Wandermulti: Pfälzerwald Durchquerung I

Am letzten Samstag bin ich, da saarzwerg keine Zeit hatte, alleine den Wandermulti „Pfälzerwald Durchquerung I“ gewandert. Auf den 15 Kilometern kann ich tolle Felsen, einen Aussichtspunkt und eine Burg sehen.

Unterwegs liegen noch zwei Tradis auf der Strecke, die ich gut finden kann. Kommt mit auf die virtuelle Wanderung …

 

 

Der Wanderweg „Die Salztrippler-Tour“

Im Listing des Multis „Pfälzerwald Durchquerung I„, der aus sieben Stationen und einem Final besteht, ist ein Link zu dem Track auf Komoot enthalten. Die dort hinterlegte Strecke entspricht überwiegend dem Wanderweg Salztrippler-Tour. Jedoch sind nur die Koordinaten des ersten Wegpunktes gegeben und alle weiteren müssen unterwegs ausgerechnet werden. Die Länge ist mit 15 Kilometern angegeben.

Die Salztrippler-Tour ist mit blauen Schildern markiert. Sie beginnt in dem kleinen Ort Rumbach.

In meiner interaktiven Karte weiter unten findet Ihr den Parkplatz, der auch im Listing angegeben ist. Als ich dort am Samstag um neun Uhr ankomme, ist er fast komplett leer. Zu Beginn wandere ich durch den Ort über eine verkehrsberuhigte Teerstraße.

Grundsätzlich kann die komplette Tour von einem erfahrenen Radfahrer auch mit einem Mountainbike gefahren werden – mag aber sein, dass an der ein oder anderen Stelle abgestiegen oder sogar das Rad über Hindernisse getragen werden muss. Am Parkplatz befindet sich sogar ein Servicepoint, an dem das Rad bei Problemen fit gemacht werden kann.

Nach der Wanderung habe ich auf meinem GPS 15,2 Kilometer und 490 Höhenmeter. Mit Fotografieren, Geocaching und einer gemütlichen Mittagspause habe ich knapp fünf Stunden benötigt. Übrigens könnt Ihr bis kurz vor Ende komplett der Beschilderung der Satztrippler-Tour folgen, um an den Stationen vorbeizukommen. Erst am Flugplatz verlasst Ihr für die letzte Station und den Final den ausgeschilderten Wanderweg. In dem Fall vermeidet Ihr auch die kleine Strecke doppelt zu laufen, die im Komoot-Track angegeben ist.

 

Flach durch den Ort und am Rumbach entlang

Ich laufe über die Teerstraße in südwestlicher Richtung an einer Parkanlage entlang.

An ihrem Ende überquere ich die Hauptstraße und stehe schon vor der ersten Station, an der ich eine Jahreszahl ablesen muss. So eindeutig, wie diese erste Station ist, werden auch alle folgenden sein.

Leider laufe ich auch nach dieser Station weiter über Teer: Es ist der Radweg von Reichenbach nach Weissenburg.

Zunächst verläuft der Radweg hinter den Gärten vorbei, quert dann die Hauptstraße und geht dann weiter über Teer durch ein Tal immer am Rumbach entlang.

 

Der erste längere Aufstieg

Nach einer weiteren Station biege ich dann endlich von dem Radweg ab in den Wald hinein. Dort beginnt der erste längere Aufstieg.

Zunächst wandere ich über einen breiten Forstweg und später über einen schmalen Wanderpfad, der sich in großen Serpentinen den Hang hinaufschlängelt.

Irgendwann biege ich weiter oben wieder in einen Forstweg ein. Dort steht eine kleine Schutzhütte.

An dieser Stelle habe ich den ersten Anstieg hinter mich gebracht!

 

Im großen Bogen an den Felsen entlang

Der nächste Abschnitt der Wanderung ist nun wieder etwas flacher. Auf einem breiten Forstweg geht es in einem großen Bogen um einige Felsen herum.

