Jan 292015
 

Heute möchte ich Euch den Blog “Neues für Nerze, Stoff für Mettwurst” vorstellen, in dem Mark seit 2002 seine Sicht der Dinge kundtut. Seit 2010 ist er auch Geocacher und bloggt regelmäßig über sein Hobby. Sein persönliches Blog bietet mehr als “nur” Geocaching. Auch er hat die Gelegenheit genutzt eine zusätzliche Frage einzubringen…

Screenshot vom Blog "Neues für Nerze, Stoff für Mettwurst"

Wie heißt dein Blog und wo findet man ihn im Internet?

Neues für Nerze, Stoff für Mettwurst. Unter http://www.schraegstrichpunkt.de

Seit wann bist Du Geocacher und wann hast Du angefangen zu bloggen?

Geocacher bin ich seit März 2010, das Blog gibt’s seit September 2002.

Wie bist Du auf die Idee zu deinem Blog gekommen?

Blogs kamen damals auf. Es war etwas Neues, das man halt mal ausprobiert hat. In der Anfangszeit habe ich das Blog allerdings auch für kürzere Sachen verwendet, die heute eher auf Twitter landen würden.

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie bist Du damit umgegangen?

Einige. Primär gab es damals keine wirklich komfortable Blog-Software.

Blogs über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Dein Blog von den anderen?

Mein Blog ist kein reines Geocaching-Blog. Wie gesagt, ich blogge seit über 10 Jahren und habe kein bestimmtes Thema. Ich blogge bspw. jeden Freitag ein (Musik-) Video. Oder mal über Fußball oder oder oder. Allerdings nimmt Geocaching inzwischen einen sehr großen, wenn nicht den größten, Teil ein.

Was kostet Dich Dein Blog im Jahr? Wie finanzierst Du den Blog? Wie stehst Du zu Werbung auf Deinem Blog? Hast Du Partner oder Sponsoren?

Ich habe das Glück, dass der Server, auf dem mein Blog läuft, mir gehört und ich einen superfairen Provider habe. Finanziert wird das Ganze über Werbung bzw. aus eigener Tasche. Werbung an sich finde ich okay, solange sie nicht aufpoppt o.ä. Sponsoren habe ich (leider) keine. Ich würde gerne mal wieder etwas verlosen o.ä., allerdings auf fairer Basis (also keine Like-Orgien auf allen X Facebook-Seiten des Sponsors).

Wie schaut das Team hinter Deinem Blog aus? Bist Du ein Einzelkämpfer oder hast Du Unterstützung?

Me, myself and I. Ich bin aber immer offen, wenn Jemand einen Beitrag in meinem Blog veröffentlichen will.

Wieviel Zeit investierst Du/Ihr in den Blog?

Unterschiedlich. Manche Beiträge brauchen mehrere Stunden, manche nur Minuten. Dazu kommt die Administration. Trotzdem würde ich sagen, dass das ganze Thema „nebenher“ gut zu erledigen ist.

Wie findest Du die Themen für Deine Artikel?

Auch das ist ganz unterschiedlich. Was Geocaching angeht, lese ich bspw. eine Frage immer wieder. Dann blogge ich etwas dazu, um zukünftig darauf verweisen zu können. Ansonsten aus Twitter, Facebook, Zeitungen, Dokus oder von Erlebnissen.

Wann schreibst Du Deine Artikel? Hast Du einen bestimmten Rhythmus oder schreibst Du nur, wenn Dir gerade danach ist?

Wie gesagt, jeden Freitag ein Video. Ansonsten wenn mir danach ist.

Hast Du bestimmte Schwerpunktthemen? Wenn ja, warum liegen Dir gerade diese Themen am Herzen?

Inzwischen: Geocaching und Musik.

Wie gehst Du beim Schreiben Deiner Artikel vor? Alles „frei Schnauze“ oder verfolgst Du ein bestimmtes Konzept?

Das kommt aufs Thema an. Manches strukturiere ich vorab und schreibe dann. Meistens schreibe ich aber und bringe die Struktur währenddessen rein.

Welche Medien nutzt Du in Deinem Blog? Bevorzugst Du kurze oder lange Texte? Machst Du Deine eigenen Bilder oder gar Videos?

