20. Deutsche Geocaching Meisterschaft: Heiß und kalt in Berlin!

Zehn Rätselstationen in einem Berliner Festungsfort, knapp 40 Grad – und trotzdem hat es sich gelohnt.

Schattiger Bereich vor den historischen Backsteinmauern des Forts Hahneberg

Wer wissen will, was Geocaching auf Wettkampfniveau wirklich bedeutet, findet hier einen ehrlichen Bericht ohne Schönfärberei.

 

 

Das Vorevent mit dem Briefing

Nach vielen Staus rund um Berlin und dem anschließenden Einchecken in unserem Hotel fahren wir kurz nach 18 Uhr zum Vorevent in die Gaststätte G7. Auf dem Parkplatz finden wir mühelos einen freien Platz vor. Im angeschlossenen Biergarten ist ein Bereich für die Geocacher abgesperrt. Als wir dort ankommen, sind bereits alle Sitzplätze draußen vollständig belegt, obwohl zu diesem Zeitpunkt erst ein Teil der Teams anwesend ist.

Gut besuchter Außenbereich des Biergartens der Gaststätte G7 mit besetzten Holztischen

Bei den verschiedenen Bedienungen, die an mir vorbeilaufen, versuche ich zumindest meine Getränkebestellung aufzugeben, was mir jedoch nicht gelingt. Ich trage mich daraufhin in das ausliegende Logbuch ein und gehe direkt hinein zum Tresen. Dort muss ich harte Überzeugungsarbeit leisten, um für den schon anwesenden Teil unseres Teams Getränke zu bekommen. Während des Wartens bekomme ich mit, dass das Personal davon ausgegangen ist, dass die Cacher über den Abend verteilt nach und nach eintreffen. Das Service-Team vor Ort ist mit dem gleichzeitigen Ansturm absolut überfordert.

Logbuch des Vorevents zur 20. Geocaching-Meisterschaft in Berlin

Irgendwann erhalten wir die Erlaubnis, Stühle und Tische von drinnen nach draußen in den Schatten zu stellen. So hat zumindest unser Team, das inzwischen vollständig da ist, einen Sitzplatz im Schatten. Leider gelingt es uns im weiteren Verlauf nicht, eine weitere Getränkebestellung aufzugeben. Zwischendurch höre ich, dass inzwischen sogar bestimmte Gläser ausgegangen sind.

Daher bin ich froh, als schließlich das Briefing beginnt. Zunächst erzählt die Fledermaus die Geschichte um die verschollene Kiste.

Die Fledermaus auf dem Vorevents zur 20. Geocaching-Meisterschaft in Berlin

Dabei darf sie auf einer erhöhten Position sitzen, um für alle Anwesenden besser sichtbar zu sein.

Nahaufnahme des erhöht positionierten Redners während des Briefings zum Geocaching-Event

Gegen zwanzig vor Acht habe ich alle Informationen zusammen, die unser Team benötigt, um am Folgetag starten zu können. Wir verlassen schnell den Biergarten und ziehen zu einem italienischen Restaurant in der Nähe um, wo uns die Getränke und Speisen in kürzester Zeit gebracht werden.

 

Die 20. Deutsche Geocaching-Meisterschaft

Ursprünglich sieht der Plan für die Deutsche Geocaching-Meisterschaft vor, dass der Wettkampf vollständig im Fort Hahneberg ausgetragen wird. Das Fort Hahneberg ist die letzte im preußischen Stil errichtete Festungsanlage in Berlin-Spandau, die zwischen 1882 und 1888 erbaut wurde, heute unter Denkmalschutz steht und als wichtiges Fledermausquartier dient.

Einige Wochen vor dem Event erhalten wir jedoch die Information, dass notwendige behördliche Genehmigungen fehlen, weshalb ein Teil der Stationen sowie die spätere Siegerehrung in ein nahegelegenes Jugendzentrum verlegt werden müssen. Aufgrund der Wettervorhersage, die Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke ankündigt, passen die Organisatoren den Ablauf der Meisterschaft glücklicherweise kurzfristig an die extreme Hitze an. Es werden deutlich mehr als die ursprünglich geplanten zwei Verpflegungsstationen eingerichtet, um die Teams durchgehend mit Flüssigkeit zu versorgen. Zudem wird die Gesamtzahl der Wertungsstationen auf zehn reduziert, komplett auf die geplante Kletteraufgabe verzichtet, sämtliche Stationen ausschließlich im Schatten platziert und eine zusätzliche Mittagspause in den Zeitplan integriert.

Die Regeln

Beim offiziellen Briefing erhalte ich den detaillierten Ablaufplan für unser Team, welcher die genaue Reihenfolge der Stationen sowie unsere jeweiligen Startzeiten an den einzelnen Punkten festlegt. Wir gehören zu der Hälfte der Teams, die erst um kurz nach 9 Uhr in den Wettkampf starten. Aufgrund dieses späteren Starts schließen wir unsere letzte Wertungsstation auch erst am Abend um 18:35 Uhr ab.

Nahaufnahme eines gedruckten Zeit- und Ablaufplans für ein Geocaching-Team

Von unserer ersten Station liegen uns vorab bereits die Koordinaten sowie das zugehörige Listing vor. Das Listing selbst führt uns jedoch lediglich in die Hintergrundgeschichte des Caches ein und listet die benötigte Ausrüstung auf. Die im Listing gesetzten Attribute vermitteln uns vorab einen ersten Eindruck davon, welche Herausforderungen auf unser Team zukommen werden.

Ansicht eines Geocaching-Listings mit Ausrüstungsgegenstände und Symbolen für Attribute

Die angegebenen Startkoordinaten entsprechen dem eingerichteten Wartebereich vor Ort. An diesem Sammelpunkt werden wir von den Helfern abgeholt und direkt zum eigentlichen Beginn des Geocaches geführt.

Markierter Wartebereich vor einer Station der 20. Geocaching-Meisterschaft

Unmittelbar vor dem eigentlichen Start an einer Station bekommen wir meist einen oder mehrere zusätzliche Zettel mit der genauen Aufgabenbeschreibung ausgehändigt.

Genaue Aufgabenbeschreibung einer Station der Geocaching-Meisterschaft.

Direkt im Anschluss beginnt die vorgegebene Zeit für die Lösung der Aufgabe zu laufen. Nach dem erfolgreichen oder zeitlichen Ende der jeweiligen Station erhalten wir vom Stationspersonal das nächste Listing mit den Koordinaten der darauffolgenden Station.

Station 10 – Eine Frage der Sichtweise

Pünktlich um 9:05 Uhr erreicht unser Team den vorgegebenen Wartebereich und wir dürfen ohne Verzögerung sofort in die erste Station starten. Als erste Aufgabe gilt es, eine mit einem Zahlenschloss gesicherte Holzkiste zu öffnen. Uns fällt auf, dass an der Seite der Kiste verschiedene Schrauben angebracht sind, deren genaue Betrachtung den benötigten Zahlencode ergeben soll.

