freeda reist (Blogvorstellung)

Durch Zufall ist mir im Netz der Blog „freeda reist“ aufgefallen, der auch Informationen zum Geocaching enthält. Grund Genug für mich, ein ausführliches Interview mit den beiden Betreibern Nadine und Rikkert über ihren Blog zu führen und von Ihren Geocaching-Abenteuern berichten zu lassen.

Werft doch mal einen Blick in das Interview, vielleicht wäre der Blog ja etwas für Euch?


Nadine und Rikkert, wie heißt Euer Blog und wo findet man ihn im Internet?

Unser Blog befindet sich auf unserer Website und nennt sich freeda-reist.com .

Seit wann seid Ihr Geocacher und wann habt Ihr angefangen zu bloggen?

Wir haben Ende Juli 2018 durch Bekannte von Geocaching erfahren und haben sofort begriffen, dass dies das perfekte Hobby für uns ist, da es sich optimal mit unserer Leidenschaft zum Reisen kombinieren lässt. Der Blog ist kurze Zeit vorher entstanden, jedoch bestand er da rein aus Camping-Inhalten.

Wie seid Ihr auf die Idee zu Eurem Blog gekommen?

Wir waren auf der Suche nach einem Hobby, das wir gemeinsam machen können und an dem jeder von uns seinen Spaß hat. Da Nadine gerne schreibt und Rikkert Fotograf ist, ist uns schnell die Idee eines Blogs in den Sinn gekommen. Als wir dann noch anfingen mehr Zeit draußen in der Natur zu verbringen und uns unseren Micro Camper selbst gebaut haben, war auch schnell klar, welche Mission wir mit unserem Blog verfolgen wollen: Andere Menschen dazu zu inspirieren mehr Abenteuer zu erleben und auch mit wenig Budget die Welt und die Abenteuer vor der eigenen Haustür zu erleben.

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie seid Ihr damit umgegangen?

Da wir beim Erleben unserer Abenteuer immer eine Kamera dabei haben und auch für private Zwecke Videos aufnehmen, kam auch schnell der Gedanke dazu ebenfalls Videos zu den Runden zu machen, die kleine Einblicke in die Runden bieten, die wir auf unserem Blog vorstellen. Dadurch haben wir quasi seit Beginn an ein straffes Programm, welches wir verfolgen. Das wiederum lässt sich manchmal schwer mit der Vollzeitbeschäftigung vereinbaren. Aber wir haben erkannt, dass unser Fokus auf unserem Blog liegen muss und wollen die meiste Arbeit da rein stecken, somit haben wir unseren Rhythmus der YouTube-Videos entspannter gestaltet und haben weit aus mehr Zeit spannende Runden zu entdecken und auf unserem Blog vorzustellen.

Blogs über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Euer Blog von den anderen?

Wir sind der einzige „Geocamping“-Blog, denn wir kombinieren das Thema Mikrocamping mit Geocaching und stellen so monatlich mehrere Runden inklusive Stellplätze vor. Dort gehen wir auf wichtige Details wie Wegbeschaffenheit, Cache-Größen, Voraussetzungen, etc. ein. Zusätzlich gibt es auf unserem Blog eine übersichtliche Karte mit allen Stellplätzen, sowie den besten Geocaching-Runden, die wir entdecken.

Was kostet Euch Euer Blog im Jahr? Wie finanzierst Ihr den Blog? Wie steht Ihr zu Werbung auf Eurem Blog? Habt Ihr Partner oder Sponsoren?

Für den Blog und auch andere Projekte, wie z.B. unseren Hamburg Guide (gedruckter Reiseführer) entstehen natürlich ein paar Kosten, aber die halten sich noch im Rahmen, sodass wir dies aus eigener Tasche bezahlen. Und wir haben daher auch nicht vor Einnahmen mit unserem Blog und erzielen. Uns geht es nur darum, Andere zu inspirieren und zu informieren und eine Plattform zu bieten, die wir gesucht haben. Daher befindet sich auch keine Werbung auf unserem Blog, außer die für die Owner der Geocaching-Runden :P

Wie schaut das Team hinter Eurem Blog aus? Seid Ihr Einzelkämpfer oder habt Ihr Unterstützung?

Wir sind ein starkes Duo: Nadine & Rikkert. Wir sind ein Paar und arbeiten hervorragend im Team zusammen, da wir uns mit unseren Kenntnissen und Fähigkeiten gegenseitig unterstützen.

Habt Ihr eine feste Aufgabenteilung?

