Mai 292014
 

Heute stelle ich Euch den saarländischen Geocacher “Reupen” vor. Einige von Euch kennen Ihn vielleicht von seiner Brücktroll-Serie in Dudweiler. Er hat den Geocache “Kunibert und der verfluchte Schatz des Drachen” gelegt und einige Westwallbunker bedost.

Der Geocacher "Reupen", die ich hier im Interview habe...

Speziell seine Cacher-Grundausstattung finde ich interessant! Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen seines Interviews…

Reupen, wie lange bist Du schon Geocacher?

Seit Juni 2011.

Wie bist Du zum Geocaching gekommen?

Daran sind meine Kollegen und meine Arbeit schuld. Ich bin dienstlich oft unterwegs und das für 14 Tage und übers Wochenende. Bei einer Dienstreise nach Neubrandenburg traf ich mich am Abend mit zwei Kollegen (Braindog und [DR]TopDog ), die gerade in Neustrelitz waren, zum Essen. Nach dem Essen mussten die beiden unbedingt noch etwas „holen“ gehen. Ich schloss mich an und wurde von den beiden in das Hobby eingeführt. Ich durfte dann auch gleich meinen ersten Fund machen, da die beiden Kollegen etwas off suchten. An dem Punkt dachte ich, dass das doch eine tolle Sache sei, um sich die Zeit zu vertreiben und die Orte an denen man sich aufhält näher kennen zu lernen.

Meinen ersten Cache (Bergfestplatz Dudweiler) hab ich dann beim Hundespaziergang in Dudweiler gesucht und gefunden.

Wie viele Caches hast Du bisher gefunden?

Im Vergleich zu vielen Anderen recht wenige: 677. Ich hab zu viele andere Hobbies um hier große Zahlen zu erreichen.

Was ist Deine Homezone?

Ich habs nicht einfach….. Dudweiler. Einen Cache in der Homezone zu legen ist da recht schwierig. Durch den Verlege-Wahn unzuordenbarer Fragezeichenkoordinaten durch PePeMa, Herrn Kurt Wagner und dem Chemiker wird einem das Leben nicht leicht gemacht.

Welches ist Dein aktueller Lieblingscache? Warum ist er es?

Da gibt es 2:

  • Dragonheart – der Letzte seiner Art Ein wunderschöner Multi, der mich dazu bewog meinen Kunibert Multi zu legen. Einige Ideen hatte ich von hier, aber es ist natürlich in keinster Weise vergleichbar. Er hat eine super Story, sehr schöne Stationen, die nicht nur aufwendig sondern auch recht teuer von der Ausstattung sind. Mein Respekt, für Leute die so viel investieren, damit andere einen tollen Tag verbringen können.

Welches ist der Cache, der Dir bisher am wenigsten gefallen hat und warum?

Central Intelligence A Grund: Weil er ist wie er ist. Kann es leider nicht anders beschreiben.

Welches war Dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?

Das war mein Versuch den Cache in Montabaur zu holen. Ganze 3 Anläufe habe ich da gebraucht. Immer Muggel. Beim dritten Mal saßen zwei pubertierende Teenagerinnen auf der Bank, an der sich der Cache befinden sollte. Ich saß auf der Bank etwas hinter ihnen und hab mir 1,5 Stunden lang angehört, welcher Junge ganz toll ist und dass die Lisa ja nur lügt und gar nix mit dem Pascal hatte… War ich froh, als sie endlich weg waren.

Das mag ich am Geocachen:

Natur, interessante Orte und manchmal ihre Geschichte kennen lernen, viel Bewegung.

Das mag ich am Geocachen weniger:

Nanos oder Micros, gerade wenn sie an Orten sind, an denen man eine Mülltonne als Cachebehälter verstecken könnte. Viele sprechen hier den Nano an einer Leitplanke an. Diese sind zwar auch unnötig, aber aus Tarnungsgründen verständlich. Schlimmer find ich den Micro im dichten Wald, der sich dann auch noch an einer Stelle befindet, an der man eine schöne große Dose hätte verstecken können.

Das darf in meiner Cacherausrüstung nicht fehlen:

Wirklich? Meine „nicht!“ erweiterte Ausrüstung? Ich zitiere mal PePeMa: „Och de Rouven kummt midd, doo misse ma uns joo käähn Gedangge mache, dass ebbes fääld.“ Na gut. Das ist mein Cacher Rucksack mit:

  • 2 Taschenlampen an den Seiten zum schnellen Zugriff
  • 1 UV Taschenlampe
  • 2 normale Stirnlampen
  • 1 wasserdichte Stirnlampe
  • 1 „Scheinwerfer“ Stirnlampe (LED Lenser H14)
  • mehrere Ersatzakkus
  • 1 mittlere Stabtaschenlampe
  • 30 kleine Knicklichter
  • Erste Hilfe Utensilien: Pflaster, Bandage, Desinfektionstuch
  • Feuchte Tücher
  • Kartentasche mit Stiften und Papier
  • 1 Kompass
  • 2 Feuerzeuge
  • 1 Laserpointer
  • 1 Klappmesser
  • 1 Schweizer Taschenmesser
  • 1 Multiwerkzeug
  • 30 Meter Allzweckseil
  • 2 Knieschoner
  • 1 Regenponcho

Optional bei Tagestouren bzw. in besonderen Locations:

  • 1 oder 2 Feldflaschen
  • Esbit Kocher und Kochgeschirr
  • BW Essbesteck und Essen.
  • 1 Fotoapparat
  • 2 GoPro Hero3

Hast Du eine eigene Webseite oder bist Du in den sozialen Medien unterwegs um über Dein Geocaching zu berichten?