An der nächsten Abzweigung verlasse ich dann den markierten Wanderweg der Salztrippler-Tour und biege nach links ab. Grundsätzlich ist das aber nicht notwendig, da der berechnete nächste Wegpunkt erst nach der Stelle kommt, wo ich wieder auf den Wanderweg stoßen werde.

Der „Umweg“ um die Felsen ist aber nicht schlecht, wenn auch etwas länger. Ich komme an ein paar interessanten Felsformationen vorbei.

Hier kann ich eine typische Sanduhr bestaunen, die bei den Kletterern sehr beliebt ist, da sie als stabiler Sicherungspunkt dienen kann.

 

Hinauf auf den Kuhnenkopf

Nach zwei weiteren Abzweigungen stoße ich bald wieder auf den Wanderweg. Dort befindet sich die Abzweigung hinauf zum 530 Meter hohen Kuhnenkopf. Ich folge dem Wegweiser und wandere über den schmalen Pfad.

In drei großen Serpentinen geht es nach oben. Kurz bevor ich oben ankomme, ist schon der große Sandsteinfelsen zu sehen.

Eine Serpentine weiter bin ich oben angekommen und stehe vor einer großen grünen Leiter, die zum Aussichtspunkt führt.

Auf diese folgt noch eine kürzere zweite Leiter und Sekunden später stehe ich schon an diesem atemberaubenden Aussichtspunkt.

Besonders die Aussicht nach Westen ist grandios. Ich schaue auf meiner Karte und bin der Überzeugung, dass der Ort vor den vielen Hügeln des Pfälzerwaldes Schönau sein sollte?!

Dann drehe ich mich um und sehe einen Gitterrost und darunter ein betoniertes Loch. Dabei handelt es sich um einen verbunkerten Aussichtspunkt aus dem letzten Krieg. Von hier konnte gut die französische Grenze überwacht werden. Der Gitterrost lässt sich hochheben und so kann gefahrlos der „Bunker“ besucht werden. Viel Platz hatte die Soldaten darin nicht wirklich.

Dort oben finde ich dann auch recht schnell den Tradi Belvedere Kuhnenkopf: eine wirklich schöne Idee, um eine Dose zu verstecken!

 

Zwei Geocaches an den Felsen

Anschließend muss ich den gleichen Weg hinunter zum Wegweiser und weiter bis zur nächsten Abzweigung wandern. Danach folge ich leicht absteigend einem breiten Forstweg bis zu einer Kurve, in der ein kleiner „Felsentisch“ steht. Dort verlasse ich den Forstweg und folge dem markierten Wanderweg der Salztrippler-Tour.

Zu dem Felsen steige ich die wenigen nötigen Schritte hinauf und suche dort den Tradi Out of limits, der dank Spoilerbild leicht zu finden ist. Jetzt schaue ich mich noch ein wenig um.

Der Felsentisch ruht auf mehreren Säulen. Ist doch toll, was die Natur hier alles geschaffen hat, oder?

Ich gehe wieder hinunter zum Wanderpfad und folge diesem entlang der Felsen. Am Ende des Pfades biege ich in einen breiten Forstweg ein.

Vom Forstweg kann ich dann ein kurzes Stück über die Felsen laufen, an denen ich eben unten vorbeigewandert bin. Dort oben suche ich den Tradi Yin und trage mich ins Logbuch ein.

 

Vorbei an der Wegelnburg

Am Forstweg steht ein Wegweiser, der mir mitteilt, dass ich das Highlight der Tour, die Wegelnburg, heute wohl nicht besichtigen kann. Sie wird offensichtlich noch bis Mitte dieses Jahres saniert.

Ich wandere weiter und biege nach kurzer Zeit links in den Wanderpfad ein, der in großen Serpentinen recht steil nach oben zur Burg führt. Dort suche ich mir einen Weg rund um die Burg. Deutlich ist zu sehen, dass die Mauer der Burg gerade erst restauriert wurde.