Ja, Nadine schreibt so gut wie alle Texte, außer die Geocaching-Beiträge. Um die kümmert sich Rikkert. Auch die Bilder, sowie Videos unterliegen seinen Aufgaben. Die einzelnen Social Media Accounts haben wir unter einander aufgeteilt und was die Organisation und Ideen Findung angeht, da arbeiten wir immer zusammen.

Wieviel Zeit investierst Ihr in den Blog?

Wir arbeiten eigentlich jeden Tag in der Woche daran: Abends nach dem Feierabend, am Morgen auf dem Weg zur Bahn machen wir meist Brainstorming oder Besprechen einige Dinge und am Wochenende erkunden wir neue Gegenden. Das Gute daran ist ja, dass wir lieben, was wir machen und somit fühlt es sich nicht nach Arbeit an.

Wie findet Ihr Eure Themen für die Artikel?

Da wir eigentlich immer unterwegs sind, finden sich automatisch immer neue Themen für weitere Beiträge. Außerdem sprechen wir viel miteinander über alles und schaffen somit immer weitere Ideen. Desweiteren bekommen wir öfter die selben Fragen aus der Community, sodass wir daraus dann einen Beitrag verfassen.

Wann schreibst Ihr Eure Artikel? Habt Ihr einen bestimmten Rhythmus oder schreibt Ihr nur, wenn Euch gerade danach ist?

Wenn eine Idee in den Kopf kommt, wird diese direkt aufgeschrieben. Artikel entstehen meist direkt nach einem Trip, dann sind die Erfahrungen noch frisch.

Habt Ihr bestimmte Schwerpunktthemen? Wenn ja, warum liegen Euch gerade diese Themen am Herzen?

Die Themen, die wir auf unserem Blog ansprechen sind (Micro-) Camping inklusive Tipps zum Reisen und Kochen, sowie Geocaching Runden. Wir sind der „beste Freund“ unserer Leser, der ihnen Tipps und Inspirationen für das nächste (Wochenend-) Abenteuer oder die nächste Reise gibt,. Das machen wir durch die Geocaching-Runden in ganz Deutschland und denn dazu passenden Stellplätze für ihre Camper und zum anderen erfahren sie, welche Aktivitäten sie in dieser Gegend noch machen können oder welche Sehenswürdigkeiten es in der Nähe gibt.

Wie geht Ihr beim Schreiben Eurer Artikel vor? Alles „frei Schnauze“ oder verfolgt Ihr ein bestimmtes Konzept?

Mittlerweile haben wir eine Art Layout, die aber nur grobe Muster vorgibt, welche Inhalte in den jeweiligen Artikeln vorhanden sein müssen, um dem Leser die nötigen Informationen zu verschaffen.

Welche Medien nutzt Ihr in Eurem Blog? Bevorzugt Ihr kurze oder lange Texte? Macht Ihr Eure eigenen Bilder oder gar Videos?

Unsere Textlängen der Beiträge variieren, da wir mal längere und mal kürzere Trips veranstalten. Außerdem haben wir bereits ein Interview mit einem Owner gemacht. Dies wollen wir in Zukunft jedoch noch häufiger machen, um auch die Menschen hinter den tollen Bastelarbeiten vorzustellen, die uns so begeistern. Auch qualitativ hochwertige Bilder stehen bei uns an oberster Stelle, was darauf zurück zu führen ist, dass Rikkert Fotograf ist und wir beide einen gewissen Standard erfüllen wollen. Sowohl bei Bildern als auch bei unseren Youtube-Videos. Wir kreieren Inhalte, die wir uns gerne selbst ansehen würden.

Wie ist das bisherige Feedback Eurer Nutzer? Gibt es viele Kommentare zu Euren Artikeln? Gibt es Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?

Wir bekommen sehr viele Nachrichten von Cachern, aber auch Campern, die sich über unsere Runden oder Tipps freuen. Auch unsere Sticker werden immer gern fotografiert und was uns besonders stolz macht: Wir konnten bereits ein paar Menschen dazu inspirieren sich ebenfalls aus ihrem Stadtauto einen kleinen Camper zu bauen!
Bisher wurde lediglich bemängelt, dass sich unsere bisher getesteten Runden meist im Norden Deutschland befinden, was damit zusammenhängt, dass wir in Hamburg leben. Wir tüfteln aber bereits an einer Lösung und sind natürlich weiterhin unterwegs, um immer neue Runden zu entdecken.

