Olight Warrior X – Mein Lampen-Test

Dieses Mal hat mir Olight eine seiner neuen Taschenlampen zum Test zur Verfügung gestellt: Die wiederaufladbare Olight Warrior X mit einer 2000 Lumen starken Cree-LED.

Ich habe die „Warrior X“ in den Mergelgrotten von Lanaye getestet und bin sehr angetan von ihrer extremen Leuchtkraft. Im folgenden Blogbeitrag findet Ihr alle Details zu dieser Lampe …

 

 

Die Olight Warrior X

Die „Warrior X“ von Olight wird in einem stabilen Pappkarton geliefert, welcher einen wertigen Eindruck macht. Zu öffnen ist er mit dem Magnetverschluss an der Seite.

In diesem kleinen Karton ist alles enthalten, was man für den Betrieb der Lampe benötigt.

Zum Lieferumfang gehören die folgenden Dinge:

  • die wiederaufladbare Olight Warrior X Taschenlampe
  • ein Holster
  • eine Bedienungsanleitung
  • ein Olight-Prospekt
  • ein schwarzer Haltering
  • ein magnetisches USB-Ladekabel mit Ladestands-LED

Bei einer neuen Taschenlampe interessieren mich natürlich die technischen Daten: sie sind außen auf der Box aufgedruckt.

Die wichtigsten Angaben und der Box und der Beschreibung aus dem Olight-Shop liste ich Euch im folgenden auf:

  • Cree XHP35 NW LED
  • Reichweite bis zu 560 Metern
  • 2000 Lumen Maximalleuchtkraft
  • IPX8 Abdichtung: „Schutz gegen dauerndes Untertauchen“
  • Drei Leuchtmodi: 300, 600 und 2000 Lumen

Mit 218 Gramm ist die Olight Warrior X nicht zu schwer um sie immer dabei zu haben. Man weiß ja nie, wann man beim Geocaching eine „Erleuchtung“ benötigen könnte …

Anschließend zerlege ich die Lampe in ihre Bestandteile: am hinteren Ende kann ich den Verschluss des Batteriefaches samt dem Schalter abschrauben. Zum Vorschein kommt ein 18650 Lithium-Ionen-Akku mit 3000mAh.

Die Olight „Warrior X“ hat ein sehr stabiles Gehäuse mit einem großen Lampenkopf, der mit Kühlrippen versehen ist um die Wärme der Cree-LED abzuleiten.

Vorne ist ein Kranz aus blau-eloxiertem Metall, der verhindert, dass im Falle eines „Falles“ die Glasscheibe nicht den Boden berührt. Der Fokus der Lampe ist nicht verstellbar – sie wirft einen recht gebündelten Strahl, der weit reicht. Nach den Seiten wird nur wenig Licht abgestrahlt, gerade genug um sich noch gut in der Landschaft orientieren zu können.

Zum Lieferumfang gehört ein schwarzer Haltering, der gegen Ring ausgetauscht werden kann, der sich derzeit an der Lampe befindet. Ich habe den Ring nicht getauscht, der jetzige die Lampe gegen Wegrollen sichert und einen Bügel (wie bei einem Kugelschreiber) hat, mit dem man die Lampe an einen Gürtel stecken könnte.

Die Olight „Warrior X“ hat am hinteren Ende einen Taster aus Metall, mit dem die Lampe eingeschaltet, der Leuchtmodus gewechselt oder für kurze Zeit die maximale Leuchtkraft ausgestrahlt werden kann. Ich persönlich empfinde diesen Schalter als sehr gewöhnungsbedürftig, da die Lampe nicht immer so reagiert, wie ich mir das wünsche.

Von Olight habe ich inzwischen erfahren, wie dieser Schalter zu bedienen ist:

Durch leichtes Drücken des Endkappenschalters erhält man eine niedrige Lichtleistung, durch festeres Drücken des Endkappenschalters erhält man eine hohe Lichtleistung. Durch einmaliges Drücken des Endkappenschalters (schnelles Klicken und Loslassen) wird die Taschenlampe an- oder ausgeschaltet.

Innovativ finde ich, dass die Handlampe über diesen Schalter geladen werden kann. Zum Lieferumfang gehört ein spezielles USB-Ladekabel mit einem Magnetkontakt.

Dieser passt genau auf den Einschalter aus Metall: die Warrior X kann darauf vertikal abgestellt werden und steht recht stabil.

Am Übergang vom USB-Kabel zum Magnetkontakt befindet sich eine kleine LED, die während des Ladevorgangs rot leuchtet und grün anzeigt, sobald der Akku aufgeladen ist.

Bei der Warrior X gibt es eine sehr innovative Warnung bei sich erschöpfendem Ladezustand: ein haptisches Feedback. Ab einem Akkustand von kleiner 30% gibt es einen Vibrationsalarm alle 5 Minuten; bei einem Akkustand kleiner 10% einen minütlichen und schließlich ab einem Akkustand kleiner 5% einen Vibrationsalarm 6 Mal pro Minute.