Ich hab einige, nicht sehr aktuell gehaltene Webseiten. Auf reupen.de findest man einige Bilder und auch den Testversuch eines Blogs. Will da die ganze Zeit schon was machen, aber die vielen Hobbies. profi-cacher.de hab ich auch mal noch registriert. Eigentlich sollte da mal eine Sammlung „großartiger Logs“ hin. Sowas wie: Das kann kein T1 sein, ich musste ja den ganzen Berg hoch fahren.

Ich nutze Facebook und schreibe dort hin und wieder auch über bestimmte Geocaches und lade auch Bilder und Filme hoch. Auch auf meinem Youtube Kanal sind einige wenige Filme von Cachetouren zu finden.

Hast Du einen Linktipp für uns? Eine Geocaching-Webseite, die man kennen sollte?

Hmmm, von wegen Ausrüstung besorgen: www.asmc.de Hat natürlich nicht direkt etwas mit Geocaching zu tun, aber der Saarländer kann ganz gut im web wählen, was er will und dann im Lager in Heiligenwald direkt abholen bzw. sich sogar dort anschauen bzw. probieren.

Wie viele Geocoins besitzt Du und welches ist Deine Lieblingscoin?

Ich habe 2. Die liegen bei mir im Inventar und werden vielleicht mal als „Kopie“ auf Reisen geschickt. Die Piratenmünze find ich ganz toll. Ist damit also mein Liebling. Werd das Piraten-Thema hoffentlich demnächst in einem Multi benutzen. Vielleicht kommt Sie da zum Einsatz

GPS-Gerät oder Smartphone?

Weder noch. IPad ist das Mittel der Wahl. Vereint die Vorteile, die mein alter Klassenkamerad Eddoblaster schon angesprochen hat mit der längeren Akkulaufzeit. Was die Genauigkeit angeht, schenken sich nach meiner Erfahrung GPS Gerät und Smartphone / Pad nichts. Mal springt das eine, mal das andere, mal passen beide und mal nicht.

Tradi oder Mystery?

Multi. Mystery kann man von mir aus abschaffen. Das sind unliebsame blaue Gesellen. Ich bin der Meinung, wer Rätsel lösen will, soll sich eine Rätselzeitschrift kaufen. Dazu muss dann nicht noch der Wald mit Petlingen belegt werden, die 1. interessante Stellen blockieren, 2. meist keine weiten Wege erfordern und 3. <zensiert>, aber die Leute die mich kennen wissen was 3. ist :)

Lieblose Schrotttradis mag ich auch nicht. Nanos sind der Feind und wenn nicht in 5 Minuten gefunden, wird ein DNF geloggt. Ein Tradi sollte entweder zu einer tollen Location führen oder zu einem langen Spaziergang animieren oder eine schön gestaltete Dose sein. Da gibt es ja viele Möglichkeiten.

Travelbugs – mitnehmen oder liegen lassen?

Mitnehmen, nach Möglichkeit einige Stationen loggen und Fotos für den Owner hochladen. Die Arbeit wird sich viel zu selten gemacht. Und ja: Lieber mal länger behalten, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt die Mission des TB erfüllen kann oder ihn näher ans Ziel bringt.

Wie wichtig sind Dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache Du an Deinem nächsten machen willst?

300 – 12/29/2012 – GC41M88 – SAC Memorials #2
Das sagt wohl schon alles zu Meilensteine. Wenns gerade passt und es ist was Schönes, dann ja. Aber ich plane nicht genau auf den Cache. Wenn ich jetzt demnächst die Nummer 700 angehe und auf dem Weg zu einem tollen Cache läuft mir ein Tradi über den Weg, den ich logge, dann ist der eben die Nummer 700 und der andere die 701.

Dein Tipp für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?

Nehmt euch einen einfachen Tradi vor zum Einstieg oder vielleicht auch einen Multi.
Schreibt dem Owner einen schönen Logeintrag und nicht einfach nur „:)“ oder T.F.T.C. .
Scheut euch nicht einen Owner anzuschreiben, wenn ihr Fragen habt.

* * *

Allgemeine Informationen und eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr auf der Seite der Interview-Serie. Dort könnt Ihr auch nachlesen, was zu tun ist, falls auch Ihr Euch als Cacher des Saarlandes vorstellen möchtet!

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  2 Antworten zu “Reupen – Wir sind das Saarland!”

  1.  

    OK,
    also den reupen könnt ihr zur Verschlüsselten Botschaft mitnehmen.
    Ihr löst das Rätsel und habt einen Sherpa,
    Reupen braucht das Rätsel nicht zu lösen und kommt dennoch zu einem fantastischen Cache.https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

  2.  

    Ein Ausrüstungsfetischist – ein Seelenverwandter. https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

    Gruß Sawyerhttps://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif

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