Schaut Ihr auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts? Wenn ja, welche liest Ihr? Wie hält Ihr Euch im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

Es gibt einige Instagram-Profile, die uns sehr gefallen. Ansonsten hören wir regelmäßig den Podcast von Daniel von Geheimpunkt.de „Geocaching in 100 Sekunden“, indem er täglich von aktuellen Themen aus der Cacher-Welt in 100 Sekunden berichtet. Deinen Blog lesen wir auch sehr gerne!

Wie gefällt Euch die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

Es gibt einige Blogs, die über dieses Thema berichten und viele sind sehr gut! Uns hat jedoch eine Seite gefehlt, die uns ganze Runden und nicht nur einzelne Caches vorstellt, da wir als begeisterte Wanderer gerne einige Kilometer zurücklegen, wenn wir schon draußen sind. Aber das übernehmen wir ja nun selbst :)

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument „Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Eure Antwort darauf?

Im Grunde ist das ein tolles Argument, denn warum wertvolle Caching-Zeit mit sinnlosen Diskussionen vergeuden, die am Ende meist eh ins Nichts führen. Außerdem ist Dosen suchen doch viel schöner als diskutieren!

Gibt es bei Euch eine Netiquette für Kommentare oder darf jeder alles schreiben? Wie geht Ihr damit um, wenn sich jemand daneben benehmen sollte?

Jeder darf uns frei seine Meinung sagen und wir gehen auch auf ALLE Kommentare und Nachrichten ein. Wir haben bereits negative Kommentare unter einem Video erhalten und haben sachlich und freundlich darauf reagiert, auch wenn wir einer anderen Meinung waren. Uns ist bewusst, dass wenn wir uns im Internet präsentieren, nicht jeder uns mögen wird und das ist auch gar nicht schlimm. Wir bleiben trotzdem wie wir sind Auf unserem Blog haben wir allerdings keine Kommentar-Antwort-Funktion, sodass wir dort momentan leider nur per Mail antworten können.

Was glaubt Ihr, wie sich Geocaching in den nächsten fünf Jahren verändern wird? Welche Auswirkungen wird das auf die Geocaching-Blogs haben?

Wir hoffen, dass wieder mehr junge Menschen beginnen dieses Spiel zu spielen und die ganze Szene wächst! Denn aus unserer Sicht ist es das perfekte Hobby für jede Altersschicht und es führt einen wieder näher zur Natur, was in Zeiten der Erderwärmung von Nöten ist! Es wäre toll, wenn die Blog-Szene ebenfalls wächst, jedoch sollten sich die Inhalte dann doch aber unterscheiden. Wenn alle das gleiche machen, wird es ja auch langweilig.

Nun noch zu Euch – ganz kurz, wie seid Ihr zum Geocaching gekommen und was macht Ihr so, wenn Ihr nicht gerade eine Dose sucht?

Rikkert arbeitet im Medienbereich bei einem großen Unternehmen und Nadine ist Duale Marketing-Studentin. Nachdem wir unsere freeda gebaut haben und nach neuen Abenteuern gesucht haben, hat ein Kollege von Rikkert uns Geocaching vorgeschlagen und so zogen wir am gleichen Abend, natürlich mit Kamera bewaffnet, los, um unseren ersten Cache zu finden. Von da an waren wir für die ersten Monate wirklich hart infiziert und sind die ersten 3 Monate so gut wie jeden Tag raus zum cachen gegangen. Heute ist es nicht mehr jeder Tag, jedoch mindestens jeder 2-3 und das Wochenende steht voll im Zeichen des Geocampings.

Nadine und Rikkert, ich danke Euch für dieses Interview. Möchtest Ihr noch einen Gruß loswerden?

In diesem Sinne grüßen wir alle Geocamper da draußen, die mit ihrem Caching-Mobil unterwegs sind und kleine, sowie große Abenteuer erleben! Euch Allen tolle Funde und besucht uns doch gerne mal auf unsesrer Website, Instagram oder YouTube!
Beste Grüße.
Team freeda

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Falls auch Ihr Euren Blog oder Podcast hier vorgestellt haben möchtet, so füllt doch einfach den Onlinefragebogen für Blogger & Podcaster mit den Interviewfragen aus und drückt anschließend auf senden. Ich freue mich schon auf Eure Beiträge!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

2 Kommentare:

  1. Pingback:CF164 - Urlaubsende - CacHeFreQueNz

  2. Tolles Interview! Danke für die Zeit und Mühe.
    Lieben Gruß Ingrid

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