Meine Geocaching-Statistik 2025: Mein neues Geocaching-Verhalten!

Über 2.000 Labcaches in einem Jahr – so kann eine entspannte Herangehensweise an das Geocaching zu völlig neuen Entdeckungen führen!

Lass dich von dieser persönlichen Jahresstatistik inspirieren und finde heraus, wie du 2026 deine eigene Geocaching-Statistik gestalten kannst. Weniger Druck, mehr Genuss – von touristischen Highlights bei Geocaching-Großveranstaltungen bis zu versteckten Schätzen auf tollen Wanderungen in spannenden Landschaften.

 

 

Einleitung

Seit meinem ersten Fund pflege ich konsequent eine GSAK-Datenbank. Da GSAK bei der grafischen Auswertung jedoch an seine Grenzen stößt, habe ich auch für das Jahr 2025 einen neuen Ansatz gewählt. Ich exportiere alle Lab- und Geocaches als CSV-Datei. Diese lässt sich blitzschnell in LibreOffice importieren, ein kostenloses Tool, das auf fast jedem Betriebssystem läuft. Mithilfe von Pivot-Tabellen filtere ich die Rohdaten und erstelle die unten gezeigten Diagramme.

Ja, ich könnte auch einfach Project-GC nutzen. Aber bevor ich dafür Geld ausgebe, erstelle ich die Auswertungen lieber selbst. Die geocaching.com Webseite, für die ich ja bezahle, könnte da ruhig auch etwas mehr anbieten. Zumindest kommt am Jahresanfang ja eine E-Mail mit einer Statistik der Funde des letzten Jahres. Daraus habe ich die folgende Grafik entnommen.

Diese bestätigt mir zumindest, dass die Datenbank mit meinen Funden zumindest für das Jahr 2025 vollständig ist.

 

Besuchte Länder

Im Jahr 2025 lag mein Fokus auf Deutschland, weshalb ich für meine Verhältnisse recht wenig gereist bin. Das spiegelt sich natürlich auch in meiner Geocaching-Statistik wider.

Ich war nur zu den Blockpartys in Großbritannien, Luxemburg und Frankreich unterwegs. Der eine Cache in den Vereinigten Staaten zählt nicht wirklich, da es sich dabei um den Locationless Cache 2025 handelt, bei dem lediglich eine „25” fotografiert werden musste. Damit hat sich die Anzahl meiner erreichten Länderpunkte nicht verändert: Es sind nach wie vor 68.

 

Unterwegs in Deutschland

Wie schon erwähnt, befinden sich der Großteil meiner in 2025 gefundenen Geocaches in Deutschland. Also schaue ich mir die Verteilung auf die Bundesländer an.

Von den sechzehn Bundesländern habe ich im letzten Jahr elf besucht. In meiner Statistik fehlt mir immer noch ein Geocache in Mecklenburg-Vorpommern. MV ist aber auch das Bundesland, das vom Saarland aus am schwierigsten zu erreichen ist, da es am weitesten entfernt liegt. Als Nächstes schaue ich mir an, welche Landkreise ich besucht habe.

Diese Statistik zeigt mir, dass ich bisher 49 Landkreise besuchen konnte. Dabei waren auch einige neue, sodass meine aktuelle Statistik jetzt 226 besuchte Landkreise von insgesamt 425 ausweist. Allerdings möchte ich anmerken, dass ich nicht aktiv an meiner Landkreis-Statistik arbeite. Das hat sich alles irgendwie zufällig ergeben.

 

Ein extrem hoher Anteil von Labcache-Funden

Die Art und Weise, wie ich Geocaching jetzt betreibe, ist ganz anders als früher. Das sieht man an der Verteilung der verschiedenen Cache-Typen, die ich gefunden habe.

Ich finde es spannend, mir mithilfe von Labcaches schöne Orte zeigen zu lassen. Auf den Blockpartys habe ich viele der angebotenen Labcache-Runden gespielt. Dadurch konnte ich 2025 über 2.000 Labcaches loggen. In den Jahren davor lag meine gesamte Fundzahl normalerweise bei etwa 1.000. 2025 konnte ich sie mehr als verdoppeln. Auch das Interesse an meinem Beitrag Labcache-Ansammlungen und wie ich sie finde? zeigt mir, dass ich scheinbar nicht der Einzige bin, der sich für Labcaches interessiert!

 

Auf die Größe kommt es nicht an, oder doch?

Anschließend habe ich mir die „echten“ Geocaches einmal genauer angesehen. Dazu habe ich alle Events und Labcaches aus meiner Statistik entfernt. Es sind nur noch 493 Funde übriggeblieben, die sich wie folgt verteilen.

Diese Statistik ähnelt der aus dem Jahr 2024: Den größten Teil machen Mikro- und Small-Boxen aus. Gefühlt waren das Gros der gefundenen Dosen Petlinge und Filmdosen. Daran zeigt sich auch deutlich, dass – zumindest bei mir – Labcaches alles andere verdrängen.

 

Und die Matrix?

Ich gebe zu, ich war ein großer Matrix-Fan und habe in den vergangenen Jahren oft darauf geachtet, meine Matrix-Statistik zu verbessern. Im Jahr 2025 habe ich jedoch weniger Wert darauf gelegt, wie die folgende Aufschlüsselung meiner Funde deutlich zeigt.