Nahaufnahme einer hölzernen Geocaching-Kiste mit einem dreistelligen Zahlenschloss und seitlich angebrachten Schrauben

Zunächst fehlt uns jedoch der entscheidende Ansatz für die richtige Kombination. Nach einiger Zeit erhalten wir vom Stationspersonal einen dezenten Hinweis, dass es auf die jeweilige Länge der einzelnen Schrauben ankommt. Da wir zu diesem Zeitpunkt immer noch etwas planlos agieren, entscheidet sich Markus kurzerhand dazu, das Schloss zu knacken, was ihm auch recht zügig gelingt. Im Inneren der Kiste finden wir ein komplexes Labyrinth vor.

Blick in das Innere einer Geocaching-Kiste mit einem eingebauten Holzlabyrinth

In der geöffneten Tür der Kiste hängen verschiedene Fragen zur Biologie und zum Schutz von Fledermäusen, deren korrekte Beantwortung jeweils zu einer bestimmten Zahl auf dem Spielfeld führt. Zu dieser Zahl muss anschließend eine Eisenmutter mithilfe eines Magneten navigiert werden. Markus geht dafür mit einem Magneten auf die Rückseite der Platte, während wir anderen ihn von vorne dirigieren und den Weg durch das Labyrinth ansagen. Bei der Beantwortung der dritten Frage unterläuft uns jedoch ein Fehler, weshalb wir das Magnetspiel komplett von vorne beginnen müssen. Trotz dieses Rückschlags können wir die gesamte Aufgabe innerhalb der vorgegebenen Stationszeit erfolgreich abschließen. Als wir beim Personal vor Ort nachfragen, wie die erbrachte Leistung genau gewertet wird, erhalten wir lediglich den Hinweis, dass dazu im Vorfeld keine detaillierten Informationen an die Teams herausgegeben werden.

Station 1 – Das Flüstern der Kisten

Wir laufen einen knappen Kilometer weit zum historischen Fort Hahneberg, in dem sich unsere nächste Wertungsstation befindet. Der Weg dorthin führt uns ohne jeglichen Schutz durch die pralle Sonne, was sich bei den extremen Temperaturen als eine echte Tortur erweist. Am Fort angekommen, nutzen wir die Zeit vor dem Start intensiv, um uns im Schatten der alten Festungsmauern ein wenig auszuruhen.

Schattiger Bereich vor den historischen Backsteinmauern des Forts Hahneberg

Der nächste Cache ist als Multi-Cache konzipiert, der aus zwei Zwischenstationen und einem Final besteht. An jeder dieser Stationen erwartet uns jeweils eine präparierte Kiste. Bei der ersten Box müssen wir an verschiedenen Rädern drehen: Nach einigem Probieren hören wir ein deutliches Klicken, woraufhin wir das nächste Rad drehen, bis es wieder klickt, und nach dem Drehen des letzten Rades und einem weiteren Klicken öffnet sich die Kiste schließlich.

Detailaufnahme einer Holzkiste mit mehreren mechanischen Drehkränzen für ein Geocaching-Rätsel

An der darauffolgenden Kiste der zweiten Zwischenstation müssen wir mathematische Zahlenwerte ausrechnen und diese korrekt am Schloss einstellen, was unserem Team ebenfalls ohne größere Probleme gelingt.

Rätselbox einer Station bei der Geocaching-Meisterschaft

An der letzten Kiste gilt es, kleine Kugeln durch ein transparentes Rohrsystem zu schieben, wobei einige der Kugeln wichtige Informationen für uns bereithalten. Aus diesen Daten leitet sich der Schlosscode für das finale Logbuch ab. Auch diese Station schließen wir komplett innerhalb der vorgegebenen Zeit ab, sodass die Meisterschaft unter diesen Bedingungen richtig Spaß macht.

Station 2 – Die Wächter der Stille

Der nächste Cache erweist sich als eine handwerklich hervorragende Bastelarbeit, die ebenfalls vom Owner „Fichte68“ der letzten Station stammt. Für diese Aufgabe müssen wir uns in einen der Seitengänge des Forts Hahneberg begeben, um dort nach versteckten Fledermäusen aus Kunststoff zu suchen. Diese Nachbildungen sind mit präparierten NFC-Chips ausgestattet, deren Informationen wir direkt mit dem Smartphone auslesen können.

Rätselkiste im Fort Hahneberg bei der Geocaching-Meisterschaft

Sobald wir alle NFC-Daten vollständig zusammengetragen haben, lassen sich die installierten Zahlenschlösser an einer Box entfernen.

Nahaufnahme Rätselkiste im Fort Hahneberg bei der Geocaching-Meisterschaft

Im Inneren der Box kommt ein Koffer zum Vorschein, der uns vor das nächste technische Rätsel stellt.

Nahaufnahme Rätselkoffer im Fort Hahneberg bei der Geocaching-Meisterschaft

Wir müssen verschiedene Scheckkarten in die dafür vorgesehenen Schlitze stecken, den anschließend aufleuchtenden Binärcode präzise ablesen und die zugehörigen Kippschalter entsprechend einstellen. Danach ertönt ein mechanisches Klicken, die Verriegelung öffnet sich und wir können unseren ersehnten Eintrag im Logbuch vornehmen.

Station 3 – Kammern der Geheimnisse

Wir bleiben für die nächste Aufgabe weiterhin im Fort Hahneberg. In einer langen, gebogenen Galerie der Festungsanlage sollen wir wieder versteckte Fledermäuse aufspüren, die wichtige Informationen für den weiteren Spielverlauf bereithalten. An dieser Station kommt unsere UV-Taschenlampe zum Einsatz, um die unsichtbaren Hinweise an den Wänden zum Leuchten zu bringen.

Lange gebogene Galerie im Fort Hahneberg

Mit den gefundenen Hinweisen öffnen wir eine große Kiste, die in ihrem Inneren fünf weitere, ineinander geschachtelte Kisten enthält. An jeder dieser Boxen gilt es, das jeweilige Rätsel erfolgreich zu lösen, was uns wiederum erlaubt, die jeweils nächste Kiste zu öffnen.

Nahaufnahme Rätselkiste im Fort Hahneberg bei der Geocaching-Meisterschaft

In jeder einzelnen Box befindet sich zusätzlich ein Teil einer Tresorkombination, die wir im letzten Schritt benötigen, um an das finale Logbuch zu gelangen. Diese komplexe Aufgabe können wir jedoch nicht innerhalb der vorgegebenen Stationszeit abschließen. Gegen Ende fehlen unserem Team leider schätzungsweise ein bis zwei Minuten für den erfolgreichen Abschluss.

Station 4 – Fledermaus FLUCHTgebiet

Auf dem Weg zu unserer nächsten Wertungsstation laufen wir durch die langen, massiven Gänge im Inneren des Forts Hahneberg.

Blick durch einen langen, spärlich beleuchteten Gang aus Ziegelmauerwerk im Fort Hahneberg

Direkt an der Station angekommen, finden wir eine große Holzkiste vor, die mit einigen kreisrunden Löchern versehen ist.

Eine große Holzkiste mit runden Öffnungen für ein Geocaching-Rätsel im Fort

An dieser Kiste müssen mehrere Schlösser geöffnet werden, darunter auch die von mir gehassten Schiebeschlösser, bei denen man die richtige Kombination aus den Richtungen Hoch, Runter, Rechts und Links eingeben muss. Irgendwie beißen wir uns als Team jedoch durch die Aufgabe durch und können das Logbuch schließlich noch innerhalb der vorgegebenen Zeit erfolgreich signieren.

