Armytek Wizard C2 Pro – mein Lampen-Test

Heute möchte ich Euch eine Multifunktionslampe vorstellen, die sowohl als Stirnlampe als auch als Taschenlampe und sogar als Fahrradleuchte genutzt werden kann: die Armytek Wizard C2 Pro.

Sie ist wiederaufladbar und bietet im Lieferumfang viel Zubehör. In diesem Beitrag stelle ich sie Euch im Detail vor!

 

 

Die Armytek Wizard C2 Pro

Vor Kurzem ist bei mir eine Armytek Wizard C2 Pro angekommen, die ich vom Hersteller für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Verpackung, Lieferumfang und technische Daten

Die Verpackung ist aus Pappe und ansprechend gestaltet. Wie bei vielen Lampenherstellern üblich, sind auch hier auf allen Seiten die technischen Daten und die Funktionen der Lampe aufgedruckt.

Auf der Vorderseite finde ich folgende Informationen:

  • maximal 2500 Lumen
  • 131 Meter Reichweite
  • 200 Tage Laufzeit

Natürlich sollte Jedem beim Lesen dieser Daten klar sein, dass die Werte als Maximalwerte zu verstehen sind und nicht in dieser Kombination aus maximaler Leuchtstärke und maximale Laufzeit erreichbar sind.

Weiter wird auf die zehnjährige unkomplizierte Garantie und den Magnetanschluss zum Wiederaufladen hingewiesen.

Am unteren Ende der Vorderseite sind die verschiedenen Möglichkeiten die Lampe zu tragen dargestellt: Outdoor (als Stirnlampe), Stadt (mit „Kugelschreiber-Halterung“), Service (mit magnetischer Halterung), Radfahren und Work (am Helm). Bei Letzterem ist jedoch zu beachten, dass die Halterung für den Helm optional ist und nicht zum Lieferumfang gehört.

Auf der Seite sind die Maße und das Gewicht angegeben. Die Lampe ist IP68 (staubdicht, vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen dauerndes Untertauchen bis 10 Meter und zwei Stunden) geschützt. Darunter sind alle verfügbaren Modi mit Leuchtstärke und Laufzeit angegeben.

Auf der anderen Seite sind erneut die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten mit den passenden Halterungen, hier aber größer, dargestellt.

Auf der Rückseite finden sich nochmal die meisten Angaben in Textform wieder. Am unteren Ende wird der Lieferumfang aufgelistet.

Ich öffne meine Verpackung und lege den kompletten Inhalt auf den Tisch.

Wie Ihr sehen könnt, ist echt viel bei dieser Lampe dabei:

  • Taschenlampe mit eingelegtem Akku 18650 Li-Ion 3500 mAh
  • USB-Kabel mit magnetischem Verschluss
  • Stirnbandhalterung
  • Befestigungsclip („Kugelschreiber-Halterung“)
  • Fahrradbefestigung
  • 2 Ersatzdichtringe
  • Benutzeranleitung

Um das Ladekabel nutzen zu können, ist ein USB-Ladegeräte notwendig, welches nicht zu Zubehör gehört. Hier könnt Ihr auch das von Eurem Smartphone nehmen, wenn es mindestens 1A Ladestrom liefert und ein USB-A-Stecker eingesteckt werden kann. Statt einem Gürtelholster gibt es einen Clip, um die Lampe am Gürtel oder am Rucksack aufhängen zu können.

Die Benutzeranleitungen

Naja, um ehrlich zu sein, taugen die beiden Zettel, die der Lampe beiliegen, allenfalls als Schnellstart-Anleitung. Auf dem ersten Zettel sind noch einmal alle verfügbaren Modi mit Leuchtstärke und Laufzeit angegeben

Der zweite Zettel ist die „Anleitung“, die in insgesamt acht Sprachen gedruckt wurde. Daher ist der Inhalt pro Sprache recht dürftig.

Das ist aber nicht schlimm, da oben rechts ein QR-Code abgebildet ist, der Euch auf der Webseite von Armytek zur einer vernünftigen Bedienungsanleitung leitet.

Die Lampe und das Aufladen

Die Armytek Wizard C2 Pro liegt in zusammengebautem Zustand in der Verpackung.

Das Lampenglas ist auf der Innenseite „aufgeraut“. Am Kopf befindet sich ein großer gelber Schalter, der mit einer LED hinterlegt ist. Sowohl im an- wie auch im ausgeschalteten Zustand blinkt der Schalter periodisch und zeigt den Ladezustand an. Das ist auch ganz praktisch, wenn die Lampe im Dunkeln mal herunterfallen sollte und Ihr sie  suchen müsst.

Mit dem Knopf kann man die verschiedenen Modi durch „Gedrückthalten“ durchlaufen lassen. Mit einen zwei-, drei- und vierfach Drücken können weitere Funktionen ausgelöst werden.

Die Lampe besteht aus zwei Teilen und dem wiederaufladbaren Akku, der eine vernünftige Kapazität von 3500 mAh hat.

