Sep 242018
 

Im März dieses Jahres habe ich einen kleinen, aber feinen Lostplace in Baden-Württemberg besucht, den ich Euch heute vorstellen möchte.

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Es geht zu einem ehemaligen Friedhof in eine unterirdische Grabanlage für Urnen, die auf mich den Eindruck gemacht hat als seien sie nie fertiggestellt worden.

Die Bilder, die ich Euch zeigen werde, findet Ihr in ähnlicher Form in der Galerie des Geocaches. Ich werde Euch erzählen, wie ich diese Letterbox erlebt habe, jedoch nicht, wo ich die Finalbox genau gefunden habe. Dennoch mag dieser Artikel für den ein oder anderen von Euch einen Spoiler darstellen.

In dem Fall – solltet Ihr an dieser Stelle aufhören weiterzulesen!

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Für alle anderen – ich möchte Euch nun im Folgenden die Letterbox „Der Affe und das Grab des Pharao [LP]“ vorstellen und von meinem Besuch dort berichten.

Der Geocache befindet sich in Nähe vom Autobahnkreuz Walldorf, nördlich von Karlsruhe. Aus dem Saarland dauert die Fahrt eineinhalb Stunden. Im Listing sind Parkkoordinaten angegeben, die sich in einem Wohngebiet befinden. Ich parke dort.

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Wie bei einer Letterbox üblich folge ich der Beschreibung. Jedoch habe ich schon gleich an der ersten Abzweigung so meine Probleme. Ich soll etwas suchen, was mir nicht gelingt.

Hmm, denke ich mir – also einfach mal dem Weg weiter folgen und schauen, ob etwas zu meiner Wegbeschreibung Passendes auftaucht?!

Irgendwann entdecke ich einen Zaun und ein paar alte Fundamente. Ich suche einen Lostplace und an den Bildern der Galerie ist klar zu erkennen, dass ich einen alten Friedhof suche. Das könnte passen. Ich suche nach einen Eingang in die Umzäunung und finde ihn. Treppenstufen führen mich den Hang hinunter.

Seitlich vom Weg fällt mir plötzlich dieser Eingang zur Unterwelt ins Auge.

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Er ist recht eng und die Treppenstufen führen steil nach unten.

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Ich merke mir diesen Eingang in meinem GPS Gerät und schaue mich zunächst noch etwas um, in der Hoffnung einen bequemeren Zugang zu finden. Nachdem ich weiter den Treppenstufen gefolgt bin, finde ich den „richtigen“ Eingang zu dieser Letterbox, so wie ich ihn in den Galeriebildern schon gesehen habe.

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Leider bin ich komplett aus der Letterboxbeschreibung ausgestiegen. Bei so einem Lostplace kann die Box doch nur im Inneren liegen, oder?!

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Dieser Eingang ist etwas größer. Dennoch muss ich im Entengang den Gang in die Unterwelt folgen. Mit meiner Stirnlampe kann ich gut sehen. Rechts und links vom Gang sind kleine „Fächer“, die wohl die Urnen aufnehmen sollten. Leider ist der Gang ziemlich zugemüllt.

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Ich erreiche eine kleine Kreuzung. Geradeaus geht es Treppen hinauf – ich vermute, dass ich dort zu dem schmalen oberen Eingang komme. Rechts und links führt jeweils ein kleiner Gang weg, in dem sich weitere Fächer für die Urnen befinden.

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In beiden Gängen sind die Enden scheinbar offen – Sand ist von oben hineingelaufen und versperrt das Weiterkommen.

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So ist das Suchgebiet für die Finalbox recht übersichtlich. Einige Zeit später halte ich die Dose mit dem Logbuch in der Hand und kann mich eintragen.

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Vor dem Verlassen dieser kleinen Anlage fotografiere ich nach draußen. Nun folge ich wieder den Treppenstufen den Hang hinunter und komme auf einen Teerweg. Daneben ist eine kleine Marienfigur aufgestellt.

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Nun ist mir klar, dass ich am Anfang den falschen Weg genommen habe. Ich hätte  hier vorbeikommen müssen und dann hätte auch alles zur Letterboxbeschreibung gepasst.

Naja, ich stehe im Logbuch! Mein Fazit: ein kleiner, aber feiner Lostplace!

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Wie hat Euch mein Erfahrungsbericht von diesem Lostplace gefallen? War es zuviel gespoilert? Soll ich in Zukunft mehr solcher Cachevorstellungen schreiben? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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