Station 5 – Blind im Fort

Wir sind mittlerweile im Herzen des Forts Hahneberg angekommen.

Blick in eine Kammer des historischen Forts Hahneberg mit seinen massiven Festungsmauern

Durch die verzweigten Gänge und historischen Räumlichkeiten der Festungsanlage gelangen wir schließlich zu unserer nächsten Wertungsstation.

Nahaufnahme eines langen, gemauerten Festungsgangs im Fort Hahneberg

Hier wartet ein vollkommen stockdunkler Bereich auf uns, in dem die Nutzung von Taschenlampen oder anderen Lichtquellen strikt verboten ist. Wir müssen uns rein auf unseren Tastsinn verlassen, um im Dunkeln große Holzwürfel zu finden und die darauf angebrachten Informationen und Strukturen präzise zu ertasten. Die auf diese Weise mühsam herausgefundenen Zahlenwerte dienen als Kombination, um eine verschlossene Kiste zu öffnen.

Foto von Fränzi alias OderBruchPerle

Ab diesem Punkt dürfen wir unser Licht wieder einschalten, um im Inneren der Box ein letztes, visuelles Rätsel zu lösen. Eine hervorragende Idee und eine willkommene Abwechslung als Wettbewerbsaufgabe – das Konzept gefällt mir sehr gut!

Station 6 – Das Hier und Jetzt

Leider müssen wir das angenehm kühle Fort Hahneberg nun verlassen, da die nächste Wertungsstation außerhalb der Festungsanlage liegt. Der Weg dorthin führt uns ungeschützt durch die brutale Mittagshitze des Sommertages. In einem nahegelegenen Wohngebiet entdecken wir schließlich unter halbwegs schattenspendenden Bäumen eine robuste Metallkiste.

Eine im Schatten von Bäumen installierte Metallkiste für eine Geocaching-Station in einem Wohngebiet

Nach dem Einwurf einer Ein-Euro-Münze in den dafür vorgesehenen Mechanismus können wir die Sicherungskette der Station freigeben. Da wir die Konstruktion des Caches unter keinen Umständen beschädigen wollen, agieren wir beim Öffnen jedoch etwas zu vorsichtig und zaghaft. Statt uns einfach kurz darauf hinzuweisen, dass die äußere Tür nun entriegelt ist und das eigentliche Rätsel erst dahinter beginnt, erhalten wir vom Stationspersonal vor Ort leider nur unhöfliche und wenig hilfreiche Kommentare.

Rätselinnenleben einer metallischen Geocaching-Box

Nach einem beherzten und kräftigeren Zug öffnet sich die Tür schließlich, sodass wir das dahinterliegende Rätsel lösen können. Weil wir nach dem erfolgreichen Eintrag im Logbuch jedoch nicht wissen, dass hier in der Region offenbar die Zahlenschlösser wieder auf die Ausgangsposition Null zurückzudrehen sind und die Schutzkappe ordnungsgemäß auf den Logstift aufzusetzen ist, erhalten wir vom Personal einen Punktabzug. Unter solchen Bedingungen und bei diesem Umgangston macht uns die Meisterschaft definitiv keinen Spaß.

Mittagspause

Anschließend haben wir eine Mittagspause von insgesamt 95 Minuten, was für unseren Zeitplan definitiv zu lange ist. Gerne hätte ich diese freie Zeit im deutlich kühleren Fort Hahneberg verbracht, doch der erneute Weg dorthin durch die glühende Mittagshitze macht unter diesen Bedingungen einfach keinen Sinn.

Auch am Jugendzentrum stehen uns leider nur die aufgestellten Dixi-Toiletten zur Verfügung, welche sich in der extremen Hitze des Tages natürlich besonders stark aufheizen. Als wir am Gelände ankommen, sind bereits alle vorhandenen Tische vollständig belegt. Wir setzen uns daher auf freie Bänke und warten sehr lange ab, bis wir uns schließlich zur Abkühlung ein Eis gönnen.

Pause im Jugendzentrum bei der Geocaching-Meisterschaft

Als sich die Sonne im weiteren Verlauf dreht, wollen wir in einen etwas kühleren, schattigeren Bereich des Geländes ausweichen. Kurze Zeit später werden wir jedoch von einer Helferin in einem sehr unhöflichen Ton angeblafft, dass wir hier keinesfalls sitzen dürfen. Eine erkennbare Absperrung gibt es unsere Meinung nach nicht! Auf unsere direkte Nachfrage nach dem konkreten Grund für dieses Verbot bekommen wir keine nachvollziehbare Antwort geliefert. Es geht scheinbar lediglich darum, sinnlose Vorgaben strikt durchzusetzen, wodurch die Situation vor Ort unnötigerweise eskaliert. Sowohl der gewählte Tonfall als auch diese unverständliche Regel verleiden uns den Spaß an der gesamten Meisterschaft massiv. Wir diskutieren in der Gruppe bereits ernsthaft über einen vorzeitigen Abbruch unserer Teilnahme, entscheiden uns nach reiflicher Überlegung dann aber doch dafür, den Wettkampf fortzusetzen.

Station 7 – Die Elster vom Fort Hahneberg

Die nächste Station muss kurzfristig verlegt werden, da aufgrund der extremen Hitze ein Stromaggregat ausgefallen ist. Aus diesem Grund absolvieren wir diese Wertungsaufgabe direkt im Jugendzentrum. Unsere Aufgabe besteht darin, an einer großen elektronischen Tafel Paare aus verschiedenen Münzen und Wappen zu finden.

Eine große elektronische Spieltafel im Jugendzentrum mit Abbildungen von Münzen und historischen Wappen

Am oberen Rand der Tafel befindet sich eine digitale Anzeige, welche die verbleibende Zeit von 600 Sekunden sowie die aktuell erreichten Punkte darstellt. Jedes fehlerhafte Paar, das wir aufdecken, führt zu einem direkten Abzug von Punkten. Wir kommen mit der Sortierung und Zuordnung im Team sehr gut zurecht. Es handelt sich hierbei um eine der am besten gestalteten Aufgaben des gesamten Wettbewerbs.

Station 8 – Frühlingserwachen

Die nächste Aufgabe hätte es für mich persönlich im Rahmen dieses Wettbewerbs nicht gebraucht, da hier ein Logtext auf fünf verschiedene Arten geschrieben, gestempelt, gestickt, gehämmert und aufgereiht werden soll. Ich übernehme dabei den Part des Stempelns, werde mit meiner Teilaufgabe innerhalb der vorgegebenen Stationszeit jedoch nicht ganz fertig.

Versuch, einen Logtext mit einzelnen Buchstabenstempeln schnell auf Papier zu bringen

Markus muss parallel dazu kleine Plastikteile auf einen Faden auffädeln und darin gezielt alle Fragmente mit der Ziffer Zwei finden.

Nahaufnahme von kleinen, bunten Plastikteilen mit Zahlenbeschriftung, die auf eine Schnur gefädelt werden

Lediglich zwei der geforderten Log-Varianten bekommen wir als Team rechtzeitig fertig, während bei den restlichen drei Methoden die verbleibende Zeit einfach nicht mehr ausreicht. Das war rückblickend die Aufgabe, die mir vom gesamten Event am wenigsten gefallen hat.