Fotos und Videos. Bei der Länge der Texte kommt es immer auf das Thema an. Manchmal wird’s etwas mehr. Und ja, natürlich verwende ich eigene Fotos und gelegentlich auch eigene Videos.

Wie ist das bisherige Feedback Deiner Nutzer? Gibt es viele Kommentare zu Deinen Artikeln? Gibt es Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?

Das Feedback ist meist gut. Allerdings würde ich mir mehr Kommentare wünschen.

Schaust Du auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts? Wenn ja, welche liest Du? Wie hältst Du Dich im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

Ich habe die News im Geoclub im Blick. Und ich kriege über Facebook Einiges mit. Ansonsten bin ich auf Events, da hört man immer mal wieder Tipps und Neuerungen.

Wie gefällt Dir die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

Im Allgemeinen gut. Die Blogs, die jeden Kleinkram (A la „Links auf Geocaching.com jetzt blau statt grün“) bloggen, sind zum Glück in der Unterzahl.

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument „Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Deine Antwort darauf?

Das Argument verwende ich auch gerne :-) Vor allem, wenn ich den Eindruck habe, dass mein Gegenüber das Thema nur in der Theorie kennt. Und meine Antwort darauf wäre wohl, rauszugehen und Dosen zu suchen.

Gibt es bei Dir eine Netiquette für Kommentare oder darf Jeder Alles schreiben? Wie gehst Du damit um, wenn sich Jemand daneben benehmen sollte?

Den ersten Kommentar eines Benutzers schalte ich frei. Danach gehen seine Kommentare sofort live. Das war bisher nie ein Problem. Entweder man begegnet den Unhöflichen mit Kommentaren oder man löscht. Da würde ich von Fall zu Fall entscheiden. Aber nur bei unhöflichen Kommentaren. Kommentare zu löschen, weil sie anderer Meinung sind, finde ich arm.

Was glaubst Du, wie sich Geocaching in den nächsten fünf Jahren verändern wird? Welche Auswirkungen wird das auf die Geocaching-Blogs haben?

Es wird größer werden und sich dann irgendwann normalisieren. Deshalb wird es wohl in Zukunft mehr Blogs geben, denen es einen Beitrag wert ist, was Jeremy auf einem Mega-Event ißt.

Welche Frage fehlt Deiner Meinung nach in meinem Interview und wie ist Deine Antwort darauf?

Evtl. etwas zu den eigenen Cachingvorlieben. Ich bin Allescacher, aber am liebsten mache ich Lost Places oder Caches, die sich von anderen absetzen. Ich blogge immer mal wieder Empfehlungen: http://www.schraegstrichpunkt.de/tag/empfehlungen.

Nun noch zu Dir – ganz kurz, wie bist Du zum Geocaching gekommen und was machst Du so, wenn Du nicht gerade eine Dose suchst?

Ich wußte komischerweise schon Jahre vorher, was Geocaching grob ist, es hat mich aber irgendwie nicht interessiert. Ich habe eine App ausprobiert und dann einfach mal versucht, den angezeigten Nano an dem 8 Meter breiten Metalltor zu finden. Ich bin natürlich gnadenlos gescheitert, aber ich war definitiv angefixt. Wenn ich keine Dosen suche, arbeite ich bei einem Stuttgarter Automobilkonzern. Wer meine Caches kennt, für den ist die Antwort auf „Welcher?“ ein D1. Und ich bin viel mit Freunden unterwegs. Wobei es eigentlich inzwischen immer weniger Menschen in meinem Bekanntenkreis gibt, die Muggels sind.

Mark, ich danke Dir für dieses Interview. Möchtest Du noch einen Gruß loswerden?

Erstmal vielen Dank an dich für diese Interviewreihe. Ansonsten grüße ich alle Cacher, die ich im Laufe der letzten Jahre kennengelernt habe.

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Falls auch Ihr Euren Blog oder Podcast hier vorgestellt haben möchtet, so füllt doch einfach den Onlinefragebogen für Blogger & Podcaster mit den Interviewfragen aus und drückt anschließend auf senden. Ich freue mich schon auf Eure Beiträge!

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