Lavendel Grab – kein Geocaching-Krimi (Buchbesprechung)

Passend zum Abschluss meiner Reiseberichte-Serie von unserer Rundreise durch die Provence möchten saarzwerg und ich Euch heute den neuen Provence-Krimi von Carine Bernard vorstellen, die selbst Geocacherin ist.

Wie auch schon im letzen Band ist auch dieser Krimi Geocaching-frei, dafür aber nicht minder spannend. Schaut doch mal in die Rezension vom saarzwerg rein!

 

 

Die Buchbesprechung von saarzwerg

Karin Uhlig hatte mich angeschrieben und gefragt, ob ich gerne die neuen Abenteuer von Lilou Braque lesen wollte und natürlich wollte ich, handelt es sich doch um das inzwischen dritte Abenteuer, das die Kommisarsanwärterin in der Provence zu bestehen hat und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit ihr weitergeht. Im zweiten Band hat sich nämlich ein Ende der Serie, zumindest für den Handlungsort Provence angedeutet, da sie nach ihrer Ausbildung eine Stelle in Paris antreten soll.

In diesem dritten Band geht es um ein altes Rezept für ein Lebenselixier, das offenbar einem “jungen Wissenschaftler” zum Verhängnis geworden ist: Er ist verschwunden und Lilou macht sich auf die Suche nach ihm.

Dass Karin Uhlig Geocacherin mit Mysteryerfahrung ist, merkt der Leser mit Hintergrundwissen durchaus: So wird an zwei Stellen geocacherspezifisches Wissen verarbeitet: Einmal, wenn ein Kriminaltechniker Lilou verschiedene Codes erklärt – beginnend bei Cäsar und mündend bei Vigenère, mittels dessen offensichtlich ein Dokument verschlüsselt wurde, das Angaben zum Rezept des Lebenselixiers, das durchaus von Interesse für die Kosmetikindustrie sein könnte, enthält. Dann wieder als Lilou bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Wissenschaftler anscheinend dem Täter zu nahe kommt und eingesperrt wird: Als sie in ihrem Gefängnis auf einen Mitgefangenen trifft und beide überlegen, wie sie aus dem verschlossenen Raum entkommen könnten, fällt der Begriff “Lockpicking”. All das ist mit dem Hintergrundwissen zur Autorin amüsant zu lesen – aber um einen Geocaching-Krimi handelt es sich nicht. Bei dem, was ich da schon alles lesen musste, bin ich versucht zu schreiben: “zum Glück!” Stattdessen ist die Handlung stimmig aufgebaut und das Buch so gut geschrieben, dass es sich fast in einem Rutsch durchlesen lässt – aber nur fast: Schließlich möchte man das Buch dann doch ein wenig länger genießen. Bei mir kommt sicher noch dazu, dass ich ein Fan der Provence bin, was sich durch den letzten Urlaub dort nur noch verstärkt hat und beim Lesen Locations und eine gewisse provenzalische Lebensart wiedererkenne, die Karin als Liebhaberin der Provence mit langjähriger Reiseerfahrung in der Region für mich perfekt eingefangen hat. Dazu kommen noch kurze Beschreibungen von Weinverkostungen, die vor meinem inneren Auge Erinnerungen an Weinproben in unserer lokalen Weinbar Vindumi (als Abkürzung für Vin du Midi, damit Weine aus Südfrankreich und also auch der Provence) haben lebendig werden lassen – kurzum: für mich ein perfekter Urlaubskrimi! Das mögen Andere vielleicht anders empfinden, aber für mich hat es gepasst: Toll, dass ich das Buch gerade kurz nach Ende unseres Urlaubs lesen und mir so die Urlaubserinnerungen nochmal lebendig werden durften. Das Ende des Buches lässt in mir die Hoffnung aufkeimen, dass es mit Lilou Braque und der Provence weitergehen könnte. Wenn dem so ist – ich bin dabei!

 

 

Über das Buch

Lavendel-Grab: Ein Provence-Krimi (Die Lavendel-Morde, Band 4)
Carine Bernard
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Knaur TB; 1. Edition (2. Mai 2022)
ISBN-13: 978-3426528297

 

Der Preis für das Buch

Das Buch gibt es bei Amazon als Paperback, als eBook für den Kindle und als Hörbuch. Aktuell kostet das Paperback 10,99 € und die Version für den Kindle 9,99 €.

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Transparenzhinweis

Dieses Buch wurde mir als Paperback für diese Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt und ich darf es anschließend behalten. Wer mich kennt, weiß, dass dies unsere Objektivität bei diesem Testbericht nicht beeinflusst. Die Besprechung beschreibt die ehrliche Meinung von saarzwerg zu dem Buch “Lavendel Grab”.

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Kennt Ihr dieses Buch schon? Wie ist Eure Meinung darüber? Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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