Station 9 – Fridolins Schätze

Unsere letzte Wertungsaufgabe besteht zunächst darin, mehrere hoch in den Ästen hängende Petlinge mithilfe einer Angelkonstruktion fachgerecht vom Baum zu holen.

Rätselpetlinge im Baum

Im nächsten Schritt müssen wir die in den heruntergeangelten Petlingen versteckten Rätsel und Hinweiszettel systematisch lösen.

Rätsel in Petlingen

Die ermittelten Codes nutzen wir anschließend, um damit die vielen am Final installierten Zahlenschlösser nacheinander zu öffnen, wobei gilt: Je mehr Schlösser wir erfolgreich knacken, desto mehr Punkte werden unserem Team gutgeschrieben.

Finalkiste mit 12 Zahlenschlösserrn

Aufgrund der Fülle an Kombinationen werden wir jedoch natürlich nicht ganz in der vorgegebenen Zeit fertig.

 

Das Abendevent mit der Siegerehrung

Obwohl wir mit unserer letzten Station erst gegen viertel vor sieben fertig sind und laut offiziellem Zeitplan bereits um halb acht die Siegerehrung beginnen soll, entscheiden wir uns dafür, vorher noch in Ruhe essen zu gehen – das haben wir uns nach diesem anstrengenden Tag redlich verdient. Wir vertrauen bei dieser Entscheidung fest darauf, dass auch dieses Orgateam dieses Mal wieder deutlich mehr Zeit benötigt, um alle Punkte und Ergebnisse der Teams präzise auszurechnen.

Zum Glück behalten wir mit unserer Vermutung recht, denn erst kurz vor neun Uhr beginnt schließlich die offizielle Siegerehrung im Jugendzentrum. Der Organisator mit dem Cachernamen „Die Fledermaus“ macht den Anfang des Programms und erzählt vor den versammelten Teilnehmern die einleitende Geschichte rund um die verschollene Kiste zu Ende.

Fledermaus bei der abschließenden Ansprache auf der Bühne der Siegerehrung

In der nun symbolisch wiedergefundenen Holzkiste befindet sich der eigentliche Siegerpokal des Wettbewerbs.

Ein glänzender Siegerpokal, der in einer geöffneten Holzkiste präsentiert wird

Im Anschluss daran werden in umgekehrter Reihenfolge, beginnend mit den hinteren Plätzen, die einzelnen Teams auf die Bühne gerufen. Den letzten Platz belegt das Team Lüneburg, während das andere angetretene Team aus dem Saarland, die Saarsucher, den 14. Platz erreicht. Unmittelbar danach und mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur sieben Punkten mehr folgt auch schon unser eigenes Team auf dem darauffolgenden Platz. Am Ende der Verkündung stehen nur noch die Teams aus Essen und Ostwestfalen-Lippe ganz vorne an der Spitze.

Das Gewinnerteam Die Hasengriller OWL bei der Pokalübergabe auf der Bühne unter Applaus der Geocacher

Das Team „Die Hasengriller OWL“ gewinnt schließlich die 20. Deutsche Geocaching-Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Endergebnisse

Schon kurz nach der Bekanntgabe der Gewinner finde ich auf Wegbseite der Geocaching-Meisterschaft alle Platzierungen der teilnehmenden Teams.

Quelle: gc-meisterschaft.de am 29.06.2026

Hier die Detailauswertungen, die an die teilnehmenden Teams verteilt wurden:

Quelle: Info an die Teams 29.06.2026

Maximal konnten 10 * 16 Punkte, also 160 Punkte erreicht werden plus 7 für einen Bonus, eine Rätselaufgabe, die zu lösen war, bei der aber im Vorfeld nicht kommuniziert wurde, inwieweit sich deren Lösung auf die Gesamtpunktzahl auswirken würde.

 

Die 21. Deutsche Geocaching-Meisterschaft

Wie auch schon in den Jahren 2009, 2011 und 2018 wird die 21. Deutsche Geocaching-Meisterschaft erneut in Ostwestfalen-Lippe ausgetragen werden. Auf die Qualifikation freue ich mich schon, da das Orgateam ja schon Erfahrung mit dieser Veranstaltung hat!

 

Mein Fazit

Noch nie ist mir das Schreiben eines Fazits für eine Deutsche Geocaching-Meisterschaft so schwergefallen wie dieses Mal. Die Location für das Vorevent in der Gaststätte G7 war meiner Meinung nach ungeeignet und das dortige Personal kam mit der hohen Anzahl der Teilnehmer nicht wirklich klar.

Für die extremen Wetterbedingungen mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke kann das Organisationsteam natürlich nichts. Die Verantwortlichen haben sichtlich versucht, das Beste aus der Situation zu machen, und zumindest an fast allen Wertungsstationen für die Teilnehmer kostenloses Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Die fehlenden behördlichen Genehmigungen für einige der geplanten Stationen im historischen Fort Hahneberg – einer ehemaligen preußischen Festungsanlage aus dem späten 19. Jahrhundert – kamen gefühlt jedoch recht kurzfristig. Auch unsere anfänglichen Anfragen bezüglich der Getränkeversorgung vor Ort wurden zunächst nur sehr zurückhaltend beantwortet. Zum Glück gab es im Verlauf scheinbar ein Umdenken, sodass die Versorgung kurzfristig noch sichergestellt wurde.

Auch das Jugendzentrum war als Pausenort für eine längere Mittagspause nicht ideal, da es dort schlicht zu wenige Tische und Bänke im Schatten gab. Zudem waren aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgesperrte Bereiche als solche für uns nicht klar zu erkennen, was auf dem Gelände zu unnötigen Konflikten führte. Auch die belehrenden und zum Teil abfälligen Kommentare einzelner Stationsbetreuer trübten bei uns im Team phasenweise die Stimmung.

Aber es war keineswegs alles schlecht. Der überwiegende Teil der Wettbewerbsstationen war handwerklich toll gemacht und vermittelte uns großen Spielspaß. Die Aufgaben präsentierten sich insgesamt sehr abwechslungsreich. Bei vielen beteiligten Ownern spürten wir eine ehrliche Freundlichkeit und die pure Freude darüber, wenn wir das eine oder andere Rätsel erfolgreich lösen konnten. Fast alle Helfer waren nett und hilfsbereit. Meine persönlichen Highlights des Wettbewerbs waren die technisch ausgefeilten Kästen von Fichte68, das elektronische Paaresuchen an der Spieletafel sowie die Station, bei der wir die Würfel im komplett Dunkeln ertasten mussten. Das war alles klasse umgesetzt – an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke dafür.

Von zukünftigen Organisationsteams würde ich mir für die kommenden Jahre wieder eine stärkere Rückbesinnung auf das bewährte Regelwerk der Meisterschaften aus dem Zeitraum zwischen 2011 und 2019 wünschen. Bei diesen vergangenen Austragungen war bei jeder einzelnen Aufgabe im Vorfeld transparent klar, wie viele Punkte es für welchen Lösungsschritt gibt und wann genau welche Abzüge, beispielsweise für das Öffnen eines Hinweises (Hints), vorgenommen werden.