Zum Lieferumfang gehört bei dieser Lampe ein Holster, welches auf der Rückseite zwei Schlaufen hat. Im Gegensatz zu den Holstern vieler anderer Taschenlampen, lässt sich dass Holster der Olight Warrior X waagerecht am Gürtel befestigt. Zunächst hat mich das verwundert. Bei näherem hinschauen ist mir aber aufgefallen, dass sowohl der Einschalter hinten aus dem Holster heraus schaut als sich auch vorne im Holster eine Öffnung für den Lampenkopf befindet. So kann die Lampe im Holster angeschaltet werden und Ihr habt die Hände frei.

Die Lampe sitzt sehr gut im Holster, welches mit einem Klettverschluss fest verschlossen werden kann. An der Seite ist noch ein kleines Fach mit Gummibändern, in welches ein einzelner 18650 Akku hinein passt.

 

Mein Feldtest

Für den Outdoor-Test habe ich mir dieses Mal etwas besonderes einfallen lassen: ich habe die Lampe auf einen Ausflug in die unterirdische Steinbrüche bei Lanaye mitgenommen. Bei absoluter Dunkelheit will ich sehen wie die Olight Warrior X die zum Teil sehr langen Gänge und mehrere Meter hohen Gänge auszuleuchten.

Alle die folgenden Testbilder sind mit meiner Canon EOS 5D MarkIV ohne Stativ aufgenommen worden.

Ich beginne mit dem 600-Lumen-Modus. Dabei hat die Lampe eine gleichmäßige Ausleuchtung und strahlt auch in diesem Modus schon recht weit.

Aber das ist noch kein Vergleich zu dem 2000-Lumen-Strahl: hier wird such noch die hinterste Wand deutlich ausgeleuchtet.

In längeren Gängen ist der unveränderliche Fokus gut zu erkennen: er bündelt das Licht in der Mitte und erreicht so auch an der entfernten Rückwand noch eine beachtliche Helligkeit. Trotz des recht fokussierten Strahls ist auch die Umgebung gut zu erkennen.

Im unterirdischen Steinbruch sind einige Reflektoren und fluoreszierende Pfeile zu sehen. Hier ein Bild vom 300-Lumen-Modus. Selbst da ist der Reflektor deutlich zu erkennen.

Hier aus größerer Entfernung im 2000-Lumen-Modus: der Reflektor am Ende des Ganges ist sehr deutlich zu sehen. Mit der Bildbearbeitung musste ich die Helligkeit zurücknehmen, da die Lampe sonst den Reflektor auf dem Bild überstrahlt hätte …

Hier noch ein weiteres Bild vom 2000-Lumen-Modus … Nachdem ich mehrmals den 2000-Lumen-Modus benutzt habe, wird die Lampenkopf recht heiß. Um die Lampe zu schützen ist dieser Leuchtmodus auf 1,5 Minuten begrenzt.

Die Olight Warrior X hat mir echt gute Dienste im unterirdischen Steinbruch erwiesen. Sie ist sehr hell, reicht weit, bringt Reflektoren zum Leuchten und ist eine gute Lichtquelle zum fotografieren.

 

Die Preise

Hier noch der aktuelle Amazon-Preis der von mir getesteten Taschenlampe Olight Warrior X.

Werbung

Für den gleichen Preis gibt es die Lampe „normalerweise“ auch im Olight-Shop. Am 22. März 2019 läuft dort jedoch eine Aktion, die diese Lampe um 30% günstiger macht. Klickt dazu auf das folgende Banner (Provisionslink).

 

Transparenzhinweis

Diese habe ich kostenlos von Olight zur Verfügung gestellt bekommen. Wer mich kennt, weiß, dass dies meine Objektivität bei diesem Testbericht nicht beeinflusst hat. Die Besprechung beschreibt meine ehrliche Meinung über diese Taschenlampe von Olight.

 

Mein Fazit

Diese Lampe hat mich ehrlich positiv überrascht – die Leuchtkraft im stärksten Modus ist sehr gut. Gerade in der absoluten Dunkelheit des unterirdischen Steinbruchs leuchtet die Olight Warrior X die langen Gänge sehr gut aus und bringt auch noch den entferntesten Reflektor zu Leuchten. Damit sollte so ziemlich jeder Nachtcache gut machbar sein.

Das Zubehör ist genau passend, damit kann die Lampe ohne weitere Zusatzprodukte betrieben werden. Das Ladekabel mit dem Magnetkontakt gefällt mir sehr gut, ist klein und handlich. Der Holster ist praktisch und die Lampe sitzt darin bombenfest. Für Geocacher ist noch zu erwähnen, dass die Warrior X wasserdicht (IPX8) und sehr robust ist.

Aber Vorsicht, Ihr dürft damit niemand (und auch kein Tier) anleuchten, es könnte blind werden!

** ** ** ** **

Kennt Ihr schon diese Lampe? Wie ist Euer Eindruck von ihr? Welche Lampen benutzt Ihr in Lostplaces oder beim Nachtcache? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel.

 Facebooktwittergoogle_pluspinterest

Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

Ein Kommentar:

  1. Pingback:CF152 - Soundboard Soundboard - CacHeFreQueNz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.