Um die Statistik zu verbessern, hätte ich viele Geocaches mit der T-Wertung 4,5 finden müssen. Das ist mir nur in einem Fall gelungen, der jedoch noch nicht einmal einen leeren Platz in meiner Statistik füllt. Irgendwie war mir das Ganze im Jahr 2025 nicht mehr so wichtig. Dabei fällt mir gerade noch auf, dass ich im vergangenen Jahr keinen einzigen T5er gefunden habe.

 

Die neuen Souvenirs

Wenn möglich, versuche ich, die Anforderungen für ein neues Souvenir zu erfüllen. Im letzten Jahr ist mir das 28 Mal gelungen.

Übrigens, eine Übersicht über alle Souvenirs, die uns in 2026 erwarten, findet ihr in meinem Beitrag Das HQ kündigt neue Souvenirs für 2026 an.

 

Alle bisherigen Treasures abgeschlossen

Im März 2025 veröffentlichte das HQ die ersten Treasure-Sammlungen. Insgesamt wurden im letzten Jahr 19 Sammlungen veröffentlicht. Alle davon konnte ich selbst sammeln.

Auch wenn ich das Konzept der „Treasures” anfangs nicht mochte, habe ich inzwischen Gefallen daran gefunden. Es bereichert mein Geocaching-Verhalten, da ich so nach Geocaches suche, die ich sonst sicher nicht gefunden hätte. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags wurden für 2026 noch keine neuen Treasures veröffentlicht oder angekündigt.

 

Die 20 Caches mit den meisten Favoritenpunkten

Zum Schluss meiner Statistik schaue ich mir die Geocaches an, die die meisten Favoritenpunkte erhalten haben. Die 20 Geocaches mit den meisten liste ich euch im Folgenden auf.

Dabei zeigt sich, dass sich der überwiegende Teil der Funde an touristischen Hotspots befindet. Im vergangenen Jahr habe ich fast keine Highlight-Caches besucht. Eine angenehme Ausnahme waren die Dose in der British Library, einige der Urseehochmoor-Caches und der Wherigo „Linus, der kleine Römer“.

 

Mein Fazit

Das Jahr 2025 setzt konsequent fort, was sich bereits 2024 angedeutet hat: eine grundlegende Veränderung meines Geocaching-Verhaltens. Ich bin überrascht, wie positiv sich diese Entwicklung gestaltet hat! Mit über 2.000 Labcache-Funden habe ich eine völlig neue Seite des Hobbys für mich entdeckt. Anstatt mich auf die Matrix-Statistik oder schwierige T5er zu konzentrieren, lasse ich mich nun durch Labcaches zu interessanten Orten führen. Und genau das macht den Unterschied: Es geht nicht mehr um Zahlen und Statistiken, sondern ums Entdecken schöner Plätze.

Deutschland hat mir 2025 eindrucksvoll gezeigt, wie viele wunderbare Ecken es zu erkunden gibt. Von den Urseehochmoor-Caches im Schwarzwald über historische Stätten wie den Trierer Dom bis hin zu kulturellen Höhepunkten ist die Vielfalt beeindruckend. Besonders die Premium-Wanderungen und Wanderurlaube im Schwarzwald und in der Sächsischen Schweiz haben mir traumhafte Landschaften eröffnet, in die sich oft perfekt ein anspruchsvoller Multi einbauen ließ. Elf verschiedene Bundesländer und 49 Landkreise sprechen für sich. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Die Blockpartys haben mir außerdem gezeigt, wie bereichernd es sein kann, bekannte Regionen auf neue Art zu erleben.

Für 2026 nehme ich mir vor, diesen entspannteren Ansatz beizubehalten. Weniger Druck, mehr Genuss. Und wer weiß – vielleicht führt mich mein Weg ja doch noch nach Mecklenburg-Vorpommern, um diese letzte Lücke zu schließen!

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Was sagt ihr zu meinen Statistiken und meinen Überlegungen dazu? Wie handhabt ihr das? Seid ihr auch Statistik-Fans und pflegt eure Funde regelmäßig? Oder zählt für euch nur das Erlebnis draußen? Und viel wichtiger: Welche Geocaching-Ziele habt ihr euch für 2026 gesteckt? Ich bin gespannt auf eure Pläne und freue mich, wenn ihr sie mir in die Kommentare schreibt!

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Oh, sehr LAB lastig geworden.
    Da bin nich „vorsichtiger“, es sollen nicht mehr LABs geloggt werden als die anderen Cachearten zusammen.
    Im Urlaub habe ich u.a. festgestellt, ich mache nicht jeden LAB, hatte darauf keinen Bock. Angeschaut, ok, könnte interessant sein, also wird der LAB gemacht. So werde ich es dieses Jahr auch halten.
    Für 2026 habe ich mir nix spezielles vorgenommen, das was kommt, kommt. Natürlich wird der Urlaub geplant, wo es Caches gibt, die u.a. in die Statistik gut passen. Hach, schaun mer ma.

    Bis denne
    Lutz, DL3BZZ

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