Rückblickend hat mir meine mittlerweile 13. Teilnahme an einer Geocaching-Meisterschaft überwiegend Spaß bereitet. Für den enormen Arbeitsaufwand und den persönlichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen gebührt dem gesamten Orgateam mein voller Respekt!

 

Weitere Berichte über die Meisterschaft

Hier findet Ihr die Links zu weiteren Berichten.

Falls noch ein Link fehlt, schreibt mir bitte eine Nachricht!

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Alle meine bisherigen Berichte über die Geocaching-Meisterschaften seit 2011 findet Ihr auf der Seite „Meine Teilnahmen bei der Geocaching Meisterschaft„.

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Wie hat euch unser Erfahrungsbericht über die Teilnahme an der 20. Deutschen Geocaching-Meisterschaft in Berlin gefallen? Habt ihr selbst schon einmal an einer Meisterschaft teilgenommen? Möchtet ihr euch um einen der begehrten Startplätze für die nächste Meisterschaft bemühen?

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

21 Kommentare:

  1. Das Erdmännchen

    Hallo Saarfuchs,

    i.d.R. lese ich eher selten GC-Blogs, doch als Berliner und einer der vielen Helfer im Hintergrund war ich doch interessiert, wie die Berliner GC-Meisterschaften so von Dir beschrieben werden.

    Ich schließe mich hier durchaus der Meinung von Knollies an, dass, wenn auch entgegen Deiner kommentierten Absicht, der Bericht auf mich von der Grundstimmung her eher negativ rüberkommt. Die einzelnen Punkte bedürfen hier keiner langweiligen Wiederholung, Du hast dazu auch ausreichend Stellung bezogen und Deine eigene Sichtweise erläutert.

    Beim Lesen Deines Blogs und der Kommentare kamen mir allerdings einige Gedanken in den Kopf, die ich gerne loswerden möchte:
    Das die Orga eines Groß-Events einen enormen Kraft- und Zeitaufwand über einen langen Zeitraum bedeutet, ist wohl unbestritten. Als einer der Köpfe des Berliner GIGAS weiß ich, wo von ich da spreche. Mich erstaunt aber immer wieder die Erwartungshaltung, die von einigen Teilnehmern hier immer wieder zu Tage getragen wird, und insbesondere auch von Dir. Anstatt dankbar zu sein, dass sich einige dazu verleiten lassen, das Alles neben Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen monatelang auf sich zu nehmen, müssen sie sich auch noch dafür Kommentierungen gefallen lassen, die das gesamte Engagement in Frage stellen.

    Hier ist ein Team der Vorjahres-Meisterschaften in die Bresche gesprungen, dass damals auch weit hinter Deinem Team lag. Du und Dein Team haben sich wie alle anderen davor dieser Aufgabe entzogen; es wäre doch eine gute Gelegenheit für Dich gewesen zu zeigen, wie man so etwas machen kann. Aber hier wurde gerne darauf verzichtet. Was wäre aus den Meisterschaften geworden, wenn sich keiner gefunden hätte? Eine interessante Frage, finde ich.

    Das bei diesem Event der Orga massive Knüppel seitens externer Stellen bis zuletzt zwischen die Beine geworfen wurden, finden (aus Unkenntnis, mangelnder Nachfrage oder Interesse) gar nicht oder nur flüchtig in Deinem Bericht Berücksichtigung. Stattdessen werden mögliche Äußerungen von Helfern, für die eine Orga nun auch nichts wirklich kann, ausgiebig beschrieben und auf einen Stellenwert gehievt, den sie und damit auch nicht das Event verdienen. Sorry, aber man kann als Orga nicht überall sein, und an einem solch heißen Tag, bei dem die Priorität alle gesund durch den Tag zu bringen liegt, schon gar nicht.

    By the way, mich würden einmal Deine Erfahrungen interessieren, die Du beim Ausrichten eines Megas oder einer Meisterschaft gemacht hast. Vielleicht ließen sich daraus ja auch Tipps für zukünftige Großevents ableiten, die nachfolgenden Orgas das Leben leichter machen können. Wie gesagt, ich verwende wenig Zeit für GC-Blogs, sofern Du also so etwas schon an anderer Stelle publiziert hast, bitte ich um Nachsicht und würde mich über einen Link dazu freuen.

    Gruß aus Spandau
    Markus / Das Erdmännchen

    • Servus Markus! Vielen Dank für deinen offenen und umfangreichen Kommentar, zu dem ich natürlich gerne Stellung nehme:

      Aus dem Beitrag eine negative Grundstimmung herauszulesen, ist eine persönliche Empfindung, die natürlich jedem zusteht. Gerne verweise ich auch dieses Mal auf mein Fazit, in dem ich dem diesjährigen Orgateam meinen Respekt ausgesprochen habe. Auch habe ich im Beitrag geschrieben, dass nicht alles schlecht war – unter meinen bisherigen 13 Teilnahmen waren sowohl Meisterschaften, die ich besser, als auch schlechter erlebt habe. Der überwiegende Teil der Wettbewerbsstationen hat mir sehr gut gefallen!

      Apropos Erleben – mein Blog ist ein persönlicher Blog, daher schreibe ich über MEINE Wahrnehmung und MEIN erleben. Und die war nun mal so, wie ich das geschrieben habe.

      Zum Thema Erwartungshaltung – da kann ich jetzt natürlich ausschließlich über MEINER Erwartungshaltung schreiben. Meine Erwartungen haben sich an den letzten beiden Veranstaltungen orientiert und da hatte das Orgateam von Suhl und auch von Cottbus gezeigt, was alles bei einer Meisterschaft möglich ist.

      Aber dennoch finde ich es gut, dass die „Latte“ jetzt (wie auch schon das letzte Mal in Berlin) wieder etwas tiefer gehängt wurde. Und damit meine ich nicht, dass die 20. Meisterschaft schlecht war, sondern nur nicht an die letzten beiden vom Gesamteindruck her herangekommen ist.

      Über die Probleme der Orga kann ich nichts schreiben, da ich davon nicht mitbekommen habe. Das hat aber meines Erachtens in einem persönlichen Erlebnisbericht nicht unbedingt etwas zu suchen.

      Zum Schluss noch eine Frage an dich – darf ich in ein Restaurant nur essen gehen, wenn ich selbst kochen kann? Ich habe noch nie ein Mega oder eine Meisterschaft ausgerichtet. Dennoch habe ich schon an vielen teilgenommen und glaube sie daher auch miteinander vergleichen zu können.

      Zu Sicherheit erwähne ich gerne nochmal, dass mir das Herz der Meisterschaft, die Wettbewerbscaches fast alle sehr gut gefallen haben. Von daher hatten wir dort unseren Spaß. Also, es gab – nach meiner Wahrnehmung – viel positive und auch einige negative Erlebnisse … machen diese Ausführungen meinen Beitrag nun etwas verständlicher?

      Viele Grüße
      Jörg

  2. Oh, hier geht es ja heiß her…

    Apropos heiß.. Das war das Wetter ja auch. Und das sehr. Das kann schon mal aufs Gemüt schlagen und zu angespannten Situationen führen, weil die Hitze einfach nervt. Und dann kommt vielleicht nicht jeder mit der „Berliner Schnauze“ klar.