Etwas weiter hinten stehen sogar noch die Gerüste – die Sanierung wird wohl noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen.

Vor der Burg ist ein kleiner Picknickplatz, wo ich meine Mittagspause verbringe. Eine knappe halbe Stunde Zeit nehme ich mir dafür. Anschließend höre ich auf das Listing und folge dem schmalen Pfad zu den Felsen. Der markierte Wanderweg nimmt dagegen den breiten Forstweg.

Ich schlendere zwischen den Felsen hindurch und sehe einige Spuren von einer früheren Verwendung. Scheinbar befanden sich früher hier ein paar Erweiterungen der Burg.

Nach dem letzten Felsen sehe ich auf meinem GPS-Track, dass nun die Stelle erreicht ist, wo ich weglos den Hang bis zum breiten Forstweg hinabsteige. Das ist meiner Meinung die einzige Stelle, die mit dem Mountainbike nicht vernünftig zu fahren ist.

 

An der Grenze

Über den Forstweg wandere ich gemütlich bergab bis zu einer Schutzhütte.

Gleich gegenüber befindet sich die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.

Gerne hätte ich sie überschritten, um noch einen Abstecher zu den beiden Burgen Hohenbourg und Löwenstein zu machen. Leider ist der Grenzübertritt wegen Corona derzeit für mich nicht möglich.

 

Der lange Abstieg

Daher drehe ich an dieser Stelle um und wandere über den breiten Forstweg zurück bis zu der Kurve, wo ich den letzten Tradi gesucht habe. Anschließend laufe ich wieder an den Felsen entlang.

Danach gehe ich ein kurzes Stück den anschließenden Forstweg hoch, bis rechts ein kleiner, leicht zu übersehender, Mountainbike-Trail abzweigt.

Über diesen steige ich ins Tal ab bis zu einem Forstweg, der mich dann zur Straße bringt.

Leider muss ich nun fast 700 Meter an dieser entlang wandern.

 

Vorbei am Flugplatz

In einer Kurve darf ich dann endlich wieder in den Wald einbiegen und den Markierungen der Salztrippler-Tour folgen. Über einen breiten Fahrweg laufe ich recht eben bis zu einem kleinen Sportflugplatz.

Hier verlasse ich nun die markierte Salztrippler-Tour und biege rechts ab, um einmal um das Flugfeld herumzulaufen und meine letzte Station anzusteuern. Dann berechne ich das Final und folge einem schönen und aussichtsreichen Weg über Felder und Wiesen.

Bis zum Parkplatz ist es nun nicht mehr weit!

 

Am Final

Unetrwegs komme ich an meinem berechneten Final vorbei. Leider taugt zwischenzeitlich der Hinweis nicht mehr wirklich, da der morsche Baum von oben nicht zu sehen ist. Nachdem ich mir einen Zugang gesucht habe, kann ich zu den Koordinaten vordringen.

Die Stelle ist nicht sehr schön und ich frage mich, warum die Dose gerade hier platziert wurde. Schade, dass diese tolle Wanderung so ein – wie ich finde – blödes Final hat!

 

Interaktive Karte der Wanderung

Auf der folgenden Karte könnt Ihr den genauen Verlauf meiner Geocaching-Tour entlang der Pfälzerwald Durchquerung I sehen. Die Karte ist interaktiv: Ihr könnt hinein- und herauszoomen und die Marker anklicken. Bei den Geocaches öffnet ein Klick auf den Namen das zugehörige Listing auf geocaching.com. Natürlich wurden die Koordinaten des Multis  nicht korrigiert und der Weg zum Final aus dem Track entfernt.

Falls Euch meine Tour interessiert, so könnt Ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten und Geocaches herunterladen.

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Wie hat Euch diese Tourempfehlung gefallen? Seid Ihr selbst schon im Pfälzerwald unterwegs gewesen? Was sind Eure Empfehlungen für diese Region? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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