Der Lampenfuß ist magnetisch. Der verwendete Magnet ist so stark, dass er die komplette Lampe samt Akku halten kann. Es ist so möglich die Lampe an einer Metalloberfläche zu positionieren und mit freien Händen was zu erledigen.

Das USB-Ladekabel mit dem USB-A-Stecker hat eine Metalloberfläche und wird von der Lampe magnetisch angezogen.

Unter dem Kontakt des Ladekabels ist eine LED angebracht, die über den Zustand des Ladevorgangs informiert. Um damit die Lampe aufladen zu können, muss jedoch vorher die Verschlusskappe um eine Viertelumdrehung geöffnet werden, da sonst ein Laden nicht möglich ist und die Lade-LED rot blinkt. Diese Information findet sich leider nur in der ausführlichen Bedienungsanleitung im Web. Leuchtet die LED konstant rot, so wird die Lampe geladen.

Ist der Ladevorgang abgeschlossen, so leuchtet die LED grün.

Nachdem ich die Bedeutung des roten Blinkens ergründet hatte, konnte ich mit dem Ladegerät eines meiner GPS-Geräte die Armytek Wizard C2 Pro aufladen.

Verwendung als Stirnlampe

Die Armytek Wizard C2 Pro kann als Stirnlampe verwendet werden. Dazu gehört aus dem Lieferumfang ein Stirnband mit einer Halterung aus Plastik, in welche die Lampe eingedrückt wird. Dazu ist Kraft nötig, was  aber auch bedeutet, dass die Lampe nicht so einfach herausfallen kann.

An der Halterung befindet sich ein Gummiring, mit dem die Lampe zusätzlich gesichert werden kann.

Die Bänder sind flexibel und können sowohl auf den Kopfumfang als auch auf die Kopfhöhe angepasst werden.

Durch das „Einclippen“ der Lampe in die Halterung kann die Lampe stufenlos geneigt werden. Es ist also möglich den individuell passenden Abstrahlwinkel einzustellen.

Die Lampe ist mit dem Stirnband gut zu tragen. Zusammen wiegen das Stirnband und die Lampe nur 169 Gramm.

Auf Eines müsst Ihr achten: Nachdem ich die Lampe geladen hatte, habe ich die Lampe in das Stirnband eingesetzt und eingeschaltet – sie funktionierte nicht mehr! Ich hatte vergessen, die Vierteldrehung der Kappe wieder zu schließen. Also am Besten immer schauen, ob die Lampe geht, bevor Ihr sie in das Stirnband einsetzt.

Verwendung als Taschenlampe

Um die Armytek Wizard C2 Pro als Taschenlampe zu verwenden, gibt es im Lieferumfang einen Clip.

Damit kann die Lampe am Gürtel oder am Rucksack befestigt werden.

Verwendung als Fahrradlampe

Ebenfalls zum Lieferumfang gehört die Fahrradhalterung, welche an der Lenkstange befestigt werden kann.

Auch an dieser Halterung befindet sich ein Gummiring, mit dem die Lampe zusätzlich in der Halterung gesichert wird.

 

Die Preise

Aktuell ist die Lampe bei Amazon zu finden.

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Während ich diesen Beitrag schreibe, entspricht der Amazon-Preis dem offiziellen Verkaufspreis von 95€, so wie er auch im Shop von Armytek zu finden ist.

 

Transparenzhinweis

Diese Lampe habe ich von Armytek kostenlos für meinen Test bekommen und ich darf sie anschließend behalten. Wer mich kennt, weiß, dass dies meine Objektivität bei diesem Testbericht nicht beeinflusst hat. Die Besprechung beschreibt meine ehrliche Meinung über diese Taschenlampe von Armytek.

 

Mein Fazit

Mir gefällt diese Multifunktionslampe sehr gut. Ich merke, dass sich die Designer der Lampe im Detail viel Mühe gegeben haben. Die Idee mit der – auch im ausgeschalteten Zustand – blinkenden LED, um die Lampe wiederfinden zu können, ist klasse. Der Magnetverschluss funktioniert gut, bedeutet aber in der Praxis, dass ich ein zusätzliches Kabel mitnehmen muss. Vermissen tue ich eine kleine Box oder Tasche zur Aufbewahrung der Lampe nebst Zubehör. Toll finde ich, wie viel Zubehör standardmäßig zum Lieferumfang gehört. Eine Halterung für das Fahrrad habe ich bisher noch selten gesehen …

Die Leuchtkraft kann ich wegen der bei uns im Landkreis aktuell herrschenden Corona-Ausgangssperre leider nicht vernünftig testen. Im dunklen Keller hat sich mich aber schon beeindruckt.

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Kennt Ihr diese Lampe schon? Wie ist Euer Eindruck von dieser Taschenlampe? Welche Lampen benutzt Ihr in Lostplaces oder beim Nachtcache? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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