    Aber ich finde es sehr wichtig, als Blogger die Wahrheit zu schreiben und wie man etwas wirklich empfunden hat. Das ist Gefühlslage und Meinung und da hat vielleicht jede eine andere – das frei als Meinung äußern zu dürfen, dass ist zum Glück unser Grundrecht.

    Ich finde auch, als Blogger hat man eine gewisse journalistische Wahrheitspflicht. Und das rechne ich dem Saarfuchs hoch an, dass er hier offen und ehrlich schreibt, zumindest von seiner Warte her. Die Außenwirkung wird wohl hier und da missinterpretiert, aber das kommt vor. Das Risiko muss man dann eingehen. Ich habe auch schon Blogger und Youtuber gesehen, die sich kaufen lassen und das Blaue vom Himmel lügen, insbesondere, wenn es um Geld geht. So was brauche ich mir gar nicht erst durchzulesen oder anzuschauen, eine – aus welchen Gründen auch immer – geschönte Darstellung ist halt keine ehrliche Darstellung. Ich möchte Saarfuchs darum ermutigen, bei seinem offenen Stil zu bleiben.

    Aber natürlich darf man über unterschiedliche Meinungen diskutieren und kundtun, wie man die Sache sieht. Das muss dann der Blogger wieder hinnehmen, solange es im Rahmen ist. Nach einer kurzen Diskussion ist dann auch alles klargestellt, wie es gemeint war und gut ist. Die Diskussion scheint ja hier auf zivilisiertem Niveau zu geschehen, damit auch ein Lob an die Kommentatoren (was ich dazu im Gegenstz manchmal in anderen Foren oder Social Media Platformen lesen muss, OMG).

    Zum Orga-Team ein Wort: ja, die haben so etwas das erste Mal gemacht. Aber das ja auch nur, weil KEIN ANDERER wollte. Die Erstplatzierten haben sich ja 2025 aus der Verantwortung gestohlen. Und Ocidoki ist als weit hinter platziertes Team dann doch noch eingesprungen und hat damit die GC-Meisterschaft sozusagen gerettet. Ohne die wäre die GCM jetzt vielleicht tot. Darum hier meinen Respekt an das Orga-Team Ocidoki. Und so wie ich die Stationen sehe auf den Fotos: die sind doch toll gemacht!

    Diesbezüglich auch meinen Respekt an die Erstplatzierten dieses Jahr, die Hasengriller OWL, dass sie zu ihrer „Verantwortung“ stehen und die nächste GCM austragen. Wenn jedes Team so wäre, dann hätte die GCM noch eine lange Zukunft.

    So, jetzt bin ich meine 2 (oder 5) Cents auch los ;)

  3. Hi, danke für deinen Bericht.

    Ein „kleine“ Zusammenfassung des letzten Jahres aus Orga-Sicht. Vorsicht, das ist… etwas… lang geraten 😅 https://ruminarium.de/2026/07/01/organisation-einer-gc-meisterschaft-qualifikation/

  4. Andreas / Knollies

    So, da hier fleissig Kritik von Dir an der Geomeisterschaft geäussert wurde, hoffe ich jetzt mal das Kritik an Deinem Beitrag ebenso veröffentlicht wird und das man nicht andere Wege zur Rückmeldung finden muss.

    Persönlicher Kommentar: Ich empfinde die „Grundstimmung“ im Beitrag als sehr negativ. Ja, es ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Aber man sollte sich seiner Reichweite bewusst sein und korrekt/gerecht sein. M.E. ward Ihr oder Du eher genervt durch Wetter/WasAuchImmer und habt Euch daher selbst den Spass verdorben.

    Beispiele:
    – „Der Weg dorthin führt uns ohne jeglichen Schutz durch die pralle Sonne, was sich bei den extremen Temperaturen als eine echte Tortur erweist. “
    -> Euer Weg dahin war um 09:30 rum !!! M.E. ist diese Formulierung daher ein perfektes Beispiel, wie Eure ganz persönliche Grundstimmung war.
    Eigene Erfahrung: um 09:30/10:00 war das alles noch in Ordnung!

    – Der negativ bewerte Rückbau durch Schloss nicht zurückstellen.
    Es stand, falls gefordert, immer ausdrücklich im Aufgabenzettel, dass man komplett zurückbauen muss. Wer lesen kann… Und ja, auch wir haben das mal verbockt. Dann sagt man aber eigener Fehler, lernt daraus und macht es an den Folgestationen besser!

    – „Kurze Zeit später werden wir jedoch von einer Helferin in einem sehr unhöflichen Ton angeblafft, dass wir hier keinesfalls sitzen dürfen. Eine erkennbare Absperrung gibt es unsere Meinung nach nicht! Auf unsere direkte Nachfrage nach dem konkreten Grund für dieses Verbot bekommen wir keine nachvollziehbare Antwort geliefert. “
    Ganz schlimm, sorry. Korrekt wäre zu sagen: Wir sind in einen Bereich gegangen, in dem wir vorab Teile der Station dort hätte sehen können und wurden korrekterweise weggeschickt.
    Eigene Erfahrung: Wir wurden an allen Stationen superfreundlich und mit Spass empfangen. Ich denke das war eher das Thema: Wie man in den Wald hineinruft…

    – „Sowohl der gewählte Tonfall als auch diese unverständliche Regel verleiden uns den Spaß an der gesamten Meisterschaft massiv. Wir diskutieren in der Gruppe bereits ernsthaft über einen vorzeitigen Abbruch unserer Teilnahme, entscheiden uns nach reiflicher Überlegung dann aber doch dafür, den Wettkampf fortzusetzen.“

    Für mich das zweite perfekte Beispiel, das es eher ein Einstellungsproblem bei Euch/Dir war. Wer bricht denn eine Meisterschaft ab, weil irgendjeman mal ggfs., unfreundlich war…

    – Nicht erwähnt im Bericht: Eure stark negative Reaktion darauf, dass im Fort, WIE VORHER BEKANNT und kommuniziert, nur Teammitglieder erlaubt sind. Für mich leider wieder ein perfektes Beispiel, es lag nicht an der GCM/den Helfern sondern Dir/Euch.

    Und ja, es war nicht alles perfekt. Der überforderte Vorevent-Biergarten. Teils die späte Kommunikation…kann man alles sagen, muss man aber selbst auch erstmal besser machen !!!

    Daher finde ich Deinen Bericht unpassend und sehe vieles, siehe oben, eher „bei Euch/Dir“. Meine Meinung.

    Von mir, Danke an die Orga, ihr hattet echt grosse Hürden mit Fort-Umplanung und Hitze und das ziemlich gut gemacht.

    Andreas von den Knollies, Teilnehmer im Team Glückauf!

    • Salü Andreas! Nochmal vielen Dank für dein offenes Feedback, dass ich sehr schätze. Dass du die Grundstimmung als negativ empfindest, finde ich ebenfalls schade, zumal es von mir so nicht gedacht war. Bis auf das Vorevent, unsere Mittagspause im Jugendzentrum und unsere Empfindungen bei sehr wenigen Stationen habe ich versucht zu Ausdruck zu bringen, dass ich die Aufgabenstellungen sehr interessant, spannend und unterhaltsam empfand.

