzustellen. Ein kleines gemütliches Event scheint nur noch selten die Zielsetzung zu sein. Wenn ich mir die aktuellen Will-Attend-Zahlen der europäischen Events anschaue, habe ich jedoch den Eindruck, dass es wieder weniger Geocacher zu den Megas zieht. Vielleicht fehlt hier auch mal ein frisches neues Konzept um die Teilnehmer zu begeistern?

    •  

      Dazu eine kleine Anmerkung, beim Mega am Meer gab es nie Eintrittskarten. Es gab Eventtickets und es wurde auch sehr offen kommuniziert, dass das Event draußen stattfindet und wofür das Geld da ist. Siehe auch der noch immer nachlesbare Punkt vom Blog:
      “Wofür brauche ich ein Eventticket?
      Hast du bereits im MEGA Event Listing “will attend” geloggt? – Wenn ja: Super! Wenn nicht: Bitte nachholen ;-) Warum dann noch Tickets kaufen? Die Eventtickets finanzieren das MEGA Event bzw. alle Bestandteile, die leider auch für uns Geld kosten, obwohl wir nichts daran verdienen. Dinge wie Bühne, Technik, Pavillons, Unterlagen, Kinderprogramm und all solche Sachen werden über die Eventtickets bezahlt; ohne dieses Programm würde man nicht genug Cacher gleichzeitig für ein MEGA-Event nach Bremerhaven bekommen – die Caches sind schließlich immer da ;-)”

      Dass das Event am Meer dies Jahr keine Tickets hat, liegt weniger an nörgelnden Cachern, die nicht verstehen, wofür ein Mega Geld benötigt, sondern mehr daran, dass es einen guten Partner gibt, der viele Kosten übernimmt, wie man hier im Blog in dem Interview (https://www.saarfuchs.com/2017/03/event-am-meer-2017-interview-mit-der-orga.html) gut nachlesen kann ;)

  7.  

    Interessanter Artikel, vielen Dank dafür. :-)
    Mit meiner offenen Frage wollte ich allerdings nicht noch einmal die Diskussion um die Event-Preisgestaltung anstacheln. Es fehlt mir nur irgendwie die (oder der) Butter zum Fisch… ;-)

  8.  

    Zunächst kann ich diesem Artikel nur zustimmen und mich der Meinung anschließen, dass ich grundsätzlich auch für nichts zahlen möchte, was mich weder interessiert noch für etwas, was ich nicht nutze.

    Das es Organisatoren grundsätzlich schwer haben, einen Kompromiss aus Angebot, Attraktion und dem befriedigen einer gewissen Sensationslust der Besucher zu finden, ist glaube ich jedem bewusst.
    Jedoch ist dies genau der entscheidende Punkt.
    Je teurer der Eintritt, um so größer ist die Erwartungshaltung und der “Zwang“ für die Owner etwas zu bieten. Muß man das denn immer auf die Spitze treiben? Aus meiner sehr bescheidenen Erfahrung, als Teil der Orga eines kleinen, feinen jedoch gänzlich kostenlosen T5 Event bei Darmstadt, mit gerade mal 272 Attended Logs und ca. 500 Personen im Jahr 2016, kann ich nur sagen, dass man sehr viel mehr Arbeit und Zeit investieren muss, solche Veranstaltungen kostenlos zu gestalten als wenn man mit einem satten Budget in den “Einkaufskorb“ schaufeln kann. Da ist es besser kleiner zu bleiben.

    Gerade die Größe der Events ist hier entscheident. Je größer diese Events werden, um so kostenintensiver werden sie. Da ist das Essen eine gute Richtschnur, gibt es zu wenig sind die Leute unzufrieden und hungern, gibt es Essen in gänzlich ausreichender Menge bleibt die Gastronomie auf Teilen sitzen und legt womöglich drauf. Hier die Mitte zu finden ohne Gewinne oder sogar Verluste zu generieren, das Kind zu schaukeln, ist durchaus eine große Herausforderung für ein HOBBY. Ich denke, viele Probleme entstehen erst durch die Größe solcher Events. Da sollte man versuchen einen Optionsbaukasten zu stricken. Grundevent für sehr kleines Geld und alles andere Auf Workshopebene zubuchbar mit Vorkasse, so kann jeder selbst entscheiden was er will.
    Grüße Die Blümchen

  9.  

    Generell finde ich das der Eventgedanke zunehmend verloren geht.
    Eigentlich geht es doch darum Zeit mit anderen Cachern zu verbringen und neue Kontakte zu knüpfen.
    Wenn dann aber riesige Cacherunden angelegt werdem darf man sich nicht wundern, wenn das Eventgelände wenig besucht ist.
    Nichts gegen Eventcaches. Aber warum müssen das große Runden sein ?
    Als Saarländer sehe ich es mit einem weinenden Auge das wir hier beim künftigen Mega in das gleiche Horn stoßen.
    Ich bin sicher das die große Menge auf den Runden unterwegs sein wird.
    Hätte eine kleine Runde um den See nicht gereicht ?
    Die Fragen der Mysteryrunde hätten sich für die Lab Caches angeboten.
    Da wären “die Auswärtigen” sicher mit “den Einheimischen” ins Gespräch gekommen. ;-)
    Mit Schrecken denke ich an Frankfurt oder Luxemburg zurück.
    Da habe ich schon mehr Cacher auf normalen Events getroffen als dort auf den jeweiligen Eventgeländen.
    Aber zurück zum Eintriitspreis.
    Wenn ich einen entsprechenden Gegenwert erhalte ist es mir egal, wenn ich aber dafür den Betreiber des Eventgeländes subventioniere ist das unschön.
    Sollen das doch bitte die Verkäufer mit Standgebühren zahlen.
    Die Raumkosten für irgendwelche Vorträge könnte man extra verrechnen.
    Die Vorträge müssen ja nicht kostenlos angeboten werden.
    Diese Mischkalkulation verteuert den Eintritt für Nichtteilnehmer unnötig.
    Gruß

    •  

      Hi Wolfgang – danke für deine offenen Worte. Leider teile ich deine Sicht bezüglich Maije – was in der letzten Zeit gepostet wurde, deutet für mich doch stark darauf hin, dass es nicht mehr um ein schönes Event geht, sondern nur noch darum die maximal mögliche Zahl an Geocacher hierher zu locken um im Anschluss sagen zu können, wir hatten das größte …

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