      Ich glaube, wir wollen jetzt nicht über Empfindungen streiten, oder? Was der eine als angenehm empfindet, kann einem anderen schon körperliche Probleme bereiten. WIR haben die Zuwegung zum Fort als Tortur empfunden.

      Zu dem Rückbau habe ich dir ja schon in einem anderen Kommentar geantwortet. Das Problem ist hier sicher, dass wir möglicherweise etwas anderes unter Rückbau verstehen, wie du!

      Sorry, dort wo wir gesessen haben, war keine Wettbewerbsstation in der Nähe oder gar zu sehen. Welche Station meinst Du denn genau? Und warum kann man eine Absperrung nicht so gestalten, dass sie als Absperrung zu erkennen ist?

      Danke, dass du mich und mein Team auf ein Einstellungsproblem hinweist. Wir sind natürlich über 700 Kilometer durch die Bruthitze gefahren, um dort einfach nur schlechte Laune zu haben und alles doof zu finden. ***Ironie wieder aus*** Wenn ich von einem Helfer, der ja schon irgendwie das Orgateam repräsentiert unfair angegangen werde, mache ich mir schon Gedanken, ob mir nochmal passieren könnte und ob ich mir das antun will. In der Abwägung haben wir uns für die das weitere Erleben der überwiegend tollen Stationen entschieden!

      „Nicht erwähnt im Bericht: Eure stark negative Reaktion darauf, dass im Fort, WIE VORHER BEKANNT und kommuniziert, nur Teammitglieder erlaubt sind. „Ähh – jetzt bin ich aber wirklich verwirrt. Redest Du noch von meinem Blogbeitrag? Unser Team bestand ausschließlich aus Teammitgliedern, die alle das Fort betreten durften. Von daher wüsste ich nicht, warum ich mich darüber aufregen sollte? Es spielte einfach für uns keine Rolle?

      Dass du den Bericht unpassend empfindest, steht dir natürlich zu. Genauso steht mir glaube ich zu, mir meine eigene Meinung über diese Meisterschaft zu bilden. Nach inzwischen 13 Teilnahmen habe ich einen guten Überblick, was machbar ist. Diese war definitiv nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste Meisterschaft, die ich bisher erleben durfte.

      Aber nochmal – wer meinen Beitrag und vor allem mein persönliches Fazit aufmerksam liest, kann erkennen, dass es mir überwiegend gut gefallen hat und ich der Orga für ihre Arbeit meinen Respekt zolle!

      • Andreas / Knollies

        Auch erstmal Danke an Dich, dass Du hier offen bist und nicht „zensierst“.

        Das der Bericht vielen als negativ aufstösst, kannst Du schon an den Kommentaren hier erkennen.

        Ansonsten, dass man 700km anreist hat natürlich Null damit zu tuen, ob man Laune hat oder nicht. Erst Recht nicht, wenn es ggfs. sogar auch schon „Pflicht“ für seinen Blog sein könnte.

        „Welche Station meinst Du denn genau?“
        -> „Die Elster vom Fort Hahneberg“. Die war ja auf der Seite vom Jugendtreff/Siegesfeierort und konnte man sehen, wenn man weiter rauf auf das Eventgelände ging. Und das war ja auch genau Euer Pausenort und die Station nach Eurer Pause. (Und ja, HÄTTE man absperren können, sagen reicht aber auch!)

        Zudem „Auf unsere direkte Nachfrage nach dem konkreten Grund für dieses Verbot bekommen wir keine nachvollziehbare Antwort geliefert. “
        Man, wenn die Orga/Helfer einem sagen „da nicht hin“, dann sollte man das machen und nicht diskutieren wollen !

        Aber brauchen das jetzt auch nicht weiter im Detail…Ich konnte hier meine andere Sicht/Meinung darstellen und damit alles „gut“.

        Grüsse aus dem Pott, Andreas

        • Guten Morgen Andreas!

          Ich persönlich empfinde Feedback immer als Geschenk. Es ermöglicht mir meine Sichtweise zu überprüfen und – bei neuen Informationen – gegebenenfalls neu zu bewerten und anzupassen. Daher bin ich gerade über Kritik immer sehr froh. Das bringt mich persönlich weiter. Grundsätzlich schalte ich alle Kommentare frei, die keinen Spam oder eine Beleidigung enthalten. Nur so ist auch eine echte Diskussion gewährleistet.

          Doch nun zu deinen Anmerkungen. Selbst wenn ich es als meine Pflicht als Blogger auffassen würde, hier mitzumachen zu müssen, um berichten zu können – was bei mir definitiv nicht so ist – so würden ja noch die restlichen vier Teammitglieder fehlen. Unser Team hat sich auf die Meisterschaft gefreut und wir hatten auch meist unseren Spaß in Berlin.

          In der Mittagshitze haben wir uns einen Platz gesucht, der im Schatten lag und etwas luftiger war. Eine Wettbewerbsstation konnte ich von dort definitiv nicht sehen. Bei willkürlich wirkenden Anweisungen, die uns Ungemach bereiten, frage ich natürlich nach. Und wenn dann noch nicht mal eine nachvollziehbare Erklärung kommt (uns wurde gesagt, „wenn ich es euch erlaube, muss ich es allen Teams erlauben“ – eine vernünftige Erklärung Fehlanzeige!) dann widersetze ich mich bei 38° … ich gebe gerne zu, dass hier auf beiden Seiten (auch bei uns!) etwas das Verständnis und die Toleranz gefehlt hat. In anderen Situationen hat sich dieselbe Orga verrissen, damit wir uns wohlfühlen. Auch das möchte ich nicht unerwähnt lassen. Daher hatte ich auch mein persönliches Fazit damit eingeleitet, dass mir dieses Fazit zu schreiben echt schwergefallen ist – aber so habe ich die Meisterschaft nun mal erlebt!

          Zum Schluss möchte ich noch mal nachfragen, was du mit „Eure stark negative Reaktion darauf, dass im Fort, WIE VORHER BEKANNT und kommuniziert, nur Teammitglieder erlaubt sind“ gemeint hast. An eine solche Reaktion von uns kann ich mich nicht erinnern, zumal es für unser Team einfach keine Rolle gespielt hat? Hilf mir da mal bitte auf die Sprünge.

          Viele Grüße aus dem Saarland in den Pott
          Jörg

          • Andreas / Knollies

            Zur Nachfrage, wie gesagt ist sonst mE alles gesagt…
            Ich habe persönlich von den Helfern am Fort gehört, dass sie heftig angegangen wurden, weil nur Teammitglieder im Fort zugelassen waren. Nach der Reaktion der Helferin muss das echt heftig (und damit voll daneben) gewesen sein.
            Nachher habe ich dann von anderen Teilnehmern gehört, dass das bei Eurem Team gewesen sein soll.
            Aber!!, das habe ich nicht persönlich gesehen sondern nur gehört. Daher, falls das falsch ist, bitte ich um Entschuldigung und dann bitte den Absatz „Nicht erwähnt im Bericht: Eure stark negative Reaktion ..“ ignorieren!
            Grüsse aus dem Pott ins Saarland
            Andreas

          • Dann dank‘ ich Dir für das Klarstellen und ja, wir waren das nicht – wir hätten dazu ja auch gar keinen Grund gehabt! Bis bald mal wieder ;-)

  5. Hallo Saarfuchs,
    3 Reaktionen auf deinen Bericht, die deine Meinung nicht teilen.
    Und alleine schon die Zusammenfassung zeigt auch etliches an Kritik an der Versorgung. Ich mag nicht mehr auf die einzelnen Stellen im sonstigen Text eingehen. Ich empfinde deine Kritik als unangebracht. Lassen wir es damit gut sein. Wir hatten auf jeden Falls viel Spaß. Und vielleicht macht ihr es eines Tages im Wettkampf besser und richtet dann die perfekten Meisterschaften aus..

    • Servus Ampeline. Dass du meine Kritik als unangebracht empfindest, tut mir leid, aber natürlich respektiere ich deine Meinung. Genau das erwarte ich aber auch von dir – dass du meine Meinung respektierst. Inhaltlich falsch empfinde ich deine Aussage, dass alle drei Reaktionen (bis um 14:41 Uhr) meine Meinung nicht teilen. So hat Gabunz zum Beispiel geschrieben „Ja, es ist nicht alles Rund gelaufen …“ und wenn du mein persönliches Fazit ausführlich liest, so könntest du erkennen, dass mir die Meisterschaft überwiegend gut gefallen hat. Vergleiche ich sie mit anderen Meisterschaften davor, so gab es nach meiner Meinung nach bessere und schlechtere. Auch kann ich den Vorwurf von dir, ich hätte an der Versorgung Kritik geübt nicht nachvollziehen, da ich „Auch unsere anfänglichen Anfragen bezüglich der Getränkeversorgung vor Ort wurden zunächst nur sehr zurückhaltend beantwortet. Zum Glück gab es im Verlauf scheinbar ein Umdenken, sodass die Versorgung kurzfristig noch sichergestellt wurde.“ in meinem Fazit geschrieben habe. Also wo bitte habe ich Kritik an der Versorgung geübt?

  6. Ich war die ganze Zeit Stationhelfer bei der Station „Das Hier und Jetzt“, und ich kann mich an keine unhöflichen Kommentare erinnern. Eher waren wir verdutzt, warum ihr nicht einfach die Tür öffnet, nachdem die Kette geöffnet war. Hilfestellung gab es nicht (wäre ja auch ungerecht den anderen Teams gegenüber gewesen), und das man beim Rückbau alles so zurückstellt wie vorgefunden (also 0000 und nicht einfach nur Drehen) mag zwar kleinkariert klingen, aber so sollte jedes Team auch dieselbe Anfangssituation vorfinden.
    Mag sein, daß ihr etwas frustriert war, weil es bei euch so lange gedauert hat, aber bitte lasst den Frust nicht an der Station aus mit solch einem verdrehten Bericht.
    Just my 0.02 Euro, Mic@ (Stationshelfer und Orga-Mitglied)

    • Servus Mica! Mein Beitrag ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Über Wahrnehmung lässt sich bekanntlich nicht streiten. Unser Team hat es – so wie im Beitrag geschildert – wahrgenommen. Grundsätzlich finde ich es problematisch von den Teams den Rückbau zu verlangen. Auch bei dieser Meisterschaft haben wir wieder ein geöffnetes Schloss vorgefunden. Ich persönlich glaube, dass es sinnvoller (und fairer) wäre, den Stationsbetreuern den Rückbau zu überlassen, um für alle dies dieselben Startvoraussetzungen zu schaffen. Und zur Tür: wir wollten die Station nicht beschädigen und haben daher nur ganz vorsichtig an der Kette gezogen. Dass uns das zum Nachteil wurde, finde ich persönlich echt schade …

      • Andreas / Knollies

        1. Der Rückbau stand immer in der Aufgabenstellung. Wer die nicht liest, sorry, selber Schuld.
        2. Klar sollte der Rückbau vom Stationsteam nachkontrolliert oder korrigiert werden. Nach dem was wir mitbekommen haben, ist das auch so erfolgt.
        Der teils Rückbau der TEams war hier mE eher Aufgabe (wie auch real bei Geocaches!) und hat nicht einen Rückbau der Helfer ersetzt sondern nur vereinfacht.

        • Servus Andreas, vielen Dank für dein offenes Feedback. Ich habe um einen besseren Blogbeitrag schreiben zu können natürlich alle Aufgabenzettel aufgehoben. Bei der Aufgabe „Hier und jetzt“ besteht (zumindest in dem mir vorliegenden Blatt) die Aufgabenstellen aus den folgenden beiden Sätzen: „Wie spät ist es? Löst die Aufgaben und öffnet das Schloss. Vergesst den Rückbau nicht!“ … und genau da fängt der Interpretationsspielraum an. Von Schlössern auf null drehen kann ich da nichts lesen. Oder hast Du da einen anderen Aufgabenzettel bekommen?

  7. Hallo,

    Ja, es ist nicht alles Rund gelaufen, aber das Team Ockidocki hat nach der Absage des Gewinner der 19. GCM im letzten Jahr, die Meisterschaft auszurichten, hier echt einen gut!
    Es ist eine große Verantwortung mit viel Arbeit, eine solche Veranstaltung auszurichten. Und das freiwillig. Das verdient Anerkennung und Respekt.
    Auch die Qualifikation war Teil der Meisterschaft und die fand ich richtig gut.
    Daher von mir vielen Dank an die Orga und alle Helfer!
    Lg Gabunz von den Saarsuchern

    • Danke Gabunz für deine Reaktion.
      Ich hatte beim lesen ganz schön an der vielen Kritik geschluckt. Natürlich ist nicht alles rund gelaufen. Aber die Orga hat getan was sie konnte, um es trotz der Einschränkungen und der heftigen Hitze eine gute Meisterschaft werden zu lassen. Und hat auch viele zusätzliche Wege in Kauf genommen, um immer wieder Getränke, Obst und Kuchen an die Verpflegungsstellen zu bekommen. Wie oft alleine Tarozwo den so arg kritisierten Weg mit dem Fahrrad hoch ins Fort gefahren ist, um noch etwas an Verpflegung zu bringen war schon eine starke Leistung. Als Teil des Helferschwarms der von den 9 Stunden Dienst etwa 5 in der glühenden Sonne ohne Schatten stand und in den restlichen 4 Stunden nur leichten Schatten hatte, kann ich dir sagen: wir haben getan was wir konnten. Und selbst als ich von einer Begleitung ziemlich angegangen wurde, weil ich sie nun mal ohne Band nicht ins Fort lassen durfte versuchten wir zum Rest des Teams freundlich zu sein. Das fiel nicht gerade leicht. Muss man da so an allem rummeckern Saarfuchs? Das verstehe ich nicht!

      • Servus Ampeline! Ehrlich gesagt kann ich deinen Vorwurf „an allem rummeckern“ nicht nachvollziehen. Der Kern der Meisterschaft waren die Wettbewerbscaches – die habe ich bis auf eine Ausnahme alle gelobt. Auch habe ich keine Kritik an der Versorgung geäußert, sondern nur die Kommunikation im Vorfeld der Meisterschaft erwähnt. Weiter habe ich in meinem persönlichen Fazit ein positives Gesamtresümee gezogen und der Orga meinen Respekt ausgesprochen. Daher meine Frage an Dich: Woran machst du deinen Vorwurf „an allem rummeckern“ fest?

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